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Diese Ausbildung benötigt Ihr, um Spanischunterricht geben zu können

Von Lea, veröffentlicht am 01/03/2018 Blog > Sprachen > Spanisch > Wie kann ich Spanischlehrer werden?

Ein Spanisch-Lehrer sollte vor allem eines können: fließend Spanisch sprechen!

Auf diese Weise könnt Ihr alle Fragen Eurer Schüler präzise und sicher beantworten.

Doch Spanisch Unterrichten bedeutet nicht nur, Euren Schülern Spanisch beizubringen – Ihr solltet sie ebenso kulturell und persönlich bereichern!

Egal ob Ihr an einem Gymnasium, einer Sprachschule oder zuhause unterrichtet, Ihr benötigt eine gewisse Vorbereitung darauf, anderen Leuten Spanisch beizubringen.

Nicht jeder ist für den Beruf des Lehrers gemacht, denn bloß, weil man gut Spanisch spricht, kann man es nicht automatisch unterrichten.

Wie könnt Ihr also Spanischlehrer werden? Welche Ausbildung benötigt Ihr dafür?

Wir erklären Euch, auf welchem Weg Ihr am besten Spanisch Lehrer werden könnt.

Was spricht für den Beruf des Spanischlehrers?

Der Beruf des Lehrers hat ganz einzigartige Vorzüge. Schließlich bereichert Ihr andere Leute mit dem Wissen, das Ihr Euch angeeignet habt.

Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, wenn man merkt, dass man jemand anderem etwas Neues beigebracht hat!

Doch dabei geht es nicht nur um den akademischen Fortschritt Eurer Schüler – besonders als Sprachlehrer habt Ihr die Möglichkeit, Eure Schüler persönlich weiterzuentwickeln.

Teilt Eure Begeisterung für die spanische Kultur und steckt sie damit an.

Womöglich wird sich aus diesem Grund einer Eurer Schüler eines Tages für einen Auslandsaufenthalt in Spanien oder Südamerika entscheiden!

Spanisch ist mehr als nur eine Sprache – begeistert Eure Schüler mit der Spanischen Kultur! | Quelle: Pixabay

Als Lehrer kann man sich außerdem häufig kreativ völlig frei ausleben. Lernen soll Spaß machen!

Also entscheidet Euch für Lehrmethoden und Lernmittel, die Ihr selbst interessant findet. Natürlich solltet Ihr dabei die Lernziele Eurer Schüler nicht ganz aus den Augen verlieren.

Wenn Ihr als Beamter an einer Schule unterrichtet, genießt Ihr außerdem einzigartige Vorteile wie Unkündbarkeit, eine hohe Rente und –  ganz besonders – Schulferien!

Spanisch wird als Sprache immer wichtiger, daher wird auch die Nachfrage nach Spanischlehrern stetig wachsen. Ihr braucht Euch also keine Sorgen darum machen, ob Ihr einen Job findet oder nicht.

Und auch die Tarife für Spanisch-Lehrer werden in Zukunft mit Sicherheit immer weiter steigen.

Hinzu kommt, dass Ihr Euch frei entscheiden könnt, auf welche Weise und wo Ihr Spanisch unterrichtet.

So könnt Ihr Euch im Laufe Eurer Karriere selbst weiterentwickeln und Euch mit der richtigen Fortbildung vom Anfänger Spanisch Lehrer zum Spanisch Professor an der Universität aufsteigen.

Spanisch auf Lehramt studieren

Um offiziell in Deutschland Spanisch unterrichten zu können, müsst Ihr einige Grundlagen erfüllen. Dabei wird danach unterschieden, wo Ihr unterrichten wollt.

Natürlich könnt Ihr privat sofort loslegen und ganz ohne Zertifikate oder Ausbildung Spanisch Nachhilfelehrer werden.

Schüler findet Ihr entweder privat oder auf Plattformen wie Superprof.

Auch als Spanisch Lehrer an einer Sprachschule oder Volkshochschule (VHS) hat man es nicht allzu schwer.

Die meisten Spanisch-Sprachschulen in Deutschland geben sich mit einem Nachweis für Fachkompetenz (zum Beispiel Sprachzertifikate) und persönliche Kompetenzen zufrieden.

Ein Hochschulabschluss oder eine Ausbildung sind hier zwar von Vorteil, aber kein Muss.

Anders sieht es für den Spanischunterricht an einer deutschen Schule oder Hochschule aus. Hierfür benötigt Ihr ein Lehramtsstudium.

Wenn Ihr Spanisch auf Lehramt studieren wollt, solltet Ihr wissen, was Euch ungefähr erwartet. Spanisch gehört zum Fachbereich Romanistik und Ihr werdet neben praktisch ausgerichtetem Sprachunterricht auch noch sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Fächer in Bezug auf Spanien haben.

Außerdem habt Ihr ein bis zwei Kombinationsfächer, zum Beispiel Deutsch, Englisch oder Mathe. Das bedeutet, dass Ihr Euch nicht einmal auf Spanisch beschränken müsst – so könnt Ihr später im Berufsleben sicher sein, dass Ihr Euch nicht irgendwann einmal langweilt.

Ihr möchtet Spanisch Lehrer werden? Mit einem Lehramtsstudium könnt Ihr später richtige Lehrer in einer Schule werden! | Quelle: Pixabay

Ihr könnt auch erst einmal einfach so Spanisch im Bachelor studieren und Euch dann erst später für einen Master of Education entscheiden.

In diesem Studium vertieft Ihr Eure didaktischen Grundlagen und spezialisiert Euch auf eine Schulform, die Ihr dann anschließend als Lehrer unterrichten könnt.

Dieser Master hat eine Regelstudienzeit von 4 Semestern. Anschließend seid Ihr für ein Referendariat in einer Schule berechtigt.

Allgemein ist ein Auslandsaufenthalt ein einem spanischsprachigen Land nicht nur eine tolle Erfahrung für Euch selbst, sondern auch ein guter Nachweis dafür, dass Ihr viel mit der Sprache in Berührung gekommen seid und sie praktizieren könnt.

Meistens ist ein Auslandssemester im Spanisch Studium daher Pflicht.

Auch Eure Schüler werden sich natürlich darüber freuen, wenn Ihr ihnen die Sprache möglichst realitätsnah beibringen könnt – und ihnen außerdem die spanische oder südamerikanische Kultur nahebringt!

In jedem Fall solltet Ihr jedoch über spanische Sprach-Zertifikate wie DELE oder TELC verfügen.

Diese Zertifikate dienen als offiziell anerkannter Nachweis über Euer Spanisch Sprachniveau, von A1 bis C2.

Das DELE ist auch in Spanien sehr hoch angesehen!

Wenn Ihr es dann einmal zum Spanisch-Lehrer geschafft habt, dann könnt Ihr Euch selbst auf die Schulter klopfen und entspannt zurücklehnen. Schließlich ist man als Beamter unkündbar!

Spanisch unterrichten außerhalb der Schule oder Universität

Wenn Ihr keine Lust auf den Stress eines Studiums habt, oder generell eigentlich nur nebenbei Schülern beim Spanisch Lernen helfen wollt, dann ist es die beste Lösung für Euch, Spanischnachhilfe-Lehrer zu werden!

Besonders Studenten entscheiden sich sehr gerne für diese Option, um sich dank ihrer Spanischkenntnisse etwas dazu zu verdienen. Informiert Euch bei uns darüber, wie viel Ihr als Spanisch Lehrer für Eure Stunden verlangen könnt.

Ihr seid Muttersprachler oder studiert Spanisch? Noch besser, denn mit einer solchen Qualifikation werdet Ihr es sehr einfach haben, Spanisch Schüler für Euren Nachhilfe Unterricht zu finden.

Ihr könnt eigentlich sofort mit dem Spanisch Unterrichten loslegen, und sogar von zu Hause aus Spanisch unterrichten indem Ihr Schülern beim Spanisch Lernen Online behilflich seid. Dabei habt Ihr zwei Optionen:

  • Meldet Euch als Spanisch Lehrer bei einem Nachhilfeverein
  • Macht Euch selbstständig und sucht mit Hilfe von Kleinanzeigen oder Online Plattformen nach Spanisch-Schülern zB. (Spanischkurs München).

Auf Superprof findet Ihr zum Beispiel ganz unkompliziert Schüler in Eurer Region – und habt Ihr schon einmal darüber nachgedacht, online Spanisch Unterricht zu geben?

Warum versuchst Du nicht auch, online einen Lehrer zu finden? Im Internet könnt Ihr ganz einfach Online Nachhilfeschüler finden. | Quelle: Pixabay

Als Nachhilfe Lehrer für Spanisch benötigt Ihr kein Diplom, lediglich Eure Sprachkenntnisse, Erfahrungen und pädagogischen Fähigkeiten werden Euch dabei helfen, einen Schülerstamm aufzubauen.

Auf Eurem Profil oder in Eurer Anzeige solltet Ihr Euch lediglich selbst gut verkaufen können. Hebt Eure persönlichen und professionellen Erfahrungen und Eure Verbindung zur spanischen Sprache und Kultur hervor.

Vielleicht habt Ihr ja mal einen längeren Auslandsaufenthalt in Spanien oder Südamerika gemacht?

Probiert es gleich aus und überlegt Euch, Spanisch Nachhilfe zu unterrichten!

Wenn Ihr merkt, dass Euch der Beruf als Spanisch-Lehrer unglaublich viel Spaß macht, dann entscheidet Ihr Euch womöglich später einmal dafür, staatlich anerkannter Lehrer an einer Schule oder Universität zu werden!

Spanischlehrer werden: Zwei weitere Optionen für Euch

Neben den klassischen Möglichkeiten, Spanisch in der Schule oder aber privat zu unterrichten, gibt es noch zwei weitere besondere Optionen.

Spanisch Wissenschaftler werden

Um anerkannter Spanischlehrer zu werden solltet Ihr wie bereits erklärt mindestens ein Bachelorstudium abschließen. Spätestens nach dem Master seid Ihr dann fertig!

Allerdings habt Ihr auch die Möglichkeit, Euer Studium bis zum Doktor Abschluss zu verlängern! Auf diese Weise könnt Ihr Wissenschaftler werden und internationale Spanisch Konferenzen leiten.

Um Wissenschaftler der spanischen Sprache werden, müsst Ihr eine Doktorarbeit schreiben und diese vor einer Jury von Experten verteidigen.

Diese Arbeit handelt von einem spanischen Forschungsbereich, entweder in der spanischen Literatur, Kultur oder Geschichte.

Ihr wollt Spanisch zu Eurer Wissenschaft machen? Wenn Ihr die spanische Sprache erforschen möchtet, dann könnt Ihr einen Doktor machen! | Quelle: Pixabay

Spanisch Privatlehrer werden

Wenn Ihr die Möglichkeit dazu habt, dann solltet Ihr natürlich auch darüber nachdenken, ob Ihr nicht privat Spanisch unterrichten möchtet.

Dabei habt Ihr die Wahl zwischen einem Status als Privatlehrer mit staatlicher Bezahlung über den Bildungsgutschein oder aber einem Status als Freiberufler.

Manche Spanischlehrer entscheiden sich sogar für eine Kombination aus beiden Optionen! Jeder Status hat seine Vorteile und Nachteile.

Allerdings solltet Ihr dabei beachten, dass Ihr natürlich fließend Spanisch sprechen müsst, auch wenn keine offizielle Ausbildung von Nöten ist.

Ein Diplom oder ein anderer Nachweis für Eure Sprachkenntnisse ist natürlich von großem Vorteil, denn so findet Ihr leichter Kunden.

Um eine Idee davon zu bekommen, mit welchem Verdienst Ihr als Private Spanischlehrer rechnen könnt, entdeckt hier beispielsweise das aktuelle Angebot auf Superprof für Privatunterricht (z.B. Spanisch Lernen Berlin) oder online per Webcam, für alle Niveaus (z.B. Spanisch für Anfänger).

*

Jetzt, da Ihr alle wichtigen Informationen beisammenhabt, könnt auch Ihr bald endlich Spanischlehrer werden.

Macht Euch Gedanken darüber, wer Eure Schüler sein sollen – Anfänger, Kinder, Fortgeschrittene, Geschäftsleute…

Schließlich müsst Ihr Euren Spanisch-Unterricht je nach Art Eurer Schüler unterschiedlich gestalten und organisieren.

Das gilt ebenso für die Größe Eurer Kurse – unterrichtet Ihr im Einzelunterricht oder eine ganze Klasse von 30 Schülern?

Und wieso versucht Ihr es nicht mal mit Spanisch Nachhilfeunterricht? Egal ob Ihr Vollzeit oder Teilzeit als Spanisch-Lehrer arbeitet, Ihr werdet schnell merken, wie viel Spaß dieser Beruf machen kann!

Jetzt müsst Ihr nur noch die passenden Preise und Tarife für Euren Spanisch Unterricht festsetzen

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