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Herausforderung: Französisch Üben für den nächsten Kurs!

Von Anna, veröffentlicht am 31/07/2018 Blog > Sprachen > Französisch > Wie kann ich meinen Französischunterricht zuhause vorbereiten?

Ein Intensivkurs Französisch oder eine mehrwöchige Sprachschule ist Euch zu teuer und zeitlich zu unflexibel?

Oder Ihr sucht nach eignen Methoden, um neben dem Französischkurs mit Eurem Privatlehrer noch schneller Fortschritte zu machen?

Für viele Menschen spielt sich das Lernen einer Fremdsprache in den eigenen vier Wänden ab.

Das Lernen einer Zweitsprache wie Französisch erfordert Regelmäßigkeit beim Lernen.

Egal ob Ihr einen Anfängerkurs oder einen fortgeschrittenen Französischkurs besucht oder ganz autodidaktisch vorgeht: Das regelmäßige und selbstständige Französisch Lernen zwischen den Lektionen bringt die wirklichen Fortschritte.

Es gibt kein allgemeingültiges Geheimrezept!

Da wir nicht alle die gleichen kognitiven Voraussetzungen haben, braucht der Eine mehr Wiederholungen als ein Anderer, bis sich das Gelernte im Langzeitgedächtnis verankert hat. Zudem gibt es ganz unterschiedliche Lerntypen.

Ihr sitzt vor den Lehrmaterialen Eures Französisch Privatlehrers und fragt Euch, wie Ihr allein bis zum nächsten Französischkurs Eure französischen Sprachkenntnisse vertiefen könnt?

Worauf kommt es beim Selbststudium an und wie könnt Ihr Euren nächsten Französischkurs optimal allein von zuhause vorbereiten?

Das schauen wir uns nun einmal gemeinsam genauer an!

Im Französisch Sprachkurs müssen Körper und Geist im Einklang sein

Wer Privatstunden nimmt, sollte am Ball bleiben. Wer Französisch lernen möchte ebenfalls.

Während des Unterrichts erhält der Schüler eine Flut an Informationen, die auswendig gelernt, verknüpft und abgespeichert werden müssen:

  • Neue französische Vokabeln,
  • Neue französische Grammatikregeln,
  • Neue Töne, die nachgeahmt werden wollen  und neue Klänge fürs Ohr,
  • Neue französische Zeitformen.

Es ist wichtig, dass es Eurem Körper und Geist gut geht, um neues Wissen verinnerlichen zu können. Vernachlässigt diesen Punkt nicht!

Nachdem der Geist mit einem intensiven Französischkurs oder einer informativen Französischeinheit beansprucht wurde, gibt es nichts Besseres, als die Informationen „sacken“ zu lassen und sich seinem Körper zu widmen.

Erholt Euch, macht Sport und bringt Euch erst einmal auf andere Gedanken.

Es bringt nur wenig, danach stundenlang vor Vokabellisten und Aufschriften des Französisch Privatlehrers zu sitzen und sich auf Teufel komm‘ raus alles einprägen zu wollen.

So sind Euer Körper und Geist aufnahmefähiger, um weitere Französische Vokabeln zu lernen:

  • Schaltet ab! Geht raus! Sorgt für frische Luft und freie Gedanken. Ein zwanzigminütiger Spaziergang pro Tag ist gut für das körperliche und geistige Wohlbefinden,
  • Verbessert Eure Sauerstoffzufuhr im Gehirn durch gezielt und regelmäßige Atemübungen,
  • Streckt und Reckt Euch nach einer Französischeinheit oder nach dem Französischunterricht oder macht einige Yogaübungen,
  • Versucht es mit Meditation,
  • Sport vermindert Stress, baut das Selbstvertrauen auf und fördert die Konzentration,
  • Sorgt für eine gesunde und ausgewogene Ernährung,
  • Trinkt regelmäßig Wasser,
  • Genügend Schlaf ist sehr wichtig:  die Schlafzeit ist wichtig um Gelerntes zu verarbeiten und abzuspeichern und somit essentiell fürs Auswendiglernen
  • Achtet auf eine gute Haltungen beim Französisch Üben: Füße auf dem Boden, parallele Beine, Rücken gerade, Brust nach vorn, Schultern gerade, Kopf mit der Wirbelsäule aufgerichtet. Bestenfalls sitzt Ihr auf einem Hocker oder einem ergonomischen Stuhl. Auch die Wahl der richtigen Umgebung für Euren Französischkurs ist wichtig.

Schalte ab! Geh laufen! Atme tief! Entspannung ist wichtig um sich später wieder konzentrieren zu können. Unterschätzt nicht das körperliche Wohlsein beim Lernen einer neuen Sprache. Abschalten gehört genauso zum Französischlernen wie regelmäßige Übungen. | Quelle: Unsplash

Entspannt, gedehnt, ausgeschlafen und gesättigt?

Trotzdem bricht Eure Konzentration beim Französisch Lernen aller fünf Minuten ab? 

Hier sind einige kleine Übungen, um Eure Konzentration zu fördern!

Ihr seid Euer eigener Lehrer: Beim Französisch Lernen ist Selbstdisziplin gefragt!

Das Selbststudium erfordert eine große Portion Disziplin.

Wie bereits oben erwähnt spielt die Regelmäßigkeit eine große Rolle, um perfekt Französisch lernen zu können.

Niemand wird Euch zwingen zuhause Französisch zu üben, Französische Vokabeln auswendig zu lernen oder Euch Euch mit Medien in ein französisches Sprachumfeld zu versetzen.

Und keiner wird kontrollieren, ob Ihr etwas gemacht habt oder nicht.

Wer alles auf morgen verschiebt und immer wieder erfolgreich prokrastiniert, der sollte seine Motivation zum Französisch Lernen hinterfragen.

Für Selbstdisziplin ist Motivation der entscheidende Hebel.

Wer nur Französisch lernt, um damit seinen Lebenslauf besser aussehen zu lassen, kommt nicht sehr weit.

Fragt Euch, wozu Ihr Französisch lernt, und schreibt Euch Eure Ziele auf.

Grundwortschatz für den nächsten Urlaub? Interesse an der Kultur? Eine neue Sprache für eine neue Bekanntschaft? Oder wollt Ihr beruflich Französisch nutzen?

Überlegt Euch gegebenenfalls Motivationsverstärker, wie etwa einen baldigen Urlaub in Frankreich, eine Sprachreise oder einen Ferienjob im französischsprachigen Ausland.

Hinterfragt, ob Ihr später die Sprache eher mündlich verwendet wollt oder schriftlich, und geht in Euren Französisch Vorbereitungen zuhause darauf ein.

Wer aus beruflichen Gründen einen Französischkurs macht oder die Sprache vor allem schriftlich anwenden will, muss den Schwerpunkt auf die Grammatik setzen.

Wechselt bei den Französisch Übungen daher mit Grammatikübungen und Hörübungen ab.

Wer vor allem Französisch sprechen lernen will, sollte einen stärkeren Schwerpunkt auf Audiovisuelles (CDs, Musik, Videos, MP3, Podcasts) legen und sein Gehör und seine Aussprache schulen.

Übrigens: Lust am Französisch Lernen kann beim Lernen zuhause erst so richtig Auftrieb bekommen!

Mit Leidenschaft und Motivation zum Französisch Spracherfolg! Mit der richtigen Einstellung und Motivation werdet Ihr Eure Leidenschaft für die französische Sprache entdecken! Eure Beweggründe fürs Französisch Lernen spielen eine sehr wichtige Rolle beim Lernen. | Quelle: Unsplash

Ihr seid Euer eigener Herr! Macht das, was Euch Spaß macht, und seid kreativ!

Erstellt Euch ein abwechslungsreiches Programm für zuhause, z.B.

  • jeden Tag 10 neue französische Vokabeln lernen,
  • französisches Radio und französische Chansons hören,
  • einen französischen Film schauen,
  • Euch auf Wikipedia Informationen einmal auf Französisch durchlesen,
  • französischen Gruppen beitreten,
  • ein Treffen mit einem Muttersprachler (Tandem) organisieren etc.

Nehmt Euch auch hin und wieder Zeit, beim Französisch Lernen zuhause Eure Fortschritte zu analysieren.

Schaut darauf, was Euch schwer oder leicht fällt, welche Lernmethoden den größten Erfolg und Spaß bringen und vor welchen Französischübungen Euch schon im Vorfeld das Gesicht einschläft.

Geht auf die Problempunkte intensiver ein und das am besten mit dem Übungsmaterial, was Euch am besten gefällt.

Wusstet Ihr schon?

Laut den Lernpsychologische Prinzipien des Lernens behält man von dem, was man liest, ca. 10 %, was man hört 20 %, sieht 30 %, sieht und hört 50 %, selbst vor­trägt 70 %, selbst ausführt 90 %.

Also ran an die Buletten und auf eigene Faust Französisch lernen! Das geht heutzutage auch bestens mit französischen Onlineangeboten!

Außerhalb der Französischkurse: Einfach mal Arbeitsblatt Arbeitsblatt sein lassen

Ein wichtiger Tipp: Wenn Ihr Französisch zuhause lernt und bereits Grundwissen besitzt, solltet Ihr nach und nach versuchen, Französisch in Euren Alltag einfließen zu lassen.

Versucht auf Französisch zu denken, zu sprechen, zu schreiben, Fernsehen auf Französisch zu sehen, ein französisches Chanson zu hören und zu verstehen.

Taucht in die französische Kultur ein und nutzt die vielfältigen Möglichkeiten der Medien, um neue und schöne Anreize zum Französisch Lernen zu schaffen.

So lernt auch Ihr zuhause Französisch und bereitet Euch bestens auf den nächsten Französischunterricht vor.

Nutzt zum eigenständigen Französischlernen abwechslungsreiche Medien:

  • Bücher zum Französisch Lernen Beginnt mit einfachen Kinderbüchern auf Französisch oder mit zweisprachigen Büchern auf Deutsch und Französisch und steigert Euch peu à peu.
  • Internet und andere Medien zum Französisch Lernen
    Auf den Webseiten von  TV5Monde und RFI (Radio France International) findet Ihr Materialien (Videos, Podcasts) zum Französischlernen. Auf Youtube findet Ihr Lehrvideos von Lehrern, Studenten oder Frankophilen. Französisches Radio ist über das Internet von überall zu empfangen. Französisches Fernsehen und französische Filme könnt Ihr dank digitaler Filmabos oft auch in Originalsprache und mit Untertitel ansehen.
  • Apps fürs Handy um kostenlos Französisch zu lernen
    Es gibt viele App’s um Französisch zu Hause oder unterwegs kostenlos zu lernen.
  • Zeitschriften und Zeitungen zum Französisch Lernen
    Es gibt auch Zeitschriften zum Französisch zu lernen, wie z.B.“Ecoute“, eine Zeitschrift, die sich an Deutschsprachige richtet, die Französisch zuhause lernen wollen. Oder Ihr bedient Euch einfach der französischen Tagespresse, die es ebenfalls digital zu lesen gibt, wie zum Beispiel Le Monde.

Französische Medien können eine tolle Französischübung für zuhause sein. Macht es Euch doch gleich richtig Französisch: Café, Croissant und eine französische Zeitschrift am morgen. Taucht in die französische Sprache komplett ein! | Quelle: Pexels

Habt Spaß und macht das was Euch Spaß bringt!

Singt auf Französisch, führt Selbstgespräche oder lest Euch Texte laut vor.

Habt keine Angst davor, Fehler zu machen! Legt Ihr diese Scheu ab, könnt Ihr nur Fortschritte machen!

Macht Zusammenfassungen und Lernbögen für den Französischunterricht

Um zuhause effektiv Französisch zu lernen, kann sich der Schüler die Zeit dafür nehmen, die er will.

Immerhin sitzt keine dritte Person dabei, die ein genaues Programm in einer vorgesehenen Zeit vorgesehen hat.

Und um Euch nochmals zu beruhigen: Französisch zu lernen ist viel einfacher als Arabisch oder sogar Chinesisch!

Wir von Superprof empfehlen, eine Zusammenfassung am besten auf Karteikarten für Euren nächsten Französisch Sprachkurs anzufertigen.

Warum?

Durch die Zusammenfassung des vorherigen Kapitels im Französischkurs wird das Wissen gefestigt.

Denn beim Strukturieren und Komprimieren der gelesenen Informationen werden die Inhalte besser verankert.

Die Stickpunkte dienen dem Gehirn später als Anhaltspunkt und der Rest der Informationen taucht auf.

Ähnlich wie bei einer Festplatte, die nach einer Datei sucht, kann das Gehirn anhand des Stichwortes einen Prozess der Aktivierung bzw. Reaktivierung auslösen.

Für visuelle Lerner ist eine ordentlich strukturierte Zusammenfassung ebenfalls aus optischen Gründen ansprechend.

Allein anhand der Textplatzierung auf der Karteikarte kann dieser Lerntyp die Informationen abspulen.

Schwierigkeiten beim Einprägen französischer Vokabeln, französischer Grammatik etc.?

  • Kursinhalte umschreiben: Schreiben und dann auch noch in seinen eigenen Worten ist eine großartige Möglichkeit, um sich Wissen einzuprägen.
  • Zusammenfassen: Einen Absatz mit ein oder zwei einfachen und kurzen Sätzen zusammenfassen.
  • Mit Bildern arbeiten: Malt Euch kleine Bildchen neben die Vokabeln oder bebildert die Grammatikregel,
  • Benutzt Mnemonik, um das visuelle Gedächtnis zu aktivieren,
  • Verwendet einen kontrastreichen Farbcode: Titel, Untertitel, Schlüsselwörter unterstrichen oder hervorgehoben, ein Kapitel pro Karteikarte, z.B. „Subjonctif ou Conditionnel“, unregelmäßige Verben, Ausdrücke des täglichen Lebens, Adjektive, Adverbien, Vergleiche, französische Zeitformen und Ihr Gebrauch

Texte und Gelerntes in Zusammenfassung neu aufarbeiten, ist die perfekte Form um sich auf den nächsten Französischkurs vorzubereiten. Aus einem Buch oder ellenlangen Arbeitsblättern zu lernen ist schwierig. Markiert Euch das wichtigste und schreibt Zusammenfassungen auf Karteikarten um das Französisch üben zu vereinfachen. | Quelle: Unsplash

Das Erstellen von Zusammenfassungen ermöglicht es, alle Französischkursinhalte neu darzustellen, die wesentlichen Informationen zu extrahieren und sie abzuspeichern, indem man sie notiert.

Mit Karteikarten habt Ihr zudem den großen Vorteil, dass sie praktisch zum Lernen sind oder Ihr sie an die Wand im Bad hängen könnt, um immer wieder ein Auge darauf zu werfen und das ganz nebenbei!

Eine Zusammenfassung macht jeden Spickzettel überflüssig, wie es so schön heißt! Und macht 50% der Vorbereitung für den nächsten Französischunterricht oder für eine Prüfung aus!

Wichtig ist noch herauszufinden, wann Ihr am besten Französisch übt und wieviel Zeit Ihr dafür einplanen müsst.

Um auch einmal anders Französisch zuhause zu üben, könnt Ihr auch auf Onlinedienste zum Französischlernen zurückgreifen.

Optimiert Euer Zeitmanagement beim Französisch Sprechen Lernen

Nun hat man das Gefühl, dass ein Tag mit seinen 24h durch Studium oder Arbeit, Freizeitaktivitäten, soziales Miteinander sowie mit unseren Grundbedürfnissen Essen, Trinken und Schlafen voll ausgefüllt ist.

Wir verraten Euch, wie auch Eure täglichen Französischübungen noch Platz in Eurem straffen Timing finden.

Um Französisch daheim zu lernen und Euch auf die nächste Stunde vorbereiten zu können, müsst Ihr Zeitmanagement betreiben, ansonsten verliert Ihr Euch und werdet schnell frustriert sein.

Es ist effizienter, 15 Minuten täglich am Abend vor dem Einschlafen oder am Morgen kurz nach dem Aufstehen, zum Beispiel beim Frühstück, Französisch zu lernen, als zwei Stunden an einem Stück!

Angesichts dessen, dass der Durchschnitts-Deutsche laut der neusten ARD/ZDF Onlinestudie 2017  insgesamt 149 Minuten täglich im Internet surft und 221 Minuten fernschaut, teilweise natürlich auch überlappend, ist das Zeitargument meist eine faule Ausrede.

Die Zeit vergeht wie im Flug auf der Instagram App oder beim rumwerfen! Nutzt Eure Zeit sinnvoll und übt 15 Minuten für Euren Französischkurs. Die Zeit verfliegt. Wir haben nur 24h am Tag. Aber mit dem richtigen Zeitmanagement und einem kleinen Plan schafft auch Ihr es noch, für Euren Französischkurs zu üben. | Quelle: Unsplash

Erstellt einen Zeitplan für Eure Übungen für eine kurze tägliche Französischeinheit, um Eure Zusammenfassungen anzuschauen.

Macht Euch einen Plan mit folgenden Lernabständen:

  • Einmal am Tag nach dem Französischkurs,
  • Eine gründliche Überarbeitung oder das Schreiben einer Zusammenfassung 2 Tage nach dem Französischkurs,
  • Schaut Euch in der Woche 1 – 2 Mal Eure Zusammenfassungen an oder lest sie Euch laut vor,
  • Ein letztes Lesen der Abschriften kurz vor dem nächsten Französischkurs mit einem Privatlehrer oder der nächsten Lektion im Französisch Onlinekurs.

Nehmt 15 Minuten Eurer Zeit, die Ihr sonst vor dem Smartphone für Social Media oder vorm Computer für Videospiele nutzt, um etwas Großartiges für Euch und Eure Französischkenntnisse zu tun!

Sprachen Lernen ist nachhaltig!

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