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Mit diesen Französisch Übungen klappt es auch mit dem (Landes)Nachbarn!

Von Anna, veröffentlicht am 31/07/2018 Blog > Sprachen > Französisch > Französischkurs: So kannst Du zuhause Französisch Üben

Ermutigt Eure Kinder zum Französisch Lernen! Die Vorteile sind vielversprechend.

Neben der kognitiven Entwicklung Eures Kindes, welche Ihr mit dem Erlernen jeder beliebigen Fremdsprache fördert, spielt die Französische Sprache in der Welt eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Hier einige Fakten:

  • Deutschland und Frankreich sind füreinander der mit Abstand wichtigste Handelspartner. 
  • Frankreich ist auch politisch gesehen unser wichtigster Partner in Europa.
  • Französisch ist nach Englisch die zweitwichtigste Fremdsprache an deutschen Schulen.
  • Französisch wird nicht nur in Frankreich, sondern auch in Luxemburg, Belgien, der Schweiz und in den Niederlanden gesprochen, ganz abgesehen von den vielen afrikanischen, nord- und mittelamerikanischen, sowie asiatischen Ländern wie z.B. in Kanada, Haiti, Senegal, den Seychellen, etc.
  • Französisch ist neben Englisch und Deutsch Arbeitssprache der EU, aber auch in vielen anderen internationalen Organisationen, wie z.B. der UNO, der UNESCO, den Olympischen Spielen etc. präsent.
  • Insgesamt sprechen weltweit 80 Millionen Menschen Französisch als Muttersprache und 274 Millionen Menschen insgesamt.

Nun ist es so, dass Euer Kind trotz Französischunterricht nur langsam vorankommt und womöglich bald den Kopf in den Sand steckt? 

Das Interesse ist da, aber die Sprachvermittlung durch den Lehrer gelingt nicht besonders gut? 

Das ist kein Grund, das Französisch Lernen komplett aufzugeben! 

Wir von Superprof haben einige Techniken ausgetestet, wie Ihr zu Hause zwischen zwei Französischunterrichtsstunden super üben könnt. 

Tipps zum Französisch Üben von zuhause aus

Französisch bedeutet für uns Germanophone immer etwas Überwindung: die französische Aussprache mit ihren Nasalen und Wortenden, die einfach weggelassen werden, die unterschiedliche Grammatik und das Vokabular, welches seine Wurzeln in der romanischen Sprache hat …

Aber neben all diesen Aufregern, die wir ja schon kennen, hier einmal ein paar beruhigende Fakten: 

  • Im Gegensatz zum arabischen, japanischen oder chinesischen Alphabet verwenden Deutsche und Franzosen das lateinische Alphabet.
  • Französisch ist nicht nachweisbar schwerer als andere Fremdsprachen wie Englisch oder Spanisch.
  • Sonderformen und Ausnahmefälle halten sich in der französischen Grammatik in Grenzen; diese gibt es ja schließlich auch in der Englischen Sprache und die meistern wir auch …

Ist eine Fremdsprache neu, egal welche, so fühlt man sich im ersten Moment etwas überfordert. Es scheint schier unmöglich, aber Übung macht den Meister.

Schritt 1: Findet heraus welcher Lerntyp Ihr seid!

Bevor Ihr Euch direkt in Übungen stürzt, macht es durchaus Sinn, sich kurz darüber Gedanken zu machen, welcher Lerntyp Ihr überhaupt seid.

Weiß man über den jeweiligen Lerntyp Bescheid, erspart man sich viel Stress und Mühe und erreicht effektiver sein Langzeitgedächtnis.

Es gibt hauptsächlich vier Arten von Lerntypen: den auditiv, visuell, motorisch oder kommunikativ orientierten Lerntyp.

Vielleicht müsst Ihr, anstatt Vokabeln aufzusagen, diese immer wieder aufschreiben, oder lernt mit Post-its im Zimmer besser, da Ihr ein eher visuell orientierter Lerntyp seid?

Oder Ihr könnt nicht lange an einem Schreibtisch sitzen, sondern braucht Bewegung, sozusagen „learning by doing“? Dann gehört Ihr zum motorischen Lerntyp.

Ihr wisst nicht genau, zu welchem Lerntyp Ihr gehört? Dann sind es vielleicht auch mehrere Typen, die Euch ansprechen?

Viele Wege führen nach Rom. So ist es auch bei der Aneignung von Wissen. Französisch könnt Ihr auf unterschiedliche Art und Weise lernen. Findet Euren Lerntyp heraus. Es gibt nicht DEN einen Weg, um Französisch zu lernen. Je nach Lerntyp gibt es unterschiedliche Ansätze und Methoden, um Französisch effektiv zuhause zu üben. | Quelle: Pexels

Schritt 2: Motivation tanken

Wozu üben?

Ohne Motivation ist es schwer, eine Fremdsprache langfristig zu lernen.

Macht Euch nochmals klar, warum Ihr Französisch lernt, und setzt Euch gegebenenfalls kleine Ziele zur Motivation: eine Woche Sprachaufenthalt, ein Urlaub in Frankreich, Kontakt mit einem Muttersprachler aufnehmen, …

Glaubt uns, damit sind die Französisch Übungen gleich viel leichter!

Übungen sind zentral beim Erwerb einer Fremdsprache und dienen dazu, 

  • neues Wissen aufzunehmen oder vorhandenes Wissen umstrukturieren zu können,
  • das vorhandene Wissen zu automatisieren.

Der Französischlehrer, sei es ein Privatlehrer oder der Schullehrer, sieht Euch nur wenige Male in der Woche.

Dabei ist es wichtig täglich Französisch zuhause zu üben, um das Gelernte im Langzeitgedächtnis abzuspeichern.

Regelmäßigkeit und Motivation sind die Schlüssel zum Erfolg!

Egal ob Ihr ein auditives oder visuelles Gedächtnis habt, die richtige Übungsstrategie zwischen den Französischeinheiten macht den großen Unterschied und beugt Demotivation vor!

Schritt 3: Loslegen

Im Französischkurs speichert Ihr ungefähr 50- 60% des Gelernten ab – vorausgesetzt, Ihr seid voll dabei!

Übungen vervollständigen also Euer Wissen.

Übung macht den Meister. So ist es auch beim Französisch lernen. Das Französisch üben zuhause nicht immer gleichbedeutend mit Arbeitsblätter abarbeiten ist, zeigen wir in unseren Französischübungs-Tipps je nach Lerntyp. | Quelle: Pexels

Lerntipps für den Französischunterricht je nach Lerntyp

Findet im Folgenden heraus, welche Lern- und Übungsmethoden für Euch und Euren Französischkurs geschaffen sind.

Allgemeine Lerntipps

  • Auf seinen Körper gut achtgeben: gut essen, genügend trinken, ausreichend schlafen, tief atmen – all das ist wichtig für Eure Konzentration.
  • Jeden Tag einmal seine Aufschriften aus dem Französischkurs durchlesen, besonders, wenn Ihr noch ganz am Anfang steht.
  • Durch die Erstellung von Zusammenfassungen könnt Ihr Euch an die wesentlichen Elemente eines Kapitels erinnern (unregelmäßige Verben, Zeitformen, Substantive oder Adjektive).
  • Macht Euch Eselsbrücken.

Tipps für den visuellen Lerntyp

  • Aufschriften aus dem Französischunterricht auf dem Computer oder auf Papier abschreiben und mit bunten Textmarkern highlighten (das bringt Ordnung für den visuellen Typ),
  • Kleine Memozettel mit französischen Begriffen an alltägliche Gegenstände in der Wohnung (Kühlschrank – frigo, Spiegel – miroir) kleben,
  • Die Französischlektion auf Karteikarten nochmals schriftlich zusammenfassen (Die Karteikarten könnt Ihr auch zum Beispiel an die Fliesen im Bad hängen und täglich beim Zähneputzen anschauen – das ist doch mal richtiges Multitasking),
  • Um die Aussprache zu üben, könnt Ihr zusätzlich Karteikarten mit wichtigen kurzen Dialogen, Alltagssituationen und Französischen Floskeln erstellen und nebenbei Euer französisches Vokabular und Eure Aussprache üben. Ihr werdet im nächsten Urlaub in Frankreich dankbar an Eure „Spickzettel“ zurückdenken,
  • Da der visuelle Lerntyp lieber das geschriebene Wort sieht, ist vor allem Lesen eine perfekte Lernmethode (Tageszeitungen lesen, zweisprachige Bücher, französische Romane),
  • Gut strukturierte Vokabellisten sind für den visuellen Typ ein Geschenk
  • eLearning-Angebote nutzen,
  • Filme in französischer Originalsprache mit Untertiteln anschauen.

Tipps für den auditiven Lerntyp

  • Lest Euch die letzten Lektionen Eures Französischkurses immer wieder laut vor, ebenso Vokabeln oder lasst Euch von einer anderen Person zu Vokabeln, Grammatik, Zeitformen etc. abfragen,
  • Nehmt eine Zusammenfassung Eurer Französischlektionen mit Eurem Smartphone auf und hört sie Euch immer wieder an,
  • Hört Euch Französische Hörbücher an (von einfachen Kinder Hörbüchern bis zu anspruchsvollen Hörbüchern) um die Aussprache zu verbessern. Schließt zum Beispiel ein Abonnement bei Audible ab, um fremdsprachige Hörbücher hören zu können,
  • Lernt ohne Buch Französisch mit Sprach-CD’s, wie zum Beispiel der Hörkurs Französisch von Catherine Dautel,
  • Abonniert Euch Podcasts auf Französisch,
  • Hört Französisches Radio zum Beispiel Hörspiele, Dokus und vieles mehr auf ARTE Radio auf Deutsch und Französisch,
  • Arbeitet mit Wörterbüchern mit Vertonung.

Der Austausch mit anderen in französisch eignet sich für alle aber ist besonders für kommunikative Lerntyp von Bedeutung. Ihr seid ein kommunikativer Lerntyp und braucht den Austausch mit anderen Leuten, dann bieten sich Sprachreisen, Übungsgruppen und Tandems zusätzlich zu Eurem Französischkurs an. | Quelle: Pexels

Tipps für den kommunikativen Lerntyp

Der kommunikative Lerntyp lernt am besten, indem er über den Stoff spricht, am besten in einer Gruppe oder mit einem Gesprächspartner.

  • Sucht Euch zusätzlich zu Eurem Französischkurs einen französischen Tandempartner oder eine Lerngruppe.
  • Plant Auslandsaufenthalte im französischsprachigen Raum (Sprachreisen, Work&Travel, Praktika, Sommer-und Saisonjobs, Aupair)
  • Versucht es doch einmal mit dem Frage-Antwort-Spiel in Rollenspielen mit anderen Personen.

Tipps für den motorischen Lerntyp

Der motorische Typ lernt beim aktiven Anwenden und ist somit der Multitasker unter den Sprachlernern.

  • Sitzt nicht beim Üben des Französischkurses, sondern  geht (das hilft bereits),
  • Shadowing bietet sich als Lernmethode bestens an,
  • Suche Dir schnellst möglich Sprachpartner oder Chat-Bekanntschaften auf Französisch,
  • Werdet in Internetforen oder Gruppe zB. bei Facebook aktiv und kommentiert und postet,
  • Plant Sprachreisen,
  • Singt französische Vokabeln und Sätze,
  • Kocht doch mal auf Französisch: sucht Rezepte aus Frankreich und auf französischen Foodblogs und kocht sie nach,
  • Genauso können französische Zeitschriften, Filme und Radio helfen. Eben alles, wo die französische Sprache auf natürliche Art und Weise verwendet wird.

Es gibt natürlich noch viele andere Tipps, wie Ihr Französisch trainieren könnt, bis Euer Privatlehrer von Superprof zu Euch nach Hause kommt.

Wie wäre es zum Beispiel ganz bequem Online?

Kostenlos Französisch Lernen Online, um Eure Kenntnisse zu vertiefen

Das Angebot an kostenlosen Online Kursen auf Französisch ist groß, immerhin ist Französisch eine der wichtigsten Sprachen der Welt. 

Neben den Webseiten, die kostenlose Onlinekurse auf Französisch anbieten, solltet Ihr für Eure Französischübungen auch folgende Möglichkeiten in Betracht ziehen:

  • Folgt Franzosen in sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, Instagram),
  • Abonniert einen französischen YouTube Channel,
  • Ladet Euch kostenlose Apps herunter, um jeden Tag Französisch zu lernen.

App's zum Französisch lernen gibt es sogar kostenlos. Online Französisch zu lernen macht es sogar möglich, von unterwegs Euer Französisch zu verbessern. | Quelle: Pexels

Um Euch eine Liste an Webseiten mitzugeben, auf denen Ihr kostenlos Französisch Online lernen könnt, haben wir für Euch recherchiert:

Mehr Infos hat die Universität Reims zur Verfügung gestellt.

Wie oft geht Ihr online, um einen Beitrag auf Facebook oder Twitter zu lesen oder einfach nur ziellos im Internet zu surfen? Wieviel Zeit verstreicht dadurch? 

10-15 Minuten Französischübungen am Tag reichen aus, um Euer Niveau deutlich zu steigern.

Knöpft diese Minuten beim Rumsurfen ab, um etwas wirklich Nachhaltiges zu lernen.

All die Onlineanwendungen, die es heute gibt, machen es so einfach! 

Oder macht Euch Social Media zunutze, um französischen Gruppen beizutreten oder beim nächsten deutsch-französischen Stammtisch dabei zu sein.

Auf Facebook & Co. gibt es sicher auch in Eurer Gegend Gruppen mit frankophonen Leuten.

Der Kontakt zur Sprache sowie die emotionale Bindung zu ihr sind starke Motivationsfaktoren und machen das Französisch Lernen noch viel einfacher!

Und dabei wären wir auch schon beim nächsten Punkt und Eurer wohl größten Französischübung von allen..

Motivation und die beste Franzöischübung zugleich: eine Reise ins französischsprachige Ausland. Ab geht’s in den Urlaub nach Frankreich! Eine Reise ins französischsprachigen Ausland wird Euch beim Französisch Lernen beflügeln. | Quelle: Unsplash

Ins französischsprachige Ausland reisen und in Kultur und Sprache eintauchen

Das Stichwort heißt Immersion!

Begebt Euch in ein französischsprachiges Umfeld und meistert Euren größten Französischtest ganz allein.

Zwischen zwei Französisch Intensivkursen ist die Reise ins französischsprachige Ausland eine super Alternative zum Lernen.

Eine ein- oder zweiwöchige Reise nach Frankreich, in Städte wie Montpellier, Lyon, Paris, Bordeaux, Strasbourg, in französische DOM TOM’s wie La Réunion oder in den französischsprachigen Teil der Schweiz am Genfer See oder nach Lausanne bietet Euch die Möglichkeit, Gelerntes anzuwenden und Französisch mit Muttersprachlern zu sprechen! 

Eure Reise wird sich komplett anders anfühlen, wenn Ihr die französische Sprache beherrscht.

Nach Geschäften fragen, Informationen über günstige Transportmittel einholen, die schönsten Strände erkunden, die Top Spots der Einheimischen entdecken oder über Locals die besten Partylocations herausfinden …

Bucht Eure Reise ins französischsprachige Ausland am besten schon vorher und umso größer ist Eure Motivation, Französisch Übungen zu machen.

Es gibt mittlerweile tolle Möglichkeiten, um ganz einfach mit Einheimischen in Kontakt zu kommen. Couchsurfing ist eine super Plattform.

Seid ihr neu in einer Stadt, auch wenn es nur für den Urlaub ist, habt Ihr so die Möglichkeit, bei Frankophonen zu übernachten oder auch einfach ein Treffen in einem Café oder in einer Bar zu arrangieren.

Eine gratis Stadtführung zum Beispiel führt Euch in kürzester Zeit zu den Top Spots der Locals und gleichzeitig könnt Ihr Französisch sprechen und Land und Leute kennenlernen.

Über Airbnb habt Ihr natürlich auch die Möglichkeit, bei Locals zu wohnen. In einem Zimmer zum Beispiel, so dass der Kontakt zum Anbieter trotzdem da ist.

Man kann also nicht nur zuhause, sondern auch unterwegs Französisch üben.

Traut Euch! 

Oder versucht es doch einmal mit einem Französisch Privatlehrer, der zu Euch kommt oder Euch über Webcam in der Französischen Sprache fit macht!

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