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Technische Grundlagen der Fotografie: Unsere Tipps und Tricks

Von Florence, veröffentlicht am 23/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Technische Grundlagen der Fotografie: Unsere Tipps und Tricks

„Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.“, Helmut Newton.

Du bist es satt, Deine Fotos unterzubelichten und zu verwackeln, im Klartext: sie zu vermasseln? Und wenn Du die besten Ratschläge in Sachen Fototechnik verfolgen würdest?

Heute demokratisiert sich die Fototechnik immer mehr. Vor allem seitdem es Smartphones mit integrierter Kamera gibt. Das heißt aber nicht unbedingt, dass mehr schöne Fotos geschossen werden. Denn nicht jeder, der einen Fotoapparat hat, ist automatisch ein exzellenter Fotograf!

Superprof gibt Dir hier technische Ratschläge, damit Deine Fotos immer einwandfrei sind!

Fototechnik: Unsere Ratschläge damit Dein Foto gelingt

Das Portrait ist wahrscheinlich eines der beliebtesten Formate der Fotografen-Community.

Das fotografierte Subjekt erwartet von dem professionellen Fotografen einen gewissen Respekt. Es ist also absolut notwendig, dass Du Dich immer vergewisserst, ob Dein Fotomodel sich wohl fühlt, und wie diese oder jene Pose ihm/ihr gelingt.

Was die Kadrierung und den Bildaufbau angeht, sind die Regeln einfach:

  • Gehe nah an Dein Model heran, um Dich ganz auf sein Gesicht und seinen Ausdruck zu konzentrieren,
  • Wähle einen breiteren Bildausschnitt, im fullframe, wenn Du Dein Model mit seiner Umgebung in Verbindung bringen willst.

Wen möchtest Du gerne portraitieren? Ein tierisches Portrait mit Charakter! | Quelle: Pixabay

Der Amateurfotograf kann sich dazu entscheiden, den Fokus auf einen bestimmten Punkt im Gesicht des Modells zu setzen. Meistens sind das die Augen. Dein künstlerischer Stil kann aber auch sehr gut ein anderer sein. Kunstfotografie erfordert viel Praxis. Also versuch Dich am Besten aus!

Denk ebenfalls daran die Tiefenschärfe zu reduzieren, damit sich Dein Model vom Hintergrund abheben kann!

Zu guter Letzt: Natürlichkeit (vor allem bei Amateurfotografie) ist immer besser: Dein Modell sollte seine Anziehsachen und die Pose selbst auswählen. So wird das Endresultat mehr Persönlichkeit und Authentizität ausstrahlen!

Technik-Tipps für die Landschaftsfotografie

Manueller Modus oder Automatik? Digitale oder analoge Fotografie? Egal welche Optionen Du wählst, wenn Du vorhast ein professioneller Fotograf zu werden, ist die Landschaftsfotografie eine notwendige Etappe!

Wenn Du Landschaften ablichten möchtest, brauchst Du vor allem eines: Ein Weitwinkelobjektiv. Mit gutem Fotomaterial (Blende, Autofokus, richtige Brennweite…), wird es viel einfacher eine natürliche Landschaft mit Deiner Spiegelreflexkamera abzulichten.

Hier einige Tipps für die Landschaftsfotografie:

  • Halte Aussicht nach natürlichen Bewegungen,
  • Achte auch auf die Menschen, die sich eventuell in der Landschaft befinden/sichtbar sind,
  • Nutze die Drittel-Regel,
  • Nutze Fotofilter um die Farben des Himmels oder des Meeres besser herauszuarbeiten…,
  • Arbeite an der Schärfentiefe,
  • Nutze Wasser, um die Landschaft widerzuspiegeln,
  • Fotografiere bei Sonnenauf- oder untergang.

Die wichtigste Regel, um Landschaften zu fotografieren: Wende Dich von der Perfektion ab!

Schlechtes Wetter oder eine monotone Landschaft können nämlich die Originalität des Fotos ausmachen. Die Landschaft kann im Anschluss auch während der Bildbearbeitung modifiziert werden. Ein digitaler Polarisationsfilters kann hier benutzt werden, auch wenn diese Vorgehensweise nicht von allen Fotografieliebhabern geschätzt wird.

Das Wichtigste darf natürlich nicht vergessen werden: die Message. Was möchtest Du mit dieser Landschaft ausdrücken, welche Geschichte oder welches Gefühl möchtest Du erzählen? Es ist nicht immer einfach eine Landschaft in ihrer Natürlichkeit zu fotografieren und trotzdem darin einen Ausdruck zu sehen.

Pack Dein Stativ und Dein Teleobjektiv ein und mach ein Foto mitten in der Nacht oder bei Gegenlicht. Versuch die Natur oder eine urbane Landschaft unter einem neuen Blickwinkel zu sehen!

Warum probierst Du nicht einmal einen Fotokurs in Berlin aus?

Technik-Tipps für die Tierfotografie

Wenn Du ein Haustier hast, hast Du sicherlich hunderte Fotos von Deinem tierischen Begleiter gemacht. Weißt Du aber wirklich wie man die Seele eines Tieres in einem Foto einfängt?

Hast Du schon einmal ein wildes Tier fotografiert? Wildfotografie auf hohem Niveau. | Quelle: Pexels

Das tierische und das menschliche Model sind sehr unterschiedlich. Einen Menschen zu fotografieren ist in der Regel einfacher: Das Model hört Dir zu und hält für Dich eine Pose, wenn Du ihn darum bittest. Ein Tier wird eigenwilliger (und vor allem beweglicher!) sein und daher ist es an Dir gelegen, Dich an Dein Modell anzupassen. Das musst Du immer im Hinterkopf behalten, damit Du nicht zu schnell vor Frustration aufgibst.

Kleine unvollkommene Tipp-Liste um ein Tierfoto gut hinzubekommen:

  • Versuch auf der gleichen Ebene wie das Tier zu sein,
  • Konzentriere Dich auf die Augen, für mehr Ausdruck,
  • Kein Blitzlicht benutzen, damit das Tier nicht erschreckt,
  • Eine schnellere Verschlusszeit wählen,
  • Nutze ein Teleobjektiv, wenn Du Wildtiere fotografierst,
  • Fotografiere im RAW Format,
  • Nutze den Hintergrund, um das Tier in seiner Umgebung darzustellen.

Tiere zu fotografieren ist eine gute Möglichkeit, um die Kunst der Makrofotografie zu erlernen. Wenn Du regelmäßig kleine Tiere fotografierst, wirst Du lernen, wie Du Dein Zoomobjektiv und den Fokus perfekt beherrschst. Außerdem wirst Du viele Momente erleben, die Du unmöglich mit bloßem Auge gesehen hättest. Für Inspiration kannst Du Dir viele Fotoblogs anschauen.

Wenn Du Deine Tierfotografie-Skills noch weiter verbessern willst, kannst Du vielleicht an einem Fotografiekurs teilnehmen, der eine Expedition aufs Land organisiert. So kannst Du lernen, wie man mit hyperfokaler Entfernung umgeht, und z.B. Deinen neuen Canon EOS ausprobieren. Dein Fotografielehrer wird Dir hilfreich zur Seite stehen!

Technik-Tipps für die Reisefotografie

Der erste Reflex, den Touristen im Urlaub oft haben: Den Fotoapparat zücken!

Wenn Du während Deiner Reisen Fotos nehmen willst, ist es nicht unbedingt notwendig, alle technischen Details des Fotografierens zu kennen. Touristen konzentrieren sich meist auf ein bestimmtes Gebäude oder einen Moment, ohne unbedingt an die Originalität oder den Kunst-Aspekt des Fotos zu denken.

Dabei ist Reisen gerade die perfekte Gelegenheit, um Deine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern. Du kannst so mühelos einige neue Kniffe ausprobieren und bei Deiner Rückkehr Deine Liebsten mit tollen Fotos überraschen!

Hier einige Tipps und Trick um tolle Reisefotos zu machen:

  • Plane Dein Fotoshooting im Voraus,
  • Nutze die Drittel-Regel,
  • Fotografiere die lokalen Einwohner,
  • Nutze natürliches Licht, vor allem morgens und abends,
  • Denk daran besondere Momente festzuhalten,
  • Lichte typische und originelle Objekte ab,
  • Nutze nicht den Automodus,
  • Mache Straßenportraits, usw.

Die fotografische Aktivität ist übrigens ein exzellentes Mittel, um in einem Land Kontakte zu knüpfen. Die Anwohner werden sich darüber freuen, dass ein Fotograf unter ihnen lebt. Und wenn Du ausreichend geübt hast, wird Dein Kundenstamm und Dein Adressbuch bald aus allen Nähten platzen!

Ein letzter wichtiger Punkt: Vergiss nicht beim Fotoshooting Spaß zu haben! Reisefotos sind sehr reichhaltig, sehr wohl was den künstlerischen wie auch den persönlichen Aspekt angeht!

Technik-Tipps für Hochzeitsfotografie

Du möchtest Hochzeitsfotograf/in werden? Folge unserem Rat, um Deine ersten Schritte zu machen.

Würdest Du gerne Hochzeitspaare fotografieren? Als Hochzeitsfotograf kannst Du unvergessliche Momente festhalten. | Quelle: Pexels

Deine Kunden erwarten von Dir, dass Du hervorragende Bilder machst, dass Du sie nachbearbeitest und in ihnen ihre Persönlichkeit und ihre Liebe zum Ausdruck kommen.

Es geht also darum originelle Fotos zu machen, die nicht ein endlose Wiederholung der klassischen Hochzeitsklischees sind. So kann das Paar in diesen Fotos immer wieder die authentische Atmosphäre ihrer Hochzeit finden!

Einige Tipps um Deine ersten Schritte als Hochzeitsfotograf/in zu machen:

  • Nutze den Schwarzweißmodus, um den Stil und die schönen Kleider des Hochzeitspaares zu unterstreichen,
  • Stücke Dich mit einem Cobra-Blitz mit beweglichem Kopf aus,
  • Erzähle eine Geschichte mit Deinen Fotos,
  • Halte lustige und ungewöhnliche Momente fest,
  • Plane Gruppenfotos im Voraus,
  • Rede mit dem Hochzeitspaar über ihre Wünsche und Vorstellungen,
  • Benutze mehrere unterschiedliche Festbrennweiten.

Eine Hochzeit wird Monate, manchmal sogar Jahre im Voraus vorbereitet. Das Hochzeitspaar wird also von Dir erwarten, dass Dir kein Detail der Zeremonie entgeht. Dekorative Objekte, Menükarten, Teller, all das möchte verewigt werden.

Die Hochzeitsfotografie ist eine gute Option, um von Deiner Leidenschaft auch (finanziell) Leben zu können. Warum nimmst Du nicht einen Fotgrafiekurs und bietest Freunden oder Familienmitgliedern bei der nächsten Hochzeit Deine Dienste an?

6 Tipps damit jedes technische Foto gelingt

Weißabgleich, Belichtungszeit, Panoramafotos: Du möchtest die technischen Geheimnisse der Fotografie lüften?

Hast Du schon einen Fotokurs genommen? In einem Fotografiekurs kannst Du die Grundlagen der Fototechnik erlernen. | Quelle: Pexels

Eine Infografik von heise online und Statista zeigt, dass immer mehr Fotos geschossen werden, allerdings immer weniger die klassische Digitalkamera und dafür immer mehr das Smartphone genutzt wird. Um ein Fotoprofi zu werden, ist es allerdings unabdinglich, einen qualitativ hochwertigen Fotoapparat zu nutzen.

Hier einige Tipps, die für jede Foto-Session (im Studio oder nicht) gelten:

  1. Benutze einen qualitativ hochwertigen Fotoapparat, der Deinen fotografischen Fähigkeiten entspricht,
  2. Studiere den Aufbau und die Funktionsweise Deines Fotoapparates (Modi, Zoom…),
  3. Lerne die Grundlagen der Fotografie (Blendenöffnung, Belichtungszeit, Verschlusszeit…),
  4. Beobachte Deine Umgebung und sei aufmerksam, vor allem wenn sich etwas bewegt,
  5. Studiere den Hintergrund und den Horizont,
  6. Nutze das RAW Format, um Deine Fehler korrigieren zu können.

Wenn Du Deine fotografischen Fähigkeiten erwecken oder weiterentwickeln möchtest, und ein guter Fotograf werden willst, solltest Du idealerweise einen Fotografiekurs bei einem Profi des Faches machen!

In einer Fotografieschule, in einer Assoziation oder bei einem Privatlehrer… Es gibt viele Möglichkeiten, um hochwertigen Fotografieunterricht zu erhalten. In nur wenigen Stunden, werden sich die Ergebnisse in Deinen Fotos zeigen lassen.

Also: Hol Deine Kamera raus und drück auf den Auslöser! Deine erste Stunde Fotografieunterricht bei Superprof beginnt jetzt!

Entdecke hier, wo Du einen Fotografiekurs in Hamburg oder München machen kannst…

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