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Chinareise: 10 Monumente, die man unbedingt gesehen haben muss

Von Anna, veröffentlicht am 18/04/2019 Blog > Sprachen > Chinesisch > Das musst Du gesehen haben: Unsere Top 10 Sehenswürdigkeiten in China

Wenn man nach China reist, möchte man natürlich auch verschiedene Sehenswürdigkeiten anschauen, oder? Mit unser Top-10-Liste kannst Du das Maximum aus Deiner Chinareise herausholen und einen super Einblick in die chinesische Kultur und Geschichte erhalten. Und das, indem Du Dir die eindrücklichsten Monumente ansiehst.

Du kannst momentan noch nicht nach China reisen? Nicht schlimm, Superprof nimmt Dich mit auf eine Gedankenreise und klappert alle wichtige Stationen mit Dir ab. Aber Vorsicht: Fernweh garantiert! Du kannst Dich auf jeden Fall freuen und gespannt sein, denn China hat nicht nur Peking und die Chinesische Mauer zu bieten, so viel ist schonmal klar! Also, bist Du bereit, mit uns in das Reich der Mitte zu reisen? Dann anschnallen, bitte, und los geht’s!

1. Die Chinesische Mauer

Die Chinesische Mauer ist wahrscheinlich das bekannteste Monument Chinas, wenn nicht sogar ganz Asiens. Mit einer Länge von sage und schreibe 6.259 km und einer Höhe von 6-7 m ist sie ein wichtiges Symbol der Nation China. Sie wurde zwischen 214 und 204 v. Chr. erbaut und ihr ursprünglicher Zweck war, Eindringlinge aufzuhalten.

Logischerweise ist es schwierig bis unmöglich (und auch wenig sinnvoll), die gesamte Mauer in nur einem Urlaub zu besichtigen. Deshalb ist sie in verschiedene Abschnitte gegliedert. Der beliebteste ist wahrscheinlich der Abschnitt Mutianyu, der von einem Waldgebiet umgeben und nicht weit von Peking entfernt ist.

Die Chinesische Mauer ist sicherlich kein Geheimtipp, ist aber trotzdem DIE Sehenswürdigkeit Chinas, die bei keiner Reise fehlen darf. Sagen wir einfach mal, sie gehört zu den 100 Orten, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt.

Und wen wundert’s? Sie ist Teil des UNESCO-Welterbes!

2. Die Verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt, auch Kaiserpalast oder kaiserliche Residenzstadt genannt, ist die Palastanlage in Peking. Sie wurde zwischen 1406 und 1420 vom dritten Kaiser der Ming-Dynastie, Yongle, erbaut und ist seither ein architektonisches Meisterwerk, das die Zivilisation Chinas wie kaum ein anderes Gebäude repräsentiert.

Heutzutage ist der Palast ein Museum, in dem die kaiserlichen Schätze und zahlreiche chinesische Kunstwerke (chinesische Malerei, chinesische Kalligraphie usw.) ausgestellt werden. Dort findet sich also quasi die gesammelte Kultur Chinas an einem Ort.

Wer besichtigt die Verbotene Stadt in Peking? Die Verbotene Stadt zieht ausländische und chinesische Touristen gleichermaßen an. | Quelle: Pexels

Die Anlage ist riesig und extrem beeindruckend und zieht unter anderem deshalb ausländische und chinesische Touristen gleichermaßen an. In der Verbotenen Stadt kann man sich in die Geschichte Chinas vertiefen, indem man sich mit den verschiedenen Dynastien auseinandersetzt (sei es Qing oder auch Yuan).

Übrigens: Die Anlage wird deswegen „verboten“ genannt, weil während der Herrschaft der verschiedenen Kaiser der Zutritt der einfachen Bevölkerung verboten war.

3. Der Tian Tan Buddha

Der Tian Tan Buddha steht in Hongkong auf der Insel Lantau in der Nähe des Klosters Po Lin – und zwar auf einer Bergspitze! Man muss sich den majestätischen Anblick also erst einmal verdienen, indem man vom Festland auf die Insel reist und dann den Ngong Ping besteigt (oder ein bisschen schummelt und die Seilbahn nimmt …).

Die Buddhastatue an sich ist 34 Meter hoch und wiegt nicht weniger als 250 Tonnen! Sie ist nach dem Fo Guang Buddha in Taiwan die weltweit zweitgrößte freistehende Buddhastatue in sitzender Haltung.

Das Bauwerk wurde zwischen 1990 und 1993 errichtet und besteht aus 250 Tonnen Bronze. Dieser Metallkoloss überschaut die Volksrepublik China von seinem lotusförmigen Sockel aus. Die Statue repräsentiert auch ein neues China, das stolz ist auf seine unter anderem buddhistische Tradition und offen ist für Besucher aus dem Westen. Der Inselbuddha ist somit eine Brücke zwischen Tradition und Moderne …

Das nicht weit entfernte Kloster Po Lin zeiht außerdem Pilger aus ganz Asien an. Besucher strömen auch herbei, um die schönen chinesischen Gärten drum herum zu genießen oder sich eine Auszeit im sehr beliebten vegetarischen Restaurant zu gönnen. Wir sagen nur: „Oooommm“.

4. Der Himmelstempel

Dieser beeindruckende und schöne Tempel befindet sich in Peking. Außer der Bezeichnung Himmelstempel findet man auch noch den Namen „Himmelsaltar“. Er wurde zwischen 1406 und 1420 während der Herrschaftszeit des Kaisers Yongle erbaut und wurde 1998 ins Weltkulturerbe aufgenommen.

Dieser Opferaltar ist im Sinne seiner Bedeutung repräsentativ für das alte China: eine Verbindung zwischen Himmel (Tian) und Erde, wobei man wissen muss, dass der Kaiser als Sohn des Himmels angesehen wird. In dieser beeindruckenden heiligen Stätte wurden Opfer für die Götter erbracht. Das Gebäude ist emblematisch für den Wunsch, China in seiner ganzen monumentalen Größe und Pracht zu zeigen.

Willst Du nach Peking reisen? Ein typisch chinesisches Bauwerk: der Himmelstempel. | Quelle: Pixabay

Die Architektur ist typisch chinesisch. Dass diese unglaublich langlebig ist und problemlos Jahrhunderte überdauert, ist eine der der Besonderheiten des chinesischen Kulturerbes. Wenn Du also nach Peking reist, solltest Du diese Sehenswürdigkeit unbedingt besichtigen. Das ist genau das Richtige für einen Verdauungsspaziergang nach einer leckeren Pekingente (oder einem saftigen Gemüsereis, solltest Du Vegetarier(in) sein) …

5. Der Potala-Palast

Der Potala-Palast ist eine Festungsanlage (Dzong), dessen Erbauung ins 7. Jahrhundert zurückreicht. Er befindet sich in der Stadt Lhasa, auf der Spitze des Marpori, der auch „Roter Hügel“ genannt wird.

Dieses Monument ist insbesondere deshalb bekannt, weil es bis 1959 die offizielle Residenz der Dalai Lamas in Tibet war. Im Anschluss wurde es zu einem Museum der Volksrepublik China und im Jahr 1994 wurde es auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Es ist die Hauptattraktion der Stadt Lhasa, die genau deshalb bekannt wurde.

Hier eine Übersicht der bekanntesten chinesischen Städte:

  • Peking
  • Shanghai
  • Tianjin
  • Hangzhou
  • Shenyang
  • Kunming
  • Nanjing
  • Guangzhou
  • Chengdu

6. Oriental Pearl Tower

Der Oriental Pearl Tower (Dongfang Mingzhu = „Perle des Ostens“) ist ein riesiger Fernsehturm, der das Stadtbild von Shanghai seit 1995 entscheidend prägt. Die Chinesen halten sich gerne um diesen 468 Meter hohen Turm herum auf und zahlreiche Veranstaltungen finden dort statt.

Der Kugelturm ist eine Art Eiffelturm Chinas und steht im Kontrast zu den antiken und sonst bekannten Gebäuden Chinas mit typischer, traditioneller chinesischer Architektur. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch!

Ein etwas anderer Fernsehturm. Der Oriental Pearl Tower prägt das Stadtbild Shanghais. | Quelle: Pexels

7. Kloster der 10.000 Buddhas

Das Kloster der 10.000 Buddhas (oft auch unter dem englischen Namen „Ten Thousand Buddhas Monastery“ erwähnt) ist ein buddhistischer Tempel in Sha Tin in Hongkong. Das Kloster wurde im Jahr 1951 von einem großen Weisen namens Yuet Kai gegründet und der Bau der Anlage wurde 1957 fertiggestellt.

Was diese Klosteranlage so besonders und sehenswert macht, ist die Tatsache, dass sich im Innern fast 12.800 Buddhastatuen befinden! Das ist doch mal ein Wort, oder? Selbst wenn man bedenkt, dass die Anlage insgesamt ca. 8 Hektar umfasst … Außerdem kann man dort auch chinesische Schriftzeichen bewundern (Ideogramme), die als Kalligraphie eine eigene Kunst sind.

Während Deiner Chinareise ist dieser Tempel ein schöner Abstecher in die Kultur und Geschichte Chinas mit seiner buddhistischen Tradition und seinen wunderschönen Kunstwerken. Vielleicht kannst Du ja vorher ein bisschen Chinesisch bzw. Mandarin lernen und so ein paar dieser Zeichen entziffern?

8. Xuankong Si

Auch hierbei handelt es sich um ein Kloster. Das Besondere daran ist, dass es in eine Felswand eingebaut ist! Dieser buddhistische und daoistische Tempel wurde 491 in Datong in der Provinz Shanxi erbaut und „schwebt“ 50 Meter über dem Boden, um bei Hochwasser vor den Fluten geschützt zu sein.

Dieses beeindruckende Monument zeugt vom großen asiatischen Einfallsreichtum. Während einer langen Zeit nutzten nur buddhistische und daoistische Mönche das Kloster, doch heutzutage ist die Anlage zu unserer großen Freude auch für Besucher offen. Auf einer Stele kann man dort die chinesischen Schriftzeichen für „grandios und herrlich“ lesen. Diese wurden 735 vom Dichter Li Bai geschrieben, um diesen Tempel zu beschreiben.

Möchtest Du so viel wie möglich aus Deiner Chinareise rausholen? Wie wäre es dann mit einem Chinesischkurs? Das geht auch online: So kannst Du sogar mit YouTube Chinesisch Lernen!

Einige Grundlagen in Mandarin können schon viel weiterhelfen. Entdecke die chinesische Grammatik, die chinesische Konjugation und chinesische Schriftzeichen. Die Aussprache ist zwar super schwierig für uns Europäer, dafür soll die Grammatik aber gar nicht mal so komplex sein … Schau Dich auf Superprof doch einfach mal nach Lehrern um (z.B. Chinesisch Lernen Bremen) und probier eine gratis Schnupperstunde aus!

9. Der Neue Sommerpalast

Der Neue Sommerpalast bringt uns wieder zurück in die Hauptstadt Chinas, nach Peking. Der Kaiser Qianlong (aus der Qin-Dynastie) ließ dieses beeindruckende Bauwerk von 1750 an errichten – als Geschenk zum 60. Geburtstag seiner Mutter! Insgesamt wurde das Monument zweimal zerstört und wiederaufgebaut.

Im Jahr 1998 wurde der Neue Sommerpalast ins UNESCO-Welterbe aufgenommen und das nicht ohne Grund. Diese ehemalige Kaiserresidenz ist eine Perle Chinas. Die Architektur, die Farben, die Gärten und Skulpturen – es gibt vieles zu bewundern, weshalb wir einen Besuch nur wärmstens empfehlen können. Auf jeden Fall ein absolutes Must-See, wenn man ins Land der Morgenröte reist …

Was wünscht Du Dir zum Geburtstag? Der Neue Sommerpalast in Peking war ein Geburtstagsgeschenk! | Quelle: Pixabay

10. Mausoleum Qin Shihuangdis

Stell Dir das mal vor: fast 8.000 Soldaten- und Pferdestatuen aus Terrakotta! Die sogenannte „Terrakotta-Armee“ ist eine Grabbaute, die zu Ehren der Soldaten des Kaisers Qin Shi Huang Di, dem ersten Kaiser von China, errichtet wurde. Sie befindet sich in der Nähe der Stadt Xi’an und wurde zwischen dem 210. und 209. Jh. v. Chr. erbaut.

Die Terrakotta-Armee verkörpert auf beeindruckende Art und Weise die militärische Macht des chinesischen Kaiserreichs. Man muss sie nur sehen und meint schon, den Gong der Armee und das Schlachtgebrüll Tausender Soldaten zu hören …

Xi’an ist die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Shaanxi.
Weitere bekannte chinesische Provinzen sind:

  • Sichuan
  • Liaoning
  • Yunnan
  • Hebei
  • Xinjiang
  • Guizhou
  • Guangxi
  • Shandong

Ich denke, es ist klar geworden, dass China unzählige Schätze zu bieten hat. Und das waren ja nur die wichtigsten Monumente – von den wunderschönen Landschaften und faszinierenden Städten und seinen Menschen ganz zu schweigen!

Von Shanghai bis Peking, von Tianjin bis Hangzhou: Vor allem in den urbanen Zentren Chinas gibt einiges zu entdecken. Natur, Geschichte, Kultur, Tradition, Religion, Architektur, urbanes Leben – es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Also, worauf wartest Du noch? Stürze Dich jetzt ins Abenteuer China und entdecke eines der faszinierendsten Länder der Welt! Was für die Einreise in China beachten musst, erfährst du hier!

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