Sich vor dem Sport dehnen - was bringt das eigentlich?
Zunächst mal die Basics: Was bedeutet "sich dehnen" eigentlich? Laut Wikipedia ist Dehngymnastik eine "Übungsform im Rahmen des sportlichen Trainings, bei der Muskeln unter Zugspannung gesetzt werden, um eine verbesserte Beweglichkeit und Gelenkigkeit zu erreichen, inklusive der damit verbundenen sporttechnischen wie auch konditionellen Optimierung."Dehnen sollte man sich zum Beispiel nach jeder/jedem..- ...Ausdauerübung
- ...Fitnesstraining
- ...Muskelaufbau-Übung
- Eure Muskeln entspannen
- Einzelne Muskelpartien zu regenerieren
- Euren Körper schonen und Verletzungen effektiv vermeiden

- Aktives Dehnen: Diese solltet Ihr am besten vor Beginn Eures Trainings ausführen. Es handelt sich dabei um eine Aufwärmung der Muskeln, die Ihr ideal auch mit einer unserer Playlists fürs Training kombinieren könnt! Ihr als Sportler müsst dabei selbst die initiative ergreifen.
- Passives Dehnen: Hier wird Euer Personal Trainer (z.B. Personal Trainer Frankfurt) oder ein anderer Begleiter aktiv und dehnt Eure Muskeln. Ihr spielt hier nur den Zuschauer-Part.
- Statisches Dehnen: Hier wird eine Muskelpartie langsam gezogen (etwa 30 Sekunden lang). Dann erfolgt jeweils eine kurze Pause.
- Ballistisches Dehnen: Euer Muskel wird durch ein plötzliches Ziehen in eine Extrem-Position gebracht, die eine Kontraktion Eures Körpers hervorruft. Hier solltet Ihr größte Vorsicht walten und Euch auf jeden Fall von Eurem Sportcoach anweisen lassen!
- Gelenksteife vorbeugen. Wenn man eine sportliche Aktivität ausführt, dann werden Eure Muskeln manchmal sehr stark beansprucht. Genaueres erfahrt Ihr von Eurem Sportcoach.
- Verletzungsrisiken eliminieren. Ein gut gedehnter Sportler kann sein körperliches Limit noch weiter ausreizen, ohne sich dabei zu verletzen. So kann er noch bessere Resultate erzielen.
- Eure Schwächen noch besser kennenlernen. Wenn Ihr beim Sport merkt, dass eine Übung einfach nicht richtig klappen will, dann kann das durchaus an mangelnder Dehnung liegen. Denn das gleicht der Körper mit ungenauen Bewegungen aus.
Mit welchen Bewegungen dehnt man sich richtig?
... und wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, um sich zu dehnen? Nach jedem intensiven Training mit Eurem Coach werdet Ihr schnell merken, wie wichtig es ist, sich ausgiebig zu dehnen. Das ist unter den Spitzensportlern heute längst kein Geheimnis mehr, denn es ist elementar, seine Muskeln in einen Ruhezustand zu versetzen, damit sie sich optimal regenerieren können.
- Für die Waden: Ein Bein zurück setzen, dabei zeigen Beide Füße parallel nach vorne. Nun den Oberkörper nach vorne neigen und gleichzeitig die Hüfte nach vorne schieben, bis ein leichtes ziehen in der Wade zu spüren ist.
- Für die inneren Oberschenkel - Greift nach Euren Zehen. Diese einfache Grunddehnung hilft Euch beim Strecken der Rückseite und auch der inneren Sektion deiner Oberschenkel. Denkt daran, dies zuerst mit angezogenen Zehen und später mit gebeugten Zehen zu üben.
- Für die vorderen Oberschenkel: Stellt im stehen die Füße nah zusammen und nehmt Euren rechten Fuss in die rechte Hand, so dass Ihr nur noch auf einem Bein steht. Winkelt Euer Knie an, so dass Eure rechte Hand und Fuss jetzt an Eurem Hintern ist und erhöht die Spannung.
- Für den Po: Lege Dich flach auf den Boden. Winkle nun Dein rechtes Bein an und schiebe es in Richtung Deiner Brust. Umfasse Dein Knie mit beiden Händen und ziehe Dein Knie so nah an Dich heran, bis Du in der Gesäßmuskulatur eine Dehnung spürst. Atme ein, während Du diese Position einnimmst.
Wie könnt Ihr Euch mit Eurem Personal Trainer dehnen?
Eins ist schonmal sicher: Ihr solltet Euch niemals dehnen, ohne aufgewärmt zu sein! Das hat physiologisch keinen Sinn und wirkt sich wenn dann negativ auf Eure Performance aus. Muskeln müssen immer zuerst angewärmt werden, also sollte zunächst ein kurzes Aufwärm-Training erfolgen (das solltet Ihr ohnehin vor jedem Training durchführen). Nach einer Sporteinheit ist es sinnvoll, passives Dehnen anzuwenden, um Eure beanspruchten Muskelgruppen zu entspannen. So könnt Ihr eine ideale Entspannungswirkung erzielen und Euch dank dieser Regeneration perfekt auf die nächste Trainingseinheit vorbereiten.
- Eine Dehneinheit sollte ungefähr 10 Minuten dauern, in Anwesenheit Eures Coaches.
- Steigert nach und nach die Intensität der Dehn-Übungen, ohne Euch dabei zu übernehmen. Euer Trainer wird Euch sagen, wie weit Ihr gehen könnt.
- Dehnen sollte man sich nur während der Pause oder nach dem Training. So bleibt Ihr auch in diesen Phasen beschäftigt.
- Trotzdem solltet Ihr Euch die Zeit und Ruhe nehmen, um die Sache immer ruhig und fokussiert angehen zu lassen.
- Wenn Ihr Eure Dehnübungen im liegen durchführt, dann schließt die Augen! So kann sich Euer Körper noch besser entspannen und Ihr fühlt Euren Körper noch intensiver. Lasst Euch dabei von Eurem Coach anleiten!
- Dehnt Euch nur, wenn Ihr Euch absolut sicher fühlt und Ihr ein perfektes Gleichgewicht inne habt. Zum Beispiel also, wenn Ihr sicher steht. Ihr könnt Euch idealerweise an der Wand festhalten, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.
- Nach jeder Dehnübungen solltet Ihr mindestens 10 Sekunden warten, bis Ihr zur nächsten übergeht.
Diese Videos helfen Euch dabei, Euch beim Sport-Training effektiv zu dehnen
Im Internet gibt es Millionen von Videos, davon sicher tausende, die Euch dabei helfen können, die perfekten Dehnübungen für Euer Training kennen zu lernen. So könnt Ihr zum Beispiel direkt nach Eurem Training ein Dehn-Tutorial aufrufen und so Euren kostenlosen, digitalen Personal Trainer in Eure Übungen mit einbauen.
Min. Ganzkörper-Stretching für zwischendurch : Mit diesem kurzen Stretching-Programm könnt Ihr nahezu Euren kompletten Körper dehnen, strecken und mobilisieren: Wirbelsäule, unterer Rücken, seitliche Bauchmuskeln, Oberschenkel-Rückseite, Schultern, gesamter Rumpf. Und das mit nur wenigen, zusammenhängenden Dehnübungen
Dehnen im Kampfsport - Basic Tipps vom Profi : Dieser Lehrer hat sich zwar auf Dehnen für Kampfsport konzentriert, aber dise Übungen sind natürlich auch für andere Sportarten nützlich. Hier gibt es nützliche Tipps für Dehnübungen für den ganzen Körper, die von Michael Smolik anschaulich erklärt werden.
Richtig Dehnen nach dem Laufen : Lou von Fit Trio zeigt euch die besten Dehn-Übungen, um das Verletzungsrisiko nach einem anstrengenden Training zu minimieren. Diese Übungen richten sich vor allem an die Ausdauer-Läufer und Jogger unter Euch.
10 Tipps für richtiges Dehnen
Ihr habt gesehen, Dehn-Übungen sind eine wichtige Voraussetzung für effektive Regeneration und erfolgreiches Sporttraining. Euer Personal Trainer ist für Euch da und wird Euch bei Euren Übungen begleiten und überwachen, damit Ihr Euch nicht in Verletzungsgefahr bringt. Außerdem kann er Euch noch Tipps geben, wie Ihr Eure Trainingserfolge kontinuierlich messen könnt. Hier sind dennoch noch einmal 10 gute Ratschläge von uns für Euch:- Zieht Euch vernünftig an: Genau wie beim eigentlichen Sporttraining müsst Ihr Euch wohlfühlen in Eurer Sportkleidung. Sie sollte auf jeden Fall perfekt passen!
- Hört Eurem Coach immer genau zu. Und stellt Fragen, wenn Ihr Euch unsicher seid.
- Zeigt Eurem Trainer frühzeitig an, wenn Euch etwas wehtut.
- Achtet auf Eure Atmung: Wer sich erholen will, der sollte mit dem Bauch atmen.
- Trinkt ausreichend! Es ist wichtig, immer hydriert zu bleiben, wenn Ihr Euch dehnt.
- Kennt Euer Limit und geht nicht zu weit! Das bringt nur Verletzungen und kann Eurem Fortschritt einen Strich durch die Rechnung machen.
- Variiert Eure Übungen. Euer Lehrer wird Euch ausreichend Dehn-Alternativen geben.
- Dehnt den ganzen Körper. Beschränkt Euch nicht auf einzelne Muskelpartien.
- Aber und zu könnt Ihr einen medizinischen Experten wie einen Osteopathen aufsuchen, um Euch zusätzlich Rat einzuholen (maximal 2 mal pro Jahr).
- Achtet auf eine entspannte Atmosphäre für Eure Dehn-Übungen.
Mit KI zusammenfassen:









