Zeichner und Grafiker werden häufig damit beauftragt, für ihre Kunden Logos zu entwerfen. Eine Aufgabe, die von außen betrachtet vielleicht erst einmal leicht erscheint – ist es aber nicht!

“Creativity without strategy is called art. Creative with strategy is called advertising.” – Jef L. Richards, US-amerikanischer Professor für Werbung

Ihr wollt lernen, wie man richtig ein Logo entwirft, wisst aber nicht, wo Ihr anfangen sollt?

Wir erklären Euch in diesem Artikel, welche Phasen Ihr in Eurem kreativen Prozess durchlaufen müsst und welche Fehler Ihr vermeiden solltet, um ein Logo zu zeichnen, dass Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ebenfalls wichtig ist es, dass Ihr die richtigen Zeichentechniken lernt.

Ein Logo muss schließlich nicht nur gut aussehen, sondern auch einen Wiedererkennungswert haben und sich von anderen absetzen.

Bei der graphischen Konzeption eines professionellen Logos solltet Ihr nichts dem Zufall überlassen…

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Ein Logo ist unglaublich wichtig! Schließlich stellt es die visuelle Identität eines Unternehmens dar – das Bild, dass das Unternehmen an seine Zielgruppe vermitteln möchte.

Ohne viele Worte und nur mit einem kleinen Piktogramm bringt der Kunde mit dem Logo nicht nur den Namen des Unternehmens, sondern auch sein Image, seine Produkte und seinen persönlichen Eindruck in Verbindung.

Ein gutes Logo übermittelt also eine Nachricht. Es bildet die Grundlage für die visuelle Kommunikation eines Unternehmens. Die Farben sind entscheidend, denn sie bestimmen das Farbschema, das für alle mit der Marke verbundenen Grafiken und Medien genutzt wird (Visitenkarten, Briefkopf, Webseite, Verpackungen, Social Media…). Auch die Formen können für Kommunikations- und Werbekampagnen genutzt werden.

Kurz gesagt ist das Logo eine wichtige Grundlage für alle Kommunikations- und Marketingmaßnahmen eines Unternehmens. Die Öffentlichkeit kann auf einen Blick erkennen, um welches Unternehmen es sich handelt und damit die Eigenschaften und Werte verbinden, die es vermittelt. Das Logo hat also einen großen Einfluss auf die öffentliche Auffassung einer Marke.

Die drei Streifen aus dem Adidas Logo sind klar erkennbar auf der Kleidung. | Quelle: VisualHunt

Ihr kennt doch bestimmt das beliebte Logo Quiz, dass seit ein paar Jahren auf fast jedem Smartphone als App zu finden ist. Es macht nicht nur Erwachsenen Spaß, Logos zu erraten: Kinder sind erstaunlich gut in dem Spiel, was verdeutlicht, wie früh wir schon Logos mit Unternehmen in Verbindung bringen und wie fest diese Eindrücke sitzen.

Diese Eigenschaften bringt ein gelungenes Logo mit

Wenn man ein Logo zeichnet, überlässt man nichts dem Zufall. Ein gutes Logo muss einige essenzielle Kriterien erfüllen. Bevor Ihr also anfangt, ein Bild zu entwerfen, dass eine Marke repräsentieren soll, müsst Ihr Euch über diese Kriterien informieren, sodass Ihr diese für Eure ersten Entwürfe beachten könnt.

  • Ein Logo muss einzigartig sein.

Das ist offensichtlich die Grundlage. Ein Logo muss eine vollkommen neue Erschaffung sein. Wenn es einem anderen Logo ähnelt, dann sorgt das nur für Verwirrung und Ihr riskiert einen Plagiatsvorwurf. Euer Logo muss also ganz originell sein.

  • Ein Logo muss zeitlos sein.

Lasst Euch nicht von Modeerscheinungen beeinflussen, die gerade zwar total angesagt sind, aber schnell wieder vorbei sein können. Ein Logo sollte langfristig gut aussehen. Natürlich kann man Feinheiten ab und zu angleichen, allerdings sollte es seien graphische Identität stets bewahren können. Euer Logo muss also über die Jahre hinweg halten können.

  • Ein Logo muss simpel sein.

Man soll sich ein Logo leicht merken können. Es soll außerdem sehr schnell gesehen und erkannt werden. Kunden sollen das Unternehmen auf einen Blick damit identifizieren können. Ein zu komplexes Logo mit zu viel Text oder zu vielen Details wird diese Wirkung verfehlen.

  • Ein Logo muss auch in Schwarz-weiß erkennbar sein.

Logos werden in vielen verschiedenen Zusammenhängen dargestellt und man kann sich nicht darauf verlassen, dass sie immer in Farbe zu sehen sind. Daher muss Euer Logo auch in schwarz-weiß erkennbar sein. Achtet darauf, wenn ihr die Schattierungen und Farbnuancen entwerft.

Der Mercedes Stern ist zeitlos und immer klar erkennbar. | Quelle: VisualHunt
  • Ein Logo muss Blicke auf sich ziehen.

Ein logo Darf niemals unauffällig sein. Es muss den Blick des Betrachters anziehen. Hier liegt eine der größten Schwierigkeiten für Logo Designer. Die richtigen Farben und Grafiken, die einen Einfluss auf die Kunden haben können, sind ein zentraler Punkt bei der Entwicklung.

  • Ein Logo muss sich an verschiedene Flächen anpassen.

Euer Logo muss sichtbar und lesbar bleiben, egal auf welchem Gerät oder auf welcher Fläche es dargestellt wird. Auf Plakaten werden z.B. manchmal Logos unten klein gedruckt. Euer Logo muss in jeder Größe erkennbar sein.

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Bevor Ihr mit Eurem Entwurf loslegen könnt, müsst Ihr Euch erst einmal gründlich Gedanken über die wichtigsten Elemente machen, die Euer Logo ausmachen sollen. Anschließend könnt Ihr mehrere Skizzen entwerfen und die verschiedenen Versionen vergleichen.

Die Reflexionsphase beim Entwurf eines Logos

Es ist wichtig, dass Ihr Euch auf die essenziellen Eigenschaften konzentriert, die Euer Unternehmen ausmachen. Schaut Euch ruhig auch mal bei der Konkurrenz an, um euch von dieser abzuheben, ohne völlig aus dem Rahmen der Branche zu fallen.

Diese Punkte solltet Ihr beachten, wenn Ihr einer Marke eine visuelle Identität verleiht:

  • Die Farbpalette: Jede Farbe hat eine Bedeutung. Daher ist die Auswahl der Farbpalette ein wichtiger Repräsentant der Branche, in der Euer Unternehmen beschäftigt ist (z.B. Grün als Farbe für Bio und Nachhaltigkeit). Mit den Farben könnt Ihr außerdem die Blicke auf Euer Logo ziehen und eine Nachricht übermitteln.
  • Den Namen der Marke in Euer Logo integrieren: Über diese Frage solltet Ihr Euch Gedanken machen. Einige Marken haben es geschafft, ihren Namen ohne Schrift zu vermitteln (z.B. Apple).
  • Text oder kein Text: Häufig gibt es mehrere Versionen eines Logos, und zwar mit oder ohne Text, je nach Nutzen. Allerdings müssen auch verschiedene Versionen natürlich klar erkennbare Gemeinsamkeiten vorweisen.
  • Format und Ausrichtung: Länge, Höhe, rund oder eckig, 3-Dimensional
  • Die Schriftart: Eine originelle Schriftart, die sich von anderen absetzt und die wichtigsten Informationen über die Marke vermittelt.

Um Inspiration zu finden solltet Ihr natürlich selbst recherchieren und Euch intensiv mit Logos und Grafik Design beschäftigen.

Erste Logo Entwürfe und Skizzen

Wenn wir von ersten Entwürfen sprechen, dann liegt das natürlich daran, dass die eigentliche Phase der Kreation erst beginnt, sobald Ihr den Stift in der Hand habt. Ihr platziert die Elemente des Logos und bearbeitet es in mehreren Schritten.

Bei der Kreation eines Logos entspricht die erste Idee eigentlich nie dem finalen Resultat.

Das liegt ganz einfach daran, dass die erste Idee häufig zu beschränkt ist, nicht originell genug oder zu kompliziert, um ein neues Original Logo zu werden. Die ersten Ideen, die Euch in den Kopf kommen, sind häufig dieselben, die auch andere Menschen sich überlegen. Daher ist es wichtig, dass Ihr den Grundgedanken beibehaltet, aber Eure ersten Entwürfe bearbeitet.

Es ist nicht einfach, ein oder mehrere Nachrichten über ein einfaches Bild zu übermitteln. Jedes Detail zählt, wenn Ihr ein personalisiertes Logo entwerfen wollt. Farben, Schrift, Formen, Text, Lücken…Jedes Element muss der Message Eurer Marke dienen und ihr Image vermitteln.

Im Grafik Design wird Harmonie meist durch Linien, Formen und Symmetrie erreicht. Einige Logos halten sich sogar an die berühmte Fibonacci Folge, bei der sich jede Zahl jeweils durch die Summe ihrer beiden vorhergehenden Zahlen ergibt. Die Designer der Logos von Apple, BP, Pepsi und National Geographic haben diese Zahlenfolge beim Entwurf der Logos beachtet, um für das Auge leicht erkennbare Bilder zu entwerfen.

Das Apple Logo beschreibt den Namen der Marke auch ohne Worte. | Quelle: VisualHunt

In der Entwurfsphase ist es wichtig, dass Ihr regelmäßig von Euren Zeichnungen zurücktretet. Übt Euch darin, sie aus einem neuen Winkel zu betrachten. So wird sich Euer Projekt automatisch entwickeln und Ihr werdet neue Ideen bekommen.

Fertigstellung des Logos

Was die Qualität eines Logos neben allen oben genannten Elementen ausmacht, hängt auch von seiner allgemeinen Harmonie ab.

Als Grafik Designer improvisiert man nicht, sondern man studiert verschiedene unterschiedliche Entwürfe und Modelle, bevor man das finale Logo designt. Wenn das Logo nicht harmonisch ist, dann wird das vielleicht Laien erst einmal nicht auffallen, aber leider wird das Logo generell nicht besonders auffallen.

Egal, ob man sich an eine Agentur, ein Grafik Studio oder an einen Grafiker wendet, eine Sache ist sicher: Ein professioneller Designer kann das Logo und jedes seiner Elemente und deren Wirkung erklären.

Bevor es abgesegnet wird, muss das Logo unbedingt mehreren Personen vorgelegt werden. Jeder kann so seine eigene Wahrnehmung beschreiben und anschließend kann das Logo womöglich noch bearbeitet werden.

Welche Software eignet sich für Logo Design?

Natürlich werdet Ihr schon einige kostenlose Webseiten mit Tools für Logo Entwürfe im Internet finden, auf denen Ihr ganz einfach Euer eigenes Logo mit wenigen Klicks erstellen könnt, ohne Euch besonders mit Grafik Design auskennen zu müssen.

Aber ist das wirklich die beste Lösung?

Das Logo einer Marke soll lange halten und etwas bewirken. Daher sollte man sich ganz klar dafür entscheiden, ein qualitativ hochwertiges Logo professionell zu entwerfen, um sich von der Konkurrenz abheben zu können. Es sollte Euch nicht reichen, ein Bild herauszusuchen und den Namen der Firma daraufzuklatschen.

Beim Entwerfen eines Logos müsst Ihr außerdem sicher gehen, dass es in verschiedenen Formaten dargestellt werden kann, damit es zu allen möglichen Kommunikationszwecken dienen kann. Viele professionelle Grafik Designer nutzen hierfür Adobe Illustrator, eine Software für Vektor Designs. Auch Inkscape ist eine beliebte Software. Mit Gimp habt Ihr ein kostenloses Tool für Euer Logo Design.

Ihr solltet Euch für eine professionelle Software entscheiden, wenn Ihr ein Logo designt. | Quelle: Pixabay

Mit Photoshop könnt Ihr Fotos bearbeiten, habt allerdings nicht die gleichen Möglichkeiten wie mit einem Vektor Design Tool. Hiermit könnt Ihr nämlich die Bilder in hoher Auflösung vergrößern und verkleinern, ohne Qualität einbüßen zu müssen.

Was steckt hinter bekannten Logos?

Zum Abschluss möchten wir Euch ein paar Beispiele für gelungene Logos nennen, in denen mehr steckt, als man vielleicht auf den ersten Blick bemerkt.

Continental: Das C und das O formen einen Reifen.

FedEx: Zwischen dem E und dem X ist ein Pfeil in der Freifläche versteckt.

La Tour de France: Seht Ihr den Radfahrer in den Buchstaben O, U und R?

Toblerone: In den Schattierungen des Berges versteckt sich ein weißer Bär, als Referenz zum Wappen der Stadt Bern, aus der die Schokolade kommt.

Seht Ihr den kleinen Bären in den Freiflächen des Berges? | Quelle: VisualHunt

Jetzt liegt es an Euch, Euer Logo zu entwerfen! Also ran an die Stifte. Überlegt Euch, ob Ihr vorher nicht noch einen Zeichen Kurs machen wollt…

Dort könnt Ihr alles lernen, was Ihr zum Zeichnen naturgetreuer Bilder braucht. Die Paradedisziplinen sind zum Beispiel das Zeichnen von Händen und vor allem Portraits. Oder wollt Ihr Euch vielleicht als Comic-Zeichner oder Tattoo-Designer versuchen?

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Lea