„Wenn man es eilig hat, sollte man einen Umweg machen."

- Japanisches Sprichwort

Egal, ob Du planst Deutschunterricht zu geben, Freiwilligenarbeit bei einer internationalen Organisation leisten oder einen Job in der japanischen Animészene finden möchtest - Arbeiten in Japan bringt einige Voraussetzungen mit sich und um Dich in Japan niederzulassen, musst Du Dich früher oder später mit der japanischen Bürokratie auseinandersetzen. Hier erfährst Du, wie Du nach Japan ziehen und dort auch offiziell arbeiten kannst.

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Hole Dir ein Arbeitsvisum, bevor Du nach Japan ziehst.

Während einem Praktikum oder Studium in Japan oder einer Urlaubsreise hast Du Dich in Japan verliebt und träumst nun davon langfristig im Land der aufgehenden Sonne zu leben?

Jedes Jahr wagen viele Deutsche den Schritt ins Ausland. Japan ist dabei besonders attraktiv für Arbeitnehmer.

Hast Du den perfekten Job erstmal gefunden, hört die Arbeit damit jedoch noch lange nicht auf. Wenn Du als Deutscher in Japan arbeiten möchtest, musst Du viele Schritte befolgen, bevor Dein Leben in Japan wirklich in trockenen Tüchern ist. Zunächst musst Du Dich um den Erhalt eines Arbeitsvisums kümmern.

Wähle dafür das Arbeitsvisum, das zu Dir passt.

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Okay, in Deinem Büro wird es vielleicht keine Kirschblüten geben - dafür jedoch die vollständige Tagesdosis "Japanisch". | Quelle: Pixabay

Wie in den meisten Ländern üblich, verlangt auch Japan ein Visum von deutschen Staatsangehörigen, die sich länger als drei Monate am Stück in Japan aufhalten wollen. Ein Arbeitsvisum ist drei Jahre gültig und kann danach verlängert werden. Es ermöglicht es Dir legal im ganzen Land zu arbeiten.

Um diese kostbare Bescheinigung zu erhalten, musst Du erst einmal ein  sogenanntes "Berechtigungszertifikat" anfordern. In der Regel kannst dies über Deinen künftigen Arbeitgeber veranlassen. Ein Arbeitsvisum zu erhalten ohne bereits einen unterschriebenen Arbeitsvertrag in der Tasche zu haben, ist sehr schwierig. Es gibt jedoch immer die Möglichkeit, erstmal für drei Monate mit einem Touristenvisum einzureisen, Dir während dieser Monate vor Ort einen Job zu suchen und vor Ablauf des Touristenvisums dann ein Arbeitsvisum zu beantragen.

Erst wenn Dein Arbeitgeber das Berechtigungszertifikat bei der japanischen Einwanderungsbehörde beantragt hat und Dir das Original geschickt wurde, kannst Du ein Arbeitsvisum beantragen.

Dein Visa-Antrag wird direkt an die japanische Botschaft in Deutschland weitergeleitet. Zu Deinem Termin vor Ort musst Du einige Dokumente mitbringen:

  • Deinen Pass,
  • ein Visumantragsformular,
  • ein Passfoto, das weniger als 6 Monate alt ist,
  • Dein Flugticket,
  • einen Nachweis der Echtheit des japanischen Unternehmens, bei dem Du arbeiten möchtest,
  • das Berechtigungszertifikat.

Der Preis des Visums liegt in der Regel zwischen 20€ und 60€, je nach Art des beantragten Visums (einfache oder mehrfache Einreise).

Die Besonderheit der japanischen Visa ist, dass Du kein Arbeitsvisum für Japan finden wirst, welches alle Berufsfelder abdeckt. Du musst eine Kategorie auswählen, die Deiner Arbeitstätigkeit entspricht:

  •      Visum für Lehrer,
  •      Visum für Künstler,
  •      Visum für Journalisten,
  •      Visum für Investoren und Wirtschaftsführer,
  •      Visum für Menschen in rechtlichen und steuerlichen Berufen,
  •      Visum für medizinische Dienstleistungen,
  •      Visum für Forscher,
  •      Visum für Instruktoren,
  •      Visum für Ingenieure,
  •      Visum für Geisteswissenschaftler und internationale Dienstleister,
  •      Visum für Athleten,
  •      Visum für qualifizierte Arbeitskräfte,
  •      Visum für kulturelle Aktivitäten,
  •      etc.

Die Visabestimmungen sind hier sehr streng. Du darfst in keinem anderen Beruf arbeiten als dem, für den Du Dein Arbeitsvisum erhalten hast.

Wenn Du planst Dich langfristig in Japan niederzulassen und nach Japan auswandern willst, ist es möglich nach einem längeren Zeitraum ein Visum für einen dauerhaften Aufenthalt zu beantragen. Dabei gibt es dann keine Einschränkungen mehr, was die Art Deiner ausgeübten Tätigkeit angeht.

Auf Jobsuche in Japan?
Ein Arbeitsplatz am Tokyo Bay gefällig? Dann mal ran an Deinen Lebenslauf! | Quelle: Pixabay

Es gibt vile gute Gründe nach Japan zu ziehen. Warum macht es Sinn sich auch einen Job in Japan zu suchen? Wenn Du in Japan arbeitest, gibt Dir das die Möglichkeit das Land auf eine ganz andere Art und Weise zu erleben.

Wenn Du nur nach einem Saisonjob (Wwofing, Work Away, Kellner etc.) suchst, dann ist das Working Holiday Visum für Dich am besten geeignet.

Aber Vorsicht: Das Working Holiday Visum wird grundsätzlich nur für Personen unter 30 Jahren erteilt und gilt lediglich ein Jahr. Dieses Visum ermöglicht es Dir, während Deines Aufenthalts in Japan einen kleinen Job zu finden und Dir damit Deine Reise ein Stück weit zu finanzieren.

Sobald Du Dein Visum in der Tasche hast - welches auch immer es letztlich geworden ist - und Du Deinen Fuß auf japanischen Grund und Boden gesetzt hast, stellen Dir die japanischen Behörden eine “Resident Card” aus. Auf diese Weise kannst Du Deinen legalen Aufenthaltsstatus im Falle einer Personenüberprüfung nachweisen. Falls Du in Japan nicht an den Flughäfen Chubut, Haneda, Narita oder Kansas landest, musst Du diese Karte beim regionalen Einwanderungsamt beantragen.

Vergiss nicht, sobald Du Deine endgültige Unterkunft gefunden hast, Deine Adresse auf der Resident Card einzutragen.

Ein kurzer Sprachkurs vorher gefällig? Dann schau auf Superprof nach den Angeboten unter Japanisch Kurs Berlin oder aber auch Japanisch Lernen München!

Eröffne ein japanisches Bankkonto

Hast Du gedacht, dass Du nach dem Erhalt Deines Visums mit allen administrativen Aufgaben durch bist? Ein klein bisschen länger musst Du Dich noch anstrengen!

Wenn Du Deine neue berufliche Tätigkeit in Japan aufnimmst, musst Du ein Bankkonto eröffnen, um Dein Gehalt auch ohne Probleme zu erhalten. Am Klügsten ist es sich hierbei für eine Bank mit einer Filiale in Deiner Nähe zu entscheiden. Du kannst Dich natürlich auch von anderen Expats und Auswanderern über die Vor- und Nachteile der einzelnen Banken beraten lassen.

Um Dein Bankkonto in Japan zu eröffnen, musst Du - wie könnte es anders sein - wiederum einige Papiere vorlegen.

Brauche ich ein japanisches Konto?
Für den Start ins japanische Leben benötigst Du auch ein echtes japanisches Bankkonto. | Quelle: Pixabay

Natürlich brauchst du hier die berühmte "Resident Card", die Du bei Deiner Ankunft am Flughafen erhalte hast und Deinen Reisepass. Außerdem benötigst Du einen Nachweis über Deinen Wohnsitz.

Die Suche nach einer Unterkunft in Japan ist keine leichte Aufgabe. Wenn Dein Unternehmen Dir keine Wohnung zur Verfügung stellt, musst Du Dich wahrscheinlich an ein Immobilienbüro wenden. Holen Dir Hilfe von einem Freund, der Japanisch sprechen kann, wenn Du jemanden kennst und wenn Du selbst noch nicht sicher in der japanischen Sprache bist.

Um Deinen Wohnsitz bei der Bank nachzuweisen, kannst Du einfach Deinen Mietvertrag mitbringen.

Die Bank wird Dich auch nach einer Telefonnummer fragen. Um eine japanische Telefonnummer zu erhalten, hast Du, wie in Deutschland, die Wahl zwischen einem Vertrag (in der Regel über zwei Jahre) oder einem Telefon mit einer Prepaid-Karte.

Zu guter Letzt musst Du dann nur noch einen Startbetrag auf Dein Konto einzahlen, um es zu aktivieren.

Suchst du noch einen Nachhilfelehrer in der Hansestadt zum Japanisch Lernen Hamburg?

Anmeldung bei der japanischen Sozialversicherung

Wie in Deutschland ist auch in Japan das Sozialversicherungssystem für alle Personen mit Wohnsitz im Land verbindlich. Es schützt den Einzelnen vor Risiken im Zusammenhang mit Krankheit, Alter, Arbeitsunfällen, Arbeitslosigkeit usw.

Wenn Du Dich in Japan von einem Arzt behandeln lassen möchtest, brauchst Du eine japanische Sozialversicherung oder zumindest eine Reiseversicherung!

Wenn Du mehrere Jahre für ein Unternehmen arbeitest, werden die Sozialversicherungsbeiträge normalerweise in Deinem Gehalt berücksichtigt. Du musst Dich in diesem Fall nicht selbst um Deine Versicherung kümmern.

Wenn Du allerdings selbstständig tätig bist, dann musst Du so schnell wie möglich zum Sozialversicherungsamt im Rathaus gehen.

Personen mit einem Working Holiday Visum sind hierzu nicht verpflichtet. Sie können auch eine Auslandsreiseversicherung in Deutschland abschließen. Dies ist eine gute Alternative, besonders, wenn Du noch nicht sehr gut Japanisch sprichst.

Du solltest jedoch nicht vergessen, dass das japanische Sozialversicherungssystem sehr interessant ist, da es 70% der medizinischen Kosten deckt, die Du möglicherweise haben wirst. Apropos Kosten: Rechne Dir bevor es nach Japan geht auf jeden Fall aus, wie viel Geld Du benötigst, um in Japan zu leben zu können!

Um Dich anzumelden, wirst Du nach einem Bankkonto für die Lastschrift gefragt werden. Der Preis Deiner Versicherung ist abhängig von Deinem Einkommen und Deinem Wohnort in Japan. Die Sozialversicherung für Arbeitnehmer, die ein Working Holiday Visum haben, beträgt jedoch im Allgemeinen nicht mehr als etwa 10 € pro Monat.

Mache Deine japanische Steuererklärung

Auswandern ist nicht immer einfach. Sobald die Arbeitserlaubnis erteilt, die Wohnung gefunden, das Bankkonto eröffnet und die Sozialversicherung angemeldet wurde, musst Du auch eine Steuerklärung einreichen.

Um Deinen Aufenthalt in Japan und insbesondere Deine beruflichen Tätigkeiten zu regeln, musst Du zum Rathaus gehen, um Deine Steuererklärung abzugeben und alle anfallenden Einkommenssteuern zu entrichten. Du bist allerdings erst nach einem Jahr Aufenthalt im Land steuerpflichtig.

Warte besser trotzdem nicht bis zur letzten Minute und kümmere Dich vorher um Deine Steuern. Du zahlst nationale Steuern auf der Grundlage Deines Einkommens und lokale Steuern auf der Grundlage  Deines Einkommens und Wohnortes.

Auch hier können Sie sich gerne um Hilfe in Ihrer Nähe bemühen, um Fehler zu vermeiden.

Eine Reise nach Japan, wenn man die Sprache nicht kennt, kann sehr schwierig sein, besonders wenn man vor Ort Arbeit finden möchte.

Eine Steuererklärung in Japan abgeben?
Auch eine Steuererklärung wartet bei einem Berufsstart in Japan auf Dich! | Quelle: Pixabay

Bei Problemen mit deinen Steuern oder anderen Dingen solltest Du daran denken, dass Du Dich immer an die deutsche Botschaft in Japan wenden kannst. In Zusammenarbeit mit dem Außenministerium hilft die Botschaft deutschen Auswanderern und erleichtert ihnen die Ankunft im Land.

Benachrichtige auch Deine Bank, das Finanzamt und das Bürgeramt in Deutschland über Deinen Umzug und Deinen neuen Arbeitsplatz.

Denn sobald Du alles erledigt hast, was für Dein Leben in Japan notwendig ist, wird es Zeit auch die deutschen Institutionen zu informieren.

Insbesondere solltest Du mit Deiner Bank sprechen, damit sie nicht glaubt, dass Dein Konto gehackt wurde.

Benachrichtige auch Deine Sozialversicherung und das Finanzamt über den Wechsel Deines Wohnsitzes. Du musst hier wahrscheinlich mit Hilfe Deines Arbeits - und Mietvertrages, sowie Deinem Visum nachweisen, dass Du tatsächlich in Japan lebst und arbeitest.

Diese Schritte sind sehr wichtig, um unnötige Doppelzahlungen zu vermeiden und Probleme im Zusammenhang mit Deinem Umzug zu vermeiden.

Wenn Du all diese Schritte erledigt hast, kannst Du Dein Abenteuer in Japan endlich in Angriff nehmen!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!