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So könnt Ihr als Spanischlehrer Euren Kurs vorbereiten

Superprof Blog DE > Sprachen > Spanisch > Wie kann ich meinen Spanischunterricht organisieren?

Spanisch ist die offizielle Sprache in 21 Ländern und in den USA sowie in der Geschäftswelt die am zweithäufigsten verwendete Sprache.

Ihr seht, heutzutage ist es von riesigem Vorteil, wenn man Spanisch sprechen kann.

Es ist gar nicht so einfach, eine Fremdsprache zu unterrichten. Wenn man Spanischstunden gibt, ist das nicht anders.

Auch wenn Spanisch den Ruf hat, etwas leichter zu erlernen zu sein als andere Sprachen, erfordert es dennoch viel Arbeit, sie zu unterrichten.

Spanisch lernt man sicherlich sehr viel schneller als Französisch oder Chinesisch, aber man sollte sich nicht zu früh freuen.

Wie bei allen lebendigen Sprachen muss man auch für Spanisch Vokabeln und Grammatik lernen, aber auch Aussprache sowie Hör- und Leseverstehen üben.

Womit sollte man als Spanisch Lehrer am besten anfangen?

Wie könnt Ihr Euren Schülern klar, präzise und pädagogisch wertvoll die spanische Sprache vermitteln?

Wenn Ihr unsere Ratschläge befolgt, dann werdet Ihr schon bald einzigartig gute Spanisch Nachhilfelehrer!

Ein Spanisch Lehrer muss gut organisiert sein

Um klar und erfolgreich Spanisch unterrichten zu können, müsst Ihr auf jeden Fall gut organisiert sein!

Ihr müsst Euch auf den Unterricht vorbereiten und ganz besonders Eure Spanischstunden gut strukturieren.

Wie strukturiert Ihr Euren Unterricht am besten? Um als Spanisch Lehrer erfolgreich zu sein, müsst Ihr Euren Unterricht organisieren. | Quelle: Unsplash

So strukturiert Ihr Euren Spanisch Kurs

  • Macht eine Liste mit Euren Unterrichtszielen.
  • Notiert unter jedes Ziel die jeweiligen Lerninhalte.
  • Sucht Euch passendes Unterrichtsmaterial heraus.
  • Wählt angebrachte Aufgaben für praktische Übungen aus.
  • Bereitet einen klaren Plan vor, den Ihr dann Eurem Schüler zur Verfügung stellt. (Zum Beispiel: Montag spanische Grammatik üben, Dienstag Spanisch-Vokabeln Lernen…)

Spanisch muss man im Ganzen lernen, also variiert Eure Unterrichtsthemen und Lektionen, damit sich Euer Nachhilfeschüler nicht langweilt.

Betrachtet Euch selbst kritisch

Spanischlehrer werden bedeutet auch, dass Ihr Euch selbst noch einmal genau betrachten soll – schließlich könnt Ihr die Sprachkenntnisse Eurer Schüler am besten verbessern, wenn Ihr Euch selbst stetig verbessert!

Gebt Euch also besonders viel Mühe, um Euch möglichst schnell und viel als Lehrer zu verbessern und Eure eigenen Spanischkenntnisse stetig zu testen und aufzufrischen.

Um perfekter Spanisch Lehrer zu werden, könnt Ihr zum Beispiel einen Sprachaufenthalt in Spanien machen. So lernt Ihr nicht nur die Sprache, sondern auch die spanische Kultur so richtig kennen.

Wieso nicht mal für ein paar Wochen oder sogar Monate nach Barcelona zum Spanisch lernen?

Spanisch ist Eure Muttersprache? Das kann für Eure Spanisch-Schüler unglaublich spannend sein, da Ihr automatisch mit der spanischen Kultur eng verbunden seid.

Das gleiche gilt natürlich auch für Eure persönlichen Erfahrungen in Zentralamerika oder Südamerika. Gestaltet Euren Unterricht interessanter, indem Ihr Euren Schülern die Kunst der Sprache und Kultur nahebringt.

Ihr solltet Euch außerdem ständig um neue Unterrichtsmaterialien kümmern. Am besten sind interaktive Aufgaben.

In unserem digitalen Zeitalter gibt es zahlreiche tolle Lernmethoden, die auch noch Spaß machen. Schüler lernen dreimal so schnell, wenn sie beim Lernen Spaß haben – seid also kreativ!

Passt Euch an die Erwartungen Eurer Spanisch Schüler an

Ein guter Lehrer muss vor allem eines: gut zuhören können!

Jeder Lehrer muss gut zuhören können! Hört Euren Schülern zu, um ihnen das beizubringen, was sie brauchen. | Quelle: Unsplash

Achtet also ab Eurer ersten gemeinsamen Unterrichtsstunde darauf, dass Ihr genau versteht, was sich Euer Schüler von seinem Spanischunterricht bei Euch erwartet.

Möchte er sich im Urlaub in Madrid auf Spanisch unterhalten können? Sein Business Spanisch verbessern, um sich besser mit internationalen Kunden verständigen zu können? Oder einfach das globale Verständnis der Sprache weiterentwickeln?

Es gibt zahlreiche Methoden, Spanisch zu unterrichten. Ihr solltet Eure Spanischstunden also genau auf die Wünsche Eurer Schüler zuschneiden.

Aus diesem Grund kann es sehr sinnvoll sein, wenn Ihr eine Gratis Probestunde Spanisch anbietet. Dann könnt Ihr testen, ob die Chemie zwischen dem Schüler und Euch passt.

Spanisch Lernen muss auf jeden Schüler individuell zugeschnitten werden.

  • Mündliche Sprechübungen eignen sich wunderbar für Schüler, die sich einfach im Ausland ein bisschen auf Spanisch unterhalten möchten. Euer Schüler sollte den Eindruck bekommen, wie in Spanien die Sprache zu lernen. Sprecht also am besten nur Spanisch miteinander!
  • Schüler, die ihre Sprachkenntnisse auffrischen möchten oder aber Nachhilfe fürs Spanisch Abi brauchen, könnten mit Unterrichtsmaterialien aus der Schule etwas anfangen.
  • Schüler, die sich auf ein Sprachzertifikat wie DELE vorbereiten, sollten unbedingt die praktische Anwendung der Sprache üben.
  • Auch das Alter Eurer Schüler spielt eine Rolle. Für ganz kleine Schüler solltet Ihr offensichtlich einen etwas spielerischen Ansatz wählen.
  • Wenn Euer Schüler vor einer Prüfung steht, dann müsst Ihr ihn erfolgreich motivieren! Zum Beispiel, indem Ihr ihm klarmacht, wie viel man heutzutage mit Spanisch eigentlich anfangen kann – und das überall auf der Welt!
  • Notiert die Fortschritte Eurer Schüler und vergesst nicht, sie ständig zu loben und ihnen zu zeigen, dass sie sich verbessern!

Anpassungsfähigkeit ist eine der wichtigsten Kompetenzen eines Spanischlehrers!

Zeitmanagement für Euren Spanisch Unterricht

Zeit kann sich schnell zu Eurem schlimmsten Feind entwickeln, wenn Ihr nicht aufpasst.

Überlegt Euch also einen Rhythmus, der Euch logisch erscheint: Eine Stunde pro Woche während des Semesters oder lieber Intensivunterricht während der Ferien?

Egal ob Ihr in einer Sprachschule, einer Hochschule oder Schule oder privat als Nachhilfelehrer Spanisch unterrichtet – es ist absolut wichtig, dass Ihr Euch an Euren Zeitplan haltet!

Wie wichtig ist Zeit Management für Euren Spanischunterricht? Behaltet während Eurer Spanisch-Stunden die Zeit im Blick. | Quelle: Unsplash

Ihr müsst einschätzen können, wie lange Euer Kurs dauert: die jeweilige Lektion, das Verständnis des Schülers und die praktische Umsetzung.

Hier unsere Ratschläge, wie Ihr Euren Zeitplan einhalten und Eure Ziele erreichen könnt:

  • Schlagt Eurem Schüler einen Intensivkurs vor, wenn er viel aufholen muss oder es sich um eine besonders schwierige Lektion handelt.
  • Teilt Euren Unterricht zeitlich ein: 30 Minuten Besprechung der neuen Lektion, 30 Minuten praktische Anwendung, 30 Minuten, um auf Fragen oder Schwierigkeiten einzugehen.
  • Wenn Ihr Einzelunterricht gebt, dann könnt Ihr auch Euren Schüler fragen, wie es ihm am besten passt.
  • Mit online Materialien könnt Ihr Zeit sparen: Online Aufgaben, Videos, Online Tools zur Vorbereitung der Spanischstunde…

Im Internet gibt es unglaublich viele spanischsprachige Lehrinhalte: von Sprachkursen bis zu Übungsaufgaben auf allen Niveaus, Videos und Texte etc.

  • Gebt Eurem Schüler Hausaufgaben: Ihr gewinnt sehr viel Zeit, wenn Euer Schüler sich auf den Unterricht vorbereitet. Eine Sprache zu lernen bedeutet tägliche Arbeit.
  • Sprecht nur Spanisch während der Spanischstunde: Erklärt auf Spanisch und bringt Euren Schüler dazu, Eure Fragen auf Spanisch zu beantworten. Ohne dass Ihr beide es bemerkt, werdet Ihr doppelt so viel Spanisch sprechen wie sonst!

Die Vorbereitung auf Eure Spanisch Stunde

Jede Eurer Spanisch Stunden muss vorbereitet werden. Wenn Ihr gut organisiert seid dann wirkt sich das auf den Erfolg Eures Unterrichtes aus.

So verbreiten Eure Schüler, dass Ihr gut Spanisch unterrichten könnt, was Euch die Suche nach neuen Schülern für Eure Spanischkurse erheblich erleichtert!

Sobald Ihr Eure Schüler und ihre Bedürfnisse erst einmal kennt, könnt Ihr individuelle Lernziele entwickeln und auf diese hinarbeiten.

Gestaltet Euren Unterricht abwechslungsreich und mit verschiedenen Aufgaben und Materialien: Videos, Audios, Fotos, Spiele…

Hier sind unsere Ratschläge zur richtigen Vorbereitung Eurer Spanisch-Stunden:

  • Wenn Euer Schüler sich mündlich verbessern möchte, dann sucht Euch einige Aufgaben zum Ausdruck und Verständnis aus.
  • Wenn Euer Schüler sich schnell verbessern soll, dann sucht passende und interessante Materialien aus.
  • Der Unterricht für Erwachsene ist natürlich anders als der für Kinder. Welche Unterschiede gibt es zum Beispiel bei der Festsetzung von Tarifen für Spanisch Sprachkurse?
  • Für Schüler, die sich aufs Abitur vorbereiten möchten, verwendet Ihr am besten passende Materialien und einen verschulten Unterricht. Grammatik, Konjugation, Vokabeln und Regeln sind hier besonders wichtig.
  • Eure Schüler müssen sich bei Euch wohl fühlen, also wechselt nicht jede Woche das System.
  • Wenn Eure Schüler Anfänger sind, dann solltet Ihr sie nach und nach mit der Sprache vertraut machen. Sprecht also nicht zu viel und zu schnell Spanisch, sonst verunsichert Ihr sie und sie verlieren die Motivation.
  • Bereitet Beispiele und einfache aber präzise Erklärungen vor.
  • Erstellt Lernblätter: Vokabeln, Ausdrücke, Wörter, häufige Sätze…
  • Regelmäßige Tests helfen Euch dabei, den Fortschritt Eurer Schüler zu beobachten.

Strukturiert Eure Stunden im Voraus! Auch als Lehrer müsst Ihr Euch auf den Unterricht vorbereiten! | Quelle: Unsplash

Macht Euch sorgfältig Gedanken über Eure Materialien, bevor Ihr sie mit dem Schüler anwendet.

  • Vergesst niemals: Euer Spanisch Unterricht muss Spaß machen! Also konzentriert Euch auf praktische und interaktive Aufgaben.
  • Euer Schüler muss das Niveau haben, um Eure Aufgaben lösen zu können.
  • Passt Eure Aufgaben an die Interessen und Hobbies Eurer Schüler an. Ein Literatur Fan könnte zum Beispiel Don Quijote auf Spanisch lesen.

Das Wichtigste ist also, dass Euer Spanisch-Unterricht modern ist, an die Bedürfnisse Eurer Schüler angepasst, Vertrauen aufbaut und mit Spaß und Leichtigkeit Freude an der spanischen Sprache vermittelt.

Es gibt kein Wundermittel für den perfekten Lehrer. Bemüht Euch, empathisch, pädagogisch und kreativ zu sein!

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