„Habe keine Angst vor Perfektion – du wirst sie ohnehin nie erreichen.“ – Salvador Dalí

In Deutschland gibt es zahlreiche kreative Köpfe und viele Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit der Kunst bestreiten können – sei als Designer, Bildhauerin, Fotograf oder Malerin. Doch viele widmen sich auch einfach nur in ihrer Freizeit künstlerischen Projekten, um ein bisschen runterzufahren und etwas Schönes mit den eigenen Händen zu schaffen.

Wusstest Du, dass Malen das Wohlbefinden steigert? So kann man z.B.:

  • Seine Probleme vergessen: Man konzentriert sich nur auf das Blatt Papier oder die Leinwand vor einem.
  • Sich entspannen und eine neue Sicht auf die Welt entdecken.
  • Sich der Welt öffnen: Matisse sagte einmal: „Das Auge sieht nur das, was der Geist zu begreifen bereit ist“.
  • Sich entfalten: Man ist extrem stolz, wenn man es schafft, ein Bild schön nachzumalen oder sogar etwas ganz Eigenes und Neues zu kreieren.

Hier unser kleiner Guide rund ums Thema Malen Lernen.

Robert
Robert
Lehrerkraft für Malerei
5.00 5.00 (7) 14€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Daniela sabina
Daniela sabina
Lehrerkraft für Malerei
5.00 5.00 (5) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anne
Anne
Lehrerkraft für Malerei
5.00 5.00 (5) 65€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Hjördis
Hjördis
Lehrerkraft für Malerei
35€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Gayeon
Gayeon
Lehrerkraft für Malerei
5.00 5.00 (1) 20€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Anna
Anna
Lehrerkraft für Malerei
22€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Toreah
Toreah
Lehrerkraft für Malerei
25€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!
Raffael
Raffael
Lehrerkraft für Malerei
23€/h
1. Unterrichtseinheit gratis!

Diese Malutensilien brauchst Du

Bevor man loslegen kann, braucht man natürlich erst einmal eine gewisse Grundausstattung fürs Malen. Im Gegensatz zum Zeichnen, wo alleine ein Blatt Papier und ein Bleistift (oder Kohlestift, Rötelstift o.Ä.) reicht, braucht man zum Malen ein bisschen mehr Zubehör.

Was für Künstlerbedarf brauche ich zum Malen?
Pinsel bzw. Malmesser, Farben und Leinwand: Das sind die Basics für die Malerei. | Pexels

Was genau Du brauchst, hängt natürlich davon ab, welche Art von Malerei Du betreiben willst: Aquarellmalerei, Ölmalerei, Gouachemalerei, auf Leinwand oder Papier usw. Doch einige Dinge braucht jeder Maler und jede Malerin, egal, in welche Richtung es geht. Die Art der Farben ist dann einfach der nächste Schritt.

Die Pinsel: Du denkst, ein Pinsel ist einfach ein Pinsel? Weit verfehlt! Denn es gibt zahlreiche verschiedene Größen und Ausfertigungen und je nachdem, was und wie Du malen willst, hast Du die Qual der Wahl:

  • Griff: Kurz oder lang? Naturholz oder lackiert? Dicker oder dünner?
  • Haartyp: Echthaar (Naturhaar) oder Kunsthaar (Synthetikhaar)?
  • Pinselkopfform: Borstenpinsel, Rundpinsel, Stupfpinsel, Katzenzungenpinsel usw.?

Und soll es überhaupt ein Pinsel sein oder willst Du vielleicht auch mit einem Malmesser bzw. Spachtel, Holzstäbchen etc. arbeiten?

Tipp: Wenn Du mal mit Ölfarben, mal mit Acrylfarben arbeiten willst, solltest Du zwei verschiedene Pinselsets haben. Die Farben vertragen sich nicht so gut und es könnte sonst zu ungewünschten Effekten kommen.

Du bist Dir nicht ganz sicher, welcher Pinsel für welche Technik und Farbenart besser geeignet ist? Frag am besten einen Profi (z.B. Kunstlehrerin) oder lass Dich im Fachgeschäft beraten. In Online-Shops für Künstlerbedarf findest Du außerdem auch Produkte nach Kategorien geordnet, z.B. Ölmalpinsel, Acrylpinsel usw.

Nun hast Du also den Pinsel. Was außer der Farbe ist noch nötig, damit man ein Kunstwerk erschaffen kann? Klar, der Malgrund! Für Wasserfarben nimmt man in der Regel gerne Papier oder ein Skizzenbuch (mit speziellem Papier extra für Aquarelle). Mit Ölfarben und Acrylfarben malt man aber oft auch auf eine Leinwand. Schau Dich im Schreibwarenladen nach verschiedenen Papierarten und -dicken um und lass Dich beraten, welche Gewebeart und Keilrahmengröße für Dich infrage kommt.

Weitere Malutensilien, die sinnvoll sein können:

  • Ein Mischpalette: um die Farben entsprechend zu mischen.
  • Eine Staffelei: natürlich nur nötig, wenn Du auf Leinwand malst.
  • Ein Materialkoffer: um alles schön ordentlich zu verstauen und das Material gut transportieren zu können.

Was die Farbwahl angeht, kommt es ganz darauf an, was Du malen willst und wie Dein Niveau ist. Wasserfarben sind besser für Anfänger geeignet als Ölfarben, Acrylfarben sind ein guter Mittelweg. Auf boesner findest Du verschiedene Einsteigersets. Du kannst also auch einfach mal mehrere Farbenarten durchprobieren.

Welche Farbtechniken gibt es?

Die zwei Hauptarten, wenn es um die klassische Malerei auf Leinwand geht, sind Ölmalerei und Acrylmalerei.

Die Ölmalerei gilt als die Königsklasse der klassischen europäischen Malerei ab der Renaissance. Van Gogh, Rembrandt, da Vinci usw. – sie alle malten ihre weltberühmten Gemälde mit Ölfarben. Egal ob Stillleben, Porträt oder Landschaft: Auch heute noch verwenden professionelle Künstlerinnen und Künstler und auch passionierte Hobbymaler gerne diese besondere Art von Farben.

Warum ist Ölmalerei so besonders?
Ölmalerei gilt als die Königsklasse der klassischen Malerei. | Quelle: Pixabay

Der Hauptbestandteil von Ölfarben ist natürlich Öl. Zusätzlich mischt man noch anderes Öl dazu (Terpentinöl und/oder Leinöl), bevor man die Farbe auf die Leinwand aufträgt. Mit wenigen Ausnahmen (Alla-Prima-Technik) wird Ölmalerei in mehreren Farbschichten vollzogen, was zu einer sehr langen Trocknungszeit führt (eine Schicht muss immer erst trocknen, bevor man darüber malen kann). Die Regel dabei ist: „Fett auf mager“. Die nachfolgende Schicht muss also immer öliger sein als die vorherige.

Man hört es schon raus: Ölmalerei ist eine komplexe und langwierige Angelegenheit. Man sollte also schon ein gewisses Niveau haben, bevor man sich dieser Technik widmet.

Für blutige Anfänger im Malen empfehlen wir deshalb eher Wasserfarben. Sie sind günstig und leicht zu handhaben und dadurch, dass man auf Papier malt, ist auch nicht viel verloren, wenn ein Bild missrät. Deswegen übt man wohl damit auch im Fach Kunst in der Schule. Doch keine Angst, diese Art von Malerei ist nicht nur etwas für Kinder. Es gibt durchaus Künstler, die für ihre wunderschönen und ausdrucksstarken Aquarelle bewundert werden.

Ein guter Kompromiss bzw. Mittelweg zwischen der einfachen Handhabung von Wasserfarben und der Strahlkraft auf Leinwand von Ölfarben sind Acrylfarben. Sie vereinen beide Eigenschaften in sich und können je nach Verdünnungsgrad mehr in die eine oder andere Richtung tendieren.

Probier also einfach mal aus, wie sich die Farben auf Deinem Pinsel anfühlen und wie sie sich verhalten, wenn Du sie aufträgst. Beliebte Motive für den Anfang sind bunte Blumenwiesen oder abstrakte Malerei, denn dort kannst Du die volle Farbkraft ausschöpfen und wenn gewünscht, auch die fließenden Aquarelleffekte nutzen.

Und gib ja nicht auf, wenn nicht gleich alles klappt! Wie jedes Handwerk erfordert Malerei viel Übung und Geduld! Und sollte es nichts werden mit den großen Kunstwerken, hast Du trotzdem etwas für Dich getan, Dich entspannt und etwas Kreatives geschaffen. Und Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters.

Wie kann ich online Malen lernen?

Wenn man heutzutage etwas Neues lernen möchte, hat man natürlich oft den Reflex, ins Internet zu gehen und sich erstmal dort ein bisschen umzuschauen. Und das ist auch ganz logisch: Kein anderes Medium ist so vielfältig und schier unendlich, bietet Zugriff auf Inhalte aus aller Welt und ist dabei oft auch noch kostenlos!

Abgesehen von der Vielfalt und den geringen (bis keinen) Kosten, gibt es noch weitere Vorteile, wenn man mithilfe des Internets malen lernt:

  • Flexibilität beim Lernen, was Ort und Zeit angeht
  • Genau das lernen, wofür Du Dich interessierst
  • Du hast selbst in der Hand, wie oft und wie intensiv Du lernen und üben willst

Doch wie kann man vorgehen, wenn man online malen lernen möchte? Wo findet man passende Angebote?

Als erstes ist natürlich YouTube zu nennen, die Mutter aller Plattformen für DIY-Tutorials. Du findest bestimmte Channels rund ums Thema Malen und Zeichnen, wo immer wieder neue Videos zu verschiedenen Themen aufgeschaltet werden und natürlich auch einzelne Videos zu bestimmten Farbarten, Techniken, Malarten, Geräten (z.B. Grafiktabletts) und Motiven (z.B. Tiere malen, Pflanzen malen, Landschaften malen, Menschen malen, Porträts malen, abstrakt malen usw.).

Anleitungen, Videos, Blogartikel und Inspirationen findest Du außerdem auf spezialisierten Webseiten und Blogs sowie auf Instagram, Pinterest & Co.

Und bei allem Fleiß und praktischen Ansätzen darf man auch nicht unterschätzen, wie viel die theoretische Weiterbildung und die ästhetische Schulung des Auges bringt. Im Internet findest Du zahlreiche Bilder von Werken großer Künstler und theoretische Ausführungen zu bestimmten Techniken, Epochen usw. Sei aufmerksam und lass Dich von den ganz Großen inspirieren.

Gerade am Anfang kann es auch eine gute Idee sein, einfach mal bekannte Bilder nachzumalen und so Aspekte aus Bildkomposition, Farbmischung, Pinselstrichrichtung usw. zu verinnerlichen. Wenn Du dann genug Selbstbewusstsein und das Gefühl hast, Du hast die verschiedenen Techniken im Griff, werden Deine eigenen Bilder und Kreationen umso schöner!

Übrigens: Das Internet hilft nicht nur dabei, selbst (also alleine als Autodidakt*in) malen zu lernen, es kann auch als Kommunikationsmittel mit Profis dienen. Finde einen passenden Malkurs online und kontaktiere die Kursleiterin, falls Du fragen hast oder nimm gleich maßgeschneiderten Privatunterricht bei einem Kreativ-Coach via Webcam!

Mit einem privaten Coach Malen lernen

Wenn Du einfach so als Hobby malen lernen willst, hast Du mehrere Möglichkeiten. Du kannst z.B. in einem Verein, an einer Volkshochschule oder privaten Einrichtung einen Kurs belegen. Meist handelt es sich dabei allerdings um Gruppenkurse (v.a. an der VHS) oder teuren Privatunterricht (private Kunstakademien), was jeweils Vor- und Nachteile hat.

So ist ein Gruppenkurs an der VHS zwar günstiger, aber dafür ist die Betreuung nicht so individuell. Du könntest unterfordert sein und zu wenig lernen oder Du kommst nicht ganz mit, bräuchtest eigentlich etwas mehr Zeit und wirst dann irgendwie abgehängt.

Ein Privatkurs an einer Einrichtung dagegen ist zwar super individuell, kostet oft aber auch eine Stange Geld, weil Du nicht nur den Kunstlehrer bezahlst, sondern auch die ganze Struktur, Admin, Raummiete bzw. Vermittlungsleistung der Einrichtung, also Agenturkommission.

Ein guter Zwischenweg für ein maßgeschneidertes Angebot, das aber nicht ganz so viel kostet, ist Privatunterricht, den man auf eigene Faust organisiert. Du kannst Dir also selbst eine Privatlehrerin suchen. Vor allem, wenn es sich dabei um Studenten handelt, kannst Du ein recht gutes Schnäppchen machen.

Welche Vorteile hat privater Kunstunterricht?

  • Flexibilität: Der Unterricht kann bei Dir zu Hause, bei der Lehrkraft (z.B. im Atelier) oder via Webcam stattfinden.
  • Zeitmanagement: Die Kurszeiten sind nicht fix, es ist leichter, mal eine Lektion zu verschieben oder spontan länger oder kürzer zu machen, je nach Inspiration und Flow.
  • Zugang: Auch wenn Du nicht in einer Großstadt wohnst, hast Du so Zugang zu Profis aus ganz Deutschland und darüber hinaus.
  • Spezialisierte Angebote: Du hast ein ganz bestimmtes Ziel, das Du verfolgst, z.B. ein hieb- und stichfestes Portfolio mit Deiner Bewerbung an einer Kunsthochschule einzureichen? Es gibt Kunststudenten und Privatlehrerinnen, die Dir genau dabei helfen können.
Was bringt Privatunterricht Malerei?
Lerne mit einem Kreativ-Coach und entwickle Dein eigenen Malstil weiter. | Quelle: Pixabay

Haben wir Dich überzeugt? Dann hör Dich jetzt in Deiner Umgebung um, mach Aushänge oder such gleich auf Superprof den passenden Malerei-Privatlehrer für Dich! Einfach „Malerei“, Unterrichtsart (per Webcam oder Angesicht zu Angesicht), Deinen Ort (+ Radius) angeben und los kann es gehen mit Deiner künstlerischen Aus- bzw. Weiterbildung! 

Auf der Suche nach einer Lehrkraft für de Malerei?

Dir gefällt unser Artikel?

5,00/5, 1 votes
Loading...

Anna

Man lernt nie aus ...