Wenn du auf dem Weg zur Arbeit deinen Bus verpasst, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Entweder du ärgerst dich, bist frustriert und verfällst in inneren Stress und Hektik.

Oder aber du bleibst gelassen, akzeptierst die Situation, nimmst dir vor, morgen früher aus dem Haus zu gehen und wartest geduldig auf den nächsten Bus.

Das Ergebnis ist in beiden Fällen das gleiche – du musst den nächsten Bus nehmen und kommst womöglich etwas zu spät zur Arbeit.

Was sich unterscheidet, ist dein innerer Umgang mit der Situation. Entweder gibst du dich dem Frust und der schlechten Laune hin oder du behältst deine innere Ruhe bei und erkennst an, dass du zu dem Zeitpunkt, an dem du den Bus bereits verpasst hast, ohnehin nichts mehr ändern kann.

Beide Wege stehen für unterschiedliche Mindsets. Dein persönliches Mindset entscheidet über deine Reaktion auf äußere Umstände und damit letztendlich über deinen Erfolg und deine Lebensqualität.

Was es mit einem positiven Mindset auf sich hat und warum es sich lohnt, ein solches anzustreben, erfährst du in diesem Artikel.

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Was zeichnet ein positives Mindset aus?

Kurz gesagt ist das Hauptmerkmal eines positiven Mindsets eine optimistische Grundhaltung. Du siehst die Dinge positiv, ohne sie dir schön zu reden.

Diese optimistische Grundhaltung zeichnet sich dadurch aus, dass du Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtest und von Schwarz-Weiß-Denken Abstand hältst. Stattdessen siehst du auch im vermeintlich Schlechten etwas Gutes und erkennst die Chance, die jede Herausforderung mit sich bringt.

Was ist ein positives Mindset?
Ein positives Mindset zu haben heißt, optimistisch nach vorne zu schauen und daran zu glauben, dass alles für irgendetwas gut ist | Bildquelle: Unsplash

Ein positives Mindset zu haben bedeutet nicht, niemals schlecht drauf zu sein. Sondern vielmehr, auch in der schlechten Laune zu wissen, dass sie temporär ist und ihre eigene Berechtigung hat.

Positives Denken heißt nicht, keine Niederlagen oder Rückschläge zu erleben. Es heißt aber, immer wieder aufzustehen und es erneut zu versuchen.

Erfolgreiche Menschen haben meist eins gemeinsam: Sie sind in ihrem Leben mehrfach gescheitert und haben es immer wieder aufs Neue probiert. Sie haben nie aufgegeben, weil sie stets wussten, dass sie letztendlich  ihr Ziel erreichen können – auf welche Weise auch immer - eine sehr erfolgreiche kann zum Beispiel die Anwendung der Growth Mindset Theorie sein.

Warum ist ein positives Mindset so wichtig?

Und so kommen wir auch schon zu den guten Gründen für ein positives Mindset.

Um Erfolg zu haben, musst du an diesen glauben – und daran, dass du ihn persönlich erreichen kannst. Wie du Erfolg dabei für dich definierst, bleibt dir überlassen.

Vielleicht hast du schon einmal vom Phänomen der selbsterfüllenden Prophezeiungen gehört. Hinter diesem steckt nichts anderes als die Annahme, dass du genau das bekommen wirst, was du prophezeist.

Wenn du also den Glaubenssatz hast, für einen Marathon nicht sportlich genug zu sein, wirst du ihn auch niemals laufen können.

Dein Mindset beeinflusst dabei sämtliche Lebensbereiche:

  • Deinen Beruf
  • Deine Beziehung
  • Deine Familie
  • Dein Selbstwertgefühl
  • Deine Hobbys
  • Deine Gesundheit

Du kannst dir mit deinem Mindset entweder eigene Grenzen setzen oder dir aber eine Welt voller Möglichkeiten eröffnen. Mit negativen Grundannahmen legst du deinen Fokus immer auf das Negative und stehst dir vor allem gerne selbst im Weg.

Denn dein eigener negativer Blick auf die Dinge kann deinen Interpretationsraum ebenso wie deinen Handlungsspielraum enorm einzuschränken und schlimmstenfalls dazu führen, dass du gar nicht mehr handelst. Stattdessen begibst du dich in eine passive Opferrolle und beschwerst dich, warum es anderen viel besser geht als dir.

Die Wahrheit lautet aber: Wichtiger als Talent sind Wille, Disziplin und Selbstvertrauen.

“You can’t stop the waves, but you can learn how to surf.”

- Jon Kabat-Zinn

Arbeite an deinem Mindset z.B. mit einem Life Coach Berlin. Du magst die Umstände dadurch nicht gleich verändern, aber in jedem Fall veränderst du deine Interpretation von ihnen und damit deinen emotionalen und mentalen Umgang.

Auf Dauer spürst du den Unterschied in deinen Beziehungen, deinem persönlichen Wohlbefinden, deinem beruflichen Erfolg und vor allem deiner Lebensqualität.

Wie du ein positives Mindset entwickeln kannst

Dein Mindset umfasst all deine Glaubenssätze und Denkmuster, die du dir seit den frühesten Kindheitstagen angeeignet hast. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass viele von diesen ziemlich eingefahren und festgesessen sind.

Du wirst es also kaum schaffen, innerhalb kürzester Zeit Dein Mindset grundlegend zu verändern. Ein solches Vorhaben ist nicht einfach, sondern benötigt Zeit, Geduld und Disziplin.

Aber: Es ist möglich!

Du kannst es schaffen, deine eigenen Sichtweisen, dein Denken und dein Verhalten zu revolutionieren. Die folgenden Inspirationen, Tipps und Methoden dienen dazu, dir auf deinem Weg, ein positives Mindset zu entwickeln, zu helfen.

Verlass die Opferrolle

Das Grundlegendste zuerst: Übernimm Verantwortung für dein eigenes Leben. Die wenigsten – wenn nicht sogar niemand – derjenigen, die du bewunderst, wurden erfolgreich und glücklich geboren.

Viele herausragende Persönlichkeiten der Geschichte hatten einen schweren Lebensweg und wurden mit vielen Herausforderungen und Rückschlägen konfrontiert.

Dennoch haben sie sich davon nicht unterkriegen lassen. Stattdessen haben sie die Opferrolle und damit das Selbstmitleid verlassen und selbst Verantwortung für ihr Tun und Sein übernommen.

Das Beste in diesem Zusammenhang ist es, dich auf das zu konzentrieren, was du tatsächlich beeinflussen kannst. In der Psychologie spricht man dabei vom eigenen Circle of Influence.

Diesem liegt die Tatsache zugrunde, dass du eben nicht alles selbst in der Hand hast. Du kannst beispielsweise nicht an deinem Familienhintergrund, deinen körperlichen Voraussetzungen oder deiner Herkunft ändern.

Aber du kannst deine Reaktionen auf äußere Faktoren beeinflussen, ebenso wie dein tagtägliches Handeln, deine Disziplin, deinen Willen und deine Emotionen. So erhältst du ein Gefühl der Kontrolle über dein eigenes Leben, was dich automatisch für neue Handlungsmöglichkeiten beflügelt.

Wie kannst du ein positives Mindset entwickeln?
Sieh dich nicht länger als Opfer, sondern als Schöpfer deines Lebens! | Bildquelle: Unsplash

Glaub an dich!

Ebenfalls extrem wichtig für ein positives Mindset ist der Glaube an dich selbst.

Wenn du nicht an dich glaubst, wird es niemand tun – denn wie könntest du von anderen erwarten, wozu du selbst nicht in der Lage bist.

Daher: Glaub an dich und deine Fähigkeiten.

Meine erste Yogalehrerin hat immer gesagt, dass wir uns selbst in einer Asana vorstellen können müssen, um sie zu erreichen. Will heißen: Du musst daran glauben, dass du dein Ziel überhaupt erreichen kannst, dass du körperlich und mental in der Lage dazu bist.

Erst, wenn du dir dich selbst beim Erreichen deines Ziels auch vorstellen kannst, wirst du es erreichen können. In dieselbe Richtung geht auch die Theorie der amerikanischen Wissenschaftlerin Carol Dweck vom Fixed und Growth Mindset.

Auf dem Weg zu mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein können dir positive Affirmationen behilflich sein. Sag dir beispielsweise jeden Morgen vor dem Spiegel einen der folgenden Sätze mehrfach vor und beeinflusse auf diese Weise dein Unterbewusstsein:

  • Ich bin gut genug.
  • Ich bin intelligent.
  • Ich reiße meine Mitmenschen in meinen Bann.
  • Ich lebe mein Traumleben.
  • Mir geht es gut.
  • Ich erreiche meine Träume.

Sieh die Chance in einem Problem

Wie oben bereits angesprochen, zeichnet sich ein positives Mindset durch einen positiven oder optimistischen Blick auf die Dinge aus.

Wann immer du einem Problem oder einer Herausforderung begegnest, sieh es nicht als etwas Negatives an. Wie solltest du wachsen und dazu lernen, wenn immer alles glatt läuft?

Menschen entwickeln sich am meisten in Krisenzeiten. Und auch jedes kleine, alltägliche Problem beinhaltet im Kern die Möglichkeit zum Lernen und Weiterentwickeln.

Übe dich in deinem Umgang mit schwierigen Situationen, such neue Lösungsstrategien und arbeite an deiner inneren Einstellung.

Wenn du daran glaubst, dass alles einen tieferen Sinn hat, kann diese Sichtweise dein Leben verändern. Denn sie ermächtigt dich dazu, dich dem Fluss des Lebens hinzugeben und zu vertrauen – egal, was kommt.

Wie entwickle ich ein positives Mindset?
Dankbarkeit zu üben ist eng mit einem positiven Mindset verbunden | Bildquelle: Unsplash

Übe dich in Dankbarkeit

Es gibt kaum eine mächtigere Emotion als Dankbarkeit. Dankbarkeit überwiegt alles: Du kannst nicht gleichzeitig ängstlich und dankbar sein. Ebenso wenig wie du Trauer empfinden kannst, während du dich mit der Dankbarkeit verbindest.

Viele erfolgreiche Menschen berichten, dass sie sich jeden Tag für wenige Minuten einer Dankbarkeitspraxis widmen.

Du kannst beispielsweise ein Dankbarkeitstagebuch führen und jeden Morgen nach dem Aufstehen oder am Abend vor dem Schlafengehen drei Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist.

Das können ganz kleine, unwesentliche Dinge sein. Vielleicht bist du für gutes Essen dankbar, für den Sonnenschein oder ein schönes Telefonat. Vielleicht auch für deine Gesundheit, deine Familie oder dein komfortables Zuhause.

Die Effekte der Dankbarkeitspraxis lassen sich zwar nicht sofort spüren, aber auf Dauer veränderst du wesentliche Gehirnstrukturen.

Du wirst mit der Zeit automatisch einen positiveren und zuversichtlicheren Blick auf die Welt entwickeln – und dadurch immer mehr Positives in dein Leben ziehen. Ganz nach dem Motto: Energy flows where attention goes.

Widme deine Aufmerksamkeit den guten Seiten deines Lebens – und der Rest wird folgen.

Lern dich selbst besser kennen

Worauf ebenfalls immer mehr erfolgreiche Menschen (zurecht) schwören, ist neben Mentaltraining die Meditation.

Indem du jeden Tag für einige Minuten (oder länger) meditierst, reduzierst du nachhaltig deinen Stresspegel und regulierst dein Nervensystem. Das allein hat die Kraft, zu mehr Klarheit, Konzentration und Aufmerksamkeit zu führen.

Darüber hinaus kannst du die Meditation aber als ein „Date mit dir selbst“ betrachten. Wenn du in die Stille einkehrst, lernst du dich erst selbst richtig kennen.

Du erfährst, wer hinter deinen Gedanken und deinen Gefühlen steckt. Du lernst den inneren Kritiker und die innere Stimme kennen und kannst diese in Zukunft einfacher beruhigen.

Eine tiefgehende Verbindung mit dir selbst verhilft dir zu tiefer Ausgeglichenheit, Ruhe und Geduld. Also zu sehr wertvollen Zutaten für ein glückliches, zufriedenes Leben.

Wie bekomme ich ein positives Mindset?
Mit einer Morgenroutine startest du ganz bewusst in deinen Tag | Bildquelle: Unsplash

Kreiere eine eigene Morgenroutine

Es heißt, dass der Morgen die wichtigste Zeit des Tages ist. Hier legst du das Fundament für den Rest deines Tages.

Und gleichzeitig kannst du mit einer Morgenroutine auch das Fundament für dein persönliches (positives) Mindset legen!

Wenn du selbst bestimmst, wie du deinen Tag startest, erlebst du ein Gefühl der Kontrolle und Selbstermächtigung. Schon 20-30 Minuten früher aufstehen können deinem Tag einen ganz anderen Geschmack verleihen und ein großes Stück zu deinem Lebensglück beitragen.

Falls du es mal ausprobieren möchtest, hier ein paar Ideen:

  • Yoga oder ein kleines Workout
  • Meditation
  • Ein paar Seiten in einem inspirierenden Buch lesen
  • Journaling oder eine Dankbarkeitspraxis
  • In Ruhe einen Tee trinken

Wir hoffen, dass du mit diesen Tipps & Methoden schon bald ein positives Mindset aufbaust. Wenn du weitere Ideen hast, schreib sie gerne in die Kommentare!

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Miriam

Miriam arbeitet als freie Autorin & Yogalehrerin. Getrieben von großer Neugier liebt sie es, Neues zu entdecken und zu erlernen; sich selbst weiterzuentwickeln und anderen dabei zu helfen.