Jahrelang hast Du Dich durch das Jura Studium, das Referendariat und beide Examen gekämpft.

Endlich hast Du alles erfolgreich bestanden und kannst Dich stolz Volljuristin oder Volljurist nennen.

Nun steht Deiner Karriere nichts mehr im Weg. Die klassischen juristischen Berufe wie Rechtsanwalt oder Richterin sind zum greifen nah.

Allerdings ist Dir mit der praktischen Erfahrung, die Du im Referendariat gesammelt hast, die Lust auf den Job des klassischen Anwalts reichlich vergangen? Was nun? Was für Möglichkeiten hast Du, wenn Du nicht Rechtsanwältin, Richterin, Staatsanwältin oder Notarin werden willst? Wirtschaftsjuristin? Nein, das ist irgendwie auch nicht das Richtige ... 

Schockiert fragst Du Dich, ob Du nun noch einmal von vorne und etwas Neues studieren musst.

Nein, natürlich nicht! Denn für ausgelernte Juristen und Juristinnen gibt es auch zahlreiche andere Möglichkeiten. Die Auswahl an interessanten Jobs ist groß!

In diesem Artikel möchten wir Dir deshalb ein paar unserer Favoriten aus verschiedenen Bereichen vorstellen.

Die besten Lehrkräfte für Jura verfügbar
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Und los geht's

Juristische Jobs in Lehre und Forschung

Du hast zwar keine Lust mehr eine klassische juristische Karriere wie Richter oder Staatsanwalt hinzulegen, die Studieninhalte haben Dir aber immer viel Spaß gemacht und Du würdest Dich auch weiterhin gerne mit der juristischen Materie auseinandersetzen?

Kein Problem! Wie wäre es mit einem Job in der Lehre oder Forschung?

Hier wirst Du Dich nicht nur weiterhin intensiv mit Jura auseinandersetzen müssen, Du kannst gleichzeitig auch noch anderen Studierenden auf dem schweren Weg durch das Jura-Studium mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wir möchten Dir vier Jobs vorstellen, bei welchen genau das möglich ist!

1. Professor

Lass uns zunächst einmal an den Ort zurückkehren, an dem alles angefangen hat: die Universität.

Hast Du Dir schon einmal überlegt, Professor bzw. Professorin zu werden?

Während Deines Studiums ist Dir bestimmt schon aufgefallen, dass viele Deiner Professorinnen und Professoren selbst nie den klassischen Weg der Rechtsanwält/innen eingeschlagen haben.

Ihnen ging es vielleicht genau wie Dir. Sie haben die Studieninhalte geliebt, konnten sich einen klassischen juristischen Beruf aber einfach nicht vorstellen.

Als Professor/in kannst Du nicht nur andere Studierende lehren, gleichzeitig kannst Du auch in Deinem eigenen juristischen Schwerpunkt forschen. Dabei werden Dir große Freiheiten und Flexibilität gelassen.

Du kannst nach dem Jurastudium auch in der Lehre arbeiten.
Du kannst nach dem Jurastudium auch an der Universität bleiben und dort lehren. | Quelle: Pexels

Der einzige Nachteil: Du solltest beide Examen mit sehr guten Noten bestanden haben und promovieren.

2. Repetitor

Hast Du keine Lust zu promovieren oder möchtest nicht an die Universität zurückkehren, kannst Du andere Studierende dennoch lehren und bei der Vorbereitung auf ihr Examen tatkräftig unterstützen.

Wie das?

Na, als Repetitor/in natürlich!

Auch als Repetitor oder Repetitorin solltest Du sehr gute Noten in beiden Examen vorweisen können, eine Promotion ist allerdings nicht erforderlich.

Als Repetitor/in unterstütz Du Jura-Studenten und Studentinnen bei der Examensvorbereitung, in dem Du den examensrelevanten Stoff mit ihnen wiederholst und sie stets motivierst.

Neben Deiner Tätigkeit als Repetitor/in kannst Du problemlos auch noch einer weiteren Tätigkeit nachgehen.

Ein weiterer Vorteil: Du musst nicht sämtliche Inhalte des Jurastudiums abdecken, sondern kannst Dich auf Dein Spezialgebiet beschränken.

3. Berufsschullehrer

Natürlich ist die juristische Lehre nicht allein auf das Jura-Studium beschränkt. Lehrer und Lehrerinnen mit juristischer Ausbildung sind auch in einem anderen Bereich gefragt, nämlich an Berufsschulen.

In zahlreichen Ausbildungen müssen die Auszubildenden auch juristische Inhalte erlernen. Da ist zum Beispiel der Fall bei der Ausbildung zum/zur:

  • Rechtsanwaltsfachangestellten
  • Notarfachangestellten
  • Verwaltungsfachangestellten
  • Steuerfachangestellten
  • sowie in zahlreichen kaufmännischen Berufen
  • Etc.

Welche Voraussetzungen Du erfüllen musst, um als Lehrer oder Lehrerin an einer Berufsschule tätig zu sein, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Oft reicht schon das Erste Juristische Staatsexamen.

4. Juristischer Lektor

Ist die Lehre nicht so Deins, solltest Du mal darüber nachdenken, nicht einfach juristischer Lektor bzw. Lektorin zu werden.

Was macht ein juristischer Lektor?

Als juristischer Lektor arbeitest Du in der Regel für einen Verlag und betreust dort die juristische Fachliteratur. An die erinnerst Du Dich bestimmt noch aus Deinen Zeiten als Student/in.

Du liest und beurteilst die juristische Fachliteratur inhaltlich, aber auch didaktisch, sodass am Ende ein solides und brauchbares Werk rauskommt.

Wie wäre es mit einer Karriere als juristischer Lektor?
Als juristischer Lektor prüfst Du juristische Fachliteratur auf ihre Richtigkeit. | Quelle: Pexels

Da gerade die Rechtswissenschaften einem ständigen Wandel unterliegen und somit auch immer wieder neue Literatur publiziert werden muss, wird Dir die Arbeit in diesem Job so schnell nicht ausgehen.

Juristische Tätigkeit in der Wirtschaftsbranche

Sind Lehre und Forschung nicht so Dein Fall oder fehlen Dir ganz einfach die didaktischen und pädagogischen Fähigkeiten, gibt es auch zahlreiche Jobs für Juristen als Quereinsteiger. 

Im Folgenden stellen wir Dir die beliebtesten Alternativen für Juristen als Quereinsteiger vor.

5. Unternehmensberater

Juristen mit abgeschlossenem Jurastudium sind auch immer gerne in verschiedenen größeren und kleineren Unternehmen gesehen.

Hier bietet sich zum Beispiel die Arbeit als Unternehmensberater bzw. Unternehmensberaterin an.

Als Unternehmensberater ist es Deine Aufgabe sämtliche juristischen Angelegenheiten wie rechtliche Rahmenbedingungen zu prüfen und so das Unternehmen bei seinen Vorhaben wie beispielsweise der Reorganisation, Sanierung oder Optimierung des Unternehmens zu unterstützen.

Der Vorteil: In diesem Bereich gibt es auch Möglichkeiten, Dich weiterzubilden und so hochzuarbeiten.

6. Steuerberater

Im Jurastudium kommt zwar in der Regel nicht besonders viel Steuerrecht vor, Du hast aber die Möglichkeit, Dich nach dem Abschluss zum Steuerberater bzw. zur Steuerberaterin weiterzubilden.

Hast Du das Steuerberaterexamen erst einmal in der Tasche, kannst Du Deine Mandanten in sämtlichen steuerrechtlichen Fragen beraten und auch Unternehmen bei der Prüfung ihrer Jahresabschlüsse unterstützen.

7. Legal Project Manager

Eine weitere Möglichkeit mit Unternehmen in der freien Wirtschaft zusammen zu arbeiten, ist der Beruf des Legal Project Managers.

Als Legal Project Manager unterstützt Du Unternehmen bei größeren Projekten wie beispielsweise Firmenfusionen.

Mit Deiner juristischen Ausbildung bist Du die perfekte Person, um sämtliche rechtliche Hintergründe bei den Projekten zu prüfen und so sicherzustellen, dass auch wirklich alles rechtens ist.

Als Legal Project Manager kannst Du in der Wirtschaft arbeiten.
Als Legal Project Manager bist Du für die rechtliche Seite größerer Projekte verantwortlich. | Quelle: Unsplash

Besonders nützlich bei dieser Arbeit sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse und ein gewisses Grad an IT-Fachwissen, da Du ökonomisch denken und viel mit Daten und Zahlen hantieren musst.

Strebst Du eine Karriere als Legal Project Manager an, solltest Du deshalb in Erwägung ziehen nach dem Jurastudium noch einen Master of Business Administration (MBA) oder eine andere Art der betriebswirtschaftlichen Ausbildung anzuhängen.

Weitere Juristische Berufe

Weitere abwechslungsreiche Berufe, bei welchen Du den juristischen Weg nicht vollständig verlassen musst, sind der des juristischen Journalisten, des Mediators sowie des Rechtspsychologen.

Alle drei Berufe erfordern sehr gute juristische Kenntnisse, haben aber mit klassischen juristischen Berufen wie Richter oder Notar nicht mehr viel zu tun.

8. Journalist

Macht Dir neben Jura auch das Recherchieren und Schreiben großen Spaß, wäre vielleicht eine Karriere als Journalist bei einer Nachrichtenagentur oder einem Fachverlag eine gute Alternative für Dich.

Da im Bereich des Journalismus Praxiserfahrung eine große Rolle spielt, solltest Du Dich zunächst einmal um Praktika oder ein Volontariat in einem journalistischen Betrieb bemühen.

Übrigens: Das ist auch während des Referendariat im Rahmen der Wahlstation möglich. Zum Beispiel bei den Justizredaktionen der ARD oder des ZDFs.

9. Mediator

Eine weitere Möglichkeit ist die Tätigkeit als Mediator.

Als Mediator versuchst Du eine rechtliche Streitigkeiten außergerichtlich beizulegen, indem Du zwischen den streitenden Parteien vermittelst.

Die Beruf kommt dem des Rechtsanwalts also schon sehr nahe.

Voraussetzung für diese Alternative ist neben Deinen juristischen Fachkenntnissen eine Mediatorenausbildung sowie ein paar essentielle Charaktereigenschaften.

Du solltest:

  • Kommunikationsfreudig sein
  • Menschenkenntnis besitzen
  • Verhandlungen geschickt führen können
  • Kreativ sein
Als Mediator verhilfst Du den Parteien außergerichtlich zu einem Vergleich.
Als Mediator versuchst Du rechtliche Streitigkeiten außerhalb des Gerichts zu schlichten. | Quelle: Pexels

Übrigens: Die Mediatorenausbildung dauert nicht lange und kann innerhalb nur weniger Wochen absolviert werden.

Viele Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen machen die Ausbildung, um neben ihrer Anwaltstätigkeit zusätzlich als Mediatoren arbeiten zu können.

10. Rechtspsychologe

Eine weitere Alternative für Jura-Absolventinnen und Absolventen ist eine Karriere in der Rechtspsychologie.

Hier vereinst Du Rechtswissenschaft und Psychologie miteinander.

Um ehrlich zu sein, ist diese Alternative unser absoluter Favorit, denn die Arbeit ist besonders interessant und spannend.

Das gilt besonders für die Strafrechts-Fans unter den Juristen!

Zu Deinen Aufgaben als Rechtspsychologe oder Rechtspsychologin gehört es:

  • Täterprofile zu erstellen
  • Psychologische Gutachten zu bearbeiten
  • Kriminalitätsstatistiken zu erstellen
  • Therapie- und Resozialisierungsmaßnahmen
  • Straf- und Maßregelvollzug
  • Und mehr

Du arbeitest also Eng mit Polizei und LKA zusammen.

Voraussetzung ist nach dem Jurastudium einen Master in Rechtspsychologie zu absolvieren.

Erfahre hier alles zu den verschiedenen juristischen Jobs, die Dir nach dem Studium offen stehen. Vielleicht willst Du ja doch lieber Notarin oder Notar werden?!

 

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Jana

Hoffnungslose Träumerin mit einer großen Liebe zum geschriebenen Wort, gutem Essen und Musik.