Das Reich der Mitte löst trotz oder vielleicht wegen der vielen Kuriositäten der chinesischen Kultur eine große Faszination bei zahlreichen Deutschen aus. Es ist vielleicht eine starke Neugier oder die Sehnsucht nach dem Fremden, Andersartigen, die jährlich etwa 650.000 deutsche Touristen nach China lockt.

Zwischen 2008 und 2017 sind sogar über 25.000 Deutsche nach China ausgewandert – ob für die Karriere, ein Studium oder auf der Suche nach Abenteuer.

China ist ein Land der Rekorde und ein Land der Widersprüche. Nirgends sonst auf der Welt findet man derzeit mehr Einwohner, ein schnelleres Wachstum und höhere Auslandsinvestitionen. Das Land hat sich von einem Agrarland zu einer der größten Exportnationen der Welt gewandelt.

Mit 15 Megastädten, in denen mehr als 260 Millionen Menschen leben, und über 150 weiteren Millionenstädten kommen beim Namen China schnell Bilder von riesigen Metropolen mit Skyscrapern und Smogwolken in den Kopf. Der Besuch einer chinesischen Großstadt ist anstrengend und bleibt in Erinnerung – die vielen Menschen, der Geruch der vielen Streetfood-Stände und das organisierte Chaos.

Doch wenn man die Städte hinter sich lässt, lernt man China von einer anderen Seite kennen – das Himalaya-Gebirge im Süden, Wüstenflächen im Norden und Mittelgebirgslandschaften im Osten – dazwischen Teeplantagen, Bambuswälder und Mangroven.

Die Geschichte des Landes reicht viele Jahrtausende zurück in die Vergangenheit. So führen viele Kulturreisen an historische Stätten wie die Chinesische Mauer und die Terrakotta-Armee vor dem Grab des ersten chinesischen Kaisers.

Was in Deutschland aus China ankommt, ist in erster Linie chinesisches Essen und zunehmend die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Wer erfahren möchte, was China noch ist, oder die Ursprünge der alten Traditionen kennenlernen möchte, reist zu irgendeinem Punkt in seinem Leben selbst ins Reich der Mitte.

Eine der größten Herausforderungen einer solchen Reise ist jedoch die Sprache – denn gerade außerhalb der Städte sprechen viele Einheimische kaum ein Wort Englisch und du bist auf deine eigenen Chinesisch Kenntnisse angewiesen.

Grund genug, schon jetzt mit dem Lernen der Chinesischen Sprache in Deiner Nähe zu beginnen!

Dies wird von vielen übrigens auch als ein großer Vorteil in der heutigen Wirtschaftswelt gesehen, der dich von anderen Bewerbern abheben kann oder die Zusammenarbeit mit chinesischen Firmen erheblich erleichtern kann.

Pei
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Lehrerkraft für Chinesisch
5.00 5.00 (13) 40€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Xiaoyan
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5.00 5.00 (4) 25€/h
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Xiaomei
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Qihao
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Wen
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5.00 5.00 (5) 30€/h
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Ning
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Sitong
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Xia
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Lehrerkraft für Chinesisch
25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Die Chinesische Gemeinschaft in Hamburg

Bereits um 1870 herum kamen die ersten Chinesen nach Hamburg. Es waren chinesische Seefahrer, die sich in den Hafenstädten Hamburg und Bremen niederließen und dort auf deutschen Schiffen arbeiteten.

Anschließend kamen immer mehr Menschen aus China nach Deutschland und Hamburg. Anfang des 20. Jahrhunderts waren es vor allem Studierende, die an den renommierten deutschen Universitäten Bildung erlangen wollten. In Sankt Pauli gab es zwischenzeitlich sogar ein chinesisches Viertel, das während des Dritten Reichs jedoch wieder verschwand.

Wann kamen die ersten Chinesen nach Hamburg?
Etwa 1870 kamen die ersten chinesischen Seefahrer in Hamburg an und ließen sich dort nieder | Quelle: Pexels

Zu Beginn des ersten Weltkriegs stoppte der Zuwachs an chinesischen Einwanderern vorübergehend, stieg aber nach Ende des zweiten Weltkriegs wieder an. Heute leben über 200.000 Menschen chinesischer Abstammung in Deutschland, davon etwa 10.000 in der Metropolregion Hamburg.

Aus dem 1920 gegründeten chinesischen Matrosenclub ging später der Chinesische Verein e.V. Hamburg hervor, der bis heute besteht. In Eppendorf eröffnete in den 1960er Jahren ein chinesisches Seemannsheim „Im Winkel“, wo Seeleute aus China eine Unterkunft, Verpflegung, Deutschkurse, Austausch mit ihren Landsleuten und Betreuung und Unterstützung bei Behördengängen finden.

In Ohlsdorf wurde außerdem ein Friedhof für den chinesischen Verein eingerichtet. Am Gymnasium Marienthal wird im Rahmen eines einzigartigen Pilotprojekts zweisprachiger Unterricht für deutsch-chinesische Kinder angeboten.

In Hamburg sind etwa 550 chinesische Unternehmen ansässig. Darunter befinden sich auch die Europazentralen der großen Konzerne Baosteel und Chinatex sowie der chinesischen Reedereien.

Wenn du Interesse an China hast, ist vielleicht der nach Feng Shui Prinzipien errichtete China-Garten im Botanischen Garten Hamburg ein guter Anlaufpunkt, oder der von Chinesen geführte Lebensmittelladen Yuanyue. Hier kauft auch die in Hamburg lebende chinesische Bevölkerung gerne ein, da zahlreiche Originalprodukte aus ihrem Heimatland angeboten werden.

Oder du wagst dich tatsächlich an die chinesische Sprache heran – weiter unten findest du gute Adressen für Chinesisch Unterricht Hamburg.

Chinesisch ist weniger kompliziert als gedacht

Insgesamt gibt es 10 chinesische Sprachen, die sich in weitere Dialekte unterteilen und von über 1,3 Milliarden Menschen auf der Welt gesprochen werden. Nicht immer können sich dabei die Sprecher unterschiedlicher Dialekte problemlos verständigen.

Wer in Deutschland die chinesische Sprache lernen will, meint damit in der Regel Hochchinesisch, welches auf dem chinesischen Dialekt Mandarin basiert – der am häufigsten gesprochenen chinesischen Sprache. Dies entspricht auch dem Dialekt der Hauptstadt Peking und der Wirtschaftswelt.

Wie sehen chinesische Schriftzeichen aus?
Die Schriftzeichen sind in jedem chinesischen Dialekt dieselben, bloß die Aussprache unterscheidet sich | Quelle: Pixabay

Die Schriftzeichen sind übrigens in jedem Dialekt dieselben – lediglich die Aussprache ist unterschiedlich!

Und wo wir schon von den Schriftzeichen sprechen: Meistens sind es ebendiese, die vielen Menschen einen Kloß im Magen bereiten, wenn sie darüber nachdenken, chinesisch zu lernen. Denn in unserer westgermanischen Sprache sind wir an Buchstaben gewöhnt und können mit Schriftzeichen erst einmal nichts anfangen.

Im Chinesischen spielt die Kalligrafie der Schriftzeichen eine bedeutende Rolle, denn schon winzige Feinheiten können die Bedeutung eines gesamten Wortes verändern.

Es gibt in der chinesischen Sprache etwa 400 Silben, die jeweils vier Töne und eine tonlose Aussprache haben. Auch hier gilt: Die Aussprache der Silbe kann die Bedeutung des ganzen Worts ändern!

Die Zusammensetzung verschiedener Silben bilden die Schriftzeichen. Der Grundwortschatz besteht aus ca. 1.000 Schriftzeichen, gebildete Chinesen haben einen Wortschatz von rund 20.000 Schriftzeichen. Bist du bereit für die Herausforderung?

Wir können dich beruhigen: Wenn du das Prinzip der Schriftzeichen einmal verstanden hast, sind sie gleich viel weniger bedrohlich. Und das Schöne an der chinesischen Sprache ist, dass so etwas wie Konjugation nicht existiert und die Grammatik dadurch deutlich einfacher ist als die der romanischen Sprachen.

Lass dich also nicht abschrecken und beginn noch heute mit einem Chinesisch Kurs in Hamburg! Falls du nicht in Hamburg wohnst, findest du hier auch Ratgeber für Chinesisch Unterricht in Köln, München oder Berlin.

Sprachschulen für Chinesisch in Hamburg

Sich Chinesisch autodidaktisch beizubringen, ist langwierig und erfordert Disziplin – mit mäßigen Erfolgsquoten. Sinnvoller ist der Unterricht mit ausgebildeten Sprachlehrern.

Wenn du noch zur Schule gehst oder an einer der Hochschulen in Hamburg studierst, lohnt sich zunächst der Blick ins Sprachzentrum deiner Schule. An vielen Schulen und vor allem Universitäten werden freiwillige Sprachkurse angeboten. Vielleicht gibt es bei dir auch ein Angebot für die chinesische Sprache?

Wo kannst du in Hamburg chinesisch lernen?
Es gibt viele Sprachschulen in Hamburg, an denen du Chinesisch lernen kannst | Quelle: Pixabay

Ansonsten stellen wir dir hier eine Auswahl an guten Sprachschulen in Hamburg vor, wo Chinesisch Kurse für verschiedene Level angeboten werden:

  • Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg: Mittlerweile gibt es mehrere Konfuzius-Institute auf der ganzen Welt. Es handelt sich um einen gemeinnützigen Verein, der sich die Vermittlung von chinesischer Sprache und Kultur zur Aufgabe gemacht hat. Im Konfuzius-Institut an der Universität Hamburg gibt es verschiedene Kursangebote: Chinesisch für Anfänger, Chinesisch für Kinder, Chinesisch für die Reise und vieles mehr.
  • Verein für berufliche Weiterbildung e.: Qualifizierte Lehrkräfte vermitteln im Verein für berufliche Weiterentwicklung Chinesischkenntnisse für Anfänger oder Wiedereinsteiger. Es soll durch einen spielerischen Unterricht ein leichter Einstieg in die Sprache ermöglicht werden, so dass das Lernen Freude bereitet.
  • Colón Language Center: Im Colón Language Center in Hamburg werden Chinesisch-Sprachkurse für unterschiedliche Level angeboten. Das Angebot teilt sich in die verschiedenen Kursformen Intensivkurs, Minigruppe, Einzelunterricht oder Abendkurs. Der Intensivkurs wird sogar als Bildungsurlaub von den Behörden anerkannt.
  • Linghan SprachenAsiens: Bei Linghan SprachenAsiens handelt es sich um ein Institut für asiatische Kultur und Sprachen in Hamburg. Die Sprachkurse zeichnen sich durch persönliche Betreuung der Lehrkräfte aus. Es werden Kurse für Chinesisch in unterschiedlichen Niveaustufen angeboten – sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene.
  • Hamburger Volkshochschule: Auch die VHS Hamburg hat Chinesisch in ihrem umfassenden Sprachenangebot. Es finden regelmäßig Kurse für unterschiedliche Lernstufen statt – von Anfängerkursen auf A1 Niveau bis hin zu Kursen für Fortgeschrittenen auf B2-Level.

Gerade bei Chinesisch macht es übrigens Sinn, möglichst früh mit dem Lernen der Sprache anzufangen. Denn umso jünger dein Gehirn ist, desto leichter wird dir das Erlernen der Schriftzeichen fallen!

Sprachkurse sind sicherlich der beste Weg, um die chinesische Sprache schnell zu lernen. Allerdings haben sie auch ihren Preis – vor allem die effektiven Einzelstunden kosten häufig über 50 Euro pro Stunde.

Wenn dein Budget derzeit eher knapp ist und keine Sprachkurse zulässt, haben wir eine Alternative zum Chinesisch Kurs Hamburg für dich: Online-Angebote! Denn auch im Internet findest du mittlerweile viele gute Möglichkeiten, Chinesisch zu lernen.

Chinesisch Online Lernen: Finde einen Privatlehrer in Hamburg

Apps wie Babbel und Duolingo zeigen, wie man eine Sprache spielerisch und bequem auf dem Smartphone lernen kann.

Was dabei natürlich fehlt, ist die Betreuung und das Feedback durch einen Lehrer/eine Lehrerin. Auf ebay-Kleinanzeigen oder Portalen wie Superprof findest du jedoch die Lösung: Tutoren, die ihren Unterricht in deiner Stadt oder sogar online anbieten!

Bei den Tutoren für Chinesisch auf Superprof handelt es sich in der Regel um Muttersprachler, die dir im Einzel- oder Gruppenunterricht ihre Sprache beibringen können. Über den Wortschatz und die Grammatik hinaus erhältst du tiefgehende Einblicke in die Phonetik, Kalligrafie sowie die chinesische Geschichte und Kultur.

Wo finde ich einen privaten Chinesischlehrer?
Mit einem privaten Tutor kannst du Chinesisch auch bequem online lernen! | Quelle: Pexels

Du hast die Wahl, ob der Unterricht persönlich an einem Ort deiner Wahl oder bequem über Video-Chat stattfinden soll. Diese Möglichkeit macht dich örtlich und zeitlich flexibel. Viele der Superprof-Tutoren bieten übrigens eine kostenlose Probestunde an, so dass ihr euch erstmal gegenseitig kennenlernen und deine Bedürfnisse abklären könnt.

Wir hoffen, du lässt dich nicht von den kompliziert erscheinenden Schriftzeichen abschrecken, sondern gibst der chinesischen Sprache eine Chance! Auf deiner nächsten Reise ins Land der Mitte wirst du dir danken, und wer weiß, vielleicht eröffnet dir die Sprache auch ganz neue Karriereoptionen?

Find jetzt einen Chinesisch-Lehrer in deiner Nähe!

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Miriam