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Wie kann ich mein Tattoo selber zeichnen?

Von Lea, veröffentlicht am 18/07/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Tattoovorlagen zeichnen: So geht’s!

Tattoos liegen absolut im Trend.

Inzwischen ist jeder vierte Deutsche tätowiert, was fast 20 Millionen Menschen entspricht. Bei Frauen sind die beliebtesten Stellen für Tätowierungen die Knöchel und Schulter, bei Männern sind es die Oberarme und der Rücken. Die meisten der befragten Tätowierten hatten bis zu drei Tattoos.

Tattoos werden heute von vielen besonders jüngeren Leuten als Kunst angesehen. Mit Abstand am meisten Gefallen an Tattoos haben tatsächlich die 16 bis 29-jährigen.

Habt auch Ihr Lust, Euch tätowieren zu lassen? Wollt Ihr vielleicht selbst lernen, Tattoos zu stechen? Eine Zeichnung auf Eurer Haut verewigen, die Ihr womöglich selbst gezeichnet habt?

Wir haben Euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie Ihr lernen könnt, Eure eigenen Tattoos zu zeichnen.

Die Geschichte der Tätowierungen: Eine jahrtausendalte Kunst

Jedes Tattoo hat seine eigene symbolische Bedeutung. Damit Ihr Euer Tattoo nicht irgendwann bereut, solltet Ihr die Geschichte hinter der Kunst kennen.

Der Ursprung der Tätowierung geht auf die Vorgeschichte des Neolithikums zurück: In den italienischen Alpen, am Gletscher des Tisenjochs, wurde ein mumifizierter Körper – der Ötzi – 1991 mit 61 Strichmustern als Tattoos gefunden. Dieser mumifizierte Körper stammte aus der Zeit um 5300 v. Chr. und gilt als das erste Zeugnis, das je von Tätowierungen gefunden wurde.

Die Theorie für die Erklärungen lautet, dass die Tätowierungen zu einem medizinischen Zweck dienten, als eine Art Akupunktur, die Schmerzen lindern sollte.

Allerdings ist es schwierig, den wirklichen Ursprung der Tattoo Kunst herauszufinden, denn auch in Nordafrika wurden einige Spuren gefunden. Das wohl älteste Tattoo stammt aus dem alten Ägypten, aus dem Jahr 2.200 v. Chr.: Eine Leiche wurde mit graphischen Motiven komplett tätowiert, zu religiösen Zwecken.

Im Laufe ihrer Entwicklung dienten Tätowierungen auch als gesellschaftliche Markierungen, um gewisse soziale Klassen zu diskriminieren: Kriminelle, Sklaven usw. In Neuseeland und Polynesien dienten Tattoos eher als Symbol zur Angehörigkeit eines höheren sozialen Rangs, die Reichtum und Prestige zeigten. Jedes Tattoo auf verschiedenen Körperpartien repräsentierte die gesellschaftlichen Hierarchien. Die höchste Klasse waren die tätowierten Beine, die zweite die tätowierten Arme, die dritte die tätowierten Flanken.

Viele europäische Mumien wurden außerdem in Xinjiang im Osten von China gefunden. Ihre Hände, Arme oder Rücken waren tätowiert und sie stammten wahrscheinlich aus dem zweiten Jahrhundert vor Christus.

Schon der über 5000 Jahre alte Ötzi hatte Tattoos. | Quelle: Pixabay

Unter dem Einfluss der jüdisch-christlichen Kultur wurden Tätowierungen zum illegalen Ritus, was dazu führte, dass über mehrere Jahrhunderte hinweg Tattoos komplett aus dem Westen verschwanden. Unter der Kolonialisierung und der Entwicklung des Handels mit Asien und Ozeanien im 18. Jahrhundert kehrten die Tattoos nach Europa zurück – und zwar mit so großem Erfolg, dass sich selbst einige Staatsoberhäupter tätowieren ließen.

Zu diesen Staatschefs mit Tattoos gehören der russische Zar Nikolaus II. (Tattoo eines Schwertes auf der Brust), die britischen Könige Edward VII: und George V., der dänische König Frederik IX. (ein chinesischer Drachen auf dem Oberkörper), der russische Diktator Stalin (ein Totenkopf auf der Brust), der britische Premierminister Winston Churchill (ein Schiffsanker auf dem linken Arm) und der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt (ein Familienwappen).

Seit der wachsenden Marktwirtschaft im 20. Jahrhundert sind Tattoos inzwischen immer mehr zu einer Kunstform geworden. Immer mehr Personen lassen sich tätowieren, darunter auch Stars aus den Bereichen Sport, Musik und Film.

Ein Tattoo zeichnen: Die verschiedenen Stile von Tätowierungen

Vom chinesischen Schriftzeichnen über Maori Tätowierungen und Lotus Blüten bis hin zu realistischen Zeichnungen – die Welt der Tattoos ist riesig.

Wenn man ein Tattoo zeichnen möchte, dann ist einer der ersten Schritte, einen Stil festzulegen. Seid Ihr eher Old School oder Tribal? Wir erklären Euch jetzt die verbreitetsten Tattoo Stilrichtungen, damit Ihr herausfinden könnt, was zu Euch passt.

Traditionelle Tätowierungen

Tätowierungen waren in vielen antiken Kulturen eine traditionelle Kunst. Starke Symbole und bedeutungsvolle Motive aus dieser Zeit sind heute wieder beliebt und viele Leute entscheiden sich für Tattoos in dieser Stilrichtung.

Zu den beliebtesten traditionellen Tattoos gehören:

  • Tribal Tattoos: Diese Stammestattoos sind in der Tattoo Welt sehr beliebt. Sie basieren auf großen Schwarzen kurvigen Linien und Flächen und haben heute ihre tiefgründige Bedeutung weitestgehend verloren. Ursprünglich stammen sie aus Stämmen aus Afrika und Polynesien und symbolisierten den sozialen Rang.
  • Asiatische Tattoos: Chinesische oder japanische Tätowierungen sind stark von der asiatischen Kunst inspiriert. Die Yakuza, die japanische Mafia, entschied sich für diesen Stil von Tattoos. Zu den häufigsten Symbolen gehört natürlich der Drache, der Samurai, die Geisha und die Lotus Blüte.
  • Keltische Tattoos: Diese Tätowierungen bestehen aus keltischen Symbolen und Schriften, die sich leicht an dem wichtigsten Motiv erkennen lassen: dem keltischen Kreuz.

Realistische Tätowierungen

Realistische Tattoos sollen ein Modell realitätsgetreu darstellen. Diese wahren Kunstwerke erfordern ein ausgeprägtes Tattoo Talent, um die perfekte Tätowierung hinzubekommen.

Es gibt viele Arten von Motiven für realistische Tattoos: ein Portrait, ein Stillleben, ein Tier, eine Landschaft…egal ob in schwarz-weiß oder in Farbe sind diese Tätowierungen eine Art von Zeichnung auf der Haut, die einem Foto nahekommen. Diese überaus realistischen Tattoos sind nicht für Amateure geeignet. Hierfür braucht man Erfahrung und fundierte Kenntnisse und Talent, um die kleinsten Details in die Haut einzuprägen.

Old school Tattoos

Die Old School Tattoos stammen aus den 30er Jahren in den USA und wurden von der lokalen Kultur inspiriert – kein Wunder, dass sie so sehr an Retro und Rock n Roll erinnern.

Von Indianern über Pin-ups bis hin zu Bikern wurde dieser Stil von Seeleuten populär gemacht, die symbolisch das, was ihnen am liebsten war, durch ihre Tattoos mitnahmen. Für eine lange Zeit wurde das Old School Tattoo mit Kriminalität verglichen und hatte ein schlechtes Image. Heute ist es Teil der Popkultur geworden.

Grafische Tattoos

Grafische Tätowierungen sind abstrakt und künstlerisch und lassen Raum für Vorstellungskraft. Diese Art der Tätowierungen ist noch recht jung und ist eine wahre Kunst. Jeder Tätowierer hat seinen eigenen Stil.

Geometrische Motive, Symbole, Objekte, Tiere…Es gibt verschiedene Inspirationsquellen und die totale Ausdrucksfreiheit. Wenn Ihr die Werke und den Stil eines Tätowierers mögt, dann könnt Ihr ihm für Euer Tattoo vertrauen. Er wird Euch ein einzigartiges Tattoo stechen, ein wahres Kunstwerk auf Eurer Haut.

Die polynesischen Tribal Tattoos habt Ihr bestimmt schon einmal gesehen. | Quelle: Pixabay

Biomechanik Tattoos

Auch hierbei handelt es sich um einen relativ neuen Trend. Biomechanik Tätowierungen vermischen, wie der Name schon sagt, biologische und mechanische Elemente. Ihr Stil ist futuristisch und von der Science Fiction inspiriert. Ihr könnt zum Beispiel mit Tattoos dafür sorgen, dass Euer Arm bionisch aussieht…

Diese Art der Tattoos zielt häufig darauf ab, die Illusion zu verleihen, dass das gezeichnete Motiv sich tatsächlich unter der Haut bzw. an der tätowierten Stelle befindet.

Dot Art Tätowierungen

Ein anderer Stil, der aus der Zeichenkunst stammt. Tattoos mit dieser Technik bestehen aus vielen kleinen Punkten. Das sorgt für bestimmte Effekte und so lassen sich verschiedene Materialien und Texturen darstellen, was den Tattoos Originalität und Realismus verleiht.

Tattoos mit Schrift und Buchstaben

Noch immer gehören Tätowierungen mit einem inspirierenden Spruch oder einem Zitat zu den beliebtesten Formen von Tattoos. Den Unterschied zwischen einem guten und schlechten Tattoo (neben korrekter Rechtschreibung) machen die Schriftart und die Ausführung. Daher solltet Ihr Euch viele Gedanken über die Schrift für Euer Tattoo machen.

Schrift Tattoos werden häufig nicht in der Muttersprache geschrieben, was häufig Fehler verursacht. Besonders beliebt ist z.B. „No regerts“ statt „No regrets“ – von chinesischen und japanischen Schriftzeichen wollen wir gar nicht erst anfangen.

Wie finde ich mein Tattoo Motiv?

Bevor Ihr mit Euren ersten Skizzen anfangen könnt, müsst Ihr Euch also über den Stil Gedanken machen. Mindestens genauso wichtig ist aber natürlich das Motiv. Ein wichtiger Schritt, denn sobald dieses es einmal auf Eure Haut geschafft hat, bleibt es da.

Wenn Ihr Euch richtig Gedanken macht, dann riskiert Ihr eigentlich auch nicht, Euer Tattoo zu bereuen und eine teure und schmerzhafte Tattoo Entfernung durchmachen zu müssen.

Neben dem ästhetischen Aspekt drücken Tätowierungen meistens auch etwas ganz Persönliches aus, das einem wichtig ist. Die Bedeutung eines Tattoos liegt darin, dass es persönlich ist und einen Sinn für Euch ergeben muss. Egal ob es sich hierbei um eine Person, ein Symbol oder ein abstraktes Motiv handelt.

Um ein personalisiertes Tattoo zeichnen zu können, müsst Ihr eine Quelle der Inspiration finden:

  • Kramt in Eurem persönlichen Leben nach einem wichtigen Thema,
  • Künstlerische Referenzen: Kunstbücher, Street Art, Film, Comics, Musik…
  • Schaut Euch die Bücher Eures vertrauten Tätowierers an.

Euer Tattoo sollte für Euch eine persönliche Bedeutung haben. | Quelle: Pixabay

Tatsächlich ist es nicht unbedingt selbstverständlich, eine Idee für eine Zeichnung für ein erstes Tattoo zu finden, zumal man die berechtigte Angst hat, seine Tat im Laufe der Jahre zu bereuen. Tattoos sind schließlich eine graphische Repräsentation von Euch, ähnlich wie ein Logo. Für ein befriedigendes Ergebnis sollte es also nicht nur eine Nachricht übermitteln, sondern auch perfekt gestochen sein.

Ihr habt zwei Möglichkeiten:

  1. Zeichnet Euer eigenes Tattoo: Hierfür solltet Ihr gut Zeichnen können, damit Ihr dem Tätowierer ein originelles und kreatives, aber auch gelungenes Tattoo vorlegen könnt, dass er dann auf Eure Haut zeichnet.
  2. Wendet Euch an einen erfahrenen Tätowierer: Je nach Euren Vorstellungen kann er Euch nach einem intensiven Gespräch ein originelles Tattoo zeichnen. Ein guter Tätowierer ist ein erfahrener Künstler. Damit Ihr Eure Entscheidung nicht bereut, solltet Ihr auf seine Ratschläge hören.

Wie gesagt ist es wichtig, dass Ihr das richtige Motiv für Euer Tattoo findet. Entscheidet Euch für ein Symbol, eine Schriftart, die Farbe und die Körperpartie, auf der Ihr Euch tätowieren lassen wollt. Ihr könnt Euch natürlich auch auf tausenden Seiten im Internet inspirieren lassen und online eine Vorlage für Euer Tattoo finden. Auf einer Webseite mit vielen verschiedenen Tattoos werdet Ihr bestimmt auch auf eigene Ideen kommen.

Eine weitere Quelle für Eure Tattoovorlage: Kunstbücher. In Kunstbüchern findet Ihr eine große Auswahl an Zeichnungen, an die Ihr im ersten Moment vielleicht nicht gedacht hättet. Hier werdet Ihr auf jeden Fall Ideen für ein originelles, einzigartiges Tattoo finden.

Natürlich könnt Ihr Euch auch von Museen, der Musikszene, der Poesie, der Philosophie, Street Art, Antiquitätengeschäften, Kindheitserinnerungen, Reisen u.v.m. inspirieren lassen.

5 Dinge, die Ihr beim Zeichnen einer Tattoovorlage beachten müsst

Jeder Tätowierer wird Euch sagen: Bloß, weil eine Zeichnung schön ist, ist sie noch lange kein gutes Tattoo. Die Gründe liegen auf der Hand: Beim Entwerfen eines Tattoos müsst Ihr gewisse Schwierigkeiten beachten.

1. Die Größe des Tattoos

Das ist wohl selbsterklärend. Wenn man sich ein 3 Quadratzentimeter großes Quadrat aufs Gesicht tätowieren lässt, dann sorgt das nicht unbedingt für einen guten Look. Passt also die Größe Eures Tattoos an Eure Zeichnung an. Je realistischer und detaillierter Euer Tattoo sein soll, desto größer muss es natürlich auch sein.

Überlegt bei der Größe außerdem, ob Ihr Euer Tattoo vielleicht zu bestimmten Gelegenheiten verbergen wollt und ob Euch die Größe auch in vielen Jahren noch gefallen wird.

2. Die Körperpartie

An welcher Stelle wollt Ihr Euch das Tattoo stechen lassen? Eine weitere wichtige Frage, die Ihr Euch beim Zeichnen Eurer Tattoovorlage stellen müsst. Tut einfach so, als wäre das Papier Eure Haut. Ein Tattoo muss an die Körperstelle angepasst sein, auf die es gestochen werden soll:

  • Linker oder rechter Arm
  • Rocken (unterer Rücken / oberer Rücken?)
  • Oberkörper und Brust
  • Knöchel
  • Finger
  • Beine

Die geeignete Körperstelle ist einer der wichtigsten Faktoren beim Tätowieren. Schließlich sieht nicht jede Stelle noch mit 50 so aus, wie sie es vielleicht mit 20 tat.

3. Die Farben

Wie viele und welche Farben soll Euer Tattoo haben?

Beachtet hierbei, dass Eure Haut nun einmal keine Leinwand ist und nicht jede Zeichnung in all ihren Farben zum Tattoo werden kann. Um ein originelles Tattoo zu zeichnen, muss man nicht nur gut zeichnen können, sondern auch die Methode verstehen.

Überlegt Euch, wo und in welcher Größe Ihr Euch das Motiv stechen lasst. | Quelle: Pixabay

4. Einheitliche Tattoos

Wenn Ihr Euch mehrere Tattoos stechen lassen wollt, dann sollten sie zusammen passen.

Aber wie erreicht man Harmonie von Tattoos, damit sie eine ganzheitliche Wirkung ergeben? Ihr müsst Euch gründlich Gedanken über jedes einzelne Eurer Tattoos machen. Besonders, wenn jedes Tattoo einzigartig ist, muss es irgendwie seinen Platz neben den anderen finden.

5. Der Tätowierer

Diesen Punkt solltet Ihr nicht unterschätzen. Wenn Ihr ein genaues Bild im Kopf habt oder Eure eigene Tattoovorlage gezeichnet habt, dann müsst Ihr den richtigen Tätowierer finden, der Eurer Idee treu bleiben kann. Jeder hat schließlich seinen eigenen Stil, seine Erfahrungen und seine Techniken.

Wenn Eure Zeichnung zu detailliert ist, zu viele Farben oder Effekte beinhaltet, kann es passieren, dass Euer Tätowierer sie für das finale Tattoo noch etwas angleichen muss.

Um Euer eigenes Motiv richtig zeichnen zu können, könnt Ihr auch einen Zeichenkurs machen.

Wie finde ich den richtigen Tätowierer?

Egal, ob Ihr zeichnen könnt oder nicht, der Schlüssel zu einem gelungenen Tattoo liegt in demjenigen, der es sticht. Es ist aber nicht immer leicht, einen guten Tätowierer zu finden.

Nehmt Euch genügend Zeit, um Euch ihren Stil und ihre bisherigen Arbeiten anzuschauen, bevor Ihr Euch entscheidet. Einige Tätowierer werden Euch womöglich ihren Katalog von einzigartigen Kreationen und Tattoos zeigen. Schaut Euch ruhig in mehreren Tattoo Studios um, um Euch sicher zu sein, den richtigen Tätowierer gefunden zu haben.

Lasst Euch nicht von spontanen Launen leiten, aber womöglich ist Euer neues Traum-Tattoo ja bereits entworfen worden und findet sich in einem dieser Kataloge. Wenn das nicht der Fall ist, bieten viele Tattoo Künstler auch an, Eure Tattoo Ideen mit Euch zu entwerfen. Ihr erklärt, was Ihr Euch vorstellt und was Euer Tattoo zu bedeuten hat bzw. welche Idee dahinter steht. Der Tätowierer oder die Tätowiererin kann Euch dann ein genaues Motiv vorlegen.

Denkt immer daran, dass Tattoos für immer bleiben. Wenn Ihr die Befürchtung habt, es zu bereuen, dann versucht es doch mal mit einem personalisierten temporären Tattoo oder Henna, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie sich das Bild auf Eurer Haut anfühlt.

Um den richtigen Tätowierer auszuwählen, müsst Ihr mehrere Aspekte beachten, die alle wichtig sind: der Preis, die Erfahrung, die technischen Kompetenzen, die Hygiene im Tattoo Studio, kann sich der Tätowierer in Euch hineinversetzen, passt der Stil zu Euch usw.

Nehmt Euch die nötige Zeit, um einen Tätowierer zu finden, bei dem Ihr Euch wohl fühlt. | Quelle: Pixabay

Es ist unglaublich wichtig, dass Ihr Euch mit einem Tätowierer wohl fühlt. Wenn nötig lohnt sich auch der Weg in die nächste Großstadt, falls es bei Euch kein geeignetes Studio gibt. Lasst Euch mit der Überlegung wirklich Zeit und versucht, den Tätowierer Eurer Wahl ein bisschen kennenzulernen, damit Ihr Euch in guten Händen fühlt.

Schaut Euch im Tattoostudio die Wände und die sichtbaren Materialien an. Gefallen Euch die ausgestellten Tattoos und der Aufbau des Studios? Ist alles gut desinfiziert und hygienisch, damit Ihr Euch nicht infiziert?

Überlegt Euch, ob Ihr Euch auf dem Tätowier Stuhl hier wohl fühlen würdet. Wenn alles stimmt, dann habt Ihr Euren Tätowierer gefunden! Meistens ist es vor allen Dingen eine zwischenmenschliche Sache…

Welches Material brauche ich für Tätowierungen?

Um eine Zeichnung unter die Haut zu bringen, braucht Ihr eine gute Zeichnung und das nötige Zubehör. Wenn Ihr nicht genau die richtigen Materialien zum Tätowieren habt, dann riskiert Ihr, Eure Haut zu verletzen oder Euch zu infizieren.

Es ist also grundlegend wichtig, eine Tattoo Maschine zu kaufen. Es gibt verschiedene Marken und Optionen von Tattoo Sets, die es schon ab 100 Euro gibt. Tinte, Nadeln, Handschuhe…All das gehört in einen Tattoo Koffer.

Tätowieren kann außerdem eine gewisse Zeit dauern. Aus diesem Grund müsst Ihr sicherstellen, dass Ihr bequem sitzt. Man denkt vielleicht anfangs nicht daran, aber z.B. ein Friseurstuhl eignet sich ganz gut für Tattoos. Überlegt nur, dass Ihr womöglich mehrere Stunden in einer Haltung sitzen oder sogar liegen müsst.

Es gibt verschiedene Arten von Tattoo Maschinen. | Quelle: Pixabay

Es gibt viele verschiedene Modelle von Tattoomaschinen. Die Tintenpistolen können recht kompliziert zu benutzen sein. Es gibt klassische Tattoomaschinen, mit denen es einfacher geht, ebenso wie spezielle Maschinen für Schattierungen und Konturen.

Es ist leicht zu verstehen, dass man beim Tätowieren ganz klar definieren muss, was man sich vorstellt. Macht Euch also beim Entwerfen Eures Tattoos viele Gedanken und besucht vielleicht einen Zeichenkurs, damit Ihr Euch sicher sein könnt, dass Euer Entwurf der Tattoovorlage gelingt.

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