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Die wichtigsten Schritte für eine Hand Skizze

Von Lea, veröffentlicht am 10/07/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Hände zeichnen: So geht’s!

Laut einer Umfrage von Statista interessierten sich 2015 mehr als ein Viertel der Deutschen für Zeichnen und Malen als Hobby. Gehört Ihr auch zu den 25 Millionen Leuten, die gerne das zeichnen können möchten, was sie gerade sehen?

Wenn man Zeichnen lernt, fängt man meistens mit simplen Motiven an und macht seine ersten Skizzen. Allerdings werdet Ihr schnell Lust darauf bekommen, komplexere Modelle zu malen. Zu den am schwierigsten mit Bleistift zu zeichnenden Körperteilen gehören die Hände.

Eine Hand hat eine komplexe Struktur. Um diese zu zeichnen, müsst Ihr einige Grundtechniken der Malerei kennen, bis Eure Zeichnung ihrer Vorlage tatsächlich ähnlich sieht. Hände Zeichnen gehört zu den komplexesten und sinnvollsten Übungen in der Malerei, ähnlich wie eine Portrait Zeichnung oder ein Fuß.

Die Anatomie der Hände für eine realistische Zeichnung beachten

Hände gehören zu den komplexesten Körperteilen. Bevor Ihr sie mit einem Bleistift zeichnen könnt, müsst Ihr Euch die verschiedenen Partien von Händen genau anschauen. Das klingt vielleicht erstmal lästig, aber ohne wenigstens ein grundlegendes Verständnis für die Anatomie wird Eure Zeichnung nicht realistisch wirken.

Wieso ist das so?

Ganz einfach aus dem Grund, dass Ihr beim Zeichnen einer Hand beachten müsst, welche Haltungen die Hand alle einnehmen kann. Ihr solltet daher nicht nur offene Hände malen üben, sondern auch von allen Winkeln und in verschiedenen Haltungen.

Hände sind, ebenso wie das Gesicht, ein absoluter Klassiker in der Zeichenkunst und Malerei. Sie sind eine sehr ausdrucksstarke Partie des Körpers. Daher ist es wichtig, dass Ihr alle Details einfangt und den Eindruck von Beweglichkeit in Eurer Zeichnung vermittelt.

Für einen Crashkurs in Anatomie des Menschen sollte Euch zunächst klar sein, dass Hände aus Knochen, Muskeln und Sehnen bestehen. Jede Hand hat nicht weniger als:

  • 27 Knochen, die in drei Gruppen unterteilt sind (Carpus, Metacarpus und Phalangen),
  • 5 Mittelhandknochen: Das sind die Knochen in der Handfläche. Die Finger sind in ihrer Verlängerung,
  • 14 Fingerknochen: Das sind die Knochen der Finger. Jeder Finger zählt 3, außer dem Daumen, der nur zwei hat,
  • 21 Muskeln,
  • Flexoren und Strecksehnen.

Dieser präzise Aufbau ermöglicht der Hand und den Fingern unglaublich viele Funktionen, besonders das Greifen von Gegenständen. Flexibilität, Geschicklichkeit, Mobilität…. Die Hand ist ein unglaubliches Werkzeug.

Allerdings funktioniert die Hand nicht von ganz alleine. Sie steht im Zusammenhang mit den Bewegungen von Handgelenk und Unterarm. Der Ellenbogen dreht die Hand, während sich das Handgelenk von vorne nach hinten, aber auch zu den Seiten neigt.

Hier liegt ein erster beliebter Anfängerfehler: sich nicht an die tatsächliche Breite der Knochen im Handgelenk halten. Die Mittelhandknochen beginnen am Handgelenk: der erste ist mit dem Daumen verbunden, der zweite mit dem Zeigefinger, der dritte mit dem Mittelfinger, der vierte mit dem Ringfinger und der fünfte mit dem kleinen Finger.

Der erste Mittelhandknochen ist sehr beweglich, weshalb der Daumen von den anderen Fingern losgelöst steht und uns das Greifen ermöglicht. Habt Ihr schon einmal versucht, etwas ohne Daumen zu machen? Probiert es mal aus, Ihr werdet schnell merken, wie wichtig dieser Finger ist…

Die anderen vier Mittelhandknochen sind fester und formen einen Bogen. Wenn man einer Hand in einer Zeichnung mehr Bewegungen und Leben verleihen möchte, ist der erste wichtige Schritt, diesen Bogen zu betonen.

Jede Hand hat 5 Mittelhandknochen, die die Grundlage der Finger bilden und im Ballen liegen. | Quelle: Pixabay

Damit Ihr keinen großen Fehler macht, sollte Euch auch bewusst sein, dass die Achse von Arm und Unterarm durch die Mitte des Handgelenks und damit durch den dem Mittelfinger entsprechenden dritten Mittelhandknochen verläuft. Ganz einfach, nicht wahr?

Hände Malen Lernen: Finger zeichnen

Jeder Finger besteht aus drei Fingerknochen, bis auf den Daumen, der nur aus zwei besteht. Ein weiterer Anfängerfehler liegt darin, den ersten Mittelhandknochen mit dem ersten Fingerknochen zu verwechseln. Tatsächlich ist dieser sehr beweglich und kann daher leicht verwechselt werden.

Wenn man eine Hand zeichnet, sollte man zuerst den Handballen zeichnen, bevor man an die Mittelhandknochen und anschließend die Finger geht. Unser Tipp: Zeichnet den Daumen immer zuletzt, denn er ist der am schwierigsten zu zeichnende Teil der Hand.

Der Daumen ist der beweglichste, aber auch der am schwierigsten zu zeichnende Finger. | Quelle: Pixabay

Zeigefinger und Ringfinger sind meist gleich lang, der Mittelfinger ein kleines Stück länger. Tatsächlich erhält man diesen Eindruck, weil der dritte Mittelhandknochen länger ist, als der zweite und vierte. Daher solltet Ihr Euch auf die Länge der Mittelhandknochen konzentrieren und nicht auf die Länge der Finger selbst.

Die Fingerfalten liegen meist auf der Oberseite der Gelenke zwischen den Fingerknochen. Ballt eine Faust und seht selbst. Der Daumen ist eine Ausnahme. Er unterscheidet sich eigentlich nicht von den anderen Fingern, aber die Beweglichkeit des ersten Mittelhandknochens verleiht ihm seine Besonderheit. So kann er sich um fast 90° drehen.

Wenn Ihr mal Euren Daumen und Euren kleinen Finger aneinanderhaltet, dann stehen sie sich fast gegenüber.

Wie kann ich eine geöffnete Hand zeichnen lernen?

Wie bei jeder anderen Zeichnung, die Ihr in Eurer Malerei Zeit vornehmen werdet, müsst Ihr als erstes Euer Modell genau beobachten.

Wenn Ihr eine Hand zu zeichnen lernen möchtet, habt Ihr den Vorteil, dass Ihr immer ein Modell zur Verfügung habt. Übt also, indem Ihr Eure eigenen Hände zeichnet. Fangt mit der einfachsten Übung an: einer geöffneten Hand. Ihr könnt so lernen, die Handknochen oder aber die Innenseite der Hand zu malen. Malt am besten beides, denn so könnt Ihr den kompletten Aufbau Eurer Hände verstehen und alle Details entdecken.

Bevor Ihr eine erste Skizze von Eurer Hand anfertigt, solltet Ihr Euch auf Eurem Zeichenpapier ein Raster zeichnen. Diese Grundlinien braucht Ihr, um die Proportionen Eurer Hände respektieren zu können. Zeichnet hierzu drei horizontale, leicht gekurvte Striche auf Euer Papier. Diese bestimmen die Position der Fingerspitzen, des Ursprungs der Finger und die Unterseite des Handballens.

Dann könnt Ihr mit vertikalen Linien Kästchen erstellen, in die Ihr anschließend alle Elemente der Hand zeichnet: die Handfläche (ohne Daumen) und jeden der Finger. Die vertikale Linie, die die Handfläche in zwei Hälften teilt, entspricht der Trennung zwischen Mittel- und Ringfinger. Macht einfache Formen. Es geht hauptsächlich darum, die richtigen Positionen für Finger und Gelenke zu identifizieren.

Euch ist sicherlich aufgefallen, dass Eure Fingergelenke nicht alle auf einer Linie liegen. Auch sie sind bogenförmig angeordnet. Das gehört zu den Details, die Ihr unbedingt beachten solltet.

Fangt mit einfachen Materialien an: ein Bleistift reicht erstmal für den Anfang. Mit Kohle, Farbstiften und Ölfarben könnt Ihr später malen. Freies Malen ist nicht einfach, aber wir empfehlen Euch, direkt so anzufangen und kein Pauspapier zu benutzen. Ansonsten gewöhnt Ihr Euch an den Komfort und lernt nicht wirklich, wie man eine Hand realistisch zeichnet.

Ein weiteres Problem beim Hände Zeichnen: dreidimensional zeichnen. Eine Hand ist schließlich nicht flach wie Papier. Um eine realistische Zeichnung zu malen, müsst Ihr Euch dessen bewusst sein. Die Finger sind zylindrische Formen, der Handballen beinhaltet wichtige Muskeln und auch die Gelenke müssen hervorstechen.

Die richtigen Techniken, um Hände zu zeichnen

Wenn man mit Malerei anfängt, solltet Ihr in kleinen Etappen arbeiten, um nicht frustriert zu enden und die Motivation zu verlieren. Wenn Ihr Hände Zeichnen lernen wollt, könnt Ihr daher damit anfangen, einen Fausthandschuh zu zeichnen, denn so müsst Ihr erstmal nicht die Finger ganz genau zeichnen.

Aber das ist noch nicht alles: Wenn Ihr einen Handschuh malt, ist es leichter, die Position und Haltung einer Hand zu verstehen. In einem Fausthandschuh sind alle Finger gleichzeitig gekrümmt, daher müsst Ihr Euch auch nicht allzu sehr mit den Feinheiten des Handgelenkes beschäftigen.

Mickey Mouse ist einfach zu malen, denn er trägt Handschuhe! | Quelle: Pixabay

Sobald Ihr diesen Schritt gemeistert habt, geht es damit weiter, Fingerhandschuhe zu zeichnen. Diese Technik ist sehr beliebt, denn so müsst Ihr Euch nicht mit allen Details auf den Fingern beschäftigen. Ein gutes Beispiel sind Comic Figuren wie Mickey Mouse!

Wenn Ihr eine Person mit Handschuhen malt, könnt Ihr Euch nur auf die Perspektive konzentrieren und Feinheiten erstmal außer Acht lassen.

Eine Hand mit allen Details Zeichnen lernen

Wie kann man eine realistische Hand malen?

Sobald einmal die erste Skizze gezeichnet ist, könnt Ihr Euch mit den Feinheiten der Hände auseinandersetzen. Und wir können nur immer wieder betonen, wie viele Details sich in einer einzigen Hand finden:

  • Handgelenksknochen
  • Die Falten auf Fingern und Gelenken
  • Die Linien im Hand Ballen
  • Die verschiedenen Texturen der Haut
  • Sehnen und Adern
  • Nägel
  • Volumen

Die Feinheiten einer Hand zu zeichnen ist definitive der schwierigste Schritt. Um einfach eine Hand malen zu können, solltet Ihr die Falten der Fingergelenke, die Hauptlinien der Handfläche und die Falten am Daumen zu zeichnen. Mit diesen Details wird Eure Zeichnung realistischer wirken und Ihr könnt so die Form der Hand betonen.

Dabei solltet Ihr beachten, dass die Falten einer Hand niemals ganz gerade sind und dass es sich um viele kleine aufeinanderfolgende Fältchen handelt.

Es gibt noch einen weiteren Punkt, den Ihr beim Zeichnen einer Hand beachten solltet: je fester Ihr beim Zeichnen der Falten aufdrückt, desto dicker und kräftiger wirkt die Hand. Achtet also bei Euren Strichen auf Euer Modell und ob es sich um die Hand eines Mannes, einer Frau oder eines Kindes handelt.

Wenn Ihr eine wirklich realitätsgetreue Hand malen wollt, müsst Ihr Eure Zeichnung auch mit Schattierungen und Lichtspielen ergänzen, um die verschiedenen Muskeln und Haltungen der Hand hervorzuheben. Spielt mit dem Licht und lasst Eure Hand so lebendig wirken.

Licht und Schatten sind sehr wichtig beim Zeichnen einer Hand. | Quelle: Pixabay

Für diesen Schritt braucht Ihr viel Übung. Es beansprucht Zeit, eine Hand wirklich realistisch zeichnen zu können. Am besten, Ihr zeichnet regelmäßig und mit viel Zeit am Stück an Eurer Zeichnung, damit Ihr Fortschritte machen könnt. Ihr solltet Euch mindestens ein oder zwei Stunden am Stück mit Eurer Zeichnung beschäftigen können.

Nachdem Ihr einen Fausthandschuh und einen Fingerhandschuh gezeichnet habt, ist es jetzt vielleicht soweit, die mechanische Darstellung einer Hand zu malen, in der Ihr die Hand, die Finger und das Handgelenk zu Vorschein hebt.

Ein weiterer Fehler wird in diesem Stadium oft gemacht: sich nicht an Seitenebenen halten. Vergesst nicht, eine Hand ist 3D, daher ist es wichtig, dass Ihr ihre Außenseiten beachtet, die die Größe der Hand bestimmen. Ohne Seiten und Tiefe fehlt eine Dimension. Indem Ihr eine Hand mit sehr geraden Konturen zeichnet, könnt Ihr leichter Eure Perspektive betonen.

Es ist sehr viel einfacher, eine mechanische Hand in eine menschliche Hand umzuwandeln, wenn man die Konturen verwischt. Bis Ihr eine Hand realistisch zeichnen könnt, müsst Ihr üben, üben und nochmals üben.

Lernt, eine Hand in allen Haltungen zu zeichnen, denn das wird Euch auch für zukünftige Gemälde und Bilder nützen.

Hände in verschiedenen Haltungen zeichnen lernen

Ihr kennt inzwischen einige Techniken, mit denen Ihr eine offene Hand malen könnt. Das ist der erste Schritt, den Ihr braucht, um die Anatomie der Hand so gut kennenzulernen, damit Ihr sie in allen möglichen Positionen und Haltungen zeichnen könnt. Für diese neue Herausforderung müsst Ihr Perspektiven, Proportionen und Tiefe in einer Zeichnung kennenlernen.

Egal, welches Modell Ihr für Eure Hand Zeichnung habt, der Schlüssel zu einer guten Zeichnung liegt darin, dass die ersten Raster richtig auf Eurem Zeichenpapier gesetzt sind. Dann könnt Ihr alles einfach malen:

  • Verschlungene Hände,
  • Eine Hand, die einen Gegenstand hält,
  • Eine Hand im Profil,
  • Eine geschlossene Faust,
  • Eine Hand mit gebogenen Fingern,

Die Grundlage für Eure Zeichnung liegt, genau wie bei der offenen Hand, auf dem Ballen. Zeichnet grob die Form des Ballens und positioniert anschließend mit einfachen Strichen die Finger, sodass Ihr die globalen Proportionen der Zeichnung festgelegt habt. Die Schwierigkeit darin, eine Hand in verschiedenen Haltungen zu zeichnen, liegt in den versteckten Elementen.

Anders, als bei einer offenen Hand, mit der man alle Finger, Muskeln und Feinheiten sieht, werden bei einer Faust oder einer greifenden Hand einige Elemente nicht auf der Zeichnung sichtbar sein. Selbst, wenn sie nicht gezeichnet werden, ist es wichtig, dass Ihr ihre Position auf Eure Skizze setzt. So werdet Ihr eine realistische Zeichnung malen können und beugt Fehlern in der Proportion und Haltung vor.

Es gibt unglaublich viele verschiedene Haltungen, die Hände einnehmen können. | Quelle: Pixabay

Eine Faust zeichnen

Wenn Ihr eine offene Hand zeichnen könnt, dann könnt Ihr Euch an eine schwierigere Stufe machen: eine Faust bzw. eine geschlossene Hand. Nutzt wieder Eure eigene Hand als Modell, um ihren Mechanismus richtig zu verstehen:

  • Zuerst zeichnet Ihr die Handfläche,
  • Zeichnet dann 5 Linien, die an der Handfläche befestigt sind, um die Finger darzustellen. Denkt daran, die Lage der Gelenke mit Kreisen zu markieren,
  • Malt zylindrische Formen auf die 5 Linien, um das Zeichnen der Finger zu erleichtern,
  • Wenn die Faust von vorne gezeichnet wird, musst Ihr nun nur noch ein paar Kleinigkeiten korrigieren,
  • Wenn die Faust von der Seite dargestellt wird, müsst Ihr einen Teil des Unterarms und die Falten der Hand zeichnen.

Eine Hand zeichnen, die einen Gegenstand festhält

Um eine Hand zu malen, die etwas greift, solltet Ihr zuerst den Gegenstand zeichnen. Die Innenseite der Hand nimmt die Form dieses Objektes an. Geht dann zur Hand über, dann zum Handgelenk, zum Arm und schließlich zu den Schultern.

Wenn die Hand einen großen Gegenstand greift, ist es wichtig, die Dicke der Finger und Mittelhand zu berücksichtigen, da der Gegenstand sonst unproportioniert wirken kann.

Diese Schritte solltet Ihr beachten, wenn Ihr eine Hand schnell und natürlich zeichnen lernen wollt:

  • Zeichnet einen Kasten für die Handfläche, der ein wenig länger zum dritten Mittelhandknochen zeigt und in der Breite rundlich ist. Denkt daran, die Biegung der Hand zu beachten.
  • Malt Kreise für das obere Ende der Mittelhandknochen.
  • Zeichnet die Fingerspitzen und verleiht ihnen Länge und eine Ausrichtung.
  • Zeichnet dann die Gelenke zwischen den Fingerknochen, um jedem Finger Form zu verleihen.
  • Jetzt müsst Ihr nur noch die Feinheiten und Konturen der Finger ergänzen.

Vergesst nicht, dass beim Zeichnen Übung von großer Bedeutung ist. Ihr werdet nur Fortschritte machen, indem Ihr häufig Hände Zeichnen übt. Nutzt dabei ruhig eine Vorlage, die Ihr abmalen könnt und lasst Euch von Euren eigenen Modellen inspirieren. So werdet Ihr mit der Zeit immer realistischere Hände malen können.

Unsere letzten Ratschläge

Um richtig gut malen und zeichnen zu können, müsst Ihr regelmäßig üben. Entweder mit einem Zeichenlehrer, in einem Malerei oder Zeichen Kurs oder alleine.

Beim Zeichnen Lernen kommt es auch darauf an, genau zu beobachten. Wir haben Euch nun zum Schluss einige der wichtigsten Ratschläge zusammengefasst, die Ihr fürs Hände Zeichnen, aber auch für Zeichnungen von Portraits, Landschaften oder sogar Stillleben brauchen könnt:

  • Betrachtet Euer Modell immer als Ganzes und teilt es dann in seine einzelnen Bestandteile ein. So bewahrt Ihr Kohärenz und den Blick für das große Ganze, das Euer Ergebnis werden soll.
  • Nutzt ein ordentliches Raster, auf dem Ihr die wichtigsten Punkte Eurer Zeichnung vorzeichnet, die Winkel berechnet und Proportionen einschätzt.
  • Macht auf Eurer Skizze einfache Linien, bevor Ihr die Details zeichnet.
  • Achtet auch auf die leeren Flächen in Eurer Zeichnung. So könnt Ihr Euren Subjekten Form verleihen.

Hände Zeichnen hat System. | Quelle: Pixabay

Fassen wir zusammen:

  • Zeichnen lernen braucht Zeit. Das gilt besonders für komplexe und ausdrucksstarke Körperteile wie Hände, Gesichter und Füße.
  • Das wichtigste ist, dass Ihr Schritt für Schritt arbeitet und vom Fausthandschuh über den Fingerhandschuh bis hin zur mechanischen und schließlich realistischen Hand hinarbeitet.
  • Studiert die Anatomie der Hand, ihre Proportionen und ihre Art, sich zu bewegen. Das ist wichtig für die realistische Darstellung der Hände. Vergesst niemals, dass Eure Hand an das Handgelenk und den Unterarm gebunden ist und nicht allein im Raum schwebt.
  • Verliert niemals die Motivation! Um gute Zeichner zu werden, braucht Ihr Übung und es kann dauern, bis Ihr wirklich zufrieden mit Eurem Ergebnis seid. Am Anfang kann es schon ein paar Stunden dauern, bis Ihr eine halbwegs ansehnliche Zeichnung von einer Hand hinbekommt, und das ist auch völlig normal so.

Jetzt, da Ihr wisst, wie man lernt, eine Hand zu zeichnen, solltet Ihr Euch direkt Euren Bleistift und Euer Zeichenpapier schnappen und loslegen! Und vergesst nicht Euren Radiergummi…

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