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Wenn sich Personal Trainer von Kinofilmen inspirieren lassen…

Von Melanie, veröffentlicht am 24/02/2018 Blog > Sport > Personal Trainer > Die 6 Kultfilme für Personal Training

Personal Trainer für zu Hause, Personal Trainer Online, Personal Trainer für Outdoortraining: Du möchtest wissen, wie man Personal Trainer wird, und hast Interesse, angehende Sportler zu trainieren?

Angesichts des vielfältigen Angebots an Coaching-Formen hast Du Dich bestimmt schon für ein Spezialgebiet entschieden, für das Du Personal Training anbieten möchtest.

Aber bist Du auch ein guter Pädagoge?

Der andere jederzeit motivieren und aufbauen kann? Der Sportverletzungen vermeiden und seine Schüler aus einem Formtief heraushelfen kann?

Falls nicht, dann empfiehlt Dir Superprof, die folgenden 6 Kultfilme zum Thema Personal Training genau anzuschauen!

Die Filmreihe „Rocky“: der ultimative Motivationsschub zum Sport treiben

Es ist unmöglich, Rocky zu vergessen.

Vom ersten „Rocky“-Teil aus dem Jahr 1976, der von Sylvester Stallone geschrieben und gespielt wurde, bis zu „Creed: Rocky‘s Legacy“ (2016), konnten Sportbegeisterte, Boxfans und Coaching-Liebhaber in einem Zeitraum von 40 Jahren 7 Teile der Filmreihe verfolgen. Das ist beachtlich.

Alle oder fast alle erhielten begeisterte Kritiken, selbstverständlich ist es für alle Boxfans, aber auch für andere Sportbegeisterte, ein Muss, dieses Meisterwerk von Stallone zu sehen.

Wie Rocky viele Stufen erklimmen? Eine gute Idee zum Nachahmen… | Quelle: Visualhunt

Wenn Du Dir zum Ziel gesetzt hast, die sportlichen Leistungen und das körperliche Wohlbefinden Deiner Kunden kontinuierlich zu verbessern, oder eine Ausbildung zum Personal Trainer oder Sportlehrer anstrebst, dann ist die Rocky Filmreihe Deine Bibel.

Vom körperlichen bis zum mentalen Training, die 7 Rocky Filme sind eine große Hilfe, wenn Du Sportlern, die ihre Form verbessern möchten, bei ihrem Vorhaben unterstützen möchtest.

Wie wäre es, wenn Du mit ihnen die Kultszene aus Rocky nachzustellst: einen steilen Treppenaufstieg zum Abschluss eines intensiven Trainings, Freudensprünge, Jubeln und Arme hoch, wenn ihr oben angekommen seid!

Alle Athleten lieben Herausforderungen und träumen von solch kreativen Trainern!

Bereit, den perfekten Personal Trainer für Dich zu finden?

Coach Carter: ein Vertrag und ein Appel an das Pflichtgefühl

Der Film „Coach Carter“ (2005, Thomas Carter), der nicht ganz so bekannt ist, ist dennoch ein Klassiker bei Basketballfans.

Der Film erzählt die wahre Geschichte einer High-School in Richmond (Kalifornien, USA), an der die Schüler immer weniger Respekt zeigen und sich ihre schulischen Leistungen immer mehr verschlechtern. Um das Basketballteam steht es nicht besser.

Bis Coach Carter, gespielt von Samuel L. Jackson, sich dem Basketballteam annimmt, um es sportlich wie schulisch wieder zum Erfolg zu führen.

Er lässt das Team so hart trainieren wie noch nie und verlangt von den Teammitgliedern, ihren Notendurchschnitt zu verbessern, wenn sie weiterhin Basketball spielen möchten. Beide Parteien schließen sogar einen Vertrag miteinander ab.

„Coach Carter“: ein Klassiker bei Basketballfans. | Quelle: Visualhunt

Wir wollen an dieser Stelle nicht die ganze Geschichte des Films vorwegnehmen, aber wir haben es hier mit einem besonders harten Personal Training zu tun!

Natürlich schließt ein herkömmlicher Personal Trainer oder Fitnesstrainer keinen solchen Knüppelvertrag mit seinen Schülern ab.

Trotzdem kann man in diesem Film viel über die psychologische Komponente beim Trainieren lernen (Muskel- oder Konditionstraining, Gewichtabnahme…).

Selbstverständlich ist eine gewisse Härte notwendig, die aber nicht mit Brutalität gleichzusetzen ist. Vor allem kommt es aber auf Einfühlungsvermögen an.

„Coach Carter“ lehrt uns, dass es extrem wichtig ist, seine Schüler gut zu kennen, ihre Stärken und Schwächen identifizieren zu können, damit der Coach sie beim Body Sculpting, Muskelaufbau und Konditionstraining optimal unterstützen kann!

Der Personal Trainer muss Bestleistungen aus seinen Kunden herausholen können.

Ähnlich wie Samuel L. Jackson, der von seinen Basketballern ebenfalls nur Bestleistung erwartet…

Gegen jede Regel: Team Spirit geht über alles

Neben Rassentrennung und dem Kampf zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung in Amerika, erzählt „Gegen jede Regel“ die Geschichte von Coach Harman Boone, interpretiert durch Denzel Washington, und dessen Kampf, weiße und schwarze Footballspieler an einer High-School in Virginia zusammenzubringen.

Die Tatsache, dass Boone und nicht der weiße, einheimische Trainer zum Mannschaftscoach ernannt wird, ist ein Skandal in der Stadt und führt zu Streitigkeiten in der Umkleidekabine.

Boone lässt sich davon nicht beirren und setzt alles daran, dass die weißen und schwarzen Teammitglieder zueinander finden und am Schluss eine geschlossene Mannschaft bilden.

Es ist ein harter Kampf, aber trotz zahlreicher Hindernisse erreicht er zum Schluss sein Ziel.

Teamspirit ist alles im Sport! | Quelle: Pixabay

Auch wenn der rassistische, soziale und politische Kontext sehr spezifisch ist (die Handlung spielt 1971), kann sich ein Personal Trainer durchaus von diesem Film, dessen amerikanischer Originaltitel „Remember the Titans“ (2000, Boaz Yakin nach einer wahren Geschichte) ist, inspirieren lassen und sich zwei, drei Dinge abschauen.

Man kann insbesondere viel über das Thema Teamgeist lernen, das den gesamten Film über dominiert. Der Coach im Film hat vor allem ein Ziel: Er will seinen Footballspielern beibringen, wie wichtig Solidarität und Teamgeist sind.

Denn auch dies zählt zu den Aufgaben eines Trainers: Er muss ein Vertrauensverhältnis schaffen und dafür sorgen, dass sich seine Schüler wohlfühlen, damit sie Bestleistungen bringen können.

Wenn man das Thema Rassismus, das in diesem Film eine große Rolle spielt, etwas außer Acht lässt, dann ist das zentrale Thema des Films der Vertrauensaufbau zwischen der Mannschaft und dem Coach.

Unserer Meinung nach muss dies grundsätzlicher Bestandteil eines jeden guten Trainings sein.

Beachtlich ist auch, dass der Hauptdarsteller, Denzel Washington, vor nichts zurückschreckt und alle Beschwerden über sich ergehen lässt. Dies ist mit Sicherheit das Ergebnis seines eigenen Trainingsansatzes.

Die Kunst zu gewinnen – Moneyball: Personal Training ist ein Spiel mit Zahlen

Dieser Film basiert ebenfalls auf einer wahren Begebenheit. Die Filmwelt stürzt sich gerne auf solche Geschichten.

Der Film „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“, der 2011 von Bennett Miller gedreht wurde und in dem Brad Pitt, Jonah Hill und der verstorbene Philip Seymour Hoffman die Hauptrollen spielen, macht da keine Ausnahme.

Brad Pitt als Teammanager. | Quelle: Visualhunt

Brad Pitt spielt den neuen Teammanager des Baseballteams, den Oakland Atheletics. Eine nicht sehr talentierte Mannschaft, die zudem noch mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat.

Die sportlichen Zukunftsaussichten sind nicht sehr rosig, bis der Teammanager die Entscheidung trifft, eine ganz neue Strategie anzuwenden, um wieder konkurrenzfähig zu werden.

Kein Geld?

Kein Problem, Billy Beane (Brad Pitt) engagiert einen Statistikexperten (Jonah Hill), der eine Liste mit talentierten Spielern besitzt, die aber nach dem klassischen Auswahlverfahren nicht hoch bewertet wurden und deshalb günstig zu haben sind.

Ihr Ziel: „Ein Team mit Hilfe eines Computer-Statistikprogramms zusammenzustellen!“

Im Film „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ wird gezeigt, dass es im Sport oft auf die richtige Strategie ankommt.

Dieser Aspekt sollte auch beim Personal Training nicht vernachlässigt werden, da auch hier Statistiken (statistische Daten zur Leistung und körperlichen Verfassung der Schüler) eine große Rolle spielen.

Wie sollte man auch einen Trainingsplan erstellen können, ohne die Anatomie des menschlichen Körpers zu kennen? Dessen Stärken und Schwachstellen? Die Ergebnisse der einzelnen Übungen kennen?

Muskelaufbau, Gewichtsverlust, oder Konditionsaufbau werden schließlich auch in Zahlen ausgedrückt! Der Personal Trainer beherrscht das natürlich, denn er lernt es in seiner Ausbildung zum Coach bzw. Ernährungsberater.

Wenn sein Schüler den Wünsch äußert, abzunehmen oder starkes Übergewicht abzutrainieren, dann muss der Coach berechnen können, wie der Schüler am besten Kalorien verlieren kann.

Auch der Energiebedarf der Mahlzeiten zwischen den Trainingsstunden ist zu berechnen! Sowohl Energieverbrauch als auch Energiezufuhr sind entscheidend, um schnelle Ergebnisse erzielen zu können.

In „Die Kunst zu gewinnen“ wird der Sport beinahe wie eine Wissenschaft behandelt.

Psst: Die kann Euch übrigens auch bei der Suche nach dem idealen Trainer für Fitness Online helfen!

An jedem verdammten Sonntag: die berühmte Ansprache

Ein weiterer Film zum Thema Coaching, in dem ein anderer legendärer Hauptdarsteller mitspielt, Al Pacino, ist „An jedem verdammten Sonntag“ (1999, Oliver Stone).

Al Pacino spielt einen alternden Trainer, der vom modernen Football überfordert ist. Die Spieler sind wenig diszipliniert und das Management wenig verständnisvoll bzw. diplomatisch.

In „Any given Sunday“ (amerikanischer Originaltitel) übernimmt Pacino die Rolle des Tony D‘Amato, der Coach der Miami Sharks.

Der Film beginnt mit dem verletzungsbedingten Ausscheiden des Star-Quarterbacks der Mannschaft, der von Dennis Quaid gespielt wird und der schnell durch einen jüngeren, unbekannten Quarterback, von Jamie Foxx interpretiert, ersetzt wird.

Der Film ist hochklassig besetzt, wobei man natürlich auch Cameron Diaz, die ehrgeizige Managerin der Sharks, erwähnen sollte, die den Trainer der Mannschaft stets streng ins Gericht nimmt.

„An jedem verdammten Sonntag“ thematisiert die Schwierigkeiten, mit denen ein Personal Trainer umgehen muss: wenig disziplinierte Athleten, die die Ratschläge des Trainers nicht befolgen wollen.

Eine Szene in „An jedem verdammten Sonntag“ ist besonders sehenswert: Die berühmte Ansprache des Coachs vor dem wichtigsten Spiel seines Lebens. Er hält eine vier Minuten lange, tiefgreifende und überwältigende Ansprache, um seine Mannschaft zum Ziel zu führen.

Was gibt es besseres als selbst so motiviert zu sein, dass man seine Schüler dazu bringen kann, über sich hinaus zu wachsen?

Als Personal Trainer bist Du Dir sicherlich darüber im Klaren, dass die richtige Kommunikation mit Deinen Schülern zur Verbesserung deren Leistungen führt.

Kommunikation und Psychologie sind entscheidend.

Ein guter Trainer feuert Dich an und spricht Dir Mut zu! | Quelle: Visualhunt

Wenn man sein Selbstbewusstsein oder die Motivation verloren hat, dann sind es oft die Worte des Coachs, die einen aus dem Tief herausholen.

Dies macht den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen Coaching und einem erstklassigem Intensivtraining aus – ganz egal, ob man nun mit Personal Trainer oder mit einem Fitnesstrainer im Studio trainiert!

Million Dollar Baby: von Null auf Hundert

Der letzte Film, den wir zum Thema Coaching vorstellen, ist ebenfalls ein Meisterwerk: Million Dollar Baby (2004, Clint Eastwood).

Wie „Rocky“ ist dieser Film des amerikanischen Schauspielers mit dem Oscar für den besten Film ausgezeichnet worden.

Die Auszeichnung wurde durch andere ergänzt: bester Regisseur, beste Hauptdarstellerin für Hillary Swank oder bester Darsteller in einer Nebenrolle für Morgan Freeman.

Auch ein Film, der eine Starbesetzung aufweist und Kult geworden ist.

Immer nach dem Motto: niemals aufgeben, sondern immer weitermachen. | Quelle: Pixabay

Genauso wie Rocky zeigt der Film die dunkelsten Seiten des Boxmilieus: Motivation, Einsamkeit im Ring und gegenüber dem Gegner, Armut, völlige Hingabe an eine zum Teil unschöne Sportart…

Lange Rede, kurzer Sinn, „Million Dollar Baby“ bringt zum Ausdruck, dass man niemals aufgeben und immer an das Erreichen seiner Ziele glauben sollte.

Dieser bewegende, lustige und tragische Film zeigt uns, dass ein Personal Trainer seinen Schüler davor bewahren muss, aufzugeben.

Das Motto lautet: Immer weitermachen, nie aufgeben.

Dank der eigenen Willenskraft und der des Trainers.

*

Der Ball ist jetzt in Deinem Feld, finde die passende Coaching-Methode für Dich!

Bei Superprof ist die Botschaft angekommen.

Denn die Nachfrage ist sehr groß! Und zwar in zahlreichen Bereichen: Muskelstärkung, Gewichtabnahme (Cardio-Training + Diät), regelmäßig Sport treiben, Ernährungsberatung (empfohlene Lebensmittel, bessere Ernährungsgewohnheiten usw.), Bauchmuskeltraining (Bauch- und Pomuskulatur, Beckenboden, tiefliegende Muskulatur, Dehnübungen und Yoga, Entspannungstechniken), Cardio-Training (Gehen, Lauftraining, Fahrradfahren, Crosstrainer, Verbesserung der Herzfrequenz)…

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