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Wie kann man das beste aus einem Selfie herausholen?

Von Tobias, veröffentlicht am 28/12/2018 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Das perfekte Selfie: Tipps und Tricks

Das Selfie ist eine Revolution in der Fotografie, wie man sie nur selten erlebt hat – André Gunthert

Wir leben heute in einer relativ oberflächlichen Welt, in der das Äußere sehr viel zählt. Dank neuer Technologien und Social Media sind die Selbstvermarktung und In-Szene-Setzung der eigenen Person heute an der Tagesordnung. Momente können in Schnappschüssen festgehalten werden und bleiben so als Daten verewigt.

Laut der französischen Zeitung Le Figaro werden jede Sekunde mehr als 1000 Selfies geschossen. Und habt Ihr auch gewusst, dass inzwischen mehr Menschen durch Selfies als durch Haiangriffe sterben? Das zeigt uns, welche Ausmaße die Popularität dieses Fotoformates inzwischen angenommen hat.

Man fotografiert sich in allen Alltagssituationen, mal besser, mal schlechter. Man schießt zehn, zwanzig, dreißig Selfies und ist doch nicht zufrieden mit dem Ergebnis.

Aber was macht ein gutes Selfie eigentlich genau aus? Und wie kann es gelingen? Das verraten wir Euch in diesem Artikel.

Der Erste Schritt: Sich selbst einschätzen können

Das wichtigste Element an einem Bild ist das Motiv. Und das seid in diesem Fall Ihr selbst. Daher ist es wichtig, dass Ihr Euch selber gut kennt, um Euch von Eurer besten Seite zeigen zu können. Dazu gehört das Lächeln, die Pose oder der Winkel, von dem aus Ihr Euer Selfie schießt.

Bei einem guten Selfie rückt Ihr selbst in den Mittelpunkt Wisst Ihr, wie Ihr auf einem Foto am vorteilhaftesten aussehen könnt? | Quelle: Pixabay

Außer dem Element der Selbstdarstellung ist ein Selfie auch gut dazu geeignet, sich selbst und seinen Körper kennenzulernen. So bekommt Ihr ein Gefühl für Eure Gesichtsausdrücke und wie sie im Alltag auf andere Personen wirken.

Das kann unter Umständen zu einem gesteigerten Selbstvertrauen führen.

Folgende Fragen solltet Ihr für Euch beantworten, um ein möglichst gutes Selfie zu machen:

  • In welcher Position sollte sich mein Kinn befinden, damit ich möglichst vorteilhaft aussehe?
  • Welches Licht ist optimal für ein Selbstporträt?
  • Sollte ich meine Augen etwas verengen, um mysteriös zu erscheinen?
  • Ist der Ort, an dem ich mich befinde, passend für ein Selfie?
  • Wie wirke ich möglichst natürlich und attraktiv zugleich?

Die Antworten auf diese Fragen werden Euch dabei helfen, Euch in einer möglichst vorteilhaften Art und Weise darzustellen. Natürlich ist das in keiner Weise überlebenswichtig. Mit einem gelungenen Selfie zeigt Ihr Euch selbst und anderen aber, dass Ihr Euch mit dem Thema auseinandergesetzt habt und eine gewisse Selbstsicherheit an den Tag legt.

Mit oder ohne Selfiestick und Dreifuß – das digitale Selbstporträt ist das Symbol einer ganzen Generation, die sich selbst zu verwirklichen versucht. Denn sicher ist nicht jeder, der ein Selfie macht, gleich ein Model, oder?

Neben Euch als Motiv ist aber auch das technische Equipment, über das Ihr verfügt, von entscheidender Bedeutung für das Gelingen Eures Selfies.

Mit diesen Utensilien steht dem perfekten Selfie nichts mehr im Weg

Die Ausstattung, egal ob es sich um eine professionelle Kamera oder ein einfaches Smartphone handelt, ist entscheidend für die Qualität Eures Selfies. Wenn das technische Zubehör nicht stimmt, dann wird es schwierig, einen Moment Eures Lebens auf gelungene Art und Weise einzufangen.

Logischerweise ist ein Foto von Euch im Urlaub am Strand von höherer Qualität, wenn Ihr es mit einer Spiegelreflex-Kamera anstatt eines billigen, vollgesandeten Handys schießt. Aber nicht jeder hat die finanziellen Möglichkeiten oder einfach nicht das nötige Interesse, sich wie ein Vollprofi auszustatten.

Ihr braucht keine 2000-Euro-Kamera für ein gutes Foto! Mit einem Handy könnt Ihr bei Fotos gute Resultate erzielen | Quelle: Pixabay

Keine Angst: Wer wirklich mit Herz bei der Sache ist, der kann auch mit günstigeren Alternativen zu guten Ergebnissen kommen.

Ihr solltet keine Unsummen nur dafür ausgeben, ein schönes Foto von Euch zu bekommen. Viel wichtiger ist es, dass Ihr auf Details und Nuancen achtet, bevor Ihr auf den Auslöser drückt. Wie sieht ein schöner Hintergrund aus? Wie könnt Ihr den Autofokus Eures Smartphones ideal einsetzen? Schnell werdet Ihr feststellen, dass Ihr so sehr ordentliche Ergebnisse erzielen könnt.

Und warum sollte man nicht auch auf unterstützende Hilfsmittel zurückgreifen? Der Selfiestick kommt einem dabei natürlich zuallererst in den Sinn. Mit ihm könnt Ihr Euer Selfie aus einem ganz anderen Winkel aufnehmen, da er eine Verlängerung Eures Arms darstellt. So könnt Ihr sogar den Anschein erwecken, als hätte jemand anders das Foto aufgenommen.

Weiterhin sind die Foto-Filter verschiedener Apps eine gute Möglichkeit, um Selfies im Nachhinein zu bearbeiten und, gerade wenn Eure Selfiekamera nicht die beste ist, eventuell aufzuhübschen. So könnt Ihr das Beste aus Eurem Selfie herausholen!

Ihr merkt, es ist wichtig, dass Ihr Euch mit der Ausrüstung und den Möglichkeiten der Bearbeitung Eures Selfies auskennt, denn nur dann kann Euer Selbstporträt zum Erfolg werden.

Die Kunst des Selfies ist in gewissem Sinne eine Technik für sich, die es zu entdecken gilt. Eventuell ja auch mit einem Privatlehrer, z.B. hier auf Superprof?

Auch wenn Ihr mit einer professionellen Kamera Eurem Foto den finalen letzten Schliff einfacher verleihen könnt als mit einem Handy, könnt Ihr mit Letzterem doch ebenfalls sehr gute Ergebnisse erzielen. Hier könnt Ihr Euch zum Beispiel mit einem anklippbaren Objektiv weiterhelfen.

So könnt Ihr zum Beispiel den sogenannten „Fisheye“-Effekt erzeugen oder ein breiteres Bild aufnehmen, als das mit dem Standard-Objektiv Eures Smartphones möglich wäre.

Probiert Euch aus in den verschiedenen Effekten Eurer Foto-Apps Mit dem sogenannten Fish-Eye-Effekt könnt Ihr interessante Ergebnisse erzielen | Quelle: Pixabay

Zusammenfassend hier noch einmal die wichtigsten Gegenstände und Funktionen, die Euch dabei helfen, das perfekte Selfie zu schießen:

  • Der berühmte Selfie-Stick
  • Filter und Bild-Bearbeitungsprogramme
  • Anklippbare Objektive fürs Smartphone
  • Handy-Ring-Halter, die Ihr auf der Rückseite Eures Handys anbringen könnt, um es beim Schießen Eures Selfies sicherer halten zu können
  • Ein kleines Tuch, mit dem Ihr Euer Objektiv putzen könnt, wenn es verschmiert
  • Verschiedene Foto-Apps, mit deren Funktionen Ihr ein besseres Ergebnis Eurer Selfies erzielen könnt

Wenn Ihr Euch für einige dieser Investitionen entscheidet, dann werdet Ihr schnell feststellen, wie die Qualität Eurer Fotos aufgewertet wird. Viele dieser Hilfsmittel sind sehr erschwinglich und leicht in jedem Elektro-Geschäft erhältlich.

Das Selfie: Eine Unterart der Fotografie

Die Fotografie in ihrer historischen Dimension ist gleichbedeutend mit dem Zugang breiter Bevölkerungsschichten zu einer größeren gesellschaftlichen Sichtbarkeit zu verstehen – Gisele Freund

Wir haben gelernt, dass Hilfsmittel und die richtige Einschätzung des eigenen Körpers entscheidend sind auf dem Weg zum perfekten Selfie. Es ist aber auch von elementarer Wichtigkeit, sich selbst darüber klar zu werden, warum man das Selfie überhaupt aufnimmt.

Denn einfach nur zum Spaß entstehen die wenigsten Selfies. Es gibt eine ganze Reihe an Gründen für ein Selfie:

  • Um es in sozialen Netzwerken zu posten
  • Um es an Freunde oder Familie zu schicken
  • Um es für sich selbst als Erinnerungsfoto zu behalten
  • Um sein Profilbild, zum Beispiel auf Facebook, zu ändern
  • Um es auszudrucken und es zu verschenken oder sich selbst aufzuhängen
  • Als eine Art Spiegel, zum Beispiel, um kurz nachzusehen, ob die Frisur sitzt

Das Selfie ist mehr als nur ein einfaches Foto von sich selbst. Wenn Ihr auf Details achtet und die richtigen Hilfsmittel habt, dann kann das Selfie zur „Selbstvermarktung“ an andere oder sogar für Euch selbst verwendet werden.

Dabei ist zu beachten, dass natürliches Licht stets unnatürlichem vorzuziehen ist. So gelingen Selfies in Tageslicht besser als bei Dunkelheit mit Blitz. Das erhöht die Qualität des Fotos, die Schärfe der Konturen und die Sättigung der Farben.

Es ist entscheidend, dass Ihr lernt, den richtigen Moment einzufangen und Euch und Euer Handy richtig zu positionieren. Ihr solltet so z.B. niemals gegen, sondern immer mit der Sonne fotografieren. Besonders schönes Licht erhaltet Ihr bei Sonnenauf- und untergang. Je mehr Ihr ausprobiert, desto schneller werdet Ihr auch merken, welche Elemente für ein gutes Foto entscheidend sind.

Fotos im Sonnenuntergang sind immer eine tolle Sache Die Sonne ist also Fotograf Euer wichtigster Verbündeter | Quelle: Pixabay

Wenn Ihr Euch dazu entschließt, Euer Selfie in sozialen Netzwerken wie Instagram zu posten, dann könnt Ihr auch hier nachträglich von der App bereitgestellte Filter einbauen. Auch ein kleiner, lustiger oder nachdenklicher Kommentar oder gar ein Hashtag machen sich in sozialen Netzwerken immer gut und geben Eurem Post eine noch persönlichere Note.

Wer ein Foto von sich selbst ins Internet stellt, der sollte darauf achten, dass die Aufnahme gelungen ist. Aber wie könnt Ihr das schaffen?

Oftmals gelingen Selfies nicht, weil der Gesichtsausdruck nicht stimmt oder der Winkel falsch gewählt ist. Nehmt eine positive, offene Haltung ein – nur so könnt Ihr Eure Follower begeistern!

Die Mimik spielt wie auch im Schauspiel eine entscheidende Rolle. Wer auf einem Foto lächelt, ruft viel positivere Reaktionen hervor, als jemand, der eine Schnute zieht.

Ein verschlossener Gesichtsausdruck ist der Anfang vom Ende eines jeden guten Selfies!

Ein Selfie zu schießen ist also nicht nur eine Sache von wenigen Sekunden. Vielmehr solltet Ihr Euch vorher intensiv mit der Thematik auseinandersetzen, um wirklich gute Resultate erzielen zu können.

Und nur solche wollt Ihr dann ja schließlich auch im Internet mit Euren Freunden teilen, oder?

Wir wünschen Euch viel Erfolg bei Euren Selfies!

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