„Wenn ich eine Gitarre in den Händen halte, fühle ich mich zu Hause.“ Louis Bertignac

Viele Gitarrist*innen sprechen von ihrem Instrument wie von einem guten Freund und Gitarren, die bekannten Musiker*innen gehört haben, genießen Kultstatus. Im Juni 2020 ist die Gitarre von Kurt Cobain für mehr als 6 Millionen US-Dollar verkauft worden.

Diese Ehre wird natürlich nicht mal allen der besten Gitarristen zu Teil und bis dahin ist es ein weiter Weg. Wenn Du erst gerade mit dem Gitarre spielen anfängst, musst Du Dich auch erstmal für einen Musikstil entscheiden.

Auch wenn die Grundlagen auf der klassischen Gitarre, der Westerngitarre und der E-Gitarren die gleichen sind, wirst Du doch je nach Gitarre und je nach Stil unterschiedliche Techniken und theoretische Kenntnisse erarbeiten.

Möchtest Du Rock, Metal oder Jazz spielen? Oder vielleicht sogar eigene Gitarren Lieder schreiben? Dann bist Du hier richtig. Wir erklären Dir, wie sich diese Stile auf der Gitarre unterscheiden und wie Du den perfekten Einstieg findest.

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Und los geht's

Rock Gitarre spielen

Um auf der Gitarre Rock zu spielen, wirst Du ziemlich sicher eine E-Gitarre in die Hand nehmen. Natürlich kannst Du die Basics auch auf einer Akustikgitarre üben. Für den richtigen Sound und um Dich in der Band gegen die anderen Instrumente durchsetzen zu können, brauchst Du aber Verstärkung und die Möglichkeit Effekte (z.B. Verzerrung) einzusetzen.

Wähle ein eher hartes, festes Plektrum (Medium oder Heavy), um beim Strumming die nötige Härte zu erzeugen und im Solo präzise spielen zu können.

Eine auf der Rock Gitarre häufig eingesetzte Technik ist das Palm Muting. Dazu legst Du den Handballen der Schlaghand auf dem Steg ab und schiebst ihn ganz leicht auf die Saiten. Die Schwingung wird dadurch verringert und der Ton klingt leicht, bis stark abgedämpft (je nachdem wie weit Du die Hand in Richtung Hals schiebst).

In der Begleitung von Rocksongs, haben Power Chords eine wichtige Bedeutung. Dabei handelt es sich um stark vereinfachte Akkorde, die nur aus dem Grundton und der Quinte bestehen. Du kannst sie also mit nur zwei Tönen spielen. Damit der Klang voller wird, kann die Oktave des Grundtons hinzugefügt werden.

Sobald Du anfängst zu improvisieren und eigene Soli zu spielen, wirst Du die pentatonische Tonleiter lernen und fleißig üben. Im Rock und Blues ist es die am meisten verwendete Skala. Viele bekannte Gitarrensoli basieren auf der Pentatonik. Als Beispiel kannst Du Dir das Solo in Stairway to Heaven von Led Zeppelin anhören, das die A-Moll Pentatonik verwendet.

Wenn Du auf der Gitarre Rock spielen willst, musst Du die Powerchords lernen.
Lerne bekannte Rock Riffs auf der Gitarre spielen und begeistere Dein Publikum. | Quelle: Josiah Weiss via Unsplash

Die vielleicht wiedererkennbarste Komponente eines Rocksongs ist das Riff. Ein wiederkehrendes, kurzes, rhythmisch oder melodisch prägnantes Motiv.

Ein guter Weg mit dem Rock Gitarre spielen lernen anzufangen, ist, bekannte Riffs von Rocksongs nachzuspielen. Du kannst Dir mit ihrer Hilfe die notwendige Technik erarbeiten und ein Gefühl dafür bekommen, was ein gutes Riff ausmacht.

Probier’s einfach mal aus; zum Beispiel mit (I can’t get no) Satisfaction von den Rolling Stones oder Day Tripper von den Beatles.

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Jazz Gitarre lernen

Jazz hat den Ruf eine komplexe und schwer erlernbare Musik zu sein. Das ist natürlich nicht ganz falsch, sollte Dich aber nicht davon abschrecken, es trotzdem zu probieren. Hier kannst Du auch einiges Lernen, dass Dir in anderen Musikstilen von Nutzen sein wird.

Auf der Jazz Gitarre sucht man meistens nach einem runden, warmen Klang. Diesen erreicht man durch die Wahl der passenden Gitarre (z.B. eine Archtop Gitarre), Saiten (häufig Flatwound) und Plektren (sehr dick und hart).

Jazz wird, genau wie Blues, viel im Swing oder Shuffle Rhythmus gespielt. Das bedeutet, dass die Achtelnoten nicht gerade, also gleichmäßig, sondern leicht versetzt gespielt werden.

Du kannst Dir jeden Schlag als Triole vorstellen, von der aber nur die erste und letzte Note tatsächlich gespielt werden. Die erste ist also etwas länger, die zweite etwas kürzer als ein normaler Achtel. Um ein Gefühl zu bekommen, hörst Du Dir am besten möglichst viele Songs an, die swingen.

Im Jazz werden kaum Dreiklänge verwendet, sondern viel mehr Vierklänge (wie Septakkorde), erweiterte und alterierte Akkorde. Diese werden auf der Gitarre zumeist ohne Leersaite gespielt. Das hat den Vorteil, dass Du zu jedem Akkordtypen den passenden Griff lernen und ihn dann sofort in jeder beliebigen Tonart spielen kannst.

Die Jazz Akkorde klingen am besten auf einer Jazzgitarre.
So sieht eine typische Jazz Gitarre aus. | Quelle: Thomas Kelley via Unsplash

Da die Akkorde etwas komplexer sind als beispielsweise im Rock oder Blues, reicht für ein Solo eine pentatonische Tonleiter nicht aus. Es müssen, der Akkordfolge entsprechend, mehrere verschiedene Skalen gewählt werden.

Auch beim Jazz Gitarre lernen kann es Dir weiterhelfen, erstmal bekannte Lieder und Melodien nachzuspielen. Summertime oder Autumn Leaves bieten sich dafür sehr gut an. Spiele sie nach und versuche nach und nach, die Melodie etwas freier zu gestalten.

Du kannst Dich beim Üben von einem Backing Track begleiten lassen. So hörst Du immer die Akkordfolge im Hintergrund und kannst beurteilen, ob das was Du spielst, auch wirklich dazu passt.

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Hard Rock und Metal auf der Gitarre

Hard Rock und Metal sind aus der Rockmusik entstanden, die ihrerseits eine direkte Nachfahrin des Blues ist. Auch wenn es beim ersten Hinhören nicht so klingen mag, haben diese Musikstile immer noch sehr viele Gemeinsamkeiten.

Genau wie auf der Rock Gitarre im Allgemeinen, wirst Du auch für Hard Rock und Metal eine E-Gitarre brauchen und hauptsächlich Power Chords spielen.

Die Verwandtschaft zum Blues findest Du auch in den Soli. Die bereits altbekannte pentatonische Tonleiter ist auch im Metal eine treue Begleiterin.

Um zu dem typischen (Heavy) Metal Sound zu kommen, gehört natürlich die starke Verzerrung des Gitarrenklangs. Es gibt aber auch einige Spieltechniken für die rechte Hand, die üben kannst, um so richtig nach Metal zu klingen.

Kennzeichnend für den Stil ist der schnelle, treibende Rhythmus. Du musst also Deine beiden Hände auf Geschwindigkeit trainieren und sie perfekt koordinieren können. Selbst schnelle Sechszehntel werden, wann immer möglich, mit Downstrokes gespielt.

Wenn es dann doch zu schnell geht, wird Alternate Picking (Wechselschlag) oder Sweep Picking (das Plektrum wird Ton für Ton über mehrere Saiten gezogen) eingesetzt. Wenn Du Metal spielen willst, lohnt es sich also, diese Techniken ausgiebig zu trainieren.

Die Gitarre hat in vielen Musikstilen ihren Platz.
Durch die verschiedenen Musikstile kannst Du die Vielseitigkeit der Gitarre entdecken. | Quelle: Markus Spiske via Unsplash

Um die Töne und Akkorde kurz und perkussiv klingen zu lassen, werden die Saiten mit dem Handballen der Schlaghand abgedämpft (Palm Muting). Probiere verschiedene Positionen aus und gewöhne Dich so an die unterschiedlichen Effekte, die Du damit erzeugen kannst.

Gute Songs, um in die Welt des Hard Rock auf der Gitarre einzusteigen, sind Smoke on the Water von Deep Purple, Highway to Hell von AC/DC oder auch Songs von Metallica, Black Sabbath oder Iron Maiden.

Auf der Gitarre eigne Lieder schreiben

Wusstest Du, dass viele der größten Hits aller Zeiten aus den gleichen vier Akkorden bestehen? Und trotzdem klingen sie alle unterschiedlich. Das sollte doch Motivation genug sein, Dich selbst ans Lieder komponieren zu wagen. Denn: es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken und erklingen zu lassen.

Bevor Du Dich an die Arbeit machst, kannst Du Dir einige Fragen stellen, die den weiteren Weg schon etwas vorzeichnen werden:

  • Was möchte ich mit dem Lied erzählen, welche Emotionen will ich vermitteln?
  • Soll das Lied einen Text haben oder instrumental sein?
  • Habe ich bereits eine Melodie im Kopf?
  • Welche Struktur soll der Song haben (Abfolge von Strophen, Refrain, Bridge)

Möchtest Du einen traurigen Song schreiben, wird er wohl eher in Moll sein. Für fröhlichere Musik bietet sich Dur an. Vor allem wenn Du nicht von einer Melodie ausgehend komponierst, musst Du Dich gleich zu Beginn für ein Tongeschlecht (Moll oder Dur) und eine Tonart entscheiden.

In einem zweiten Schritt erstellst Du eine Akkordfolge. Dabei benutzt Du die Stufenakkorde der gewählten Tonart. Gut klingende und deshalb auch immer wieder verwendete Akkordfolgen sind:

  • I-I-IV-V
  • I-VI-IV-V
  • II-IV-I-V
  • II-V-I
  • VI-IV-I-V

Wenn Du Deine Akkordfolge immer wieder spielst, wird Dir bestimmt früher oder später eine passende Melodie dazu einfallen.

Wenn Du, alleine oder gemeinsam mit Freunden, einen Song für Deine Band schreiben willst, brauchst Du, genau wie für Lieder, die Du nur für Dich und Deine Gitarre schreibst, eine harmonische und rhythmische Grundlage. Das heißt eine klare Abfolge von Akkorden, in einem bestimmten Rhythmus.

Wenn das feststeht, können weitere Komponenten und Instrumente hinzukommen. Achtet in der Band darauf, die Songs nicht zu überladen. Hört euch gegenseitig zu und gebt jedem einzeln den Raum, um zu zeigen, was er kann.

So kannst Du ein eigenes Lied aufder Gitarre komponieren.
Hast Du bereits einen Songtext geschrieben? Dann fehlt jetzt nur noch die passende Begleitung auf der Gitarre. | Quelle: Daniel Wirtz via Unsplash

Egal ob Du gerade anfängst selbst Lieder für die Gitarre zu schreiben oder schon etwas fortgeschrittener bist: Keep it simple! Oft klingen eher einfache Songs viel besser, als komplizierte Gebilde, die in der Theorie faszinierend sind, aber ihre Zuhörer*innen nicht mit auf eine Reise nehmen.

Definitionen „Gitarrenstile“

Du bist hier gelandet, weil Du Gitarre spielen willst? Egal, für welchen Musikstil Du Dich schließlich entscheidest, einiges bleibt immer gleich und etwas Gitarren Allgemeinbildung kann nie schaden.

Was ist ein Vibrato?

Ein Vibrato ist die schnelle, wiederholte Veränderung der Frequenz (also der Tonhöhe) eines einzelnen Tones. Es hört sich an, als ob der Ton leicht vibrieren würde.

Was ist ein Tremolo?

In der Musik im Allgemeinen ist ein Tremolo eine schnelle Wiederholung eines einzelnen Tons. In Bezug auf die Gitarre meint man mit „Tremolo“ oft das Vibrato- oder Tremolo-System. Dabei handelt es sich um eine mechanische Vorrichtung am Saitenhalter von manchen E-Gitarren. Durch das Bewegen des Hebels, lässt sich die Tonhöhe verändern, wodurch ein Vibrato erzeugt wird.

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Chantal

Die Entdeckungsreise des Lebens führte mich von Bern über Berlin in die Bretagne. Theater und Musik sind mein Zuhause, Neugier und Leidenschaft mein Antrieb.