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Zeichnen Lernen für Anfänger: Das solltet Ihr beachten!

Von Julia, veröffentlicht am 31/07/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Zeichnen Lernen für Anfänger: Das solltest Du beachten!

Ihr wart schon immer leidenschaftliche Zeichner?

Dann teilt Ihr diese Leidenschaft mit Tausenden von Menschen in Deutschland. Denn Zeichnen ist vor allem entspannend und besonders förderlich für die Entwicklung Eurer Kreativität und Phantasie.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass Ihr einen Zeichenkurs besucht, um wichtige Grundlagen zu erlernen oder Eure bereits vorhandenen Techniken zu verbessern.

Aber wie lernt man zu zeichnen und mit wem?

Zeichenkurse in Workshops, im Rahmen von Praktika oder beim Privatlehrer – es gibt viele Möglichkeiten. Aber nicht alle davon sind für jeden geeignet. Man sollte die richtige Art und Weise zu lernen auswählen und wissen, was sie umfasst.

Hier sind einige Tipps, die Euch helfen können: Sowohl bei der Wahl des richtigen Lehrers, um schnell Fortschritte zu machen und für die Verwendung der richtigen Ausrüstung.

Wie findet Ihr einen guten Zeichenlehrer?

Die Entscheidung, zeichnen zu lernen, ist eine Sache. Den richtigen Lehrer zu finden, ist eine andere.

Es kommt oft vor, dass wir die Fächer besonders gerne mögen, die von guten Lehrern unterrichtet werden. Das gilt für  Mathematik, Französisch oder Zeichnen.

Aber was macht einen guten Zeichenlehrer aus und wo findet Ihr ihn?

Ein guter Zeichenlehrer ist in erster Linie einer, der gut zu Euch passt.

Damit ist gemeint, dass es sinnlos ist, Euren Lehrer zu bitten, Euch beizubringen, wie man Mangafiguren zeichnet, obwohl er sich auf realistische Malerei spezialisiert hat.

Obwohl einige Lehrer über viele verschiedene Fähigkeiten verfügen, werden einige von ihnen eine größere Affinität zu bestimmten Techniken haben als andere (Graphit, Sanguin, Holzkohle, schwarzer Stein, Ölmalerei, Aquarell, Gouache etc.).

Deshalb solltet Ihr einen Lehrer nach Euren Vorstellungen auswählen. Wollt Ihr lieber Comics zeichnen oder Euch mit Stillleben oder Reisetagebüchern beschäftigen?

Findet den optimalen Zeichenlehrer! Ein guter Zeichenlehrer ist wichtig, damit Ihr schnell Fortschritte macht und Spaß dabei habt! Quelle: moritz320 from Pixabay

Um voranzukommen, ist es außerdem wichtig, konstruktive Kritik von Fachleuten einholen zu können, um zu wissen, welche Punkte Ihr verbessern müsst, um Euren künstlerischen Sinn zu entwickeln. Fachleute sollten am besten Pädagogen sein, um die Studenten nicht zu überfordern.

Warum also nicht Privatlehrer wählen?

Die Superprof-Plattform ermöglicht es, passionierte Zeichner und Malbegeisterte mit Menschen zu verbinden, die die Grundlagen erlernen möchten.

Ihr könnt das Profil jeder Person eingesehen, um darunter den idealen Lehrer für Eure Bedürfnisse auszuwählen. Unterricht bei einem Privatlehrer bedeutet auch, dass Ihr Euren ganz eigenen Zeitplan organisieren könnt und auch preislich frei seid.

Und unter all den Lehrern bei Superprof werdet Ihr auch viele Studenten finden, die an einer Kunsthochschule studieren.

Während des Studiums geben die Studierenden dann Kurse, um sich zu finanzieren oder Erfahrungen für ihre berufliche Zukunft zu sammeln.

Egal ob Kunsthochschule, Designschule, Architekturschule – Die Studenten verfügen über fundiertes praktisches und theoretisches Wissen und haben Ahnung davon, wie man dieses Wissen optimal vermittelt.

Um diese Studenten oder andere Zeichenlehrer zu finden, könnt Ihr zum Beispiel Suchanzeigen auf Websites wie Ebay Kleinanzeigen schalten, Zettel in Geschäften oder Supermärkte aushängen oder bei Superprof recherchieren.

Welche Ausrüstung solltet Ihr Euch anschaffen, um Zeichenunterricht zu nehmen?

Das Material ist das wichtigste Element zum Üben des Zeichnens. Und zum Glück wird es Euch kein Vermögen kosten.

Für die Grundausstattung sollten 10 Euro ausreichen.

Obwohl viele Lehrer den Schülern einige Materialien zur Verfügung stellen, solltet Ihr Euch Bleistift, Radiergummi, Spitzer und Lineal zulegen.

Die ersten Unterrichtsstunden sind in der Regel dem Erlernen der Linienführung gewidmet. Zuerst solltet Ihr lernen, die Realität auf ein leeres Blatt Papier zu bringen, indem Ihr sowohl die Perspektive als auch das Spiel von Schatten und Licht integriert.

Der HB-Bleistift erledigt also dabei das meiste. Dieser Bleistift bietet die perfekte Balance zwischen dem Fettstift (B) und dem Trockenbleistift (H).

Und um Eure missglückten Linien wieder löschen zu können, solltet Ihr Euch auch einen Radiergummi kaufen. Ein Knetgummi ist eine super Lösung. Er ermöglicht es Euch, die Linien entweder zu verwischen oder vollständig zu löschen.

Wenn Ihr Eure Zeichnungen perfektionieren wollt, solltet Ihr in ein paar gute Materialien investieren.

Es ist sehr aufwändig, alle notwendigen Materialien für jede Zeichentechnik zu kaufen. Aber im Laufe des Unterrichts werdet Ihr die Techniken entdecken, die Euch am meisten zusagen.

Um also weiter mit Bleistiften zu zeichnen, habt Ihr eine große Auswahl (von 9H bis 9B).

Jede Technik erfordert eine spezielle Ausrüstung (Acryl-Farbrohre, Holzkohle, Palette, Leinwand etc.).

Die richtigen Materialien zum Malen sind essentiell! Je nach Technik variieren auch die Materialien, die Ihr zum Zeichnen und Malen benötigt. Quelle: bodobe from Pixabay

Und um nicht zu viele Materialien zu kaufen und unnötige Besorgungen zu vermeiden, solltet Ihr gut auf Euer Zeichenmaterial aufpassen!

Zeichenmappen sind ideal zum Schutz der Zeichnungen und leeren Blätter. Auch Eure Bleistifte werden so gut geschützt. In manchen Zeichenkoffern könnt Ihr auch all Eure Materialien aufbewahren.

Und vergesst nicht, Eure Pinsel, Paletten usw. nach jedem Gebrauch zu reinigen! Diese Dinge können schnell unbrauchbar werden, wenn Ihr sie nicht richtig ausspült (z.B. mit Waschbenzin, um das Zusammenkleben der Haare zu verhindern).

Im Fachhandel, im Supermarkt oder im Internet ist es durchaus möglich, Zeichenmaterialien zu finden.

Wieviel kostet ein Zeichenkurs?

Das Zeichnen Lernen kann online oder mit Hilfe von Lehrern erfolgen. Falls Ihr Euch für Letzteres entschieden habt, könnt Euch zum Beispiel für Workshops anmelden.

Die Kurse im Rahmen dieser Workshops finden regelmäßig und ganzjährig statt. Der Fortschritt zieht sich also über ein ganzes Jahr und ermöglicht es Euch, dank der Unterstützung durch erfahrene Lehrer immer weiter voranzukommen.

Diese Kurse sind in fast allen deutschen Städten verfügbar. Die Preise variieren daher je nach Stadt, aber auch je nach dem, was der Lehrer anbietet. Für ein Jahr ist es möglich, Preise für 1000€ oder auch für 200€ zu finden.

Und wenn Ihr keine Zeit habt, jede Woche zum Zeichenunterricht zu gehen, sind Praktika eine gute Alternative.

Es gibt spezielle Comic-Kurse, die Ihr besuchen könnt. Viele Zeichenschulen haben sich auf ein bestimmtes Thema spezialisiert: Zum Beispiel Comics! Quelle: Albrecht Fietz from Pixabay

Für  300€ bis 500€ pro Woche habt Ihr die Möglichkeit, in wenigen Tagen so viel wie möglich zu lernen und in kurzer Zeit sehr schnell Fortschritte zu machen. Außerdem ist das eine ausgezeichnete Möglichkeit, neue Techniken zu entdecken.

Egal ob Reisetagebuch, Skizzen, Stillleben oder Zeichnen nach Modell – es gibt für jedes Thema ein passendes Kursangebot!

Und vergesst nicht, den Preis für das benötigte Zeichenmaterial mit einzuberechnen: Ihr braucht Bleistift, Federtasche, Lineal, Radiergummi usw.!

Aber um Eure Geldbeutel etwas zu schonen und um wöchentlichen Unterricht zu umgehen, könnt Ihr auch im Rahmen von Privatunterricht die Grundlagen des Zeichnens lernen.

Bei Superprof gehören Freizeitkurse zu den günstigsten Angeboten! Hier einige durchschnittliche Preise:

  • 21,95€ für einen Zeichenkurs,
  • 21,51€ für einen Illustrationskurs,
  • 20,47€ für einen Comic-Kurs
  • oder 21,90€ für einen Kunstgeschichte-Kurs.

Es ist sogar möglich, den Preis für einen Zeichenkurs zu senken, indem Ihr die Angebote einiger Lehrer nutzt.

Die erste Unterrichtsstunde wird oft kostenlos angeboten. So könnt Ihr Euch nicht nur mit dem Zeichnen an sich vertraut machen, sondern auch zu sehen, ob Ihr mit dem Lehrer gut zurechtkommt.

Außerdem gibt es in vielen Fällen Rabatt für ein 10-stündiges Paket von Unterrichtseinheiten mit demselben Lehrer gewährt. Denn Ihr könnt Euch bestimmt denken, dass es mindestens 10 Stunden dauern wird, bis Ihr die Grundlagen des Zeichnens beherrscht.

Wie überbrückt Ihr effektiv die Zeit zwischen zwei Zeichenkursen?

Es kann lange dauern, bis der nächste Zeichenkurs beginnt.

Wie könnt Ihr also die Zeit zwischen zwei Kursen überbrücken und dabei noch Fortschritte machen?

Viele Übungen können Eure motorischen und geistigen Fähigkeiten verbessern, die beim Zeichnen nützlich sind.

Das visuelle Gedächtnis spielt hier eine wesentliche Rolle.

Manchmal malt man zum Beispiel Landschaften oder andere Szenarien, die man nur wenige Sekunden oder Minuten sieht. Dann ist es besonders wichtig, sich an die Szene bis ins kleinste Detail zu erinnern, um sie möglichst originalgetreu auf das Papier zu bringen.

Geht zum Zeichnen in die Natur! In der Natur könnt Ihr Zeichnen üben, indem Ihr das Gesehene aus dem Gedächtnis aufs Papier bringt! Quelle: Valentin Sabau from Pixabay

Das könnt Ihr gut üben! Geht raus und zeichnet zum Beispiel die Menschen auf der Straße. Das wird Euch dabei helfen, Euer Auge zu schulen und an Eurem Gedächtnis zu arbeiten.

Konzentration und Sorgfalt sind ebenfalls wesentliche Voraussetzungen für Euren zeichnerischen Fortschritt. Ihr solltet regelmäßig zeichnen und die alltäglichen Sorgen beiseite lassen, um Euch auf die Zeichnung vor Euch konzentrieren zu können.

Zeichnet also, so viel Ihr könnt!

Nutzt das gute Wetter, um die Pflanzen in einem Parks oder die Passanten auf der Straße zu zeichnen. Viel wildes Gekritzel kann sogar einige Vorteile haben. Denn nur so macht sich ein guter Zeichner die Hände schmutzig und lernt aus seinen Fehlern.

Darüber hinaus werdet Ihr durch die Variation der verwendeten Techniken neue Wege des Zeichnens kennenlernen. Viele Künstler bleiben bei einer Technik, weil sie sich mit Holzkohle oder Pastell wohlfühlen. Es gibt jedoch eine Menge Materialien und noch mehr Möglichkeiten zu zeichnen.

Und wenn Ihr die Gelegenheit habt, geht ins Museum, um die Vielfalt der ausgestellten Werke zu entdecken! Dort könnt Ihr Euch inspirieren lassen und Euch für neue Stile öffnen. Alleine, mit Freunden oder mit der Familie kann ein Museum für jeden eine Bereicherung sein.

Und warum nicht eine eigene Ausstellung organisieren? Die Kritik der Besucher wird Euch nur zusätzlich helfen, Fortschritte zu machen.

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