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Welche Utensilien sollte man sich zulegen, um Zeichenunterricht zu nehmen?

Von Julia, veröffentlicht am 10/07/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Welche Zubehör sollte man sich für den Zeichenunterricht kaufen?

Jeder von Euch hat mit Sicherheit ein paar Zeichenmaterialien bei sich Zuhause rumliegen.

Ein leeres Blatt Papier, ein Bleistift und schon kann es losgehen. Oft findet man einen Radiergummi an der hinteren Spitze des Bleistifts.

Diese Materialien reichen vollkommen aus, um mit dem Zeichnen zu beginnen. Denn diese künstlerische Tätigkeit ist für Jedermann zugänglich! Der Vorteil ist, dass man die notwendige Ausrüstung überallhin mitnehmen kann, zum Beispiel wenn man auf ein Abenteuer geht und mit vielen selbstgezeichneten Skizzen in seinem Reisetagebuch zurückkommt.

Aber Schritt für Schritt werdet Ihr motiviert sein, Euch selbst zu perfektionieren und Ihr werdet sicherlich zu neuen Techniken wechseln wollen, um Euch noch weiter zu verbessern! Dann wird es notwendig sein, weiteres Zubehör wie eine Staffelei, Pinsel, Leinwände und so weiter zu erwerben.

Hier ist eine kleine Einführung, um Euch die wesentlichen Werkzeuge eines erfahrenen Zeichners vorzustellen!

Basisausrüstung für Zeichenanfänger

Zeichnen ist eine ziemlich günstige Leidenschaft, besonders wenn man Anfänger ist. Ihr könnt Euch sicher sein, dass Ihr nicht Euer ganzes Gehalt ausgeben müsst, wenn Ihr Euch einen Bleistift und einen Radiergummi zulegt!

Es ist jedoch notwendig, die notwendigen Materialien auszusuchen, um gut vorbereitet mit dem Zeichenunterricht beginnen zu können. Der Kauf schlechter Ausstattung wird Euch sonst zwingend zu unnötigen regelmäßigen Ausgaben zwingen!

Aber was solltet Ihr Euch alles anschaffen?

Wenn Ihr zeichnen möchtet, ist die Wahl des richtigen Bleistifts essentiell! Quelle: VisualHunt

Ihr Lehrer wird Euch bestimmt während des ersten Unterrichts begleiten, aber in der Zwischenzeit geben wir Euch einen kurzen Überblick über die notwendige Ausrüstung.

Sofern Euer Zeichenlehrer Euch keine besonderen Anweisungen gegeben hat, sollte ein Set mit Bleistift, Radiergummi, Anspitzer und Lineal vorerst ausreichen.

In den meisten Zeichenkursen werden die Blätter vom Lehrer zur Verfügung gestellt.

Aber woher wisst Ihr, für welchen Zeichenstift Ihr Euch entscheiden solltet?

Während einige Leute es einen Bleistift nennen, andere einen Holzstift oder einen grauen Stift, wird der Bleistift Euer bester Freund für viele Jahre der Praxis sein. Er erlaubt es Euch, die Hauptlinien der Skizze zu zeichnen, bevor Ihr sie mit einem anderen Zeichenmaterial oder dem Bleistift selbst füllen.

Bleistifte oder Graphite haben mehrere Härtegrade. Es gibt natürlich den traditionellen HB, der ein guter Kompromiss zwischen dem Wachsmalstift und dem Trockenbleistift ist, aber es gibt viele Varianten.

Um mit dem Zeichnen zu beginnen, müsst Ihr nicht direkt Bleistifte aller Härtegrade kaufen. Zusätzlich zum HB könnt Ihr Euch den 2B-Stift anlegen. Er ist etwas dicker als HB und erlaubt es Euch, weniger harte Linien zu zeichnen.

Aber wie zeichnet man mit einem schlecht gespitzten Bleistift? Es kann ganz schön kompliziert werden, wenn Eure Mine abstumpft.

Vergesst also Euren Spitzer nicht!

Mit oder ohne Auffangbehälter – das ist ganz egal. Das Wichtigste ist, sicherzustellen, dass er die Mine richtig schneidet, ohne sie dabei abzubrechen.

Der Cutter ist auch eine Alternative zum Bleistiftspitzer. Er ermöglicht es Euch, den Bleistift frei und nach Belieben zu spitzen.

Die Grundausstattung zum Zeichnen ist simpel! Quelle: Free-Photos auf Pixabay

Du musst auch einen Radiergummi zu deiner Grundausstattung hinzufügen, um deine Fehler beim Zeichnen korrigieren zu können. Zu wissen, wie man zeichnet, bedeutet, viele Fehler zu machen, bevor man sich verbessern kann. Übung macht den Meister! Manche Fehler könnt Ihr bestehen lassen, aber oft ist es besser, diejenigen zu löschen, die die Zeichnung verunstalten.

Es gibt zwei Arten von Radiergummis.

Der erste ist einer, den Ihr schon als Kind benutzt habt. Aber es gibt auch einen sogenannten Knetgummi. Dieser kommt in Form einer Knetpaste und ermöglicht es Euch, die gezeichneten Linien zu verwischen, ohne sie dabei zu löschen. Ihr müsst dafür ganz einfach mit dem Knetgummi auf das Papier klopfen. Wenn Ihr etwas mehr Druck ausübt, könnt Ihr die Linien damit auch vollständig löschen.

Dieser letzte Radierer ist perfekt, weil er zwei Funktionen in einem einzigen Gegenstand vereint.

Alles, was Ihr jetzt tun müsst, ist, all diese Gegenstände in einem Zeichenset zusammenzustellen und ein kleines Lineal hinzuzufügen, das Euch dabei hilft, ein paar gerade Linien zu zeichnen. Dann seid Ihr startklar!

Das nötige Material, um sich im Zeichnen zu perfektionieren

Wenn Ihr euch in den Semesterferien nicht langweilen wollt oder wenn Ihr das Zeichnen einfach schon immer mal ausprobieren wolltet, könnt Ihr im Rahmen eines Zeichenkurses Eure Fähigkeiten perfektionieren und dort mehrere Tage lang zeichnen.

Dort habt Ihr die Möglichkeit, verschiedene Techniken kennenzulernen oder die Technik Eurer Wahl zu verbessern. Kurse für Aquarellmalerei, Reisetagebücher, Kurse mit lebendigen Modellen oder für Stillleben… die Auswahl ist groß!

Aber welche Ausrüstung sollte man verwenden, wenn es darum geht, seine Fähigkeiten zwischen zwei Zeichenkursen zu perfektionieren?

Das von einem Künstler verwendete Material ist essentiell. Die Ausstattung ermöglicht es, den Künstler einer Zeichnung durch einfache Analyse des verwendeten Materials zu erkennen.

Aber man braucht nicht gleich ein ganzes Atelier, um Fortschritte zu machen. Es kann aber sinnvoll sein, schrittweise Materialien zu erwerben, um alle Zeichentechniken abzudecken.

Ihr habt mit Graphit begonnen?

Ihr solltet wissen, dass es eine große Anzahl von Bleistiften gibt, die Eure Zeichnung durch Kontrast, Schatten und Licht verbessern können.

Von 9H (die trockensten Bleistifte) bis 9B (die wachsigsten Bleistifte) ist die Bandbreite groß. Aber worin liegen die Unterschiede?

Wenn Ihr das gesamte Sortiment kauft, wird es einfacher sein, Euren Zeichnungen eine bestimmte Nuance zu verpassen. Aber die verschiedenen Bleistifte werden oft mit einer bestimmten Zeichenkategorie assoziiert.

  • H-Stifte für technische Zeichnungen (zum Beispiel in der Architektur)
  • HB Bleistifte zum Schreiben
  • B-Stifte für künstlerische Zeichnungen

Die letzteren werden daher für das Zeichnen am nützlichsten sein.

Aber auch die Wirkung des Bleistifts hängt stark von Eurer Zeichnung ab. Obwohl viele Lehrer ihre eigenen leeren Blätter zur Verfügung stellen, könnt Ihr mit Eurem eigenen Papierbestand zu Hause jederzeit üben.

Es ist wichtig, dass man jederzeit zeichnen kann – wann immer man will! Denn um richtig gut zeichnen zu lernen, muss man in der Lage sein, in seinem eigenen Tempo voranzukommen.

Beim Kauf des Papiers solltet Ihr Euch im Voraus überlegen, was Ihr zeichnen wollt (Landschaften, Porträts, Tiere, technische Zeichnungen, usw.).

Die Blätter haben unterschiedliche Gewichte und verschiedene Farben. Außerdem sind sie mal mehr und mal weniger dick und glatt.

Ein Lineal kann Euch dabei helfen, gerade Linien zu zeichnen! Quelle: VisualHunt

Während A4-Papier in 125g/m² mehr als genug ist, um mit dem Zeichnen zu beginnen, wird etwas dickeres Papier das Zeichnen angenehmer machen. Skizzenbücher sind oft am praktischsten.

Die Blätter in Skizzenblöcken sind dick genug, um sie nicht mit zu viel Farbe oder einem zu starken Bleistiftstrich zu durchbohren. Im A5-Format passt es in alle Taschen. Es gibt sie jedoch auch im A3-Format, die es Euch ermöglichen, größere Zeichnungen zu erstellen.

Und wenn Ihr Euch ein bisschen weiterentwickeln möchtet, könnt Ihr Eure Ausrüstung um eine Staffelei zur Platzierung Eurer Leinwände erweitern. Staffeleien bieten ideale Stabilität und die perfekte Neigung für die Position des Malers oder Zeichners.

Wenn Ihr Illustrator werden möchtet, dann kann auch ein Leuchttisch eine gute Investition sein! Dies erleichtert die Nachverfolgung Eurer Zeichnungen.

Und es gibt natürlich noch viele weitere Techniken, die den Erwerb von spezieller Ausrüstung erfordern (schwarzer Stein, Holzkohle, Aquarell, Acryl, Ölfarbe etc.). Die meisten Künstler haben ein Ausrüstungsset, das sie regelmäßig mit einigen wenigen Zeichenmaterialien bereichern.

Entscheidet Euch einfach für ein oder zwei Techniken, die Euch besonders gut gefallen. Manchmal ist es einfach, sich auf eine bestimmte Sache zu spezialisieren!

Wie lagert man seine Werke und pflegt sein Zeichenmaterial?

Wenn der Mal- oder Zeichenkurs vorbei ist, ist es wichtig, dass Ihr Eure Ausrüstung richtig lagern und vor allem schützen könnt. Das Material kann sehr schnell beschädigt werden und es wäre schade, jede Woche neue Blätter kaufen zu müssen.

Ganz zu schweigen von der Abnutzung der Zeichnungen, die Ihr bereits angefertigt habt.

Egal ob Ihr Privatunterricht nehmt, eine Kunstschule besucht oder in eine Zeichenwerkstatt geht, Ihr werdet immer eine Tasche dabei haben müssen. Die Größe variiert jedoch je nach Euren Bedürfnissen.

Während für die Herstellung eines Comicstreifens in der Regel Blätter benötigt werden, die nicht größer als A4 sind, erfordert die Reproduktion eines Gemäldes einen etwas größeren Karton.

Zeichenbrett, Kittel, Bindemittel – Eure Ausrüstung hängt immer davon ab, was Ihr zeichnen wollt.

Wichtig ist, dass Ihr Eure Blätter vor Licht und Feuchtigkeit schützt. Einige Papierarten werden sehr schnell beschädigt, wenn sie mit Licht in Berührung kommen. Und Feuchtigkeit lässt selbst die dicksten Blätter in sich zusammenziehen.

Das Gleiche gilt für Euer Zeichenzubehör. Das Kit schützt sowohl Eure Stifte als auch Euren Knetradiergummi. Letzteres fängt leicht Staub auf und wird schnell unbrauchbar.

Um ihn gut in Schuss zu halten, könnt Ihr ihn zum Beispiel in einer kleinen Box aufbewahren. Ein guter Tipp hierfür ist eine Filmbox! Sie kann verhindern, dass der Gummi an den Bleistiftresten haften bleibt.

Außerdem solltet Ihr daran denken, die Kanten Eures Lineals zu reinigen, um zu verhindern, dass es bei Eurer nächsten Zeichnung eine unschöne Spur hinterlässt.

Die fortgeschrittenen Zeichner unter Euch können sich eine Staffelei für mehr Stabilität zulegen! Quelle: VisualHunt

Insgesamt ist es immer ratsam, den Zustand Eurer Ausrüstung ein- bis zweimal im Jahr zu überprüfen, um Ihn Bedarf wieder zu verbessern.

Wo könnt Ihr das Zeichenmaterial kaufen?

Allgemein ist Zeichenmaterial leicht zu finden. Ihr müsst keine weiten Strecken zurücklegen, um das zu finden, was Ihr braucht.

Ihr habt mehrere Möglichkeiten zur Auswahl.

Herkömmliche Supermärkte bieten Euch in der Regel die Grundausstattung. Transparentpapier, Bristolpapier, Bleistifte, Radiergummi oder Bleistiftspitzer sind dort in den Regalen erhältlich. Ihr könnt dort sogar Malbücher für Erwachsene finden, um Euren Stress abzubauen.

Einige Zeichenartikel sind jedoch nicht in Supermärkten zu finden. Das Schreibwarengeschäft in Eurer Nähe ist dann die richtige Adresse. Einige von ihnen haben ganze Regale voller Zeichenmaterial: mit Blättern von mehreren Dicken, Bleistifte mit mehreren Härtegraden, etc.!

Aber die am besten ausgestatteten bleiben natürlich die Fachgeschäfte.

Hier könnt werdet Ihr auf jeden Fall fündig, wenn Ihr auf der Suche nach Zeichenmaterial seid. Fachgeschäfte haben eine große Auswahl an Marken und Kategorien in Ihrem Sortiment. Darüber hinaus ist es jederzeit möglich, sich von den Mitarbeitern beraten zu lassen, die Spezialisten in ihren jeweiligen Abteilungen sind.

Wenn es keinen Laden in Eurer Nähe gibt, könnt Ihr Euer Glück auf den Websites der Geschäfte versuchen. Allerdings solltet Ihr hier schon im Voraus wissen, was Ihr kaufen wollt,  weil Ihr die Ware nicht testen könnt. Deshalb solltet Ihr in diesem Fall bereits über ein großes Wissen über Kunstzubehör verfügen. Dies kann z.B. nützlich sein, um ein Werkzeug in Eurer Ausrüstung zu ersetzen.

Aber wenn Ihr Nachschub an Bleistiften benötigt, solltet Ihr lieber persönlich ins Geschäft gehen!

 

 

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