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Wie kann ich von zuhause aus Online-Fotokurse über die Webcam geben?

Von Nelly, veröffentlicht am 23/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Online-Fotokurs: Fotografieren lehren via Webcam

Habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, Eure Art zu unterrichten völlig zu ändern?

Auf Superprof könnt Ihr mit nur einem Klick Online-Fotografiekurse anbieten. Der Webcam-Kurs birgt nicht nur für Schüler viele Vorteile, sondern ist auch für Lehrer eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben und mehr Schüler zu erreichen.

Hier sind alle unsere Tipps für den Einstieg in die Welt von Online-Fotokursen!

Die Vorteile des Webcam-Unterrichts

Fotokurse online anzubieten ermöglicht es Lehrern. deutlich mehr Kurse zu geben, als dies offline der Fall ist.

In den letzten Jahren hat sich das Angebot von Online-Kursen deutlich vergrößert. Das liegt nicht zuletzt an der steigenden Nutzung von digitalen Tools. So gut wie jeder Deutsche ist im Besitz eines Computers, einer Webcam und eines Mikrophons. Diese sind sogar oft in Computer integriert.

Parallel dazu steigt auch das Interesse an der Fotografie. Daher fällt es Fotografie-Lehrern nicht schwer, Schüler für Ihre Kurse in den Bereichen Studiofotografie, Makrofotografie oder Fotojournalismus zu finden.

Ganz gleich, ob es um eine einzelne Fotografiestunde, einen Fotoworkshop oder einen ganzen Fotokurs geht – Lehrer, die auch Online-Kurse anbieten, zeigen, dass sie aufgeschlossen und offen für Neues sind.

Entdeckt hier die vielen Vorteile von Online-Fotokursen:

  • Zugang zu einem breiteren Publikum an Fotoschülern: Weder Lehrer noch Schüler sind an eine geografische Region gebunden. So können Münchener Fotografie-Lehrer auch Schüler in Kiel unterrichten… und sogar Deutschsprachige im Ausland!
  • Schont Euren Geldbeutel: Wer Fotografie online unterrichtet, muss keine Reisekosten zum Kursort tragen und auch keine sonstigen Kosten wie beispielsweise für die Anmietung eines Fotostudios bezahlen.
  • Vereinfacht die Kurs-Organisation: Da der Kurs unabhängig von der geografischen Lage stattfinden kann, sind auch die Zeitfenster für die Kurse breiter. Zusätzlich dazu entfällt die Anfahrtszeit.
  • Nehmt die Anspannung aus Eurem Fotokurs: Häufig ist die Kommunikation online weniger angespannt als sie es bei einem persönlichen Treffen ist. Vor allem Anfängern der Fotografie kann dies die Nervosität nehmen.

Da Schüler und Lehrer virtuell miteinander verknüpft sind, können Schüler einfacher Fragen stellen. Dies ermöglicht Lehrern eine engere Betreuung und die Beobachtung des Fortschritts. Dabei ist es egal, ob Ihr Unterricht in der Fotoretuschierung, Silberfotografie oder Digitalfotografie gebt. Wenn Ihr den Webcam-Unterricht anbietet, werdet Ihr keine Probleme haben, Fotografie-Schüler zu finden, (Anfänger und Fortgeschrittene).

Für den Webcam-Kurs müsst Ihr nie wieder im Stau stehen! Dadurch, dass Ihr keine Anfahrt zu Euren Schülern habt, spart Ihr Zeit, Geld und Nerven! | Quelle. pixabay

Also, ran an Eure Computer und gebt Fotounterricht per Webcam! Eure Schüler warten auf Euch!

Dieses Zubehör braucht Ihr, um Online-Fotokurse zu geben

Um die Kunst der Fotografie online zu unterrichten, braucht Ihr natürlich eine gewisse Ausstattung.

Allerdings müsst Ihr Euch hier nicht in Unkosten stürzen und die neuste Technologie kaufen – die meisten Geräte, die Ihr zum Unterrichten mittels eines Webcam-Kurses braucht, habt Ihr wahrscheinlich schon. 

Was Ihr natürlich sowohl für den Online- wie auch für den Offline-Fotokurs braucht, ist Euer Fotozubehör (Stativ, Spiegelreflexkamera, Blende, Objektive etc.).

Folgendes Material braucht Ihr spezifisch für Online-Fotokurse:

  • Ein Laptop oder Desktop-Computer, ob Windows oder Mac kann je nach gewünschter Nachbearbeitung relevant sein
  • Eine hochwertige Webcam, am besten nicht in den Computer eingebaut (zwischen 20 und 30 Euro solltet Ihr für eine externe Webcam bezahlen, um eine ausreichende Qualität zu erzielen)
  • Ein in den Computer oder die Webcam integriertes Mikrofon oder ein externes Mikrofon (beispielsweise in Kopfhörer eingebaut)
  • Eine gute Internetverbindung (Wir empfehlen eine Glasfaser-Verbindung)
  • Chat-Software mit Bildschirmteilung (Google Hangouts, Skype….)
  • Bildbearbeitungssoftware für die Nachbearbeitung

Außerdem raten wir Euch dazu, Eure Schüler im Vorhinein nach ihrem Computerzubehör zu fragen. Denn auch sie sollten über eine gut funktionierende Webcam, sowie Mikrophon und die weitere oben genannte Ausrüstung verfügen.

Auch außerhalb des Unterrichts könnt Ihr über Messenger-Dienste miteinander in Verbindung bleiben und beispielsweise Dokumente über Google Docs austauschen.

Wie Ihr seht, muss man kein Informatik-Ass sein, um einen Fotografie-Kurs per Webcam zu geben.

So legt Ihr einen Preis für Euren Online-Fotokurs fest

Wenn Ihr denkt, dass sich Online-Kurse preislich drastisch von persönlichen Treffen unterscheiden, habt Ihr Euch getäuscht!

Tatsächlich weichen die Fotografiekurs-Preise nur geringfügig davon ab. Bei Superprof bestimmt Ihr selbst, wie viel Ihr für eine Stunde verlangen möchtet. Einige Lehrer bieten Online-Fotokurse günstiger an als die klassischen Kursstunden. Andere hingegen machen hinsichtlich der Kursart keine preisliche Unterscheidung.

Wie auch für „Offline-Kurse“ solltet Ihr bei der Preisfestlegung folgende Punkte beachten:

  • Der Kursinhalt und das Themengebiet (Landschaftsfotografie, Food photography, Light Painting, Portraitfotografie, Spiegelreflexkamera-Kurs,…)
  • Das Niveau des Fotokurses
  • Eure photografische Ausbildung
  • Eure Erfahrung im Beruf des Fotografen (solltet Ihr bereits Bilder verkauft oder ausgestellt haben, könnt Ihr mehr Geld verlangen)
  • Die Dauer des Kurses (einzelne Stunde oder langfristiger Kurs)
  • Die gewünschten Endergebnisse und -fähigkeiten (Vorbereitung für ein Diplom, Profi-Fotograf, Berufe der Fotografie kennenlernen)
  • Die Unterrichtsart (Intensivkurse, Kleingruppenkurse, Einzelkurse, etc.)

Grundsätzlich gilt: je ausgefallener und seltener die Fachrichtung (Verschlusszeit-Profis, Geschichte der Fotografie, Langzeitbelichtung), desto höher der Kurspreis. Fortgeschrittenere Schüler sind häufig bereit, mehr zu bezahlen, um ihre Fähigkeiten zu verbessern und einen Spezial-Kurs zu besuchen.

Als Fotolehrer-Anfänger solltest Du Deine Preise leicht unter dem Durchschnitt halten. Je mehr Erfahrung ein Fotograf mmitbringt, desto mehr kann er für seinen Fotokurs verlangen. Das gilt auch im Online-Bereich. | Quelle: pixabay

Fotografie online zu unterrichten kann teilweise sogar mehr Geld einbringen als „klassische“ Kurse.

Zum Beispiel beträgt der Durchschnittspreis für eine Stunde Fotokurs in Heidelberg 18€. Im Vergleich dazu der durchschnittliche Preis für eine Fotostunde in Deutschland: 26€.

Daher sind Kurse und Fotoworkshops per Webcam durchaus lukrativ und empfehlenswert! So könnt Ihr Euren Abschluss an der Fotoschule oder Euer Fotografie Studium finanzieren… Wer möchte, kann sogar davon leben!

Diese Ressourcen braucht Ihr während eines Online-Fotokurses

Ein weiterer Vorteil am Online-Unterricht ist, dass man dort Zugriff auf eine Vielzahl an HIlfsmitteln hat.

Damit sich Eure Schüler auch während der Zeit zwischen zwei Kursen weiterbilden können, könnt Ihr ihnen verschiedene digitale Ressourcen zur Verfügung stellen oder empfehlen.

Natürlich könnt Ihr ihnen auch ganz analoge Aufgaben geben – wir haben festgestellt, dass (vor allem junge Menschen) häufiger über Apps oder den Computer lernen möchten.

Lernt Ihr besser analog oder digital? Die Nutzung von Apps wird auch im Rahmen der Fotografie für Anfänger immer beliebter. | Quelle: pixabay

Diese Webseiten und Apps sollten also Spaß und Unterhaltung bringen, und quasi ganz nebenbei die fotografischen Fähigkeiten (Weißabgleich, Tierfotografie, manueller Modus oder Automatikmodus) verbessern.

Auf diesen Seiten, findet Ihr Online-Fotoübungen und Tutorials:

Am Ende jeder Stunde könnt Ihr Euren Schülern „Hausaufgaben“ geben. Beispielsweise ein Tutorial anzuschauen, und die gezeigte Technik zu üben. Oder sich über ein bestimmtes Thema zu belesen. Oder Ihr gebt ein Motiv für ein Foto vor und seht, wie Euer Schüler dies in Szene setzt. Im Internet findet man den einen oder anderen Foto-Hack, mit denen man schnell Fortschritte machen kann.

Nachtaufnahme, Schärfe, Rahmung, … : Es gibt so vieles, das Schüler online oder über Foto-Apps lernen können!

Mit Hilfe von kostenlosen Fotoapps können Schüler zwischen zwei Kursstunden Übungen absolvieren. Die Ergebnisse könnt Ihr zu Beginn der nächsten Stunde gemeinsam besprechen. Euer konstruktives Feedback ermutigt Eure Schüler, sich stetig zu verbessern. Erklärt doch einfach, wie der Fokus noch besser wäre oder man die künstlerische Unschärfe auf Fotos verbessern kann.

So einfach lernen sich auch die Nachbearbeitung der Bilder oder das professionelle Shooten!

So bietet Ihr einen Fotokurs per Webcam an

Bei Superprof ist nichts leichter als das!

Der erste Schritt ist das Verfassen einer prägnanten Kleinanzeige, in der Ihr die Kursdetails und dessen Inhalt erklärt. Vergesst Sie nicht, Eure Diplome und Berufserfahrung aufzulisten! Um potenziellen Schülern einen Eindruck über Euren persönlichen Stil zu geben, solltet Ihr auch einige persönliche Fotos und Arbeiten hochladen. So können Interessenten entscheiden, ob sie sich für Euren Blick für Ästhetik und eure Kunst interessieren und von Euch lernen möchten.

Solltet Ihr eine Spezialisierung haben, gebt sie ruhig an! Es werden sich sicher Interessenten dafür finden. Nicht vergessen, über den Webcam-Unterricht seid Ihr örtlich nicht gebunden!

  • Modefotografie
  • Naturfotos
  • Silberfotografie
  • Portraitfotografie
  • Landschaftsfotografie
  • Architekturfotografie
  • Fotojournalismus
  • Tierfotografie

Ganz gleich, in welchem Bereich Ihr Profis seid, Ihr werdet Schüler finden.

Also, klickt ruhig „ja“ an, wenn Ihr bei der Erstellung Eures Profils auf Superprof gefragt werdet, ob Ihr auch Online-Unterricht geben möchtet. So gebt Ihr auch Schülern in ländlichen Regionen die Möglichkeit, Meister der Fotografie zu werden.

Je vollständiger Euer Profil ist, desto besser. Darüber hinaus sind auch die Bewertungen wichtig – diese werden sich Interessenten durchlesen, um abzuwägen, ob Ihr als Lehrer in Frage kommt.

Je positiver Eure Bewertungen, desto höher erscheint Ihr in der Liste der Superprofs! So findet Ihr im Handumdrehen Schüler!

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