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Unsere Tipps zum Erreichen von höheren Bewusstseinszuständen beim Meditieren

Von Melanie, veröffentlicht am 17/07/2018 Blog > Sport > Yoga > Was ist Transzendentale Meditation und wie funktioniert sie?

Das Prinzip der transzendentalen Meditation ist einfach: Das Leben ist seiner Natur nach Glück, grenzenloses Glück. Durch seine eigene Natur fühlt sich der Geist zu immer größerem Glück hingezogen. Diese Erfahrung kann jeder machen. – Maharishi Mahesh Yogi

Für Menschen, denen ihr persönliches Wohlbefinden am Herzen liegt, ist die Meditation eine unverzichtbare Disziplin geworden.

Wir müssen in unserem Alltag viele Stolpersteine überwinden: Stress, Angstgefühle, Sorgen, Konzentrationsstörungen, die Liste ist unendlich lang!

In Zeiten, in denen jeder Fünfte in Deutschland von Burnout oder Depressionen betroffen ist, ist die Meditation ein mögliches Heilmittel.

Unter den tausenden von Meditationstechniken, die es mittlerweile gibt, hebt sich die transzendentale Meditation aus der Menge ab.

Es lohnt sich, diese von manchen verpönte, von anderen wiederum hoch gelobte Technik aus der Nähe zu betrachten. Daher sollten wir uns diese besondere Meditationsmethode einmal genauer ansehen!

Was bedeutet transzendentale Meditation?

Es gibt unendlich viele Meditationstechniken, die meisten waren uns vor ca. 15 Jahren noch überhaupt nicht geläufig.

Die transzendentale Meditation zählt dabei zu den mehr oder weniger alternativen Methoden.

Sie wird oft als Meditationstechnik angesehen, in der es um die Bewusstseinsentwicklung geht, kombiniert wird sie dabei mit Entspannungsübungen.

Der Meditationsprozess an sich ist nicht anstrengend und zeigt in kürzester Zeit Wirkung, die Mehrheit der Praktizierenden bestätigt dies.

Transzendentale Meditation soll zweimal am Tag zwanzig Minuten lang praktiziert werden.

Bei absoluter Stille sorgen wir für die Ausgeglichenheit unserer Gefühlswelt, ein besseres Selbstwertgefühl und gleichzeitig lernen wir, genauso wie beim Yoga, uns zu entspannen.

We geht das? Im Lotussutz und mit geschlossenen Augen wiederholen wir in Gedanken ein Mantra.

Dieses Mantra wird uns von einem Lehrer, der in einer Maharishi-Organisation ausgebildet wurde, Gründer der Bewegung der transzendentalen Meditation, vorgegeben.

Worum geht es bei transzendentaler Meditation? Bei der transzendentalen Meditation wird ein Mantra rezitiert. | Quelle: Pixabay

Es ist hier also keine spezielle Konzentration oder Kontemplation notwendig, kurz gesagt, für die transzendentale Meditation muss man sich weder anstrengen noch eine bestimmte Technik erlernen.

Da es ebenfalls nicht erforderlich ist, seinen Lebensstil zu ändern, lässt sich diese Technik besonders gut in unseren stressigen, oft vollgepackten Alltag integrieren.

Ziel dieser Disziplin ist es, meditieren zu lernen und unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen.

Zum Erlernen des Meditierens werden Entspannungstechniken genutzt.

Techniken der achstamkeitsbasierten Stressreduktion helfen, unseren Geist und unsere Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen.

Das Programm der transzendentalen Meditation ist wirklich vielversprechend!

Woher kommt die transzendentale Meditation?

Sie wurde 1955 von Maharishi Mahesh Yogi in den Westen gebracht und stammt aus einer indischen spirituellen Tradition.

Maharishi ist seitdem Symbol für das Comeback der indischen Meditation und den dazu gehörigen Traditionen.

Man schätzt, dass bereits sechs Millionen Personen diese Technik weltweit gelernt haben.

Eine Zahl, die trotz kleiner Polemiken die Begeisterung für diese Technik repräsentiert und den Drang der Menschheit illustriert, glücklich zu sein.

Mithilfe der Meditation möchte man sich seiner selbst bewusst werden, verstehen, was in seinem Inneren vorgeht oder auch Stress und Depressionen bekämpfen.

Ziele, die man über die transzendentale Meditation erreichen kann. Zudem sorgt sie eindeutig für körperliches Wohlbefinden.

Maharishi Mahesch Yogi – wörtlich übersetzt: Maharishi (Sanskrit, m., महर्षि, maharṣi < mahā + ṛṣi) – ist die Bezeichnung eines geistlichen Würdenträgers in Indien.

Maha heißt so viel wie „groß“ oder „bedeutend“, Rishi bedeutet „Seher“ und „Weiser“; im Deutschen würde man einen Maharishi als „großen Weisen“ bezeichnen.

Er ist dafür verantwortlich, dass die transzendentale Meditation, die auch kurz TM nennt, berühmt und beliebt wurde.

Der 1917 geborene und 2008 gestorbene Maharishi Mahesch Yogi ist das Symbol einer amerikanischen Gegenkultur geworden.

Er schaffte es regelmäßig auf die Titelblätter bekannter Zeitungen wie der „Times“.

Kritiker der transzendetalen Meditation vergleichen die Bewegung mit einer Sekte. | Quelle: Pixabay

Während seine Gegner die Bewegung mit einer Sekte verglichen, gründete Maharishi eine eigene Universität sowie Schulen in sämtlichen Staaten.

Der Erfolg der Technik basiert auf ihrer Einfachheit. Außerdem löste diese Technik bei vielen Berühmtheiten Begeisterung aus.

Transzendentale Meditation Lernen: die positiven Auswirkungen auf Körper und Geist

Eine Technik, die einfach erscheint, aber was bewirkt sie?

Im Allgemeinen sind sich Anhänger dieser Technik einig, dass die TM Stress reduziert, die Schlafqualität verbessert und Erschöpfungszustände lindert. Hört sich doch gut an!

Die eigene Mitte finden, den Kopf frei bekommen, die Aufmerksamkeit erhöhen, sich wieder selbst bewusst wahrnehmen, genauso wie beim Yoga ist erwiesen, dass tägliches Praktizieren von TM unsere Lebensqualität beachtlich steigern kann.

Bei dieser Meditationsform müssen wir uns nicht konzentrieren, wir zielen nicht darauf ab, unseren Geist zu kontrollieren, der Geist folgt seinem natürlichen Instinkt, nach dem größten Glück zu streben. Er richtet sich nach innen und findet das Seligkeitsbewusstsein im Sein. Maharishi Mahesh Yogi

Laut Maharishi kann man durch TM lernen, einen Zustand zu erreichen, indem man sich gleichzeitig ruhig und wach fühlt, wobei innere Anspannung und Angstgefühle reduziert werden.

Eine verbesserte Selbstwahrnehmung führt dazu, dass man besser mit Stress umgehen und das Geschehen um einen herum aufmerksamer verfolgen kann.

Man sagt der Technik auch nach, dass sie Bluthochdruck heilen und das Gefühl von Stress beachtlich reduzieren kann.

Zudem belebt sie den Organismus und verbessert das Nervensystem.

Es handelt sich also um eine umfassende Disziplin, die das Wohlbefinden allgemein erhöhen kann.

Laut Maharishi Mahesh Yogi fühlt sich der Geist durch seine eigene Natur zum Glück hingezogen. | Quelle: Pixabay

Allerdings ist nicht erwiesen, dass diese Technik besser funktioniert als andere Meditationsformen.

Die von der transzendentalen Meditation übermittelte Botschaft lautet: Tägliche Praxis fördert das allgemeine Wohlbefinden von Körper und Geist.

Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass TM:

  • Angstgefühle reduziert,
  • Meditation ohne Anstrengung ermöglicht,
  • man sich seiner selbst und seinem Körper bewusst wird,
  • täglich praktiziert werden sollte,
  • viele körperliche Beschwerden heilen oder lindern kann.

Wie auch immer, als Fan von Meditation kannte ich diese Technik nicht wirklich, aber ich denke, dass ich mich so schnell wie möglich näher mit ihr befassen werde.

Sich für die TM interessieren, sicherlich, aber sie konkret in der Praxis anwenden, das ist schon etwas komplizierter.

Denn in der Tat ist die transzendentale Meditation eine besondere Meditationsform, sie kann nur mit Hilfe eines Lehrers ausgeübt werden.

Einer Person, die die Rolle eines Ausbilders bzw. Lehrmeisters oder Führers übernimmt, der einem die TM näher bringt.

Er übernimmt also eine wesentliche Rolle, wenn man bedenkt, dass 2 von 5 Personen die Meditation als Hilfsmittel zur Persönlichkeitsentwicklung nutzen.

Transzendentale Meditation mit einem Lehrer praktizieren

TM ist somit eine Technik zum Entspannen und zur Persönlichkeitsentwicklung, die sich von anderen Techniken unterscheiden möchte.

Es sind tatsächlich keine besonderen Anstrengungen oder Konzentrationsübungen notwendig.

Die Bereitschaft, täglich zu üben, sowie eine kleine Anleitung, auf die wir gleich zu sprechen kommen, reichen vollkommen aus.

Mithilfe von TM sollen wir unseren inneren Frieden finden und unseren Körper bewusst wahrnehmen, dabei sollen wir uns lediglich auf ein Mantra konzentrieren, das wir in Gedanken rezitieren.

Ein Mantra ist ein Wortklang, eine Idee, die uns der Lehrer individuell vorgibt.

Das Prinzip besteht darin, das Mantra entsprechend der Vorgaben des Lehrers zu wiederholen.

Dieser Lehrer muss im Übrigen in einer Organisation von Maharashi Mahesh Yogi ausgebildet worden sein.

Es handelt sich also um eine etwas radikalere Botschaft als die, die in der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion oder der Zen-Meditation vermittelt wird, wobei Kritiker die Bewegung der transzendentalen Meditation gerne mit einer Sekte vergleichen.

Die Rolle des Lehrers ist also sehr wichtig, eventuell sogar entscheidend.

Es ist also unbedingt notwendig und das ist der Nachteil dieser Disziplin, diese Meditationstechnik mit Hilfe eines Lehrers zu erlernen.

TM kann man nur mit einem Lehrer lernen! | Quelle: Pixabay

Weiterhin ist es notwendig, mit vollem Engagement dabei zu sein, wirklich Lust zu haben, diese Meditationsform zu lernen und Kurse zu besuchen, Geld zu investieren.

Dieser Aspekt kann wirklich als negativer Punkt gewertet werden, denn in der Regel benötigen wir zum Meditieren keine Ausrüstung, keinen Kurs, sondern nur unseren Körper und Geist.

Die Ausbildung mit einem Lehrer findet in Form von Konferenzen, persönlichen Gesprächen statt, wobei der Lehrer 6 Monate lang unterstützend für Dich da ist.

Das Erlernen der TM kostet beinahe 900€, Ausbildungszentren gibt es fast überall in Deutschland.

Wir haben gesehen, das TM sich von anderen Meditationstechniken unterscheidet, für die man nicht regelmäßig Kurse besuchen muss.

Hier wird eine Ausbildung als notwendig angesehen, damit Spiritualität funktioniert.

Es handelt sich um eine Art geführte Meditation, wo Persönlichkeitsentwicklung und der Zustand, des „Losgelöstseins“ durch einen speziellen Prozess erreicht werden kann.

Die transzendentale Meditation macht von sich reden

Vielleicht liegen hier die Grenzen der transzendentalen Meditation.

Aufgrund der Medien und anderer Polemiken wurde sie oft als reine Entspannungstechnik gesehen, in der es darum geht, im gegenwärtigen Augenblick zu verweilen.

Der breiten Öffentlichkeit war nicht bewusst, dass eine Ausbildung notwendig ist bzw. dass es sich um eine Technik handelt, die man wirklich erlernen muss und die uns alternative Botschaften vermitteln kann.

Der Grund hierfür ist einfach. Er hängt mit der Mediatisierung des Gründers der TM zusammen.

Auch wenn heute viele Stars wie Stevie Wonder, Hugh Jackman oder auch Oprah Winfrey sich als Anhänger von Maharishi Mahesh Yogi outen, wurde die regelmäßige Praktik von TM bereits in den 60er Jahren populär.

Aufgrund seiner Auftritte in vielen amerikanischen Fernsehsendungen hat er dazu beigetragen, dass die die TM bekannt wurde. Er hat auch den Weg für diverse Polemiken geebnet.

Man fragte sich, ob TM eine religiöse, politische oder finanzielle Dimension besitzt, denn all diese Themen wurden mit der TM in Zusammenhang gebracht.

Die Tatsache, dass sie ein Bereich der Meditation ist, reicht jedoch vollkommen aus, dass sich die Auseinandersetzung mit dieser Disziplin lohnt, ob sie einem nun gefällt oder nicht.

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