"Eine der Lektionen, die ich in den verschiedenen Phasen meiner Karriere gelernt habe, ist, dass Wissenschaft nicht alleine gemacht wird. Fortschritte werden erst durch Gespräche und den Austausch mit anderen erzielt."

– Carol W. Greider

Biologie ist ein essentieller Teil der Naturwissenschaft, der viele Aspekte beinhaltet. Das Studium einer biologischen Disziplin kann eine bereichernde Erfahrung sein, denn es bietet Dir die Möglichkeit, Entdeckungen zu machen, die der Menschheit zugute kommen.

Ohne weitere Verzögerungen schaut Superprof sich jetzt also die Grundlagen von vier Disziplinen der Biologie an: Kriminalbiologie, Wildbiologie, Mikrobiologie und Bioingenieurwesen.

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Mehr über Kriminalbiologie lernen

Bekannte Fernsehserien wie CSI: Miami, Law & Order, Dexter oder auch der Tatort zeigen regelmäßig verschiedene Aspekte der Kriminalbiologie zur Durchsetzung von Strafrecht.

Wer dabei helfen will, Verbrecher zu überführen, der ist in der Kriminalbiologie richtig.
Kriminalbiologen arbeiten nicht nur im Labor, sondern manchmal auch direkt am Tatort! | Quelle: unsplash

Kriminalbiologie ist im Prinzip die Anwendung von Biologie zur Auflösung von zivil- und strafrechtlichen Fällen. Es gibt verschiedene Unterdisziplinen der Kriminalbiologie, einige davon sind:

  • DNA-Analyse: Die Analyse von DNA findet überall in der Biologie Verwendung, etwa bei einem Vaterschaftstest, der Identifizierung unbekannter menschlicher Überreste sowie der Verknüpfung von Verdächtigen oder Opfern zu einem Beweisstück, weiteren Tatorten oder weiteren Personen.
  • Forensische Anthropologie: Die Expertise von Anthropologen wird manchmal gebraucht, um die Ethnie, das Geschlecht, das Alter und mögliche Beschwerden eines Toten zu bestimmen; Der Anthropologe betrachtet hierfür die Skelettstrukturen.
  • Forensische Odontologie: Zahnärzte werden manchmal in Kriminallabore eingeladen, um bei der Identifikation von zersetzten Überresten zu helfen. Odontologen analysieren die sichergestellten Überbleibsel und vergleichen sie mit offiziellen Krankenakten.
  • Forensische Pathologie: Ein forensischer Pathologie ist ein anerkannter Arzt, der für die Durchführung von Autopsien bekannt ist, die oft für die Feststellung der Todesursache essentiell sind.
  • Forensische Toxikologie: Hier werden Methoden der Chemie und Biochemie angewandt, um zu bestimmen, ob die Beweislage die Rückführung der Todesursache auf eine Vergiftung oder Drogenmissbrauch zulässt.

Das Studium der Kriminalbiologie mit dem Fokus auf einer dieser Unterdisziplinen ist keine schlechte Idee, immerhin haben Kriminalbiologen eine Menge Berufsmöglichkeiten, wichtige Fähigkeiten sowie eine aufregende Karriere.

Wo aber kann man Kriminalbiologie in Deutschland studieren?

Die Antwort ist leider nicht so einfach. Zwar gibt es in Deutschland zahlreiche Universitäten und Hochschulen, ein vollständiges Studium der Kriminalbiologie lässt sich aber nicht finden. Wir haben daher die besten akademischen Programme für Dich zusammengetragen, wenn Du beruflich gerne Kriminalfälle im Labor auflösen möchtest:

  • Klassisches Studium der Medizin/Zahnmedizin: Eine Möglichkeit ist, ein (Zahn)Medizinisches Studium mit Staatsexamen zu absolvieren, um entweder in der Pathologie oder in der Odontologie tätig zu sein. Du solltest einen passenden Facharzt einplanen, um im Anschluss etwa als Gerichtsmediziner tätig sein zu können. Berüchtigte Universitäten für Medizin sind in Heidelberg, Bonn und München ansässig.
  • Studium der Biologie oder Molekularbiologie: Auch mit einem einfachen Bachelor of Science  (B.Sc.) in Biologie kannst Du im Labor in der Forensik landen. Nach einem Master zur Spezialisierung liegen Deine Aufgaben hier etwa darin, Fingerabdrücke, Blutspuren und Speichelreste zu untersuchen. Gute Universitäten für das Biologiestudium sind die Uni Würzburg und die Uni Münster.
  • Spezialisierter Forensik-Bachelor: Wie bereits erwähnt, wird es hier etwas komplizierter. Die beste Option in dieser Kategorie ist wahrscheinlich der Bachelor Naturwissenschaftliche Forensik (B.Sc.) an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Durch kleine Kurse und engagierte Dozenten glänzt er in Sachen Lehrqualität sowie Praxisnähe, durch seine breite thematische Ausrichtung dient er aber eher als Einstieg in die Forensik, als dass er als alleinstehendes Studium reicht. Wir empfehlen im Anschluss einen Master zur Spezialisierung.

Nach einem erfolgreichen Abschluss in einem dieser Bereiche findest Du als Kriminalbiologie Anstellungen als biomedizinischer Wissenschaftler, Toxikologie, Tatortermittler, Dozent an der Uni, juristische Hilfskraft, Polizist oder auch als Lehrer an einer weiterführenden Schule.

Eine Einführung in die Wildbiologie

Bekannte Wildbiologen wie Jane Goodall, Steve Irwin, oder Jeff Corwin haben ihr Leben der Forschung an Tieren, deren Lebensraum, sowie deren Interaktionen mit anderen Spezies gewidmet.

Die Wildbiologie beschäftigt sich mit Tieren auf der ganzen Welt.
Als Wildbiologe kannst Du Elefanten in Indien studieren - oder auch Hirsche in Deutschland! | Quelle: unsplash

Wildbiologen haben tolle Karrieren und führen in den meisten Fällen unabhängige Forschung in der Wildnis aus, weit entfernt von irgendwelchen Büros!

Zu den Aufgaben eines Wildbiologen zählt folgendes:

  • Das Sammeln von biologischen Daten und Individuen zur Analyse
  • Das Kontrollieren von Wildpopulationen sowie invasiven Pflanzen und Tieren
  • Das Schreiben von Forschungspapieren zur Erläuterung von Erkenntnissen
  • Das Halten von Präsentationen an die allgemeine Öffentlichkeit und die akademische Gemeinschaft
  • Das Aufstellen von Plänen zur effektiven Erhaltung von Wildleben und Ökosystemen

Wildbiologen verwenden für die Durchführung ihrer Forschung unter den teilweise extremen Bedingungen der Wildnis neuste Technologien. Um ihre Aufgaben zu meistern können, brauchen sie Outdoor-Fähigkeiten, Geduld, Ausdauer, Kommunikationsfähigkeiten, kritisches Denkvermögen, ein beobachtendes Auge und zwischenmenschliche Kompetenzen.

Eine Karriere als Wildbiologe ist für all Diejenigen interessant, die eine Leidenschaft für alle Lebewesen im nautischen Bereich und auf dem Boden haben.

Zu den Vorteilen einer Karriere in der Wildbiologie gehören vielfache Reisemöglichkeiten und die häufigen Interaktionen mit erstaunlichen Tieren.

Ähnlich wie bei der Kriminalbiologie wird es auch hier schwer, einen Studiengang mit dem Namen Wildbiologie zu finden. Wenn Du gerne Wildbiologe werden möchtest, gibt es in Deutschland folgende Möglichkeiten für ein Studium der Wildbiologie:

  • Biologie (B.Sc.) plus Zoologie (M.Sc.): Eine Option ist es, sich in einem dreijährigen Bachelor die Grundlagen der Biologie anzueignen und sich dann im Master zu spezialisieren. Dafür eignet sich beispielsweise der Bachelor in Biowissenschaften an der Universität Frankfurt in Kombination mit dem Master Integrative Zoologie an der Universität Rostock. In Frankfurt lernst Du, ein hervorragender Naturwissenschaftler mit starken methodischen Kompetenzen zu werden und belegst auch schon Kurse über Ökosysteme und vielzellige Lebewesen, also das, womit sich ein Wildbiologe beschäftigt. Im Master folgt dann die spannenden Spezialisierungen wie Entwicklungsgenetik, Morphologie oder Verhaltensbiologie. Falls Dich dieser Master interessiert, empfehlen Wir Dir die Website der Uni Rostock für mehr Informationen!
  • Forstwirtschaft (B.Sc.): Ein anderer interessanter Studiengang ist der Bachelor Forstwirtschaft, den Du an der TU Dresden studieren kannst. Hier werden Dir Inhalte über das Ökosystem Wald vermittelt, dabei werden neben dem Tiervorkommen auch Aspekte wie Boden und Holz behandelt. Darüber hinaus vermittelt Dir das Studium wichtige technische Fähigkeiten, die Dich zu einem qualifizierten Arbeitnehmer in jedem naturwissenschaftlichen Feld machen. Außerdem ist ein sechswöchiges Praktikum vorgesehen, dass dazu dient, Arbeitserfahrung und praktisches Wissen zu garantieren.Die besten Berufe für Wildbiologen sind Stellen in der Zoologie, als Wildhüter, Dozent oder als Biotechniker.

Die Arbeit eines Mikrobiologen verstehen

Die Mikrobiologie ist eine wichtige Disziplin der Biologie, die sich mit dem Betrachten aller lebenden Organismen beschäftigt, die zu klein für das nackte Auge sind. Zu diesen Mikroorganismen gehören Bakterien, Viren, Fungi und Algen.

Als Mikrobiologe beschäftigst Du Dich mit kleinsten Organismen, genannt Mikroben.
Mikrobiologen sind primär im Labor tätig und forschen dort unter Anderem an gefährlichen Krankheiten! | Quelle: unsplash

Wer eine Karriere in der Mikrobiologie verfolgt, hat in der Regel eine große Leidenschaft für die wissenschaftliche Welt, zu den Aufgaben eines Mikrobiellen gehört:

  • Das Planen und Ausführen von klinischer Studien
  • Das Schreiben von Forschungsberichten und das Halten von Seminaren zur Vermittlung der eigenen Forschung an die allgemeine Öffentlichkeit und die akademische Gesellschaft
  • Das Führen von Laboren
  • Das Sicherstellen von hohen Gesundheits- und Sicherheitsstandards in der Gesellschaft und dem Arbeitsplatz

Mikrobiologen besetzen Arbeitsstellen in öffentlichen und privaten Organisationen, Krankenhäusern, sowie bei Lebensmittelherstellern.

Die Arbeit von Mikrobiologen ist extrem wichtig, denn künftige Entdeckungen in der Mikrobiologie haben das Potential, lebenssichernde Medikamente zu schaffen und zu Lösungen in der Frage der Lebensmittel-, Wasser- und Energieversorgung führen.

Die Grundlagen des Bioingenieurwesen

Biologisches Ingenieurwesen oder Bioingenieurwesen ist eine wissenschaftliche Disziplin, die für viele Veränderungen der modernen Gesellschaft verantwortlich ist. Bioingenieurwesen ist im Prinzip die Verwendung von biologischen Systemen, wie Tieren, Mikroben oder Pflanzen, zur Herstellung nutzbarer und wirtschaftlich rentabler Produkte.

Das Bioingenieurwesen ist eine spannende Kreuzung mehrerer Disziplinen.
Bioingenieure möchten mit technischen Entwicklungen biologische Herausforderungen bewältigen! | Quelle: unsplash

Bioingenieurwesen ist ein interdisziplinäres Feld, welches Teile der Biologie mit dem Ingenieurwesen verbindet, um biologische System und biomedizinische Geräte herzustellen, welche das Leben der Menschheit erleichtern.

Bioingenieure sind in verschiedenen Bereichen auch als biomedizinische Techniker, Wissenschaftler oder Medizintechniker bekannt und sie haben meistens folgende Aufgaben:

  • Computer Software benutzen, um neue Materialien, Geräte und Ausrüstung zu designen, entwickeln und testen
  • Medizinische Probleme anhand von Forschung lösen
  • Über ihre Forschung und ihre Entdeckungen Berichte schreiben und Präsentationen halten
  • Klinische Versuche neuer medizinischer Produkte und Geräte aufstellen 

Bioingenieurwesen wird im Büro, Labor, Workshop und im Krankenhaus praktiziert.

Bioingenieure sollten eine Leidenschaft für Biologie und Ingenieurwesen haben und darüber hinaus bestimmte Fähigkeiten entwickeln, wie etwa Kommunikationsföhigkeiten, Problemlösungskompetenzen, Gewissenhaftigkeit und Kreativität. 

Wer Bioingenieurwesen studieren will, ist oft von den guten Berufsperspektiven, sowie der Möglichkeit, einen Unterschied im Leben Anderer zu bewirken, motiviert.

Da Deutschland ein dicht besiedeltes Land mit vielen akademisch veranlagten Leuten ist, gibt es mehrere Bildungseinrichtungen, die Studiengänge im Bioingenieurwesen anbieten; Es folgt eine von Superprof empfohlene Option:

  • Hochschule Rhein-Waal-Kleve: Das beschauliche Kleve an der Grenze zur Niederlande bietet einige Studiengänge mit starkem praktischen Bezug an, darunter auch den Bachelor Bioengineering (B.Sc.). Der Studiengang ist naturwissenschaftlich ausgerichtet und möchte früh im Studium die biologisch-chemischen Fächer mit den technischen Disziplinen verbinden. Die Uni zeichnet sich durch ein gutes Betreuungsverhältnis und tolle moderne Forschungseinrichtungen aus. Für das Studium notwendig ist ein B2 Englischzertifikat sowie ein achtwöchiges Grundpraktikum (spätestens bis zur Rückmeldung zum vierten Fachsemester), einen NC gibt es nicht.

Frische Absolventen des Bioingenieurwesen sind in der Wissenschaft als Forscher und in anderen Bereichen wie Bildung, Wirtschaft und Design vertreten.

Biologie zu studieren ist eine tolle Möglichkeit, mehr über Wissenschaft und Technologie zu lernen. Du lernst außerdem wichtige Fähigkeiten, die Dir in jedem Arbeitsbereich eine erfolgreiche Karriere ermöglichen.

Also, worauf wartest Du noch? Auf in’s Biologie Studium!

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Siad

Student der Poltikwissenschaft, Hobbiefotograf und Kochbegeisterter. Spezialität: Hummus