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Foto-Blog: Diesen Fotografen solltest Du unbedingt folgen

Von Florence, veröffentlicht am 23/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Foto-Blog: Diesen Fotografen solltest du unbedingt folgen

„Welches ist mein Lieblingsfoto? Das, was ich morgen nehmen werde.“

Viele Fotografen sind wie Imogen Cunningham: Sie wollen den Moment einfangen, sich verbessern und immer wieder etwas Neues anbieten.

Wenn Du Fotografieren lernen willst, brauchst Du einen Mentor. Wenn Du ihn im echten Leben jedoch nicht finden kannst, kannst Du Dich von der fotografischen Arbeit vieler Künstler inspirieren lassen und so doch noch Deinen eigenen Stil entwickeln.

Superprof bietet Dir hier eine Liste der besten Fotografen/innen und ihrer Fotoblogs!

Die Fotografen, die uns auf Reisen schicken

Wenn Du ein professioneller Fotograf werden willst, musst Du einerseits die Technik (z.B. in Fotokursen) erlernen, aber andererseits auch Deine Kreativität entwickeln, um Deinen eigenen Stil zu entwickeln. Wie? Indem Du Dich von den besten Fotografen unserer Generation inspirieren lässt.

Wenn Du Dich für Reisefotografie interessierst, werden Dich die folgenden 4 Fotografen interessieren.

Steve McCurry

Welcher Fotograf kennt nicht Steve McCurry? Der im Jahre 1950 geborene Amerikaner ist der Autor des berühmten Bildes „Das afghanische Mädchen“. Er hat es geschafft die Intensität des Blickes des jungen Flüchtlingsmädchens einzufangen und hat damit eine ganz Generation in seinen Bann gezogen.

Die Bilder von Steve McCurry inspirieren jeden Reisefotografen. | Quelle: Visualhunt

Für ihn ist Fotografieren vor allem auf der Suche sein. Auf der Suche nach „dem Unbekannten, dem Moment des kontrollierten Zufalls, der einem Dinge enthüllt, die man nicht erwartet hatte.“

Du musst unbedingt seine Arbeit entdecken und genauer studieren. In seinen Landschaftsbildern und Portraits entdeckst Du viele diverse Persönlichkeiten, Länder und ihre Kulturen, wie z.B. Indien, Birma, oder Kambodscha.

Er hat viele Preise für seine rätselhaften Portraits bekommen. Wenn Du Dir seine Fotos anschauen willst, kannst Du das auf seiner Internetseite tun.

Joel Santos

Der im Jahr 1978 geborene Portugiese war nicht von Anfang an Fotograf. Der studierte Ökonom und Manager hat sich erst in den letzten 15 Jahren vor allem seiner wahren Leidenschaft gewidmet: Der Fotografie.

Seine Arbeit hat ihn um die ganze Welt geführt: von Europa bis nach Asien, nach Südamerika, wie auch nach Afrika.

Als Fotograf hat man oft die Chance viel zu reisen. Als Chefredakteur eines der besten portugiesischen Fotomagazine, O Munda da Fotografia, war das für Joel Santos ganz besonders der Fall.

Wie Du siehst, muss man die Fotografie nicht unbedingt studiert haben, um sie zu meistern!

Entdecke hier sein Portfolio.

Théo Gosselin

Die neue Fotografengeneration ist genauso vielversprechend. Wenn Du Dich nicht für Mode- oder Studiofotografie interessierst, sondern Dich eher nach der Authentizität von Außenfotografie sehnst, werden Dir die Fotos vom Franzosen Théo Gosselin gefallen.

Dieser junge Nomade fotografiert auf seinen Reisen seine Freunde und Nächsten und zeigt uns eine Welt voll schöner Landschaften, Poesie und… Nacktfotos!

Hier findest Du eine große Auswahl seiner Fotos. Viel Spaß beim Scrollen!

Jimmy Nelson

Kennst Du den Fotografen Jimmy Nelson? Lass Dich von der Komposition von Jimmy Nelson’s Fotos inspirieren! | Quelle: Visualhunt

Der 1967 geborene britische Fotojournalist Jimmy Nelson entscheidet mit 20 Jahren, dass er Tibet alleine zu Fuß durchqueren wird. Nach seiner Rückkehr wird er Pressefotograf und deckt viele Konflikte, unter anderem in Indien und Pakistan.

Die Fotos von Jimmy Nelson erzählen Geschichten und zeigen Bilder von indigenen Völkern, die bisher selten gesehen worden sind.

Die Portraits sind ausdrucksstark und die Landschaften im Hintergrund grandios. Die Komposition seiner Bilder ist meisterhaft, und kann einem angehenden Fotografen, der sie studiert, viel beibringen.

Auf seiner Internetseite kannst Du seine grandiosen Bilder entdecken.

Leidenschaftliche Wildfotografen

Tierfotografie ist eine der Spezialisierungen, die Du als Fotograf wählen kannst. Fotografen, die diesen Weg gehen, setzen sich oft für Tier- und Umweltschutz ein und möchten durch ihre Fotos das breite Publikum erreichen und für die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Welt gewinnen. Als Wildfotograf spielt die richtige Objektivwahl eine besonders große Rolle!

Suzi Eszterhas

Endlich! Eine Frau in dieser Fotografen/innen-Liste! Keine Sorge, es kommen noch mehr.

Die amerikanische Fotografin wohnt in Kalifornien und ist berühmt für Fotos, die junge Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zeigen. Überall auf der Welt versucht sie intime Familienmomente einzufangen.

Hast Du schon einmal wilde Tiere fotografiert? Um manche Tiere in freier Wildbahn zu fotografieren, musst Du schon auf Safari gehen. | Quelle: Visualhunt

Sie weiß, wie man das Vertrauen der ungebändigten Tiere erlangt. Wie sonst könnte sie sich so nah an eine Löwin und ihre Jungen heranwagen?

Suzi Eszterhas‘ Fotos wurden in den größten Magazinen veröffentlicht : Time, BBC Wildlife, National Geographic

Du kannst Dir ihre Bilder auf ihrer Internetseite anschauen.

Peter Cairns

Der britische Tierfotograf Peter Cairns fotografiert nicht nur, sondern engagiert sich auch für Tiere. Er hat die Initiative Wild Wonders of Europe gegründet, dessen Ziel es ist für die Schönheit und Zerbrechlichkeit der wilden Fauna zu sensibilisieren.

Wild Wonders of Europe ist eines der größten je erschaffenen Fotoprojekte. Es vereint 68 europäische Fotografen und hat zu mehr als 200 000 Fotos geführt, die die Vielfältigkeit der europäischen Natur zeigen.

Seine Fotos schockieren manchmal, denn sie scheuen nicht davor zurück auch die brutalen Aspekte der Mensch-Tier-Beziehung zu zeigen.

Hier findest Du mehr zur Arbeit von Peter Cairns und seinem Kollektiv.

Andy Rouse

Dieser weltberühmte Fotograf aus England ist für seinen originellen Blickwinkel bekannt. Über sich selbst sagt er, dass „Fotografieren nur eine Ausrede ist, um dem näher zu sein, was ich liebe: Tiere!“.

Er versucht nicht Elemente zu verstecken, die manch ein anderer Fotograf vielleicht lieber aus dem Bild gestrichen hätte. Er erzählt vor allem Geschichten. Er hat während der letzten 7 Jahre 9 Preise gewonnen, darunter auch den prestigeträchtigen BBC Wildlife Photographer of the Year.

Er ist ebenfalls dafür bekannt, dass er die gefährlichsten Tiere der Welt fotografiert.

Du möchtest durch das Objektiv von Andy Rouse sehen? Dann schau Dir seine Internetseite an!

Jim Brandenburg

Vermutlich einer der Größten der Wildfotografie. Er hat viele andere Fotografen inspiriert. Vincent Munier hat z.B. immer seine größte Bewunderung für ihn ausgesprochen.

Interessierst Du Dich für Wildfotografie? Magische Momente festhalten…| Quelle: Visualhunt

Jim Brandenburg ist 1945 in Minnesota geboren. Er hat als Pressefotograf debütiert. Anschließend hat er einen Job bei National Geographic bekommen und somit hat seine Karriere als Naturfotograf angefangen.

Er ist ein Vorreiter und war einer der ersten, der die „1 Foto pro Tag zu einem Thema“ Challenge ausgerufen hat.

Seine Reportage über die weißen arktischen Wölfe hat ihn auf die Weltbühne der Fotografie gebracht.

Entdecke hier seine Arbeit.

Fotografen, die den Alltag verewigen

Für diesen Abschnitt haben wir französische Fotografen/innen bevorzugt. Es gibt jedoch auch in Deutschland, Österreich oder Schweiz Alltagsfotografen, die mehr als nur einen Blick wert sind. Du brauchst sie nur auf Google zu suchen.

Agnès Colombo

Die Energie der Fotografin Agnès Colombo findet sich auch in ihren Fotos wieder. Sie fotografiert Hochzeiten, Babys, schwangere Frauen, oder die ganze Familie. Ihre Fotos sind kreativ und strahlen Freude aus!

Was würdest Du im Alltag gerne fotografieren? Die kleinen Momente sind manchmal die schönsten. | Quelle: Pexels

Ob sie im Studio oder bei der Familie Zuhause ist, Agnès Colombo lernt gerne Menschen kennen, um besonders authentische Fotos machen zu können. So entsteht eine echte Kollaboration zwischen Fotografin und Klienten. Sie schießt in Schwarz-Weiß, in Farbe…alles ist möglich!

Entdecke hier ihr Portfolio.

Cécile Creiche

Die Lifestyle-Fotografin Cécile Creiche ist vor allem auf Hochzeiten spezialisiert. Sie wohnt in Lyon und wurde von der Vogue zu den Top 4 der besten Hochzeitsfotografen/innen ernannt.

Ihre Fotos sind sehr ästhetisch und trotzdem immer spontan, unverstellt und daher weitab von allen traditionellen Hochzeitsklischees. Wenn Cécile Creiche eine Hochzeit fotografiert, sind die Fotos vielversprechend.

Die Fotografin ist diskret und professionell. So vergessen ihre Klienten den Fotoapparat, der für viele Paare meist Synonym von Stress ist. Das Resultat: Hochzeitspaare die entspannt und glücklich aussehen (und es hoffentlich auch sind ;-)!

Falls Dich Hochzeitsfotografie interessiert, findest Du auf ihrer Webseite die richtige Inspiration.

Julie Cerise

Das Universum von Julie Cerise ist sanft und zärtlich. Julie Cerise wohnt in New-Orleans und fotografiert ihre Kunden, meist Familien und kleine Kinder, in einer vertrauensvollen und entspannten Atmosphäre. Ihr Ziel: Wunderbare fotografische Erinnerungen für die ganze Familie kreieren, egal wieviel Zeit und Aufwand es sie kostet!

Kinder, Familien, Babys, Schwangere… Julie Cerise nimmt jeden auf!

Du bist neugierig? Hier findest Du Julie Cerise’s Fotos.

Catherine Giroux

Auf ihrer Internetseite stellt sie sich in einfachen Worten vor: „Ich bin Catherine, ich fotografiere Menschen.“

Hast du schon einmal eine Hochzeit fotografiert? Den schönsten Tag des Lebens mit tollen Fotos festhalten! | Quelle: Pexels

Catherine Giroux schaut gerne hinter die Fassaden und sucht mit ihren Fotos das Echte und Wahre. Sie erzählt Geschichten und versucht alles, was von den Beziehungen zwischen den Menschen erzählt, einzufangen: verschmitzte Lächeln, komplizenhafte Blicke…

Ihr Ziel? Die Schönheit des Alltags zu sehen und zu zeigen.

Catherine Giroux‘ Fotos findest du auf ihrer Webseite.

Zusammenfassend:

  • Wenn Du Fotograf/in werden willst, brauchst Du einen eigenen Stil. Um den zu finden, musst Du Dich erst einmal von anderen inspirieren lassen, um herauszufinden, was Du magst, was Du nicht magst, und was Du Deinen Kunden anbieten möchtest.
  • Im Internet findest Du jede Menge Webseiten und Blogs, die Dir die nötige Inspiration geben können: die Reisebilder von Steve McCurry, Tierfotografie von Jim Brandenburg oder Alltagsfotos von Catherine Giroux.
  • Nun heißt es: Ran an Den Fotoapparat. Es ist an der Zeit, dass Du Deinen eigenen Fotostil findest!

Hier kannst Du herausfinden, wo Du einen Fotografierkurs in Berlin oder München machen kannst!

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