Privatunterricht Sprachen Nachhilfe Musik Sport
Teilen

Wie viele Stunden Mathematik Nachhilfe soll ich nehmen?

Von Katerina, veröffentlicht am 18/12/2017 Blog > Nachhilfe > Mathe > Wie lange benötigt man, um Sich in Mathe zu Verbessern?

„In Mathe gut sein“ – ein Traum vieler Schüler, vor allem, wenn es Richtung Abi geht. Doch nicht jeder hat die gleichen Mathefähigkeiten.

Einige sind besser in Algebra, einige in der Geometrie oder Wahrscheinlichkeitsrechnung und andere kriegen es in Mathe einfach gar nicht auf die Reihe…

Es lässt sich nicht leugnen, dass jeder Schüler andere Voraussetzungen hat, um Mathe zu lernen. Aber Eignung ist nicht alles.

Auch die Lernmethode trägt enorm dazu bei, ob man in Mathe Erfolg hat.

Wie lange brauche ich tatsächlich, um Fortschritte in Mathe zu machen?

Subjektive Zeitfrage: Wie viel Zeit habe ich für Mathe Nachhilfe?

Die individuelle Einschätzung der Stunden ist sehr subjektiv.

Einige werden nur wenige Stunden Privatunterricht brauchen, um Ihre Mathekenntnisse zu verbessern und einige Fragen zu klären. Andere hingegen brauchen das ganze Jahr über Mathe Hilfe.

In der Schule ist die Stundenzahl für den Matheunterricht jedes Jahr fix vorgegeben. In der Oberstufe kann man sich in manchen Bundesländern zwischen Mathe Grundkurs und Leistungskurs entscheiden.

Um Dein Matheniveau und Deine Mathe-Note zu verbessern, wirst Du Dich vielleicht für zusätzlichen Privatunterricht in Mathematik entscheiden.

Der Mathe Nachhilfelehrer kann zu Dir nach Hause kommen und Deinen Stand sowie potentielle Baustellen, Wünsche und Erwartungen festhalten.

Musst Du Dich zum Beispiel für eine Prüfung vorbereiten, wird er Dich gezielt dabei unterstützen.

Hast Du bald eine Klausur über ein spezifisches Thema, wird er mit Dir dieses Thema in Tiefe behandeln, auf all Deine Fragen und Unklarheiten eingehen und Dich gezielt darauf vorbereiten.

Zeit ist subjektiv | Quelle: Visualhunt

 

Der Nachhilfelehrer ist auch der, der Dir und/oder Deinen Eltern eine Stundenanzahl vorschlagen wird, um Dich optimal anzuleiten.

Eines ist sicher: Mathe Hilfe in Form von Mathematik Nachhilfeunterricht muss regulär ablaufen und auf verschiedene mathematische Fähigkeiten eingehen.

Dein Kopf braucht ein ständiges Mathetraining, um Dich zu verbessern. Alle zwei Tage rechnen, durchlesen, auswendig lernen, knobeln, Kopfrechnen üben… .

Richtige Herangehensweise in der Mathe Nachhilfe

Gut in Mathe zu werden ist oft keine Frage von Fähigkeiten und Begabung, sondern schlicht und einfach eine Frage der Vorbereitung und Einstellung gegenüber der Mathematik.

Bist Du schlecht organisiert, so ist Dein Denken auch chaotisch und Dir wird es schwer fallen, etwas mit Ziffern und Formeln anzufangen.

Hier ein paar Tipps und Tricks, um gut in Mathematik zu werden.

Nicht auswendig lernen, sondern verstehen

So paradoxal es auch klingt: In Mathe bringt es nichts, alles auswendig zu lernen, wenn Du nicht verstehst, was es ist und wozu Du es brauchst.

Komplett unnütz, sich dutzende Formeln einzupauken, wenn Du nicht weißt, wie Du sie anwenden kannst.

In Mathe gut zu sein, heißt vor allem, Deine Vorgehensweise erklären zu können.

Nimm Dir vor zu verstehen,

  • woher der Rechenweg kommt,
  • wozu er führt,
  • wie er funktioniert.

Da wirst Du merken, dass es tatsächlich wesentlich einfacher ist, eine Aufgabe zu lösen, wenn Du das Thema gründlich verstanden hast, als wenn Du Dir nur die Beispielrechenschritte stupide auswendig gelernt hast.

Verstehen und Lernen bringt Dich dazu, die Mathematik wirklich zu einem Teil von Dir zu machen.

Zähme die Mathematik und sie wird ein Teil von Dir sein | Quelle: Der kleine Prinz online

Gerade daher ist es so wichtig, so lange zu üben und zu hinterfragen, bis Du keine Fehler mehr machst und das Gefühl hast, Dir das Thema komplett angeeignet zu haben.

Machst Du noch Fehler, lohnt es sich, nochmal ins Mathebuch und in Deine Unterrichtsnotizen zu schauen, weiter zu üben und zu versuchen, die Funktionsweise des Themas komplett nachzuvollziehen.

Spicke die Lösung nicht ab

Die Verführung ist groß. Aber: Schau nie auf die Lösungen, bevor Du die Aufgabe nicht selbst gelöst hast!

An einer Aufgabe zu sitzen und sie nicht sofort zu lösen, kann Dir viel besser helfen, sie zu verstehen und Dir die Herangehensweise zu merken.

Nicht verzweifeln! Höre nicht auf, die Lösung zu suchen, wenn sie nicht direkt vor dir erscheint. Knoble weiter und warte darauf, bis es „klick“ macht.

In der Mathematik ist gerade dieses „Klickgefühl“ essentiell.

Eigne Dir neue Gewohnheiten an

Um in Mathe gut zu werden, ist es wichtig, sich nicht ablenken zu lassen und stets bei der Aufgabe zu bleiben.

Lernst Du gerade Mathe, darf nur Mathe in Deinem Kopf existieren.

Nach dem Motto: „Mathe an, Außenwelt aus“.

Handy aus beim Mathe Lernen! | Quelle: Visualhunt

Löse Dich von allen potentiellen Ablenkungsquellen, wie zum Beispiel Deinem Smartphone.

Nimm Dir dann die Zeit und gewöhne Dich daran, in der Mathestunde durchgehend aufzupassen. Von Anfang an bis zum Ende.

Aufmerksamkeit ist der erste Schritt zum Erfolg.

Bringe immer das nötige Material mit: Lehrbuch,  Heft, Lineal, Stifte und Taschenrechner. Machst Du es nicht, benachteiligst Du Dich selbst unnötigerweise.

Diese Regeln scheinen so simpel und offensichtlich, aber ohne sie geht es nicht. Halte Dich strikt daran. Ohne Ausnahmen.

Immer weiter üben

Wie gesagt, um in Mathe gut zu sein, musst Du viel üben, immer weiter, bis Du Dir das Thema komplett angeeignet hast.

Im Unterricht anwesend zu sein ist nicht ausreichend. Es ist unbedingt notwendig, zuhause die Inhalte nachzuarbeiten.

Übung macht den Meister. Das ist der einzige Weg, nur so kannst Du es lernen.

Wenn Du in der Nachhilfestunde das Gelernte nochmal durchgehst, zögere nicht Fragen zu stellen und Dir Sachen erklären zu lassen.

Dafür ist Dein Nachhilfelehrer da. Notfalls auch per Webcam (Stichwort: Mathe Lernen Online), um offene Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

Immer Fragen stellen

Zeige Deine Neugier. In Mathe mehr als in jedem anderen Fach.

Hast Du einen kleinen Zweifel, eine Frage oder besteht noch irgendwo Unklarheit, frage nach.

Vielleicht wird Dir die Erklärung von der einen Person mehr helfen als die Erklärung einer anderen. Also immer weiterfragen.

Nur wenn Du Deine Problemstellen identifizieren kannst, kannst Du sie auch beheben und in Mathe Fortschritte machen.

Aufgabenstellung richtig lesen

Oft stecken in der Fragestellung bereits Teile der Antwort. Oder zumindest Hilfestellungen, die Deine Denkweise zur Lösung leiten werden.

Überspringe nicht die Aufgabenstellung!

Beim ersten Lesedurchgang geht es darum, global zu verstehen, was von Dir verlangt wird, wie viele Teilaufgaben es gibt, wie viel Zeit zur Verfügung steht und welche Aufgaben Dich am meisten ansprechen.

Einige bevorzugen es, mit den leichtesten Aufgaben anzufangen. Andere mit den schwersten. Die Strategiewahl liegt bei Dir.

Lies Dir als nächstes die Aufgabenstellung nochmal aufmerksam im Detail durch. Wort für Wort.

So wirst Du das Thema besser verstehen, es vermeiden, Flüchtigkeitsfehler zu begehen, sowie die verschiedenen Aufgabenbereiche besser trennen können.

Konzentriert die Aufgabenstellung lesen Die Matheaufgabenstellung ist kein Harry Potter Buch | Quelle: Visualhunt

Die Aufgabenstellung ist kein leidenschaftlicher Roman. Gehe trocken und methodisch vor. Und Du wirst merken, wie sehr es Dir hilft.

Hier geht es um aktives Lesen der Fragestellung. Beim genauen Lesen helfen Dir Schlüsselwörter, um die Themen und Formeln, die zur Lösung notwendig sind, zu erkennen.

Richtiger Umgang mit Deinem Mathelehrer

Der private Mathelehrer ist dazu da, Dich beim Lernprozess zu begleiten.

Außer dass er Dir Inhalte erklären kann, kann er Dir auch spezielle Strategien beibringen, wie man Matheaufgaben löst.

Zweifelst Du noch daran, Mathe Nachhilfe zu nehmen? Hier findest Du weitere 10 Gründe, warum man Privatunterricht in Mathe nehmen sollte.

Heute gibt es zahlreiche virtuelle und materielle Hilfsmittel, die Dir in Mathe helfen können. Mach davon Gebrauch!

…Mathe-Lernvideos, die von leidenschaftlichen Mathelehrern gedreht wurden und viele Themen etwas anders als im Unterricht erklären,

Matheübungen, Quiz und Matherätsel online,

… Beispielhafte Mathe Aufgaben mit Lösungen,

… Lernblattsystem: Du fertigst zu jedem Thema ein Lernblatt an. Es besteht aus den Hauptaspekten, Formeln und ein paar Beispielen. Steht eine Klausur bevor, kannst Du damit das aktuelle Thema sowie vergangene Themen, die vorausgesetzt werden, wiederholen. Außerdem merkst Du Dir die Inhalte rein dadurch, dass Du diese Lernblätter anfertigst. So behältst Du den gesamten Mathestoff besser im Kopf und im Blick.

Typische Mathefehler vermeiden

Um in Mathe gut zu sein, reicht es nicht, nur dem Unterricht zu folgen.

Du musst auch darauf achten, nicht zu viele Fehler zu machen. Weder in der Rechnung, noch in der Herangehensweise.

Hier ein paar typische Denkfehler:

  • Deine Intelligenz ist ausreichend, um in Mathe gut zu sein.

Einerseits ist es hochnäsig und andererseits braucht Dein Gehirn Ansporn und abwechslungsreiche Kenntnisse. Außerdem musst Du die richtigen Methoden kennen, um mathematisch richtig agieren zu können.

  • Matheunterricht ist Zeitverschwendung.

Es reicht nicht, die Inhalte gehört zu haben oder sie auswendig zu können. Du musst sie verstanden haben. Vernachlässige nicht den Matheunterricht, auch wenn er noch nicht abiturrelevant ist. Mathekenntnisse bauen aufeinander auf.

Verlierst Du einmal den Faden, braucht es viel Anstrengung, ihn wiederzufinden. Siehe den Matheunterricht als Stütze an, als Hilfsmittelreservoir, das Dir die notwendigen Instrumente gibt, um selbstständig Mathe Aufgaben Lösen zu können.

  • Übungen ohne Lösungen sind besser.

Im Gegenteil, es ist besser, an Aufgaben zu üben, zu deren Lösungen Du Zugang hast. So kannst Du Deine Ergebnisse überprüfen und Deine Fortschritte besser im Auge behalten.

Außerdem entdeckst Du vielleicht, dass die Lösung möglicherweise einen anderen Rechenweg nutzt, um zur selben Lösung zu gelangen, und kannst Du Alternativen kennenlernen.

  • Erst wenn die Matheklausur angekündigt wird, ist es an der Zeit, mit dem Lernen anzufangen.

Zu diesem Zeitpunkt ist es zu spät, mit dem Lernen anzufangen. Dein Gehirn braucht Zeit, um die Inhalte zu verarbeiten. Passe im Unterricht auf, arbeite den Unterricht zuhause nach und mache Deine Hausaufgaben.

So stellst Du sicher, dass das Gehirn regulär trainiert wird und es bis zur Klausur die notwendigen Muskeln, genauer gesagt Automatismen, entwickelt, um Matheaufgaben exakt, korrekt und schnell zu lösen.

  • Der Taschenrechner kann alles für Dich erledigen.

Der Taschenrechner ist nur ein Hilfsmittel, eine Stütze Deiner Kenntnisse. Das Ergebnis, das er Dir ausrechnet, hängt davon ab, was und wie Du es eingibst. Mitdenken musst Du sowieso.

Und wenn Du schon dabei bist, ist es oft praktischer und schneller im Kopf zu rechnen, als den Taschenrechner herauszuholen und alles einzutippen.

Ein Grund mehr, Deine Fähigkeiten im Kopfrechen zu trainieren!

Stundenzahl je nach Schülerbedarf

Bist Du Albert Einstein? | Quelle: Visualhunt

Nicht jeder ist ein kleiner Albert Einstein. Die Bedürfnisse von Mathe Nachhilfeschülern sind individuell.

Nach all den Beispielen wird einem wohl klar, dass es keine „ideale“ Stundenanzahl Mathe Nachhilfe für Jahrgangsstufe X oder Y gibt. Genauso wenig ein magisches Mathe-Elixir, mit dem wir alle zu Mathe-Genies werden können.

Alles hängt vom Schüler ab. Von seinem Niveau, seinen Lücken, aber auch von seiner Motivation, seinem Fleiß und seinen Ambitionen.

Worauf es wirklich ankommt, ist Regelmäßigkeit, Konstanz und Übung. Das ist der Preis, um in Mathe gut zu sein.

Folge den  praktischen Ratschlägen für den Matheunterricht!

Teilen

Wir freuen uns über Feedback von unseren Lesern
Enthält dieser Artikel die Informationen, nach denen Du gesucht hast?

Dieser Artikel war totaler Käse? Wirklich?Okay, beim nächsten Mal wird's besserNur Durchschnitt? Was fehlte Dir konkret?Danke Dir! Stelle verbliebene Fragen gerne untenWir freuen uns, dass wir Dir helfen konnten :) (Aktuell gibt es hierzu noch keine Bewertung)
Loading...

Einen Kommentar posten

avatar