„Ich begann als Sänger, aber ich war ehrlicher als diejenigen, die weitermachten: Ich habe aufgehört.“

– Coluche

Wenn es im gesamten Universum eine faszinierende Welt gibt, dann ist es die Welt der Künste und in ihr die Familie des Operngesangs.

Fernsehsendungen wie Deutschland sucht den Superstar oder The Voice bevorzugen hingegen eher „moderne“ Sänger, in Richtung Pop und Rock.

Aber Liebhaber musikalischer Qualität, die an Melodie und Harmonik hohe Ansprüche stellen, werden sich eher der traditionellen Musik zuwenden.

Wenn man einem Roberto Alagna oder, früher, einem Luciano Pavarotti zuhört, hat man bereits Lust, in ihre Fußstapfen zu treten. Das Gleiche gilt für weibliche Stimmen wie die von Maria Callas oder von Natalie Dessay für Frauenstimmen…

Eine schöne Stimme zu haben, ist Voraussetzung, um Sänger zu werden: Je nach Stimmlage – Mezzosopran, Bariton, Bass, Alt, Kontratenor ... – hast Du auf Deiner Seite alle Chancen, Dir auf der Bühne einen Namen zu machen.

Lass‘ uns gemeinsam die Horizonte erkunden, die sich Dir nach ein paar Gesangsstunden eröffnen könnten!

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Arbeite an deiner Stimme, um ein Tenor zu werden

Hast Du das Potenzial eines Tenors und willst es entwickeln? Dann bist Du hier genau richtig! Auf unserer Plattform gibt es viele Möglichkeiten, über Gospelkurs & Co. hinaus.

... Starten wir aber erst einmal ganz langsam, ausgehend von den Grundlagen.

Musikwissenschaftler klassifizieren menschliche Stimmen und Musikinstrumente nach ihrer Stimmlage, das heißt nach dem Ambitus, den sie von Natur aus singen oder spielen können. Begrenzt wird dieser Bereich durch die höchsten und tiefsten Töne, die abgegeben werden können.

Bei Männerstimmen besetzt der Tenor die Spitzen der Klangfrequenzen, über den Bässen und Baritonen.

Nur Kontratenöre und Kastraten können noch höher singen.

Welche Techniken benötigen Opernsänger?
Opernsänger zu werden, erfordert eine Menge Disziplin und Konzentration. | Quelle: Pixabay

Im Allgemeinen ist der Operngesang stark von Tenören geprägt. Besonders die setzt seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf das Können der höchsten Männerstimmen.

Die Begeisterung des Publikums für diese Stimmlage zeigt: Tenorcharaktere sind oft die Helden der großen Opern der letzten Jahrhunderte, auch in Deutschland. Dank der gefühlten Perfektion dieser Gesangstechnik sind Tenöre hoch angesehen.

Die Gesangstechnik dieser hohen Register entwickelte sich langsam von einer Falsett-Stimme - oder Kopfstimme - in Barock und Klassik zu einer Bruststimme. Spätestens seit den 1840er Jahren dominiert die Bruststimme für Tenöre.

Alles, was ein guter Gesangslehrer seinem Tenorschüler beibringt, ist eigentlich schnell zusammengefasst: Nach und nach mehr Höhen in der Bruststimme zu singen, nachdem er sie bereits in der Kopfstimme aufgenommen hatte.

Diese Arbeit ist ein langfristiger Prozess, der Tag für Tag ablaufen sollte; es ist nur möglich, wenn sowohl die tieferen Töne als auch der Mitteltonbereich bereits einwandfrei beherrscht werden.

Andernfalls riskiert der Neu-Tenor instabile Stimmbänder oder eine Stimmlage beziehungsweise einen Gesang, der nie konstant die nötigen Töne trifft.

Wir haben es noch nicht konkretisiert, aber es ist offensichtlich: Deine Stimmlage wird weitgehend von angeborenen Elementen bestimmt sein.

Übrigens: Ein Bariton „leggero“ kann von sich durchaus behaupten, ein Heldentenor zu sein, ein Bass dagegen sollte daran nicht einmal denken…

Vergiss nie, dass das Wort Tenor tatsächlich einen sehr breiten Bereich abdeckt: Diese große Kategorie lässt mehrere Unterrubriken zu, mehr oder weniger tief, mehr oder weniger hoch.

So wird ein renommierter Tenorsänger bis auf wenige Ausnahmen (Alagna, Pavarotti ...) Nicht alle zum Teil sehr spezifischen Tenorrollen spielen können - man denke nur an die Tenöre bei Verdi.

Geduld, Ernsthaftigkeit, Fleiß und harte Arbeit werden die vier Pfeiler Deines Erfolgs als Tenor sein!

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Wie wird man Bariton?

In der Klassifikation der Männerstimmen nehmen Baritone die mittlere Position zwischen Bass (tiefer) und Tenören (höher) ein: Wenn Du Dich besonders in den mittleren Lagen auszuzeichnen weißt, ist der Baritongesang wohl Deine erste Wahl.

Im Operngesang und noch mehr bei romantischen Werken gibt es wahrscheinlich kein einziges Stück, das ohne eine oder mehrere Baritonrollen auskommt.

Was macht einen Bariton aus?
Auf den schönsten Bühnen sind Baritone gefragt. | Quelle: Pixabay

Viele große Komponisten, von Verdi bis Bizet und Wagner, stützten sich auf Baritone – besonders für das „heroische“ Register die mittleren bis tiefen Töne.

Es ist letztlich die natürlichste und die am häufigsten vorkommende männliche Stimmlage, was eine sehr große Anzahl verschiedener Melodien verspricht.

Aus professioneller Sicht ist es deshalb für Baritone häufig einfacher, Rollen zu finden. Wer ein wenig Talent mitbringt, der wird schon bald eine Reihe von Verträgen unterschreiben können ...

In seinem Element ist der Bariton vor allem von A bis a‘, natürlich mit kleineren Abweichungen nach oben und unten auf der Klaviertastatur.

Wenn Tenöre älter werden, rutschen sie oft in Richtung Bariton. Daher ist es wichtig, sich so schnell wie möglich auf solche Partituren vorzubereiten und diese zu beherrschen, ohne auf die „Alterstiefe“ warten. Es kann sicherlich nicht schaden, Deinen Ambitus zu erweitern.

Dieser letzte Punkt muss das Hauptziel des Baritons sein (natürlich neben dem perfekten Singen). Erleichtert wird dies durch die Hilfe eines Lehrers in einer Musikschule.

Die Kirsche auf der Sahnetorte: Es ist fast immer einfacher, sich in der Tiefe zu steigern, als in der Höhe an Tonumfang zu gewinnen ... Als Liebhaber solltest Du darauf achten und kannst so schnell spürbare Fortschritte erzielen.

Überall – ob in der Musik, im Sport oder in anderen Bereichen ist – ist es die Praxis mit täglichen Übungen, die den Unterschied macht.

Je mehr Tabulaturen Du beherrschst, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du Dir einen Ruf erarbeitest und dann das hohe Niveau halten kannst.

Versuchen in jedem Fall, Gesangsunterricht zu nehmen.

Wie bekommt man eine Opernstimme?

Jeder hat in seinem Leben schon einmal gesungen, ob nun privat unter der Dusche oder in der Öffentlichkeit vor Freunden.

Aber eine Stimme wie gemacht für die Oper zu haben, ist eine andere Sache.

Normalerweise haben wir keine Schwierigkeiten damit, die Melodien von Kinderliedern oder der aktuellen Sommerhits zu summen: Die Melodie bleibt relativ einfach, und es ist keine besondere stimmliche Virtuosität notwendig. Anders bei Opernsängern.

Selbst erfolgreiche Sänger wie Francis Cabrel und Jimi Hendrix, so bekannt sie auch sein mögen, haben eben nicht das gleiche Stimmorgan wie ein Opernsänger.

Wer sind Vorbilder für Opernsänger?
Jimmy Hendrix: Berühmt, aber wohl nicht so stimmgewaltig wie Opernsänger. | Quelle: Pixabay

Operngesang bringt schlicht eine Kraft und Tapferkeit mit sich, die mit Popmusik nicht zu vergleichen ist ...

Ein Plácido Domingo würde wahrscheinlich über die Idee lachen, ein Mikrofon für eine Einlage auf der Bühne zu bekommen.

Wenn Du ein Vibrato erreichen möchtest, das diesen Namen verdient und Experte für Gesang werden willst, brauchst Du in erster Linie Training.

Eine schöne Stimme mit Farbe und Wärme zu haben, ist vor allem ein Geschenk des Himmels. Darüber hinaus ist es die Beharrlichkeit und Ausdauer, die den Unterschied ausmacht: Man muss sich aufwärmen und trainieren - fast jeden Tag - um seine Gesangstechnik zu perfektionieren.

Alle Muskeln des Körpers, insbesondere natürlich die Bereiche rund um Atmung und Stimme, müssen stimuliert und optimiert werden, um an Volumen und Klangqualität zu gewinnen.

Es ist auch ein dauerhafter Prozess, die Grenzen seiner Stimmlage ständig neu zu bestimmen und zu verschieben.

Schließlich zeichnet sich eine Opernstimme durch das Kerngeschäft der Oper aus: die Aufführung von Arien. Die musikalische Handschrift von Opernwerken, deren Geschichte mehrere Jahrhunderte umfasst, ist sehr eigenwillig und charaktervoll.

Sagen kann man auf jeden Fall: Es bedarf einer Art Startschuss für die Karriere an der Oper, beispielsweise von einer renommierten Gesangsschule erhalten kann.

Das Beispiel von Luciano Pavarotti, einem perfekten Autodidakten, ist nur deshalb so bekannt, weil er aus der Normalität heraussticht.

Um in den Beruf einzusteigen, solltest Du Dich von einem guten Gesangscoach unterstützen lassen und Nerven aus Stahl haben, um auf der Bühne zu bestehen, und eventuell sogar um Gesangswettbewerbe zu gewinnen.

Und wenn Du Gruppenkurse präferierst: Auch das bietet Superprof an.

Wie man Mezzosopran singt

Nachdem wir im ersten Teil des Artikels den Männern den Vorzug gegeben haben, kommen wir nun endlich zu den Frauenstimmen - bitte verzeih‘ uns unsere Grobheit!

Die Verteilung der Frauenstimmen spiegelt die der Männer wider: Es gibt auch mehrere Register, von tief (Alt) bis hoch (Sopran).

Um eine Verbindung zwischen den beiden Extremen herzustellen, finden wir logischerweise die Mezzosopranistin. Deren Qualitäten werden bereits durch das italienische Adjektiv Mezzo (mittel) gezeigt; natürlich nicht im Sinne von mittelmäßig, sondern im Sinne von mittlerer Stimmlage.

Viele weibliche Opernfiguren basieren auf diesem Ambitus, der bei Damen sehr verbreitet ist.

Die besten Mezzosoprane können vielseitig sein und Halbtöne auf beiden Seiten ihres Ambitus schnell erlernen und in ihr Repertoire aufnehmen.

Das Training für eine Mezzosopranstimme unterscheidet sich übrigens nicht von dem für eine andere Stimmlage.

Eine Mezzosopranistin zu werden, ist für die überwiegende Mehrheit der Frauen einfach. Es sei denn, sie haben außergewöhnlich hohe oder tiefe Stimmbänder, die nur eine Sopran- oder Altstimme zulassen.

Vergiss nie, dass Selbstvertrauen oftmals den Unterschied ausmacht zwischen denen, die schnell aufhören und denen, die ausharren, bis sie ihre Ziele erreicht haben!

Was ist die Paraderolle für Mezzosopranistinnen?
Die beeindruckende Kulisse für Carmen auf der Bregenzer Seebühne. | Quelle: Pixabay

Carmen bleibt die bekannteste Rolle für Mezzosopranistinnen, also warum nicht diese Rolle auswendig lernen, wenn man in dieser Stimmlage singt?

Die meistgespielte Oper des Planeten zu kennen und zu wissen, worauf es in einem solchen Werk ankommt, hilft Dir sicherlich weiter auf dem Weg zu einer guten Opernsängerin!

Also fang‘ an, indem Du Gesangsunterricht nimmst!

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Melanie

Verliebt in die Schönheit von (Fremd-)Sprachen & süchtig danach, Neues zu lernen, Fremdes zu entdecken & Horizonte zu erweitern.