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Wie werde ich ein anerkannter Künstler der zeitgenössischen Fotografie?

Von Florence, veröffentlicht am 21/01/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Wie werde ich ein anerkannter Künstler der zeitgenössischen Fotografie?

Fotografieren ist Deine Leidenschaft, Du möchtest, dass es eine Kunst wird?

Heute ist die Grenze zwischen Freizeitspaß und Kunst schwer zu ziehen: Fast jeder hat Zugang zu gutem Fotomaterial und selbst Anfänger können mit dem richtigen Zubehör Fotos schießen, die als künstlerisch einzuordnen sind.

Du musst Dich ein wenig mit der Fotokunst beschäftigen und Dich wirklich ins Zeug legen… Die Ergebnisse werden sich sehr schnell zeigen lassen!

Entdecken wir gemeinsam, wie ein Anfänger der Fotografie zu einem Künstler der zeitgenössischen Fotografie werden kann!

Was ist Fotokunst?

Das digitale Zeitalter hat die Art und Weise wie man Fotos nimmt revolutioniert. Mit einem digitalen Fotoapparat kann jede/r schöne Fotos nehmen, ohne viel über Kunstfotografie wissen zu müssen.

Wenige Fotografen können den Künstlertitel jedoch für sich beanspruchen.

Ein digitales Foto einer urbanen Landschaft oder das Portrait eines Familienmitglieds ist nicht unbedingt gleich Kunst. Wie in jeder Kunst, muss das Kunstfoto noch eine zusätzliche Ebene, eine Nachricht vermitteln, die nicht unbedingt gleich erfassbar ist.

Hast Du schon einmal in Schwarz-Weiß fotografiert? Wie kannst Du in der Fotografie mit Formen arbeiten? | Quelle: Pixabay

Hier einige Kriterien um Fotokunst und klassische Fotografie zu unterscheiden:

  • Das Kunstfoto entspricht der künstlerischen Vision des Fotografen,
  • Das Kunstfoto drückt eine Idee, ein Gefühl oder eine Nachricht aus,
  • Das Kunstfoto zeugt von großer technischer Virtuosität,
  • Kunstwerke werden in Galerien ausgestellt, normale Fotos nicht,
  • Der Fotokünstler verfolgt ein bestimmtes Ziel (ein Phänomen beleuchten, die Betrachter provozieren…).

Der Amateurfotograf muss also vom Fotokünstler unterschieden werden: Ersterer möchte einfach nur bessere Fotos für seinen Alltag machen, während der Andere ein professionelles Ziel verfolgt und seine Werke verkaufen möchte.

Kunst und Fotografie liegen nah beieinander: Fotografie ist nicht einfach nur ein Zeitvertreib, sie kann auch zu einem Beruf und einer künstlerischen Leidenschaft werden.

Also… bist Du bereit, um mit Deinen Fotos auch noch mehr, eine Vision, ein Message, auszudrücken?

Übungen – Fotokunst zum Ausprobieren

Wenn Du qualitativ hochwertige Fotos schießen willst, musst Du Dich richtig ins Zeug legen!

Wenn Du eine künstlerische Fotoserie anfangen möchtest, um Dein Portfolio zu entwickeln und Dich auf den Kunstmarkt vorzubereiten, musst Du vor allem eines tun: Fotografieren, und zwar jeden Tag! Es gibt keinen „richtigen Moment“ um ein Foto zu nehmen. Dein wichtigster Mentor bleibst Du selbst: nähmlich Deine Inspiration!

Weißt Du, was Du am Liebsten fotografierst? Was fotografierst Du am Liebsten? Probiere alles aus! | Quelle: Pexels

Am Besten machst Du eine kleine Brainstorming Session und stellst Dir so die richtigen Fragen:

  • Welche Fototechniken interessieren mich am meisten?
  • Was fotografiere ich am Liebsten (Stillleben, urbane Landschaften, Lifestyle…)?
  • Was möchte ich mit meiner Kunst ausdrücken?
  • Was sind meine Lieblingsthemen?

Wenn Du Galerist, Visual Artist, Fotograf werden willst… solltest Du Dich auf einen bestimmten Fotografiestil konzentrieren (analoge Fotografie, Schwarzweißfotografie, zeitgenössische Fotografie…). Ein klar definierter Stil macht Deine Fotografie leichter wiedererkennbar!

Denk auch daran bei anderen Kunstströmungen vorbeizuschauen. Kennst Du die abstrakte Kunst z.B.? Andere Kunstrichtungen können Dich inspirieren und helfen Dir auch dabei Deinen eigenen Stil besser abzugrenzen und zu vertiefen.

Wenn Du Dich selbst besser kennen lernst, wirst Du vielleicht eines Tages zur großen Familie der Kunstfotografen gehören!

Die größten Fotokünstler näher betrachtet

Du träumst davon eines Tages eine eigene Vernissage zu haben? Du möchtest Deine eigenen Fotos ausstellen? Dann musst Du davor erst einmal die Geschichte der Fotografie kennenlernen!

Fokus, Blende, Stativ-Modelle … Das alles musst Du in- und auswendig kennen! Fotokünstler kennen meist den Aufbau ihres Fotoapparats wie ihre eigene Westentasche. Das ist auch normal, sie haben ja auch oft Fotografie studiert und somit die Technik und die Geschichte des Fotografierens im Detail studiert.

Wenn Du so schnell wie möglich ein Pro der Fotografie werden willst, ist es ratsam sich von den ganz Großen der Fotografiegeschichte inspirieren zu lassen. Wenn Du anfängst die technische Virtuosität in den fotografischen Meisterwerken zu erkennen, wirst Du auch Fortschritte machen, manchmal ohne es selbst zu merken!

Eine kleine unvollkommene Liste der größten Künstler der Fotografiegeschichte:

  • Robert Doisneau,
  • Ansel Adams,
  • Henri Cartier Bresson,
  • Robert Capa,
  • Edward Weston,
  • Arnold Newman,
  • David Talley,
  • Laura Zalenga,
  • Oleg Oprisco,
  • Raymond Depardon.

Die großen Fotografen genauer unter die Lupe zu nehmen, ist eine absolut notwendige Etappe, um selbst Fotokünstler  zu werden: Wenn Du selbst ein Werk schaffen willst, musst Du Dich vorher bei den größten Künstlern inspiriert haben.

Wenn Du Dir Epoche für Epoche anschaust, welche Fotografen ihre Zeit geprägt haben, wirst Du sicherlich auch einige finden, die Dich persönlich ansprechen. Das ist ein gutes Sprungbrett, um herauszufinden in welche Richtung (Themen, Stil) Du gehen willst.

Im Studium der großen fotografischen Meisterwerke verbesserst Du auch Dein eigenes Auge!

Bücher zum Erlernen der Kunstfotografie

Ob Du Dich eher für Hochzeitsfotografie, Fotojournalismus oder Modefotografie interessierst… es gibt in jedem Fall ein Fotografie-Lehrbuch, das wie für Dich geschaffen ist!

Weißt Du wie man selbst Bilder entwickelt? Ein Buch kann Dir einen sehr ausführlichen Einblick in die Fototechnik geben. | Quelle: Pexels

Die größten Künstler veröffentlichen regelmäßig illustrierte Bücher, die Retrospektiven ihrer Werke anbieten. Du kannst aber auch Fotografie-Lehrbücher für Anfänger finden, die von großartigen Künstlern oder Professoren geschrieben worden sind!

Weißabgleich, natürliches Licht, eine lange Belichtungszeit…: Lehrbücher für Anfänger bringen Dir die Grundlagen bei, die Du brauchst, um künstlerische Fotos zu machen. Ohne Dich dabei zu überfordern!

Hier einige Bücher, um schnelle Fortschritte in der Kunstfotografie zu machen:

  • „Fotografieren wie die Profis“, von Digital Academy,
  • „Schwarzweiß-Fotos: Die zeitlose Kunst des Monochromen“, von Michael Freeman,
  • „Das Foto: Bildaufbau und Farbdesign“, von Harald Mante,
  • „Gestalten mit Licht und Schatten“, von Oliver Rausch,
  • „BIG SHOTS!: Die Geheimnisse der weltbesten Fotografen“, von Henry Caroll,
  • „One Light Flash: Professional-Quality Lighting on a Budget“, von John Denton,
  • „Die Kunst der Fotografie: Der Weg zum eigenen fotografischen Ausdruck“, von Bruce Barnbaum,
  • „Scott Kelby’s Foto-Rezepte 1: 180 Wege zu professionellen Bildern“, von Scott Kelby.

Ein letzter Tipp: Viele Fotografen haben eine Webseite oder einen Blog, auf dem sie regelmäßig ihre Fotos posten. Du kannst also problemlos ihre Kunstwerke Online genauer unter die Lupe nehmen oder sogar mit einem Kunstfotografen Kontakt aufnehmen.

Vergiss auch nicht, dass Du in jeder goßen Stadt Fotografierkurse finden kannst. Ein Fotokurs in Berlin gefällig?

Bei einem Kurs kannst Du auch lernen, wie Du ein professionelles Shooting organisierst!

Kunstfotografie: Die besten Schulen!

Und wie wäre es, wenn Du Dir von Anfang an Unterstützung für deinen künstlerischen Weg suchst?

Die Fotografie als Kunstform entwickelt sich immer mehr, daher arbeiten auch immer mehr Hochschulen und Fachhochschulen daran, ein Fotografie-Studium oder eine Ausbildung anzubieten. Hier musst Du Dich ganz der Sache hingeben: Eine Ausbildung oder ein Studium dauert mehrere Jahre.

Um angenommen zu werden, musst Du meist eine Aufnahmeprüfung bestehen. Das heißt, dass Du nicht mehr ein Anfänger sein darfst, denn die Mappe, die Du vorbereiten musst, muss gut durchdacht und ausgeführt sein!

Du kannst auch versuchen vorher mit einem Privatlehrer oder in einem spezifischen Kurs Deine Mappe vorzubereiten. Die Erfahrung anderer Menschen kann Dir hier behilflich sein.

Wer ist Dein liebstes Fotomodell? In einer Kunstschule findest Du einfach Fotomodelle: Deine Mitstudenten! | Quelle: Pexels

Das sind einige der besten Hochschulen/Fachhochschulen, um Fotografie zu studieren:

  • Berliner Technische Kunsthochschule,
  • Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig,
  • Folkwang Universität der Künste Essen,
  • Fachhochschule Bielefeld,
  • Hochschule Darmstadt,
  • Fachhochschule Bielefeld,
  • Fachhochschule Dortmund.

Abhängig von der Schule, die Du wählst, wirst Du einen unterschiedlichen Abschluss machen: staatlich geprüfter Fotodesigner, Gesellenbrief des Fotografen oder Bachelor of Fine Arts. Vergiss nicht, dass Du Dich der Kunstfotografie widmen und gleichzeitig mit kommerzieller Fotografie/Shootings Deinen Unterhalt verdienen kannst.

Bei einigen Schulen (Lette Verein) musst Du monatlich eine Ausbildungsgebühr zahlen (100-300€). Besser werden hat seinen Preis!

Privatunterricht nehmen und ein Fotokünstler werden

Wie entwickelst Du am Besten Deine künstlerische Autonomie? Indem Du einen professionellen Fotografen engagierst, damit er Dir alle Feinheiten und Kniffe der Fotografie beibringt!

Vertrau dem Fotografielehrer… er wird Dir dabei helfen ein echter Künstler zu werden!

Du hast Fragen zur Bildbearbeitung, zum Kunstdruck oder zur Bildschärfe? Während des Privatunterrichts kannst Du sie alle stellen. Der Fotografieunterricht ist besonders für solche ratsam, die eine Begleitung wünschen, jemanden der ihnen zuhört und aktiv Tipps gibt.

Kunstfotografie-Kurse findest Du überall:

  • Durch klassische Kleinanzeigen-Zettel, die in Deinem Supermarkt hängen,
  • Kleinanzeigen in Foto-Magazinen,
  • Kleinanzeigen im Internet,
  • Kleinanzeigen in Kunsthochschulen,
  • Virtueller Fotografie-Unterricht mit einem didaktischen Fotografie Lernprogramm,
  • Privater Unterricht Online mit einem Lehrer, der Fernunterricht anbietet.

Jeder kann auf Superprof den richtigen Lehrer für Kunstfotografie finden. Du brauchst Dir nur die Profile anzuschauen, um herauszufinden, ob jemand etwas anbietet, dass Dich interessiert (Paarfotografie, Familienfotos, Sozialfotografie…).

Bei den meisten Lehrern kannst Du sogar eine kostenlose erste Probestunde nehmen. So kannst Du besser abschätzen, ob der Inhalt Deinen Vorstellungen entspricht und ob die Chemie stimmt. Mehr als 92% unserer Lehrer bieten ihre erste Unterrichtsstunde gratis an!

Bei Superprof gibt es außerdem auch noch die Möglichkeit Kunstfotografie-Fernunterricht zu nehmen. Da Kunstfotografie sehr persönlich und eigen ist, wird der/die Lehrer/in vor allem dafür da sein, um Dir einige Grundbegriffe beizubringen und Dir dabei zu helfen, die Bilder im Nachhinein zu bearbeiten.

Die richtige Inspiration findest Du auf Foto-Blogs.

Mit dem passenden Fotografier-Kurs wirst Du schnell zu einem Fotografen mit eigenem Stil und hoher technischer Präzision!

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