Wenn ihr Nähen lernen möchtet (z.B. in einem Nähkurs Berlin), stoßt ihr unweigerlich auf Begriffe und Redewendungen, von denen ihr wahrscheinlich noch nicht gehört habt.

Damit ihr in Zukunft mit diesen Begriffen etwas anfangen könnt und ihr eure neue Leidenschaft besser verstehen könnt, haben wir euch ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen zusammengestellt.

Fadenlauf, Volant, Overlock, Versäubern, Wiener Naht…die Welt des Nähens hat ihren eigenen Jargon!

Und wenn ihr unter dem Begriff „Verriegeln“ das Abschließen einer Tür versteht, dann sollten ihr diesen Artikel lesen, um optimal vorbereitet zu sein.

Superprof hilft euch mit dem großen Näh-ABC’s dabei, das Vokabular zu verstehen. Denn das Nähen kann für jeden eine echte Bereicherung sein!

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Kleines Wörterbuch der Welt des Nähens

Hier sind einige der gebräuchlichsten Ausdrücke, die ihr in Nähbüchern, Tutorials oder im Nähkurs finden werdet.

Nähvorgänge

Absteppen: Wenn man eine oder mehrere Nähte entlang einer Kante oder einer anderen Naht anbringt, um diese zu stabilisieren und sie dabei gleichzeitig auch zu verzieren.

Applizieren: Das Anbringen von Stoffmotiven auf dem Stoff durch Nähen oder Sticken.

Beleg: Mit einem Beleg verstärkt man eine Kante, beispielsweise am Ausschnitt. Dazu wird ein Schnittteil mit gleicher Form wie das zu belegende Teil rechts auf rechts angenäht und dann nach innen umgeklappt

Biesen: Diese angenähten Falten dienen der Dekoration von Blusen oder Männerhemden.

Bruch oder Stoffbruch: Kante, an welcher der Stoff im umgeschlagen beziehungsweise gefaltet wird. Ein symmetrisches Schnittteil wie ein Oberteil wird zum Beispiel so genäht.

Es braucht viele Schritte, um ein Kleidungsstück zu nähen.
Um ein Kleidungsstück zu nähen, braucht es mehrere Arbeitsschritte. |Quelle: Pixabay

Bügeleinlage: Ein Vlies, das zum Verstärken und Stabilisieren des Stoffes dient und ihm eine gewisse Festigkeit gibt. Finde auch heraus, wie man ein Dampfbügeleisen richtig benutzt.

Coverlock: Eine Nähmaschine, die für das Nähen von Säumen und das Einfassen von Ausschnitten geeignet ist. Anders als die Overlock näht eine Coverlock direkt am Stoff.

Doppelte Stofflage: Hierbei faltet man den Stoff und legt dann den Schnitt auf. So erhält man beim Zuschnitt zwei gespiegelte Teile.

Einreihen: Ein Stoffteil wird in kleine Falten gelegt. Bei Puffärmeln dient dieser Vorgang der Verzierung, während er bei gerundeten Taschen als Verarbeitungsschritt wichtig ist.

Fadenlauf: Beschreibt die Stoffrichtung, die dann wichtig wird, wenn die Schnittteile zum Zuschneiden auf den Stoff gelegt werden. Der Fadenlauf ist bei einem Muster mit Motiven leichter zu erkennen als bei einem unifarbenen Stoff.

Fadenspannung: Die Einstellung an einer Nähmaschine, die die Spannung des Fadens regelt.

Französische Naht: Naht, die sich für besonders feine Stoffe eignet. Diese doppelte Naht sorgt dafür, dass die Kanten nicht mehr ausfransen können. Die Englische Naht könnte für Dich übrigens auch interessant sein!

Formbund: Findet man bei vielen Hosen oder Röcken als gebogenen Bund, damit er sich an die natürliche Körperform anpasst.

Knips: Beschreibt einen winzigen Einschnitt innerhalb der Nahtzugabe als Markierung, wo die Schnittteile aufeinander treffen sollen.

Links-auf-links: Wenn zwei Stoffe auf ihrer linken Seite, also die innere Seite bei fertig genähten Stoffen, liegen.

Mehrweite: Wenn zwei Stoffstrecken unterschiedlich lang sind, dann muss die längere beim Nähen eingehalten werden

Overlock: Eine besondere Nähmaschine, die gleichzeitig einen Stoff nähen, versäubern und schneiden kann. Sie besitzt meistens zwei Messer und mehrere Garnrollen. Möchtest Du wissen, wie man mit einer Overlock-Nähmaschine richtig näht?

Riegel: Zickzackstiche, die in einer engen Reihe genäht wurden, dienen kniffligen Stellen, wie Tascheneingriffen.

Es gibt sehr viele verschiedene Formen von Knöpfen.
Wusstet ihr, dass es viele verschiedene Formen von Knöpfen gibt? |Quelle: Pixabay

Saum: Dient dazu, offene Stoffkanten sauber abzuschließen.

Smok: Durch Einreihen des Stoffes entsteht ein spezieller Ziereffekt oder kleine Schmuckfältchen.

Stricken: Eine Technik, bei der ein Faden mithilfe einer Stricknadel zu Maschen geformt wird.

Strich: Einige Stoffe haben einen Strich, beispielsweise Cord- oder Samtstoffe. Und abhängig davon, in welcher Richtung der Strich verläuft, wird der Strich anders zugeschnitten.

Versäubern: Das Sichern einer Kante des Stoffes vor Ausfransen.

Stoffe und Nähmaterialien

Applikation: Dekorationselemente, die man auf den Stoff aufnäht.

Ausschnitt: Öffnung des Kleidungsstücks, durch die der Hals und der Kopf schaut. 

Ausbrenner: Stoffe, die aus zwei verschiedenen Materialien bestehen. Dabei werden die gewünschten Muster mit einer Paste so behandelt, dass sich das Material auflöst und durchsichtige Muster entstehen.

Batist: Dieser feine, aber feste Stoff aus Baumwolle oder Viskose eignet sich, um leichte Sommerkleider zu nähen.

Bündchen: Dieser elastische Stoff eignet sich hervorragend für bewegliche Stoffe. Nach jeder Bewegung springt der Stoff in seine Ursprungsform zurück und leiert nicht aus.

Canvas: Dieser feste und widerstandsfähige Stoff eignet sich gut zum Nähen von Taschen.

Chiffon: Der leichte und zarte Stoff wird vor allem für Damenblusen und Kleider gebraucht.

Fleece: Weiches, warmes, flauschiges Wollgewebe, ähnlich einem dicken Flanell

Jersey: Dieser weiche und elastische Stoff eignet sich, um Shirts und Kleider zu nähen.

Muster: Die Schnittmuster bezeichnen Vorlagen, meist aus Papier, nach denen der Stoff dann zugeschnitten werden kann. Das Muster ist immer etwas breiter als der Stoff, da die Teile mit Nähten und Säumen verbunden werden müssen.

Nähmaschine: Eine Maschine, die automatisch Nähstiche mit 2 Fäden ausführt (ein in die Nadel eingefädelter Faden und ein Faden von einer Spule).

Mit Garn und Faden geht alles los.
Garn und Faden ist die Grundlage in der Welt des Nähens. |Quelle: Pixabay

Nahtzugabe: Beschreibt den Abstand zwischen Naht und Schnittkante.

Paspelierung: Beschreibt den Vorgang, bei der ein schmaler Nahtbesatz an ein Kleidungsstück angebracht wird, beispielsweise an den Kanten eines Kissens. Meistens diesen Paspeln dem Dekor.

Piqué: Dieser gewebte Baumwollstoff besteht aus zwei Stofflagen, die miteinander verbunden sind. Er klebt nicht auf der Haut und eignet sich daher hervorragend für den Sommer.

Popeline: Weicher Stoff mit einer feingerippten Gewebe. Er wird oft für Hemden, Oberteile und Kleider verwendet.

Samt: Ein sehr weiches und feines Gewebe.

Satin: Mit diesem edlen und glänzenden Stoff werden vor allem Festkleidung und Abendbekleidung genäht.

Steppnähte: Bezeichnet alle Nähte, die auf der rechten Seite eines Kleidungsstücks zu sehen sind. Es werden also Zierstiche und häufig Fäden in einer anderen Farbe verwendet, da sie auch eine dekorative Funktion haben.

Rechts-auf-rechts: Wenn zwei Stoffe mit ihren rechten Seiten aufeinander liegen, also wenn die schöne Seite innen liegt.

Vlies: Material, das aus Fasern besteht und nicht aus Fäden.

Viskose: Die industriell hergestellten Fasern eignen hervorragend für Damenshirts und -kleider.

Volant: Ein kreisförmiges Stoffstück, beispielsweise ein Rock oder eine Verzierung für den Ausschnitt.

Webkante: Das Wort beschreibt die seitlichen, festen Kanten eines Gewebe.

Wiener Naht: Diese Naht dient als Teilungsnaht bei Kleidern, Mänteln, Blusen und Blazern.   Durch die Naht erhält das Kleidungsstück eine figurbetonte Form.

Zickzackstich: Diesen Allrounder versäubert die Schnittkanten, eignet sich aber auch für Ziernähte. So ist garantiert, dass der Stoff nicht ausfranst.

Erfahre noch mehr über die Welt des Nähens und was Du alles über sie wissen musst! Hast Du Dich schon mal auf Pinterest rund um das Thema Nähen erkundigt?

10 berühmte Zitate aus der Welt des Nähens

Euch fehlen kreative Ideen?

Neben den 10 bekanntesten Modedesignern liefern euch vielleicht diese berühmten Zitate aus der Welt des Nähens eine Menge Inspiration:

  1. „Mode ist vergänglich. Stil niemals.“ - Coco Chanel, Modeikone
  2. „Laufe immer so, als wären drei Männer hinter dir“ - aOscar de la Renta
  3. „Gib einer Frau die richtigen Schuhe und sie kann die Welt erobern.“ - Marylin Monroe
  4. „In der Mode muss man ständig zerstören, um sich zu erneuern. Das lieben, was man gehasst hat, und das hassen, was man geliebt hat.“ - Designer Karl Lagerfeld
Es gibt verschiedene Arten ein Kleidungsstück herzustellen.
Nähen, Stricken oder Häkeln, alles ist möglich! |Quelle: Pixabay
  1. „Eleganz ist die einzige Schönheit, die niemals verblasst“ - Audrey Hepburn
  2. „ Mode ist nichts, was nur in der Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße. Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem, was passiert.“ - Coco Chanel
  3. „Wenn Sie nicht besser als die Konkurrenz sein können, ziehen Sie sich einfach besser an“ - Anna Wintour, Chefredakteurin der berühmten amerikanischen Zeitschrift Vogue
  4. „Der Unterschied zwischen Stil und Mode ist Qualität“ - Giorgio Armani
  5. „Mode ist pure Freude. Sie macht Spaß. Das ist wichtig. Aber sie ist kein Heilmittel.“ -Donatella Versace
  6. „Stil ist eine Art zu sagen, wer du bist, ohne zu sprechen.“ - Rachel Zoe, amerikanische Stylistin

Ein Einblick in die Geschichte des Nähens könnte ebenfalls für Dich interessant sein!

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Elissa

Leidenschaftliche Weltenbummlerin, Köchin und Lebensgenießerin.