„Musik kann Leben verändern. Sie kann das Leben junger Menschen zum Besseren wenden.“ Noel Gallagher

Saiteninstrumente, darunter auch Gitarren, gehören in Deutschland zu den am meisten verkauften Musikinstrumenten. Nur Klaviere und andere Tasteninstrumente wurden im Jahr 2019 häufiger gekauft.

Mit einer Gitarre in der Hand, wirst Du vielleicht nicht die ganze Welt verändern, aber Musik machen kann Dir selbst und allen, die Dir zuhören, Gutes tun.

Zum Erlernen des Instruments gehören natürlich einige Grundkenntnisse in Spieltechnik und Musiktheorie. Aber schon ziemlich schnell kannst Du anfangen Songs in Deinem Lieblingsmusikstil nachzuspielen oder vielleicht sogar eigene Songs auf der Gitarre zu schreiben.

Wenn Du Dich für Rockmusik interessierst, kannst Du Deine ersten Schritte genauso gut mit einer akustischen Gitarre wie mit einer elektrischen Gitarre machen.

Obwohl der Stil sehr vielseitig ist und Jimi Hendrix ganz anders klingt als Eric Clapton, gibt es vieles, das für die Rock Musik im Allgemeinen gilt.

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Und los geht's

Ratschläge für einen guten Einstieg in die Rockgitarre

Bevor Du Dich an Dein erstes Solo wagst, verschiedene Effekte auf der E-Gitarre austestest und Dich mit Verzerrungen austobst, gilt es einige Grundlagen der Rock Guitar Music zu kennen und zu üben.

Die Wahl des Plektrums

Nimm ein eher festes Plektrum, das vorne zugespitzt ist. Für Rock Gitarre Anfänger sind die meisten Medium oder Heavy Standart Picks gut geeignet.

Ein weiches Plektrum verbiegt sich beim Anschlag ein wenig und der Klang wird leicht verzerrt. Dadurch wird der Klang weniger präzise und hat auch nicht die Härte, die Du Dir für meisten Rocksongs wünschst.

Die Spitze erlaubt es Dir, schnell und präzise zu spielen, was vor allem bei Soli wichtig ist. Wenn sie Dir bei begleitendem Strumming im Weg ist, kannst Du das Plektrum auch um 90 oder sogar 180 Grad drehen. Damit hast Du eine abgerundete Fläche, die etwas leichter über die Saiten gleitet.

Für den klassischen Rock Sound musst Du den Verstärker richig einstellen.
Damit die Gitarre richtig rockig klingt, kannst Du sie mit Hilfe des Verstärkers verzerrt klingen lassen. | Quelle: Markus Spiske via Unsplash

Die Haltung des Plektrums

Das Plektrum dient als Verlängerung der Finger, um die Saiten anzuschlagen. Es wird zwischen den Daumen und den Zeigefinger gelegt, sodass es ohne Kraftaufwand gut festgehalten werden kann und nur die Spitze herausschaut.

Zu Beginn sollte das Plektrum möglichst parallel zu den Saiten gehalten werden. Mit der Zeit kann der Winkel variiert werden, um unterschiedliche Sounds zu kreieren. Das braucht aber etwas Übung und sollte erst ausprobiert werden, wenn Du die Bewegung gut kontrollieren kannst.

Die Position der Schlaghand

Die Schlaghand ist die Hand, in der Du das Plektrum hältst und mit der Du die Saiten anschlägst. Für die Meisten ist das also die rechte Hand; bei Linkshänder Gitarrist*innen ist es die linke Hand.

Du hast vielleicht schon gesehen, dass nicht alle Gitarrist*innen ihre Schlaghand gleich halten. Manche stützen sich mit dem kleinen Finger auf dem Korpus ab, während andere die Hand auf den Steg auflegen.

Für die Rock Gitarre ist das Auflegen auf dem Steg die geeignetere Variante. Du kannst sie von dort aus beliebig vor- und zurückschieben, um Saiten abzudämpfen, oder eben nicht. Das Spielen mit gedämpften Saiten heißt Palm muting.

Die Bewegung kommt aus dem Handgelenk. Der Arm der Schlaghand sollte sich während dem Spielen nicht bewegen. Solltest Du es nicht schaffen, die Saiten anzuschlagen, ohne den Arm zu bewegen, hältst Du möglicherweise das Plektrum falsch.

Die Beweglichkeit des Handgelenks muss trainiert und langsam aufgebaut werden. Nur so sind irgendwann schnelle und doch präzise Bewegungen möglich, ohne zu verkrampfen.

In einer Rock Band wechseln sich die Gitarristen häufig mit Solo und Begleitung ab.
In einer typischen Rock Band gibt es zwei Gitarren. | Quelle: Neonbrand via Unsplash

Erster Schritt: die Töne auf der Gitarre kennen

Das wichtigste Zubehör zu Deiner Gitarre ist ein Stimmgerät. Bevor Du zu spielen beginnst, solltest Du immer die Gitarre stimmen.

Dazu schlägst Du die Saiten einzeln leer an. Dein Stimmgerät wird Dir sagen, ob der Ton zu hoch oder zu tief ist und Du kannst sie dementsprechend fester anziehen (damit wird der Ton höher) oder lockern (für einen tieferen Ton). Spiele danach die gleiche Saite nochmal, um sicher zu gehen, dass der Ton jetzt stimmt.

In der Regel fängt man mit der obersten Du dicksten Saite an und geht dann eine nach der anderen nach unten. Welchen Tönen die leeren Saiten entsprechen, kannst Du Dir mit einem Merkspruch einprägen: Eine Alte Dumme Gans Hat’s Eilig. at’s

Gezählt wird aber von unten:

  • Saite: e
  • Saite: H
  • Saite: G
  • Saite: D
  • Saite: A
  • Saite: E

Für die Rhythmik Gitarre in der Rockmusik sind vor allem die beide tiefsten Saiten (5. und 6.) interessant.

Du findest auf jeder Saite alle zwölf Töne innerhalb einer Oktave. Im ersten Bund der E-Saite ist ein F, im zweiten ein Fis, im dritten ein G und so weiter. Das heißt: mit jedem Bund in Richtung Korpus wird der Ton um einen Halbton höher.

Im fünften Bund der E-Saite ist ein A; also der gleiche Ton, wie auf der Saite darunter, wenn sie leer angeschlagen wird.

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Zweiter Schritt: die Powerchords auf der Gitarre

Im E-Gitarren Unterricht wirst Du sicherlich Powerchords (auch fifth chords oder Powerakkorde) lernen. In der Rock Musik wird diese Form von Akkorden sehr oft verwendet, da sie sich für das Spielen mit verzerrtem Sound gut eignen.

Powerchords findest Du unter Anderem im Blues Rock, im Hard Rock, im Grunge und Metal.

Bei Powerchhords handelt es sich um vereinfachte Akkorde, die nur aus zwei oder drei Tönen bestehen.

Es sind Dreiklänge, bei denen die Terz weggelassen wird. Um den Klang voller zu machen, wird oft der Grundton oktaviert. Du spielst also, den Grundton, die Quinte und die Oktave.

Sie klingen dadurch weniger reich und nicht so dissonant wie beispielsweise typische Jazz Gitarrenakkorde. Trotzdem können sie sehr interessant sein, wenn ein voller, gesättigter Klang erwünscht ist.

Powerchords sind recht einfach auf der Gitarre zu spielen. Es reicht aus, sich das Griffbild einzuprägen und zu wissen in welchem Bund, welcher Grundton liegt. Und schon kannst Du sie an jeder beliebigen Stelle auf dem Griffbrett spielen; ganz ohne Noten lesen zu können.

Es werden zwei Grundformen unterschieden: die E-Form hat ihren Grundton auf der E-Saite, die A-Form auf der A-Saite.

Den Grundton spielst Du mit dem Zeigefinger; die Quinte ist auf der darunterliegenden Saite zwei Bünde weiter und Du greifst sie mit dem Mittelfinge; die Oktave findest Du eine Saite weiter unten im gleichen Bund wie die Quinte. Hierfür benutzt Du den Ringfinger.

Auf ein Griffbrettdiagramm übertragen sieht das so aus:

Powerchords sind einfach zu greifen und klingen toll.
Diese Griffe kannst Du über das ganze Gitarren Griffbrett verschieben.

Die leeren Saiten werden nicht angeschlagen, außer wenn es der Grundton ist: Einen E5 Akkord kannst Du natürlich auch mit einer leerer E-Saite und zwei Fingern im zweiten Bund spielen.

Dritter Schritt: ein Gitarren Riff spielen

Ein Riff ist eine melodische oder rhythmische Phrase, die wiederholt wird und einen hohen Wiedererkennungswert hat. Oft erkennt man ein Musikstück an einem bekannten Riff.

Die meisten Riffs sind ein bis acht Takte lang.

Um ein Gitarren Riff gut spielen zu können, musst Du folgende Punkte beachten:

  • Die Finger auf die richtige Stelle legen.
  • Die Saiten im richtigen Moment greifen.
  • Die Melodie gut kennen und voraus denken, was als nächstes kommt.
  • Die richtige Saite anspielen.
  • Die Töne sauber zum Klingen bringen (greife die Saite immer so nah wie möglich am Bundstäbchen).
  • Die linke und die rechte Hand koordinieren und die Saite in dem Moment anschlagen, in dem Du sie greifst.

Um ein Riff gut spielen zu lernen, geht man am besten Schritt für Schritt vor. Fange mit einer Abfolge von zwei Tönen oder Akkorden an und übe den Wechsel ganz langsam. Sobald Du ihn auch etwas schneller sicher spielen kannst, kannst Du den nächsten Ton oder Akkord anhängen und wieder langsam anfangen.

Achte gut darauf, dass alles klar und sauber klingt und Du immer die richtige(n) Saite(n) anschlägst. Wenn Du das nicht schaffst, spielst Du zu schnell.

Auch wenn Du so langsam anfängst, dass Du die Melodie noch nicht erkennen kannst, empfiehlt es sich ein Metronom zu benutzen, um von Anfang an im richtigen Rhythmus zu spielen.

Bekannte Gitarrenriffs, die recht einfach zu spielen sind:

  • (I can’t get no) Satisfaction – The Rolling Stones
  • Seven Nation Army – White Stripes
  • Day Tripper – The Beatles
  • Smoke On the Water - Deep Purple
  • Crazy Train -Ozzy Osborne
  • Walk this way – Aerosmith
  • Smells Like Teen Spirit – Nirvana

Vierter Schritt: die (Moll-) Pentatonische Tonleiter auf der Gitarre üben

Die pentatonische Tonleiter in Moll wird in der Rock Music oder im Blues sehr häufig verwendet. Oft ist es sogar die erste Tonleiter die Gitarrist*innen lernen.

Penta ist das griechische Wort für fünf. Eine pentatonische Tonleiter besteht also aus fünf Tönen innerhalb einer Oktave. Die Töne liegen immer mindestens einen Ganzton auseinander.

Die pentatonische Tonleiter gibt es auch in Dur. Diese wird aber etwas weniger häufig verwendet. Wenn es nicht genauer präzisiert wird, ist in der Regel die Moll-Variante gemeint.

Verwendet wird sie, um ein Solo zu spielen und zu improvisieren. Wenn Du Dir das mal anhören willst, kannst Du das mit diesen Beispielen tun:

  • Stairway to Heaven – Led Zeppelin: A-Moll Pentatonik
  • Nothing Else Matters – Metallica: E-Moll Pentatonik

Nimm Dir Zeit, mit der pentatonischen Tonleiter vertraut zu werden. Übe sorgfältig die einzelnen Fingersätze. Als Ergänzung kannst Du Dir bekannte Soli und Riffs in der jeweiligen Tonart raussuchen und versuchen, sie nachzuspielen.

Das Solo von Nothing else matters ist in der A-Moll Pentatonik.
So kannst Du die A-Moll Pentatonik auf der Gitarre spielen.

Nach einiger Zeit wirst Du bereit sein, Dein erstes eigenes Solo zu spielen. Egal ob Du im klassischen Rock, Punk oder Metal auf der Gitarre zu Hause bist, mit der pentatonischen Moll-Tonleiter kannst Du in jedem Musikstil auf der Gitarre punkten.

Definitionen „Rock Guitar“

Ob Du in der Musikschule Gitarren Unterricht nimmst oder einen Online Kurs belegst, es ist immer sinnvoll, seinen Wortschatz zu erweitern.

Was sind Barrégriffe?

Barrégriffe werden für Akkorde verwendet, bei denen mehr Saiten runtergedrückt werden müssen, als Deine Greifhand Finger hat. Meistens ist es der Zeigefinger, der über mehrere Saiten gelegt wird.

Was sind Tabulaturen (Tabs)?

Gitarren Tabs sind eine Variante Musik zu notieren, die auf die Gitarre zugeschnitten ist und die klassischen Noten ersetzt. Es wird angegeben, welche Saite in welchem Bund gegriffen werden muss.

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.