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So findest Du den perfekten Tanzcoach für Dich!

Von Anna, veröffentlicht am 20/06/2019 Blog > Sport > Tanzen > Wie finde ich den passenden Tanzcoach?

Cha-Cha-Cha, Rumba oder Discofox? In Deutschland gibt es zahlreiche Tänzerinnen und Tänzer, die Lust haben, ihre Leidenschaft an andere weiterzugeben, also Tanzen zu unterrichten. Doch als Anfänger kann es manchmal schwierig sein, auf Anhieb die richtige Lehrkraft zu finden. Der gleiche Tanzlehrer kann perfekt für eine Schülerin sein, für einen anderen aber die total falsche Wahl …

Deshalb ist es wichtig zu wissen, welche Kriterien man bei der Wahl eines Tanzlehrers bzw. einer Tanzlehrerin zugrunde legen sollte. Denn nur so wird der Tanzkurs zu einem rundum positiven Erlebnis!

Hier findest Du unsere Superprof-Tipps, sodass Du die richtige Tanzlehrkraft für Dich findest!

An diesen Orten findest Du einen Tanzlehrer

Wenn man frisch anfängt, will man vielleicht zu viel und schreibt sich für einen Kurs ein, der nicht wirklich geeignet ist. Deshalb kann es hilfreich sein, erst einmal eine Probestunde zu nehmen. So findest Du schnell heraus, ob Du Dich fürs richtige Niveau und die richtige Art von Kurs entschieden hast. Dies ist in der Regel kein Problem und durchaus üblich (kostenlose oder kostenreduzierte Probestunde) – ob Du Dich für eine Privatlehrerin oder einen Tanzkurs an einer Tanzschule entscheidest …

Du willst Tanzen Lernen? Es gibt viele Optionen, wo und wie Du Tanzen lernen kannst. | Quelle: Visualhunt

Wichtig ist auch, dass man sich als Schüler*in wohlfühlt mit den didaktischen Ansätzen, die für den Tanzkurs gewählt werden. Unser Tipp: Schau wenn möglich auch erstmal eine Lektion lang zu und unterhalte Dich nach dem Kurs mit anderen Schülern. Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Warum gefällt ihnen der Unterricht bei Sonja oder Mark? Essentiell ist, dass ihr als Lehrer- und Schülerpersönlichkeiten zusammen passt, damit Du auch wirklich vorankommst und in einer netten Atmosphäre tanzen lernen kannst! Sei also nicht schüchtern und stell am Anfang ruhig auch ein paar Fragen mehr …

Hier findest Du Tanzkursangebote:

  • ADTV-Tanzschule
  • BDT-Tanzschule
  • Freie Tanzschule
  • Tanzakademie/Berufsfachschule
  • Staatliche Tanzakademie
  • Universitäten
  • Kunst-Hochschulen
  • Tanzverein
  • Privatunterricht Tanzen (Kleinanzeigen, Internetplattformen usw.)

Bei der Auswahl eines Tanzkurses kommt es auch darauf an, welche Art von Rahmen Du bevorzugst: Willst Du Dich mit Gleichgesinnten austauschen und einfach ein bisschen Tanzen üben und ab und zu neue Schritte ausprobieren? Dann ist vielleicht ein Amateur-Tanzverein etwas für Dich. Legst Du Wert auf individuelles, intensives Training ganz nach Deinen Bedürfnissen? Dann such Dir einen Personal Trainer fürs Tanzen. Irgendwas zwischendrin? Dann melde Dich in einer Tanzschule an! Oder doch Sporttanzen mit Wettkämpfen? Dann ist ein Sportverein mit Tanzabteilung Dein Ding! Eigentlich soll Tanzen mal Dein Beruf werden? Dann mach eine Ausbildung oder sogar ein Studium (z.B. B.A./M.A. Tanz, Tanzpädagogik, Choreographie).

Eine Tanzlehrerin für Deine Tanzrichtung finden

Mit Privatunterricht kannst Du auch verschiedene Tanzstile ausprobieren und Dich dann spezialisieren.

Wenn man einen Tanzkurs für Anfänger machen will, fängt man normalerweise mit Gesellschaftstanz (Standardtanz) oder Salsa und anderen Lateinamerikanischen Tänzen an. Wenn man nicht in Richtung Paartanz gehen will, sondern eher alleine oder in einer Truppe tanzen will, wählt man Ballett, Jazz und Modern Dance (JMD) oder (wenn man jünger ist und es etwas cooler will) HipHop-Tanzen bzw. Videoclip Dancing. In einer etwas größeren Stadt findest Du bestimmt mehrere Lehrerinnen und Lehrer, die Dir in diesen Disziplinen Unterricht geben können und wollen, weil sei selbst entsprechend spezialisiert sind.

Doch natürlich geht es auch exotischer und etwas außer der Reihe (im wahrsten Sinne des Wortes): Wie wäre es mit orientalischem Tanz, Kizomba oder Swing? Schau Dich am besten mal in Deinem Umfeld um, was in den Vereinen angeboten wird oder ob es Privatlehrer in dem Bereich gibt, der Dich besonders interessiert. Für lateinamerikanische und afrikanische Tänze kannst Du es auch mal bei den jeweiligen Kulturvereinen versuchen!

Mit einer Lehrerin, die genau auf Deine Tanzart spezialisiert ist, kannst Du Dich super austauschen und außer den Tanzschritten auch kulturelle Aspekte lernen und leben!

Exotische Tänze lernen. Es soll etwas exotischer sein? Finde Deine Nische! | Quelle: Visualhunt

Entdecke jetzt einen oder mehrere der folgenden Tanzstile (in einer Tanzschule, einem Tanzverein oder privat):

  • Stepptanzkurs
  • Fitnesstanzkurs (Zumba & Co.)
  • Tangokurs
  • Salsatanzkurs
  • HipHop-Tanzkurs
  • Standardtanzkurs
  • Tanzkurs Lateinamerikanische Tänze
  • Swing-Tanzkurs
  • Tanzkurs Rock ‚n‘ Roll
  • Hochzeitstanzkurs
  • uvm.

Intensivworkshop, Einsteigerkurs Tanzen, wöchentlicher Privatunterricht, Gruppenkurs – es gibt viele Möglichkeiten, in Bewegung zu kommen und die Hüften zu schwingen!

Privatlehrer Tanzen: Tanzkurs zu Hause und via Webcam

Oder wie wäre es mit einem ansprechenden und effektiven Tanzkurs, ohne das Haus verlassen zu müssen?

Auf Superprof findest Du private Tanzlehrer für alle möglichen Tanzrichtungen – ob bei Dir zu Hause oder via Webcam!

Tanzunterricht zu Hause (bei Dir oder bei der Tanzlehrkraft) ist in der Regel günstiger als in einer Tanzschule. (Außer natürlich Du willst bei einem bekannten Tanzstar Privatlektionen nehmen …). Ein weiterer Vorteil ist, dass man viel intensiver und individueller betreut wird. Die Tanzlehrerin kann sich nur auf Dich konzentrieren und die Tanzstunden genau an Deine Bedürfnisse und Erwartungen anpassen. Ihr entscheidet zusammen, was der beste Ansatz für euch ist und müsst dabei auf niemanden Rücksicht nehmen! So kommst Du extrem schnell voran und kannst Dich stetig verbessern …

Wenn Du super motiviert bist, kannst Du auch nach Übungen fragen, die Du bis zum nächsten Mal machen musst, wie eine Art Hausaufgaben. So wird der Lerneffekt noch intensiver! Und so übst Du auch, allein zu trainieren, quasi Lernen lernen!

So findest Du privaten Tanzunterricht in Deutschland:

  • Kleinanzeigen im Internet und Online-Plattformen (ebay Kleinanzeigen, QUOKA, Superprof usw.)
  • Angebote auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken
  • Kleinanzeigen in der Zeitung
  • Aushänge in Tanzschulen oder lokalen Geschäften, Vereinen usw.
  • Mund-zu-Mund-Propaganda (Bekannte, andere Tanzschülerinnen, Foren …)
  • Online-Agenturen für Privat-Tanzkurse

Eine private Tanzlehrkraft ist eine gute Wahl, egal, auf welchem Niveau man sich befindet und egal, ob man alleine, als Paar, als Erwachsene, Jugendlicher oder Kind einen Tanzkurs machen will.

Wie soll Dein Tanzlehrer ticken? Finde eine Tanzlehrerin, die zu Deiner Persönlichkeit passt! | Quelle: Visualhunt

Auf Superprof kannst Du Dich außerdem noch entscheiden, ob der Kurs Face-to-Face sein soll oder ob Unterricht via Webcam (also z.B. Skype) auch eine Option wäre. Das ist sicherlich nicht für alle Tanzarten und -kurse geeignet, aber wenn Du schon ein gewisses Niveau hast und Dich austauschen, inspirieren lassen und neue Schritte und Ausdrucksformen lernen willst, die Du dann selbst üben kannst, ist das vielleicht eine Möglichkeit. Der Vorteil ist, dass es dann keine Rolle spielt, wo ihr wohnt: Wenn Deine perfekte Tanzlehrerin in Hamburg wohnt, Du aber in Garmisch-Patenkirchen, ist das kein Problem!

Klick Dich einfach mal durchs Angebot!

Den passenden Tanzlehrer für Dein Niveau finden


„Versuche nicht zu rennen, bevor Du laufen kannst.“ – altes chinesisches Sprichwort


Gerade im künstlerischen Bereich sollte man nichts überstürzen. Deswegen ist es wichtig, sich am Anfang kurz Zeit zu nehmen und zu schauen, wo man steht. Ein guter Tanzlehrer kann das in wenigen Stunden feststellen und seinen Tanzunterricht entsprechend anpassen. Damit Du nicht unnötig Zeit und Geld in einen Kurs investierst, der nicht zu Deinem Niveau passt, solltest Du Dir vorher persönliche Ziele setzen und Dein Können von einem Profi einschätzen lassen.

Auf welcher Stufe stehst Du und was brauchst Du entsprechend?

  1. Tanzkurs für Anfänger?
  2. Tanzkurs für Fortgeschrittene?
  3. Tanzkurs für Profis?

Erfahrene Tanzlehrerinnen geben schon in der Beschreibung ihres Angebots die Stufen an, auf denen sie Tanzunterricht anbieten. Manche Tanzlehrkräfte bieten auch auf allen Niveaus Tanzkurse an – so kannst Du Dich Schritt für Schritt weiterentwickeln, und musst dabei nicht die Tanzlehrkraft wechseln.

Wie gesagt kann es hilfreich sein, sich vorher persönliche Ziele zu stecken und diese auch dem Tanzlehrer zu kommunizieren. Du hast schon eine Grundausbildung im Tanzen und willst den letzten Schliff vom Profi? Dann kommen natürlich nicht so viele Lehrerinnen für Dich infrage wie für einen blutigen Anfänger. Du möchtest bis zur Hochzeit fit werden in Walzer, Cha-Cha-Cha und Discofox? Dann weiß Deine Lehrerin Bescheid und kann gezielt und im vorgegebenen Zeitrahmen mit Dir (oder Euch) darauf hin arbeiten!

Stärken und Schwächen eines Tanzlehrers

Eins der wichtigsten Kriterien ist natürlich, dass Du Dich während des Tanzunterrichts wohlfühlst und Spaß an der Sache hast! Dabei kommt es natürlich auf Eure Persönlichkeiten an, aber auch die Fähigkeiten und Kenntnisse der Tanzlehrerin.

Übrigens: Ein Kriterium, das oft vernachlässigt oder ganz vergessen wird ist die Erste Hilfe! Bei Tanzkursen handelt es sich um Sportkurse und entsprechend kann auch leicht mal etwas passieren. Genauso wie von Turnlehrern Kenntnisse in Erster Hilfe erwartet werden, kann es also nicht schaden, wenn private Tanzlehrer auch Grundkenntnisse darin besitzen. So kannst Du Dich stets sicher fühlen!

Hier eine kleine (unvollständige) Liste, worauf Du während einer Probelektion mit einem Privat-Tanzlehrer achten kannst:

  • Wie leicht kann ich dem Tanzunterricht folgen?
  • Wie gut kann die Tanzlehrerin sich meinem Niveau anpassen?
  • Wie geduldig und freundlich ist der Tanzlehrer?
  • Wie logisch und präzise ist der Kurs aufgebaut?
  • Kann mich die Tanzlehrerin motivieren?
  • Respektiert der Tanzlehrer den von mir definierten persönlichen Bereich?
  • Gibt es eine positive/negative professionelle Distanz? Fühle ich mich damit wohl?
  • Ist die Tanzlehrerin offen?
  • Wie gut kennt sich der Tanzlehrer aus (musikalisch, künstlerisch, tänzerisch)?
  • Wie gut kann die Tanzlehrerin improvisieren? Wie kreativ ist sie?
  • Hat der Tanzlehrer qualitativ hochwertige Materialien dabei?

Auf diese Schwächen solltest Du vorbereitet sein und entsprechend reagieren (Problem ansprechen und wenn ihr euch nicht einig werdet, andere Lehrkraft suchen):

  • Der Tanzkurs ist zu schwierig für Dein Niveau
  • Die Musik-/Tanzrichtung Deiner Wahl wird ignoriert
  • Eine körperlich zu anstrengende Choreographie
  • Schlechtes oder nicht ausreichendes Aufwärmen
  • Ungenügende didaktische Ansätze
  • Der Tanzlehrer ist nicht qualifiziert genug für einen Kurs auf hohem Niveau

Zögere nicht, mehrere Tanzlehrer*innen auszuprobieren, bevor Du Dich endgültig entscheidest. Schließlich wollt ihr – wenn alles gut läuft – eine Weile zusammenarbeiten und da ist es wichtig, dass die Chemie stimmt!

Eine Tanzlehrerin nach ihrer Ausbildung und ihren Qualifikationen aussuchen

Im künstlerischen Bereich ist die Erfahrung oft wichtiger als die offizielle Ausbildung. Das gilt bis zu einem gewissen Grad auch beim Tanzen. Deine Tanzlehrerin hat bei König der Löwen in Hamburg oder Aladdin in Stuttgart mitgetanzt und Du willst Unterricht im Musical-Tanzen? Dann zählt das wohl mehr als die Tatsache, ob sie eine bestimmte Ausbildung oder ein Studium (z.B. B.A. in Tanz) hat, oder nicht.

Doch natürlich schlägt sich relevante Berufserfahrung (als Tänzer oder auch als langjährige Tanzlehrerin) auch auf den Preis nieder. Wenn Du Anfängerin bist und keine spezielle Tanzrichtung suchst, bist Du vielleicht besser mit einem Tanzstudenten oder einer Self-made-Tanzlehrerin beraten als mit dem Profi aus Berlin …

Folgende Ausbildungsmöglichkeiten für den Bereich Tanz gibt es in Deutschland (nur die Wichtigsten):

  • Duale Ausbildung zum Tanzlehrer/zur Tanzlehrerin von einem Berufsverband (ADTV oder BDT)
  • Duale Ausbildung in Bühnentanz oder Tanzpädagogik (staatlich anerkannt oder an einer freien Tanzschule/-akademie)
  • Grundstudium (B.A.) in Tanz, Tanzpädagogik, Choreographie uvm.
  • Aufbaustudium (M.A.) in Tanz, Tanzpädagogik, Choreographie uvm.

Am besten Du schaust Dich mal auf den Profilen der verschiedenen Tanzlehrer*innen um und vergleichst ein bisschen Erfahrungen und Preise, um die perfekte Tanzlehrkraft für Deine Bedürfnisse zu finden. Und 1, und 2, und 1, 2, 3, 4 – viel Spaß!

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