Du liebst Zeichnen und Malen und würdest am liebsten alles skizzieren, was dir unter die Augen kommt? Dein Skizzenbuch ist quasi ständig voll und du verbringst deine Zeit damit zu kritzeln, radieren, spitzen, auszumalen? Dann hast du dich vielleicht schon einmal gefragt, ob man mit Zeichnen wirklich einen Beruf ergreifen kann.

BerufWas du zeichnestTypische ArbeitsfelderAusbildung / Einstieg
Grafiker*in / Grafikdesigner*inLogos, Layouts, IllustrationenWerbung, Medien, Marketing, VerlageAusbildung, Studium oder Portfolio
Illustrator*inBilder für Geschichten & InhalteBücher, Magazine, Online, WerbungStudium, Ausbildung oder Autodidakt*in
Kunstlehrer*inSkizzen, Übungen, BeispieleSchulen, BildungseinrichtungenLehramtsstudium / Kunstpädagogik
Architekt*inGebäude, Räume, EntwürfeArchitektur, BauplanungStudium + Praxis
Bauzeichner*inTechnische BauzeichnungenArchitektur- & IngenieurbürosAusbildung
Produktdesigner*inProdukte, PrototypenIndustrie, Technik, KonsumgüterStudium oder Ausbildung
Modedesigner*inModeentwürfe, KollektionenModehäuser, Labels, SelbstständigkeitStudium, Ausbildung oder Portfolio
Animator*inFiguren, Bewegungen, SzenenFilm, TV, Animation, GamesStudium / spezialisierte Ausbildung
Game Designer*inCharacters, Welten, Concept ArtGames, VR, Mobile GamesStudium oder Portfolio
Karikaturist*inÜberspitzte Porträts & SzenenZeitungen, Magazine, Online-MedienQuereinstieg + Portfolio
Comiczeichner*in / MangakaComics, Mangas, StoryboardsVerlage, SelbstständigkeitAutodidakt*in oder Studium

Die gute Nachricht: Ja, die gibt es. Und zwar mehr, als viele denken. Vom klassischen Kreativberuf bis hin zu technischen und digitalen Bereichen spielt Zeichnen in vielen Jobs eine zentrale Rolle. Wichtig ist dabei nicht nur Talent, sondern auch der passende Weg, der zu deinen Interessen und Stärken passt.

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Und los geht's

Grafiker*in

Du zeichnest gern, um dich auszudrücken, und kannst Ideen, Botschaften oder Gefühle visuell umsetzen? Dann wäre vielleicht Grafiker*in der richtige Beruf für dich!

Grafiker*innen werden fast überall gebraucht: in Werbung, Medien, bei Zeitungen und Zeitschriften, für Logos, Websites, Social Media, Produktbeschreibungen oder illustrierte Bücher. Hinter vielen Bildern, die uns im Alltag begegnen, steckt grafische Gestaltung.

Ein Bild vom Time Square mit vielen Werbeanzeigen.
Für viele dieser Werbungen sind Grafiker oder Illustratoren verantwortlich. | Credits: Joe Yates

Professionelle Grafiker bzw. Grafikdesignerinnen sind oft auch Kommunikationsspezialisten und entwerfen nicht nur einzelne Zeichnungen, sondern ganze Konzepte!

Wenn du lernen willst, wie du professionell mit Kunden umgehst, eigene Konzepte entwickelst, Aufträge abwickelst, verschiedene Grafik-Tools nutzt, und wirklich fundierte und professionelle Kenntnisse erlangen möchtest, kannst du eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Grafikdesign machen.

Diese Eigenschaften brauchst du, wenn du Grafiker*in werden willst:

  • Kreativität und Neugier
  • Zeichnerische und gestalterische Grundlagen
  • Bereitschaft, mit Design-Software zu arbeiten
  • Kommunikationsfähigkeit und Organisationstalent

Grafikerinnen bzw. Grafikdesigner haben zahlreiche wertvolle Kompetenzen und leisten einen wichtigen Beitrag zur modernen Kommunikation von Unternehmen, Organisationen, Einrichtungen und Privatpersonen.

Bei Superprof findest du ganz schnell den richtigen Zeichenkurs Frankfurt!

Illustrator*in

Du erzählst gern Geschichten mit Bildern? Deine Zeichnungen stehen nicht nur für sich, sondern transportieren Stimmungen, Inhalte oder ganze Welten? Dann könnte der Beruf Illustrator*in genau das Richtige für dich sein.

Viele Bilderbücher in einem Regal.

Illustrator*innen arbeiten überall dort, wo Bilder Inhalte erklären oder begleiten. Typische Einsatzbereiche sind Bücher (z. B. Kinder- oder Sachbücher), Magazine, Zeitungen, Onlineartikel, Werbung oder Social Media. Auch in Schulbüchern, auf Websites oder in Apps spielen Illustrationen eine wichtige Rolle.

Im Gegensatz zum klassischen Grafikdesign liegt der Fokus hier stärker auf dem Bild selbst. Illustrator*innen entwickeln einen eigenen Stil und setzen Texte oder Ideen visuell um – oft sehr frei und kreativ. Viele arbeiten selbstständig, projektbezogen oder für verschiedene Auftraggeber gleichzeitig.

Eine Ausbildung ist nicht zwingend notwendig. Entscheidend ist ein starkes Portfolio, das deinen Stil, deine Ideen und deine zeichnerischen Fähigkeiten zeigt. Trotzdem kann ein Studium oder eine Ausbildung im Bereich Illustration, Design oder Kunst hilfreich sein, um Techniken zu vertiefen und Kontakte zu knüpfen.

Das solltest du mitbringen:

  • Sehr gute Zeichenfähigkeiten
  • Freude am Erzählen mit Bildern
  • Eigenen Stil oder Lust, ihn zu entwickeln
  • Ausdauer und Selbstorganisation

Illustrator*in zu sein bedeutet oft viel Freiheit, aber auch Eigeninitiative. Wenn du gern selbstständig arbeitest und mit Bildern Geschichten zum Leben erweckst, ist dieser Beruf eine spannende Option.

Kunstlehrer*in

Du hast Lust, deine Leidenschaft und deine Skills an andere weiter zu geben? Insbesondere an Kinder und Jugendliche? Dann könntest du auch Kunstlehrer*in werden!

Je nachdem, an welcher Schulart du unterrichten möchtest, brauchst du ein Lehramtsstudium oder normales Kunststudium (+ eventuell Weiterbildung) oder eine Ausbildung in Kunstpädagogik.

Eine junge Frau malt an einer Staffelei, eine andere Frau schaut ihhr über die Schulter.
Um Kunstlehrer*in zu werden, musst du auch Pädagogische Fähigkeiten mitbringen. | Credits: Vitaly Gariev

Bevor du dich für eine solche Ausbildung / ein solches Studium entscheidest, solltest du dir gut überlegen, ob du für den Beruf des Lehrers gemacht bist. Es reicht nicht, gut im Malen und Zeichnen (oder auch Werken) zu sein, man muss auch mit Kindern und Jugendlichen umgehen können und Freude am Vermitteln haben. Auch in schwierigen Situationen muss man einen kühlen Kopf bewahren.

Kannst Du hinter diese Eigenschaften ein Häkchen setzen?

  • Künstlerisch begabt sein
  • Gerne mit Kindern und Jugendlichen arbeiten
  • Gut erklären können
  • Geduldig sein
  • Klar kommunizieren können (auch Grenzen setzen, wenn nötig)
  • Gut organisiert sein

Im Kunstunterricht regst du deine Schülerinnen und Schüler zum eigenständigen Malen und Zeichnen an, erklärst und übst verschiedene Zeichen- und Maltechniken und hilfst ihnen beim Umgang mit verschiedenen Materialien wie Holz, Ton, Metall usw.

Doch der Unterricht ist oft nicht nur praktisch: Es geht auch darum, ein Verständnis für Kunst und Ästhetik zu entwickeln und einen Einblick in die Kunstgeschichte mit ihren wichtigsten Epochen und Künstlern zu geben.

Den richtigen Zeichenkurs Nürnberg kannst du ganz einfach bei Superprof finden und direkt anfangen deine Fertigkeiten noch zu verbessern.

Architekt*in

Wenn du besonders gerne Gebäude, Räume und komplexe Strukturen zeichnest, wäre der Beruf des Architekten vielleicht auch etwas für dich. Was gibt es Schöneres, als ein Gebäude auf dem Papier (und natürlich heutzutage vor allem Computer) zu entwerfen und einige Zeit später mit eigenen Augen zu sehen, wie es erbaut wird?

Wichtig zu wissen: Für diesen Beruf reicht es nicht aus, nur kreativ zu zeichnen. Du brauchst ein gutes Auge für Perspektive, Details und Proportionen und solltest keine Scheu vor Mathematik, Technik und Statik haben. Außerdem gehört es dazu, Projekte zu planen, Abläufe zu koordinieren und verschiedene architektonische Stile zu kennen.

Vielleicht schaffst du es ja, dass dein Name einmal so bekannt wird wie die der großen Architekten der jüngeren Geschichte und von heute: Le Corbusier, Richard Meier, Renzo Piano usw.

Um Architekt*in zu werden, solltest Du folgende Eigenschaften mitbringen:

  • Präzises und sauberes Zeichnen
  • Interesse an Mathematik und Technik
  • Verständnis für Konstruktion und Räume
  • Organisations- und Planungsfähigkeit

Alternative: Bauzeichner*in

Wenn dich vor allem das technische Zeichnen reizt, ist der Beruf Bauzeichner*in eine spannende Alternative. Bauzeichner*innen erstellen detaillierte Pläne und Zeichnungen nach Vorgaben von Architektinnen oder Ingenieur*innen. Der Fokus liegt weniger auf Entwurf und Gestaltung, dafür stärker auf Genauigkeit, Maßstäben und technischen Details.

Der Vorteil: Bauzeichner*in ist ein Ausbildungsberuf und damit ein direkter, praxisnaher Einstieg in die Bau- und Architekturbranche.

Willst du noch besser werden? Schau dir doch mal die Zeichenkurse Berlin an und finde den Lehrer, der zu dir passt.

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Und los geht's

Produktdesigner*in

Es macht dir Spaß, Produkte, Objekte oder technische Konzepte zu skizzieren und dabei schon über mögliche Funktionsweisen nachzudenken? Dann ist der Beruf des Produktdesigners/der Produktdesignerin (auch: Industriedesigner*in) etwas Spannendes für dich.

Als Produktdesigner*in entwirfst du Alltagsgegenstände – von Möbeln und Haushaltsgeräten bis zu technischen Konsumartikeln. Oft beginnt der kreative Prozess mit Skizzen auf Papier, entwickelt sich über digitale 3D-Modelle und endet idealerweise mit einem serienreifen Produkt. Ein zentrales Hilfsmittel, um Ideen sichtbar und verständlich zu machen, ist das Zeichnen.

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Das solltest du für den Job als Produktdesigner*in mitbringen:

⚙️Technisches Interesse und räumliches Vorstellungsvermögen
🖌️Kreativität kombiniert mit pragmatischem Denken
🤔Interesse an Materialien, Funktion und Herstellung
🛠️Bereitschaft, mit CAD- und 3D-Software zu arbeiten

Der Job vereint kreatives Zeichnen und technisches Denken. Es ist wichtig, dass du neben deinem gestalterischen Talent auch Interesse an Materialien, Funktionen und Produktionsprozessen hast. In der Regel erfolgt der Einstieg über ein Studium oder eine Ausbildung in den Bereichen Produktdesign oder Industriedesign.

Modedesigner*in

Mode ist für dich mehr als Kleidung – sie ist Ausdruck, Stil und Statement? Dann könnte der Beruf Modedesigner*in genau dein Ding sein.

Einige Modedesign-Skizzen.

Modedesigner*innen entwerfen Kleidungsstücke und ganze Kollektionen, oft beginnend mit klassischen Modezeichnungen und Skizzen.

Dabei spielen Proportionen, Stoffe, Schnitte und Farben eine zentrale Rolle.

Auch wenn heute viel digital gearbeitet wird, bleibt das Zeichnen die Grundlage für Entwürfe und Ideen.

Das solltest du mitbringen:

  • Begeisterung für Mode, Stil und Gestaltung
  • Gefühl für Farben, Stoffe und Schnitte
  • Kreativität gepaart mit Trend- und Marktverständnis
  • Durchhaltevermögen und Eigeninitiative

Neben Kreativität brauchst du in diesem Beruf auch ein Gespür für Trends, Zielgruppen und den Markt. Mode ist Kunst, aber auch ein Geschäft. Der Weg führt häufig über ein Studium oder eine Ausbildung im Modedesign – alternativ kannst du dir mit viel Durchhaltevermögen auch eine eigene Marke aufbauen.

Animator*in von Zeichentrickfilmen

Bist du auch mit Trickfilmen von Disney oder vielleicht Animes groß geworden? Hat dich diese Leidenschaft nie ganz verlassen? Dann könntest du vielleicht selbst als Künstler*in in diesem Bereich tätig sein!

Eine Mickey Mouse Statue.
Den Sprung ins Berufsleben schaffen nur wenige Animator*innen | Credits: kaleb tapp

In Deutschland gibt es einige Hochschulen und Akademien, an denen du „Animation“, „Animation-Design“ bzw. „3D Animation for Film & Games“ studieren kannst: die mAHS, media Akademie der Hochschule Stuttgart, die Filmuni Babelsberg in Potsdam, die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg und die Internationale Filmschule Köln (der TH Köln).

Ein solches Studium bzw. eine Art private Ausbildung ist in der Regel schon nötig, weil es wichtig ist, die verschiedenen Prozesse bei der Produktion eines Animationsfilms zu kennen und zusätzlich zum Von-Hand-Zeichnen die entsprechende Software einsetzten zu können.

Diese Dinge solltest Du mitbringen bzw. zu erlernen bereit sein:

  • Kreativität und Sinn für Ästhetik sowie exzellente Zeichenskills
  • Umgang mit der entsprechenden Software (2D und 3D)
  • Blick fürs Detail und genaue Arbeitsweise
  • Stressresistenz und Flexibilität

Game Designer*in

Du liebst Games nicht nur zum Spielen, sondern denkst beim Zocken ständig darüber nach, wie Welten, Figuren und Levels gestaltet sind? Dann könnte der Beruf Game Designer*in perfekt zu dir passen.

Als Game Designer*in arbeitest du an der Entwicklung von Spielewelten, Charakteren, Interfaces und Spielmechaniken. Zeichnen spielt dabei vor allem im Bereich Concept Art eine große Rolle: Figurenentwürfe, Umgebungen, Objekte oder ganze Fantasy- und Sci-Fi-Welten entstehen oft zuerst auf Papier oder digital als Skizze, bevor sie weiter ausgearbeitet werden.

Der Beruf verbindet künstlerisches Zeichnen mit digitalem Arbeiten. Je nach Schwerpunkt arbeitest du an PC- und Konsolenspielen, Mobile Games oder auch an VR- und AR-Projekten. Die Branche wächst stark – ist aber gleichzeitig sehr kompetitiv. Ein gutes Portfolio ist daher oft wichtiger als formale Abschlüsse. Viele steigen über ein Studium im Bereich Game Design, Mediengestaltung oder Animation ein, andere sind Autodidakt*innen.

Das solltest du mitbringen:

  • Begeisterung für Games und interaktive Welten
  • Kreativität gepaart mit technischem Grundverständnis
  • Interesse an digitaler Gestaltung (2D/3D, Software, Tools)
  • Durchhaltevermögen und Lust auf Teamarbeit

Karikaturist*in

Für Dich ist Humor (vielleicht sogar schwarzer Humor) kein Fremdwort? Du liebst Wortspiele, provokative Bilder und Karikaturen? Dann könntest Du vielleicht politische*r Karikaturist*in werden!

Dieser Mischberuf aus Journalist*in und Künstler*in besteht darin, tagesaktuelle Geschehnisse und berühmte Persönlichkeiten überspitzt zu zeichnen und auf bestimmte Umstände oder Probleme aufmerksam zu machen. Diese Art der Kunst zeichnet sich insbesondere durch einen persönlichen Stil mit Wiedererkennungswert aus.

Eine alte Karikatur.
Karikaturen haben eine sehr lange Historie. Manche DInge lassen sich nur mit Humor ertragen.

Doch man darf sich keiner Illusion hingeben: Es gibt nicht viele Karikaturist*innen in Deutschland und in der Regel reicht es auch nicht, nur für eine Zeitung oder Zeitschrift zu arbeiten.

Dafür hast du ein recht breites Spektrum zur Auswahl: Tageszeitungen, Wochenzeitungen, Satirezeitschriften wie die Titanic – nahezu alle politischen Print- und Online-Medien kommen infrage.

Diese Eigenschaften solltest du für diesen Beruf mitbringen:

  • Merkmale von Karikaturen kennen und Umsetzung derselben
  • Fundiertes Wissen in den Bereichen Gesellschaft und Politik (und die Bereitschaft, ständig auf dem Laufenden zu bleiben)
  • Gute analytische Fähigkeiten und Fokus auf die wesentlichen Elemente
  • Die Fähigkeit, schnell und präzise zu zeichnen (sodass man berühmte Persönlichkeiten leicht wiedererkennt)

Comiczeichner*in oder Mangaka

Du liebst es, mit Zeichnungen Geschichten zu erzählen und hast schon von klein auf kleine Bildergeschichten gezeichnet und gemalt? Dann wäre vielleicht der Beruf Comiczeichner*in (bzw. Mangazeichner*in) etwas für Dich …

Auch wenn es nicht einfach ist, sich auf dem Markt durchzusetzen, wenn man es geschafft hat, ist es ein vielversprechender Markt! Deutschland ist zwar ganz gut mit dabei, aber nicht ganz so Comic-affin wie andere europäische Staaten (insbesondere Frankreich und Italien) oder viele asiatische Länder.

Kannst Du nicht nur gut zeichnen, sondern auch:

  • Dir Geschichten ausdenken und zu Papier bringen?
  • Gut beobachten und zeichnerisch wie bildhaft wiedergeben?
  • Inspiration finden, wenn es darauf ankommt?
  • Deine Ideen klar und effizient präsentieren („pitchen“)?

Du konntest hinter diesen Punkten ein Häkchen setzen und hast Lust, dich ins Abenteuer Comic zu stürzen? Dann gibt es verschiedene Möglichkeiten …

Ein Haufen voller bunter Comics.

Viele Comic-Zeichnerinnen und -zeichner sind Autodidakt*innen, haben sich die nötigen Fertigkeiten also selbst beigebracht. Das ist natürlich eine Möglichkeit, denn am Ende zählt nur, ob du mit deinen Bildern und Geschichten begeistern kannst, nicht, was du ursprünglich gelernt hast (genauso wie bei konventionellen Autoren).

Doch wenn du es ein bisschen systematischer angehen willst und einen Abschluss vorweisen möchtest, kannst du natürlich auch etwas aus dem Kunst- und Medienbereich studieren, sei es Illustration, Animation oder Mediengestaltung.

Natürlich gibt es noch weitere Gründe, Zeichnen zu lernen und zu perfektionieren und viele weitere Berufe, die man als kreativer Mensch, der gut zeichnen kann, ergreifen kann. Stöber einfach mal durchs Internet und lass dich inspirieren!

Mit KI zusammenfassen:

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Lea

Ich liebe die Naturwissenschaften, meine große Leidenschaft ist das Meer. Das Schreiben und die Kreativität habe ich schon als Kind geliebt.