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Darum solltet Ihr einen privaten Japanisch Sprachkurs machen

Von Lea, veröffentlicht am 15/03/2019 Blog > Sprachen > Japanisch > 10 Gründe, Japanisch zu lernen

Die japanische Sprache ist unglaublich verlockend: eine jahrtausendalte Zivilisation, eine fantastische Kultur, eine raffinierte Gastronomie sowie eine komplett andere Lebenseinstellung…

Beweist Eure Abenteuerlust und fangt an, Japanisch zu lernen!

Mit einem sensei von Superprof stehen Euch bald viele Türen zum Land der aufgehenden Sonne offen…

1. Eine Sprache beherrschen, die so weit von der deutschen Sprache entfernt ist

Gibt es einen krasseren Tapetenwechsel als Japan bzw. Japanisch lernen?

Die japanische Sprache wird Euch mit ihren Schriftzeichen und ihrer Aussprache weit von Deutschland, Weißwürsten und Brezeln wegführen. Japanisch ist mit der Geschichte gewachsen. Viele Vokabeln stammen aus der chinesischen Schrift, doch auch einige europäische Sprachen, besonders Englisch, haben ihren Einfluss auf die japanische Sprache gehabt.

Im Japanischen gibt es zwei Arten von Schriftzeichen:

  • Die Kanji
  • Die Kana: Diese können noch einmal in 2 Gruppen eingeteilt werden, nämlich Hiragana und Katakana.

Es gibt mehrere Methoden, die japanischen Schriftzeichen in die lateinische Schrift umzuwandeln. Die häufigste im Ausland verwendete Methode ist das sogenannte modifizierte oder revidierte Hepburn-System. In Eurem Japanisch Sprachkurs werdet Ihr dieses System auf jeden Fall gleich am Anfang kennenlernen.

Das Lehrbuch Minna no Nihongo ist eines der bekanntesten Bücher zum Japanisch Lernen. Hiermit können selbst Anfänger die Grundlagen der japanischen Sprache kennenlernen und sich anschließend ein Sprachniveau aneignen, dass es Euch möglich macht, ein einfaches Gespräch auf Japanisch zu führen.

Ihr könnt außerdem einen Japanischkurs mit einem Privatlehrer von Superprof machen. Dieser wird Euch die japanische Schrift, die Grundlagen der Aussprache und die wichtigsten Japanisch Vokabeln beibringen.

Lernt Japanisch lesen und schreiben. Die japanische Schrift ist für viele in Deutschland erst einmal ein Rätsel. | Quelle: Pixabay

2. Die unglaubliche Reichhaltigkeit der japanischen Kultur

Die japanische Kultur ist von Tradition und Modernität geprägt.

Amy Chavez schreibt im Business Insider, welchen Einfluss die japanische Kultur auf jeden automatisch hat, der dieses faszinierende Land besucht.

« Niemand kehrt in sein Heimatland so zurück, wie er nach Japan gekommen ist. »

Einige der japanischen Künste werden einen ganz besonderen Einfluss auf Euch haben und motivieren Euch mit Sicherheit dazu, Japanisch zu lernen:

  • Nō-Theater: eine Mischung aus Gesang und Tanz mit Themen, die in einem tragischen Ton behandelt werden. Es wurde von den Samurai geprägt.
  • Kabuki: Entwickelt von Kurtisanen und gespielt von Männern, ist Kabuki die epische Form des traditionellen japanischen Theaters.
  • Die Kunst der japanischen Gärten: Ein wahres Kunstwerk, das Berge, Meer, Flüsse und Seen im Kleinformat vereint. Ein Muss während einer Japanreise oder eines Sprachaufenthaltes.
  • Sumo: Diese Turniere sind in der japanischen Kunst fast unvermeidlich. Diese imposanten Ringer, übrigens Athleten, wurden in den Rang von Halbgöttern erhoben.

Natürlich dürfen auch Kampfkünste wie Judo und Aikido nicht vergessen werden. Auch diese stammen aus Japan, ebenso wie Origami, die Kunst, Papier zu falten, welche heute auf der ganzen Welt populär ist.

3. Durch Tokio spazieren und die verrückte japanische Hauptstadt entdecken

Tokio ist eine Megalopole mit fast 40 Millionen Einwohnern, die Euch schnell in ihren Bann ziehen wird.

Die Hauptstadt Japans befindet sich auf der Hauptinsel Honshu und ist Heimat der meisten Institutionen des Landes, darunter die Kaiserresidenz, das Parlament, die Ministerien und internationale Botschaften.

Um Euch mit Tokio und der japanischen Sprache vertraut zu machen, könnt Ihr vorab den Film Lost in Translation von Sofia Coppola ansehen. Dieser handelt von einem heruntergekommenen Fernsehstar (Bill Murray), der sich in die Frau eines berühmten Fotografen verliebt, die von der bezaubernden Scarlett Johansson gespielt wird.

Zu einem Aufenthalt in Tokio gehört auf jeden Fall auch ein Abend in einer japanischen Karaokebar in einem Hochhaus in Shibuya, von dem aus Ihr einen phänomenalen Blick über die ganze Stadt habt.

Die berühmte Kreuzung kennt Ihr sicher. Im Stadtteil Shibuya von Tokyo ist immer viel los. | Quelle: Pixabay

Überlegt Euch also, ob Ihr nicht Lust auf einen Sprachaufenthalt in Tokio habt, um dort kostenlos schnell Japanisch zu lernen…

4. Mangas auf Japanisch im Original lesen

Mit einem online Japanisch Sprachkurs könnt Ihr auch lernen, wie man Mangas auf Japanisch lest und so Euer japanisches Vokabular erweitern.

Diese Art von Comics ist in Japan unglaublich verbreitet – und auch darüber hinaus. Die meisten Mangas werden von rechts nach links gelesen und sind schwarz-weiß. Zum Lesen solltet Ihr Euch unbedingt mit einem Japanisch Wörterbuch ausstatten.

Die Generation der Baby-Boomer bevorzugt meist die westlichen Comics, z.B. aus den USA (Donald Duck), aus Frankreich (Asterix) oder Belgien (Tim & Struppi). In der nachfolgenden Generation sind jedoch Mangas unglaublich populär, denn sie richten sich an eine breitere Zielgruppe was Alter, Geschlecht und Geschmäcker betrifft.

Mangas sind eine originelle und spaßige Möglichkeit, sich mit der japanischen Geschichte und Kultur vertraut zu machen. Übrigens gibt es eine Statistik, die besagt, dass ca. einer von 12 Japanern mindestens ein Manga Heft pro Woche liest.

5. Lernt den japanischen Film schätzen

Das japanische Kino reicht zurück bis in die Anfänge der Filmgeschichte. Heute ist Japan die drittgrößte Filmindustrie der Welt, was die Anzahl der produzierten Filme betrifft. Die häufigsten Genres im japanischen Film sind:

  • Animé: so gut wie jeder hat schon einmal von den fantastischen Filmen von Hayao Miyazaki gehört (z.B. Chihiros Reise ins Zauberland)
  • Samurai Filme
  • Horrorfilme: The Ring (1998) von Hideo Nakata ist heute weltberühmt.
  • Yakuza Filme

Ein Meisterwerk von Hayao Miyazaki. Chihiros Reise ins Zauberland ist einer der bekanntesten Animé-Filme. | Quelle: Pixabay

Ein sehr bekannter japanischer Schauspieler ist Takeshi Kitano, den man unter anderem aus dem Film Zatoichi – Der blinde Samurai (2003) kennt, für den er sowohl gespielt als auch Regie geführt hat. Dieser Film gewann den goldenen Löwen in Venedig.

6. Entdeckt die japanische Gastronomie

Die japanische Küche gehört zu den raffiniertesten von allen, weshalb sie schnell die ganze Welt erobert hat – wer hat noch nie Sushi oder Sashimi probiert?

Die folgenden Gerichte wurden von der Organisation für japanischen Tourismus ausgewählt und Ihr solltet sie unbedingt probieren, wenn Ihr die Gelegenheit in Japan bekommt:

  • Sukiyaki: in feine Scheiben geschnittenes Rindfleisch, das mit Gemüse, Tofu und Glasnudeln serviert wird
  • Tempura: in Pflanzenöl frittierte Garnelen, Fisch oder Gemüse
  • Sushi: roher Fisch oder Meeresfrüchte, die mit Sushi Reis und Algen (Nori-Blättern) serviert werden
  • Sashimi: roher Fisch oder Meeresfrüchte, die mit Sojasauce serviert werden

Roher Fisch kann ganz schön lecker sein! Sushi und Sashimi sind sowohl im Westen als auch in Japan sehr beliebt. | Quelle: Pixabay

Doch auch Sahu-shabi, Soba, Udon Nudeln, Ramen oder Onigiri solltet Ihr unbedingt probieren. Den Sake Reiswein trinkt man übrigens warm und in kleinen Schlücken.

Kanpai!

7. Besucht Japan von Insel zu Insel

Seit 1945 besteht Japan aus 6.852 Inseln. Die 4 größten Inseln Japans heißen Hokkaido, Honshu, Shikoku und Kyushu.

Wenn Ihr mal dem Tumult der großen Städte entkommen wollt, könnt Ihr auch die kleineren Inseln entdecken:

  • Okinawa: Besucht unbedingt Yakushima und den dortigen Zedernwald, aber auch das Aquarium von Okinawa.
  • Hokkaido im Norden des Landes, ein Muss, wenn Ihr die Natur und Nationalparks mögt.
  • Miyajima liegt neben Hiroshima und ist einer der am meisten fotografierten Orte in Japan. Den roten Schrein mitten im Meer habt Ihr bestimmt schon einmal gesehen.

8. Entdeckt die alten Tempel in Kyoto

Kyoto ist eine japanische Stadt im Zentrum von Honshu. Hier befinden sich mehr als 2000 heilige Tempel, Paläste, Brücken und Gärten.

Zahlreiche dieser Tempel gehören inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe und sind unbedingt einen Besuch wert. Sie ermöglichen Euch einen tiefen Einblick in die Geschichte Japans.

Auf dem Reiseblog be happy and travel findet Ihr eine Auflistung der 5 schönsten Tempel in Kyoto – allerdings könnt Ihr diese Liste natürlich selbst für Euch neu schreiben!

Besucht die traditionelle Stadt in Japan In Kyoto gibt es Unmengen an prachtvollen Tempeln. | Quelle: Pixabay

9. In der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt arbeiten

Japan gehört zu den reichsten Ländern der Welt. 2018 Betrug das Bruttoinlandsprodukt (BIP) rund 5,2 Billionen US-Dollar.

Japanisch Lernen bietet Euch also einen gehörigen Vorteil, wenn Ihr für ein großes japanisches Unternehmn wie Toyota, Nissan, Hitachi, Panasonic oder Mitsubishi arbeiten wollt.

Wenn Ihr mit Euren Kollegen Japanisch sprechen könnt, zeugt das von Eurer Motivation, was Eurer Karriere mit Sicherheit auf die Sprünge helfen wird. Wenn Ihr in Japan arbeiten wollt, solltet Ihr natürlich auch die japanische Schrift lernen. Fragt ruhig Euer Unternehmen, ob sie Euch einen Japanisch Sprachkurs finanzieren.

Ihr solltet außerdem einen Japanisch Sprachtest absolvieren. Am bekanntesten ist der Japanese Language Proficiencny Test (JPLT), ein offizieller Test, der in Deutschland zweimal im Jahr stattfindet. Mit einem solchen Test könnt Ihr Euer Japanisch Sprachniveau nachweisen.

10. Erlernt die Kunst der japanischen Kalligrafie

Kalligrafie ist eine der beliebtesten Künste im Land der aufgehenden Sonne!

Eine wahre Kunst in Japan... Mit Kalligrafie lernt Ihr die japanische Schrift mit Spaß. | Quelle: Pixabay

Hierbei geht es darum, mit japanischen Schriftzeichen ein ästhetisches und bewegendes Kunstwerk zu schaffen. Mit einem speziellen Japanischkurs könnt Ihr auch die japanische Kalligrafie lernen.

Mit Kalligrafie könnt Ihr nicht nur die japanische Schrift perfekt lernen, sondern auch Euer Vokabular erweitern.

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