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So könnt Ihr Euch mit Musik beim Training motivieren

Von Tobias, veröffentlicht am 10/04/2018 Superprof Blog DE > Sport > Personal Trainer > Die ultimative Personal Training Playlist von Superprof

Woran liegt es eigentlich, dass so viele Sportler beim Training immer Musik hören?

Die ohnehin in unserem Alltag schon beinah allgegenwärtige Musik nimmt im Sport eine sogar noch wichtigere Stellung ein.

Im April 2016 berichtete eine Männerzeitschrift über die doping-ähnliche Wirkung von Musik und ging dabei besonders auf das kürzlich vom französischen Leistungsverband erhobene Verbot von Musik während des Sports ein.

Musik und körperliche Betätigung gingen schon immer Hand in Hand.

Es ist bewiesen, dass Musik die körperliche Leistung erhöht und negative Gefühle, die beim Sport auftreten können, wie Müdigkeit, Langeweile oder Schmerz effektiv hemmt.

Egal, um welche Art von Sport es geht, Musik hilft Euch dabei, Eure Performance zu verbessern, stress abzubauen und Euch leichter auf das Erreichen Eurer Ziele zu konzentrieren.

Eigentlich solltet Ihr Joggen gehen, aber es ist einfach so kalt und ungemütlich draußen? Auf, auf, lasst die guten Vorsätze nicht im Sand verlaufen.

Mit der richtigen Playlist könnt Ihr Euch motivieren und das Training wird Euch plötzlich viel angenehmer erscheinen!

Von Rock bis Metal, von Hip Hop bis Reggae über Jazz, Swing und Flamenco, klassische oder elektronische Musik – Jede Musik eignet sich für Euer Training, da sind Euch keine Grenzen gesetzt!

Egal, ob Ihr alleine oder in Gruppe trainiert, abnehmen oder Muskeln aufbauen möchtet oder mithilfe Eures Personal Trainers neue Übungen lernen wollt – wir geben Euch in diesem Artikel Ideen für die perfekte Playlist während des Sports!

Hip-Hop als Begleitung für Fitness-Training

Wer sich im Fitnessstudio oder zuhause sportlich betätigt, der geht schon mal an seine physischen und psychischen Grenzen.

Egal, ob Ihr allein oder mit einem professionellen Sport-Coach (Egal, ob mit Universitätsniveau oder Fitness-Trainer-Zertifikat) trainiert – Musik hilft Euch dabei, diese Grenzen noch weiter zu pushen und an Euer absolutes Limit zu gehen.

Nur so könnt Ihr nämlich wirklich schnell Fortschritte machen!

Denn für alle Trainingsformen, egal ob Bankdrücken, Bauchmuskel-Übungen, Stretching, Springs oder Beinpresse gilt: Nur wer sich voll reinhängt, wird es wirklich weit bringen.

Nur wer sich voll reinhaut, kann Fortschritte machen Mit Musik könnt Ihr beim Sport an Eure Grenzen gehen | Quelle: Pixabay

Und hier kommt die Musik ins Spiel.

Sie ermöglicht es den Sportlern, eine undurchdringliche Blase um sich herum aufzubauen, um sich voll und ganz auf eine Übung konzentrieren und die ganze Energie in eine bestimmte Bewegung kanalisieren zu können.

Das geht soweit, dass man sogar sagen könnte, dass Musik durchaus einen privaten Sportcoach ersetzen kann.

Musik ist ein wahrer Energie-Katalysator: Wenn man einen Song hört, den man mag, dann eliminiert das jedwede Erschöpfungserscheinungen, die Ihr vielleicht während Eures Trainings verspürt.

Auch mental kann Musik während des Sports erstaunliche Auswirkungen haben.

Denn jeder weiß, wie wichtig die psychische Komponente bei einer sportlichen Aktivität ist.

Denn die persönliche Schmerzgrenze wird im Kopf gezogen – und nicht in den Muskeln!

Jeder Sportler kennt die Situation, in der er lieber eine Pause einlegen würde, sei es beim:

  • Aufwärmen und der psychischen Vorbereitung auf einen Wettbewerb
  • Beim Abnehmen mit einer Diät und einer kontrollierten Ernährung
  • Beim Muskelaufbau
  • Beim Trainieren konkreter Körperpartien, wie dem Bauch, dem Trizeps, dem Quadrizeps, den Adduktoren, dem unteren Rücken oder den Oberschenkeln.

In all diesen Situationen kommt Euch Musik zur Rettung!

Denn sie wird Euch von Eurer Erschöpfung ablenken und dafür sorgen, dass Ihr Euch eher auf den Song konzentriert.

Das heißt: Musik wird Eure sportliche Performance und damit Euren Trainingsfortschritt verbessern!

Für die Hip-Hop-Fans unter Euch haben wir daher eine kleine Playlist zusammengestellt, die Ihr beispielsweise in Euer Training einbauen könnt.

Das Gute am Hip-Hop ist, dass Ihr den meist klar definierten Beat gut in Eure Übungen übertragen könnt.

Alternativ könnt Ihr auch, sofern vorhanden, Euren persönlichen Privat-Coach um die Erstellung einer passenden Playlist bitten.

Hier bekommt Ihr sie aber umsonst!

Hier sind die 10 unserer Meinung nach am besten geeigneten Rap- / Hip-Hop Songs:

  • 50 Cent, „I’ll Whip Ya Head Boy“,
  • Mobb Deep, „Shook ones Part II“,
  • Mark Ronson feat Bruno Mars, „Uptown Funk“,
  • Method Man & Redman, „Da Rockwilder“,
  • Snoop Dogg, „What’s my name“,
  • Dr. Dre, „The next episode“,
  • The Fugees, „Ready or not“,
  • Eminem, „Without Me“,
  • Ice Cube, “ Good Cop Bad Cop“,
  • NWA, „Fuk da Police“

Mit elektronischer Musik auf dem Laufband und beim Joggen im Park die Performance verbessern

Während beim Muskeltraining der Körper in der Regel nur sehr kurz und intensiv belastet wird, ist das beim Ausdauertraining anders.

Hier braucht Ihr vor allem Durchhaltevermögen und die körperliche Voraussetzungen für Langzeit-Belastungen.

Aber kann Musik hören Euch dabei unterstützen und Eure Laufleistung verbessern?

Die Antwort ist: JA! Aber alles hängt natürlich von der Art der Musik ab, die Ihr beim Laufen hört.

Wer Musik hört, kann weiter laufen! Musik erhöht Eure Ausdauer beim Joggen | Quelle: Pixabay

Laut einer englischen Studie, bei der Forscher 24 Probanden bis zur Erschöpfung laufen ließen, wurden interessante Ergebnisse festgestellt.:

Diejenigen Probanden, die während des Laufens rhythmische und flotte Musik gehört hatten, sind weiter an Ihre körperlichen Grenzen gegangen als die restlichen Teilnehmer des Experiments.

Sie haben länger durchgehalten und ein Gefühl der Erschöpfung hat sich erst viel später bemerkbar gemacht.

Die Erklärung ist einfach:

Musik, die uns gefällt, löst angenehme Gefühle in uns aus und stimuliert die Neurotransmitter.

Diese regen die Ausschüttung der Moleküle Dopamin und Serotonin an, die Ihr beim Sport dringend braucht.

Außerdem wird Euer Körper dank der Musik mehr Endorphine ausschütten, die jeglichen Schmerz- und Müdigkeitserscheinungen entgegenwirken.

Endorphine sind auch verantwortlich für das angenehme Gefühl, das sich nach dem Sport einstellt.

Beim Sport hat Musik außerdem wesentlichen Einfluss auf:

  • Schnelligkeit
  • Koordination
  • Ausdauer
  • das Überschreiten der persönlichen Schmerzgrenze
  • Eure Explosivität und die Disziplin, regelmäßig Sport zu machen

Um all das zu verbessern, haben wir Euch eine Playlist mit 10 elektronischen Songs zusammengestellt, die Ihr gerne übernehmen dürft!

  • Tourist, « Run »,
  • Parov Stelar, « Clap your hands », « Booty Swing »,
  • Caravan Palace, « Sucy », « Lone Digger »,
  • Chinese Man, « I’ve got that tune »,
  • Roudoudou, « Peace and tranquility to earth »,
  • Ratatat, « Loud Pipes »,
  • Metronomy, « The Look »,
  • Kungs, « Don’t you know »,
  • Fatboy Slim, « Praise You »,
  • Daft Punk, « Get Lucky ».

Entscheidend ist, dass Ihr Euch auf den Rhythmus der Songs einlasst, denn dieser wirkt sich positiv auf Euer Training aus.

Er sollte daher nicht zu langsam, aber auch nicht zu schnell sein!

Für alle, die lieber Rock hören, bieten sich zum Beispiel Janis Joplin, Led Zeppelin oder die Stones an.

Wenn es etwas poppiger sein soll, dann ist Beyoncé eine gute Wahl. Ihre Musik ist die von Joggern meistgehörte der Welt!

Entspannte Musik für Yoga und Meditation

Die Auswirkungen auf das körperliche und seelische Wohlbefinden durch Yoga und Meditation sind heute längst bewiesen.

Immer mehr Athleten, darunter auch einige Leistungs-Sportler, setzen diese Praktiken nebenher unterstützend ein für:

  • Gewichtsverlust
  • Um die Form wiederzufinden
  • Ihre Muskulatur zu stärken
  • Die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern

Egal, ob man Yoga mit einem Trainer oder allein bei sich zuhause macht, die Magie ist immer da!

Musik erhöht die Konzentration beim Yoga Yoga ist förderlich für Körper und Seele | Quelle: Pixabay

Und es ist erwiesen, dass instrumentale Zen-Musik die wohltuende Wirkung für Euren Körper noch erhöht.

Mit Musik könnt Ihr einen ganz besonderen Moment in einer einzigartigen Atmosphäre noch intensiver erleben.

Swing Jazz eignet sich für Yoga und Relax-Übungen besser als z.B. Hard Rock, Metal oder Rap.

Professionelle Yoga-Trainer setzen gezielt instrumentale Zen-Musik ein, um:

  • Die Schüler zu beruhigen
  • Stress zu bewältigen
  • Die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern
  • Bewegungen mithilfe des Rhythmus der Musik präzise auszuführen

Die Töne und Vibrationen, die von der Musik erzeugt werden, ermöglichen es den Gruppenteilnehmern, Ihre Bewegungen zu harmonisieren.

Natürlich kann man dabei nicht jede X-beliebige Art von Musik hören. Sie muss sanft und ruhig, aber dennoch mehrheitsfähig sein.

Das gilt übrigens genauso auch beim Dehnen vor und nach dem Training!

Neben Instrumentalmusik und traditionellen Gesängen in Sanskrit eignet sich beispielsweise auch die Didgeridoo-Musik.

Dieses Holzblasinstrument der Aborigines Australiens erzeugt klangvolle Töne und starke Vibrationen.

Vielleicht kennt Ihr dieses Instrument noch gar nicht. Der wohl berühmteste Didgeridoo-Spieler der Welt ist Mark Atkins.

Er ist sicher ein guter Einstieg in die Welt dieses faszinierenden Instruments und seine Sounds werden Euch sicher begeistern!

Das Didgeridoo steht für Entspannung und Meditation Das Didgeridoo hat seinen Weg aus Australien zu uns nach Europa gefunden | Quelle: Pixabay

Besonders strenge Yoga-Praktizierende behaupten jedoch, dass nur sanfte Instrumentalmusik Yoga und Meditation unterstützen kann.

Aber je nach Lehrer und Gruppe kann man davon durchaus auch mal abweichen und moderne Pop-oder Reggae-Musik einsetzen!

Alternativ ist auch Jazz, Tango, Flamenco oder klassische Musik durchaus geeignet.

Hier ist unsere Playlist für Yoga, Meditation und alle anderen besinnlichen Übungen.

  • Pink Floyd, « Shine on your crazy diamonds », « Breathe »,
  • Django Reinhardt, « Minor Swing », « Daphné », « Nuages », « Tears »,
  • Charlie Parker, « Take Five » (reprise de d. Brubeck),
  • Yann Tiersen, « Comptine d’un autre été », « Summer 78 », « Le moulin »,
  • Paco de Lucia, « Entre dos aguas », « Rio ancho »,
  • Emir Kusturica, « Ederlezi »,
  • Buena Vista Social Club (et Compay Segundo), « Chan chan », « El cuarto de tula », « De camino a la vereda », « Dos Gardenias », « Veinte anos », « Orgullecida »,
  • Pink Martini, « Je ne veux pas travailler »,
  • Cesaria Evora, « Besame mucho »
  • Louis Armstrong et Ella Fitzgerald, « Can’t anyone explain »,
  • Richard Galliano, « Chat Pître », « Laurita », « Libertango ».

Damit sind natürlich lang nicht alle Titel genannt, die sich perfekt für diese Art von Betätigung eignen – die Welt der Musik ist unglaublich groß!

Außerdem variieren die Geschmäcker und jeder wird im Laufe der Zeit seine eigene Playlist mit seinen persönlichen Lieblings-Songs zusammenstellen.

Und wenn Ihr lieber gar keine Musik hören möchtet, vielleicht um nicht abgelenkt zu sein, dann ist das halb so wild.

Jeder Mensch tickt anders und Musik wirkt sich auf jeden unterschiedlich aus!

Wir hoffen, dass Euch unsere Tipps & Tricks zum Thema Musik und Sport behilflich sein konnten und Euer Training langfristig verbessern werden!

Erfahrt hier auch, wie Ihr Eure Fortschritte beim Personal Training messen könnt.

Viel Erfolg beim Training!

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