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Wie kann ich durch Meditieren gelassener werden?

Von Melanie, veröffentlicht am 04/07/2018 Blog > Sport > Yoga > Geführte Meditation für Anfänger

Meditation bedeutet Weisheit.

Buddha

Unser Alltag wird in der Tat oft von Stress, kleinen Sorgen und anderen unangenehmen Überraschungen überschattet.

Die Meditation ist daher ein willkommenes Heilmittel für unser Wohlbefinden und kann uns zum Teil dabei helfen, diesem Alltag kurzzeitig zu entfliehen.

Sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren, sich gelassen und entspannt fühlen, für einen Augenblick die Alltagssorgen hinter sich lassen – dies versuchen wir über das Meditieren zu erreichen.

Alleine zu meditieren ist allerdings eine Hürde, die nicht jeder nehmen möchte, entweder weil man Angst hat oder weil man nicht weiß, wie es geht.

Aufgabe der geführten Meditation ist es daher, uns auf unserer Suche nach Spiritualität zu unterstützen und zu begleiten.

Immer mehr Menschen praktizieren Yoga und die Meditation erfährt einen regelrechten Hype!

Der große Anklang, den die geführte Meditation zurzeit findet, demonstriert, dass diese Methode als sehr wirkungsvoll gilt, wenn es darum geht, sein inneres Gleichgewicht und seine Gelassenheit zu finden.

Erfahre hier, wie geführte Meditation funktioniert!

Was bedeutet geführte Meditation?

Geführte Meditation könnte mit dem Unterricht in Musiktheorie für einen angehenden Musiker gleichgesetzt werden.

Sie ist eine einfache Hilfestellung, die die Richtung angibt, aber nichts erzwingt.

Alle Neulinge verfügen über die notwendigen Voraussetzungen, um mit dem Meditieren zu beginnen, man muss ihnen nur zeigen, wie es geht.

Wenn man angeleitet wird, ist der Anreiz zu meditieren größer.

Wie kann man Meditation definieren? Es ist Weisheit, die nach Weisheit sucht. – Shunryu Suzuki

Meditation: auf der Suche nach Weisheit. | Quelle: Unsplash

Nicht jedem ist es gegeben, das Meditieren im Alleingang zu lernen.

Dazu ist Motivation, Zielstrebigkeit, Kampfgeist notwendig.

Diese Fähigkeiten kann man übrigens lernen, wenn uns eine dritte Person bei der Meditation anleitet.

Daher ist die Unterstützung eines Lehrers, einer Stimme, eines Hilfsmittels von größter Wichtigkeit, um die Meditationsübungen auszuprobieren und einen erfolgreichen Einstieg in die Meditationstechnik zu erhalten.

Und genau darum geht es bei der geführten Meditation: Indem man geführt wird, kann man leichter meditieren lernen als im Alleingang.

Lernen, regelmäßig mit Unterstützung eines Außenstehenden zu meditieren.

Lernen, im Augenblick zu verweilen, ohne sich Sorgen um das Urteil von Außenstehenden machen zu müssen.

Ein recht vielversprechendes Programm!

Woher kommt die geführte Meditation?

Prinzipiell entsteht die Lust zu meditieren, den inneren Frieden zu finden, aus eigenem Antrieb heraus.

Aber manchmal wird dieser Drang durch unsichtbare Barrieren wie die Angst, loszulassen, oder einfach nur aus fehlendem Elan unterdrückt.

Genau hier kann geführte Meditation oder Yoga ansetzen.

Dank der neuen Technologien erfreut sich diese Disziplin seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit.

Mithilfe einer einfachen App oder eines Videos ist es möglich, die positive Wirkung von regelmäßigem Meditieren zu spüren.

Offenbar ist es einfach, unsere innere Anspannung für die Dauer einer Sitzung abzulegen.

Mitgefühl, Wohlwollen, Dankbarkeit…

Die Meditation löst in Dir viele positive Gefühle aus.

Dank einer positiven Einstellung, für die man keinen Psychiater benötigt, können negative Gedanken ausgelöscht werden.

Ganz allgemein ist die Meditation eine spirituelle Tradition, deren Wurzeln im Buddhismus und Hinduismus liegen.

Sie ist in den 50er Jahren im Westen angekommen, zunächst in den USA.

Die Wurzeln der Meditation liegen im Buddhismus. | Quelle: Pixabay

Es gibt tausend verschiedene Arten zu meditieren.

Geführte Meditation ist im Laufe der Zeit entstanden; als Vorbild galt dabei die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion und Entspannungstechniken.

Warum man mit einem Lehrer das Meditieren lernen sollte

Bei der Meditation übernimmt der Lehrer die Rolle des „Fremdenführers“.

Er hilft Dir, Deinen Körper und Geist bewusst wahrzunehmen und den erstrebten Zustand des „Losgelöstseins“ zu erreichen.

Er ist aber keinesfalls ein Therapeut, der Dir hilft, Dein Leben zu meistern, sondern ein Begleiter, eine helfende Hand.

Die Meditationssitzung ist ein Rendezvous für positive Gedanken und mentale Festigung.

Mithilfe von Atemübungen und Entspannungsphasen kannst Du Deinen Kopf freibekommen und Dir Deine mentalen Stärken bewusst machen.

Die meisten Menschen machen mit geführter Meditation schneller Fortschritte, als wenn Sie im Alleingang meditieren.

Denn klar, ohne Hilfe eines Außenstehenden können viele Fragen auftauchen:

  • Meditiere ich richtig?
  • Welche Haltung soll ich einnehmen?
  • Warum gelingt es mir nicht?
  • Und was, wenn ich an andere Dinge denken muss?
  • Warum gelingt es mir nicht, das Nirwana zu erreichen?
  • Wie soll ich mich verhalten, um gelassener zu werden?
  • Wie viele Sitzungen sind erforderlich, um erfolgreich zu meditieren?
  • Was genau muss ich fühlen?

Genau diese Fragen kann ein Lehrer beantworten.

Ein Lehrer kann Dir bei der Meditation die richtigen Positionen zeigen. Zum Meditieren musst Du nicht unbedingt den Lotussitz beherrschen! | Quelle: Pixabay

Unter Lehrer verstehen wir nicht nur eine reale Person, sondern auch die Stimme einer Person, die nicht unbedingt physisch anwesend sein muss und die man, wie gesagt, in mobilen Applikationen oder Online-Videos finden kann.

Um Abstand zu von unseren Gefühlen zu gewinnen und Stress zu reduzieren gibt es nichts Besseres als die Zen-Meditation!

Geführte Meditation: Wie kann ich alleine meditieren?

Diese Apps sind meiner Meinung nach wichtige Tools, wenn man alleine mit dem Meditieren beginnen möchte.

Meditieren Lernen ist ein sehr positives Vorhaben, das den Wunsch, unseren Körper bewusst wahrzunehmen, gut illustriert.

Du hast den Drang, zu verstehen, was in Deinem Inneren vorgeht, aber auch bestimmte störende Faktoren wie Stress, Burnout oder mangelndes Selbstbewusstsein aus Deinem Leben zu beseitigen?

Selbstverständlich gibt es auch Bücher, die gut veranschaulichen, wie man Meditieren lernen kann.

Diese in verschiedene Kapitel gegliederten Lehrbücher sind jedoch nicht für jeden geeignet.

Denn Bücher erfordern eine gute Konzentrationsfähigkeit.

Bei fehlender Aufmerksamkeit geht der meditative Zustand in kürzester Zeit verloren.

Daher sind Bücher zwar gute Hilfsmittel, um Meditation zu üben, aber sie sind einfach nicht für jeden geeignet.

Es muss nicht immer ein „echter“ Lehrer sein, der Dich beim Meditieren begleitet. Es gibt viele Meditations-Apps, wie z. B. 7Mind. | Quelle: Pixabay

Die geführte Meditation ist für viele Menschen daher eine gute Alternative, vor allem für diejenigen, die nur wenig Zeit oder Schlafstörungen haben, oder für diejenigen, die auf der Suche nach einem andauernden Glücksgefühl sind.

Es ist also nicht mehr notwendig, zu einem Kurs zu fahren, der zu einer bestimmten Uhrzeit und in der Gruppe stattfindet.

Übrigens schreckt auch der Begriff „Gruppensitzung“ einige Menschen ab.

Ich für meinen Teil fühle mich auch nicht unbedingt bei dem Gedanken wohl, zusammen mit anderen Menschen, in einer eher intimen Atmosphäre zu entspannen.

Meistens ist die Atmosphäre in diesen Kursen zwar sehr angenehm, trotzdem erscheint es mir sinnvoller, alleine meditieren zu lernen.

Daher habe ich mir neben Videos, die im Internet zur Verfügung stehen, auch eine dieser zahlreichen Apps heruntergeladen.

Wie läuft das Meditieren mit einer App ab?

Das Konzept ist simpel.

Eine ruhige, gelassene und relaxte Stimme (oder ein Video) erklärt uns, wie die Sitzung ablaufen wird.

Die Stimme begleitet uns bis zum Schluss, bietet uns Übungen an, lässt uns ausreichend Zeit, in der nicht gesprochen wird, um die Übungen auszuführen.

Es ist eigentlich wie in einem echten Kurs!

Manchmal bemerken wir, dass wir die Übungen nicht richtig ausgeführt haben, dass unsere Gedanken abgeschweift sind und wir nicht wirklich konzentriert waren, aber das ist nicht weiter schlimm.

Das versichert uns zumindest der virtuelle Lehrer, der sich an sämtliche Niveaus und Situationen anpassen kann.

Es wird und nicht vorgeschrieben, den Lotussitz einzunehmen, es werden keine Sophrologieübungen durchgeführt und es wird nicht von Chakra gesprochen.

Wir sollen einfach nur versuchen, loszulassen und unser Selbstwertgefühl zu steigern, und das mithilfe einer Stimme.

Es handelt sich um eine gut durchdachte Alternative zu herkömmlichen Kursen, die uns einen einfachen und wirkungsvollen Ansatz zur Meditation ermöglicht.

Du solltest auch die Meditationsvideos auf YouTube testen!

Die besten Übungen, um geführte Meditation zu trainieren

Und jetzt geht es ans Üben!

Die Übungen bei der geführten Meditation haben alle eine Gemeinsamkeit: Sie basieren auf Entspannungstechniken, die dazu dienen, unsere Persönlichkeit und im weitesten Sinne des Wortes unsere Spiritualität zu entwickeln.

Es folgen drei Übungen, die für unser inneres Wohlbefinden nützlich sind:

Sich auf die Atmung konzentrieren

Die Atmung spielt auch eine wichtige Rolle bei der Meditation. | Quelle: Unsplash

Eine Übung, die zunächst sehr einfach erscheint, aber in der Realität und auf die Dauer nur schwer umzusetzen ist.

Bei der geführten Meditation ist die bewusste Atmung ein wesentlicher Bestandteil.

Uns wird geholfen, sowohl unseren Körper als auch unsere Gedanken bewusst wahrzunehmen.

Das Ziel ist einfach: Wir nehmen eine angenehme Körperhaltung ein (im Sitzen, Liegen oder wie auch immer), lassen unseren Körper los und konzentrieren uns nur auch die Luft, die durch unsere Nasenlöcher fließt.

Wir atmen ein und wieder aus und visualisieren die Luft, die durch unseren Körper strömt.

Ziel ist es, unsere Konzentration zu steigern, unsere Fähigkeit, loslassen zu können und unseren Körper bewusst wahrzunehmen.

Es handelt sich um eine sehr vollständige Übung, die eine gute Grundlage für den meditativen Zustand legt.

Bauchatmung

Um besser mit Stress umgehen zu können und die Organe optimal zu versorgen, ist die Bauchatmung ideal.

Einfach ausgedrückt, sollen wir ruhig einatmen und dabei den Bauch nach außen drücken und dann wieder ausatmen, wobei sich der Bauch wieder nach innen bewegt.

Im Weiteren kannst Du Deine Atmung auch einige Sekunden lang zwischen den beiden Schritten anhalten.

Ziel ist, es so ruhig und natürlich wie möglich zu atmen.

Die Wirkung stellt sich oft unmittelbar ein, schließlich handelt es sich um eine Übung, die man auch schwangeren Frauen empfiehlt, um Ängste in der Schwangerschaft abzubauen.

Die geführte Meditation ist eine sehr wirksame Methode, für die keine großen Anstrengungen notwendig sind.

Mit transzendentaler Mediation kann man Körper und Geist bewusst wahrnehmen, was unser Wohlbefinden erwiesenermaßen steigert.

Eine andere Form von geführter Meditation! Malbücher für Erwachsene. | Quelle: Pixabay

Malbücher

Genau, ein einfaches Mandala kann geführte Meditation sein!

Diese Malbücher, die man zurzeit überall sieht, werden oft als Stressventil wahrgenommen.

Und das nicht ohne Grund, denn die Farben, die notwendige Konzentration und Introspektion tragen dazu bei, dass man im Augenblick verweilt, so wie es die Meditation vorsieht.

Es handelt sich also um eine Methode der geführten Meditation, für die man keine bestimmte Stellung einnehmen muss und die für jedermann zugänglich ist!

Wenn man geführt wird, ist das Meditieren beinahe ein Kinderspiel!

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