Ein japanisches Sprichwort besagt: "sobald man mit dem Lernen aufhört, fängt das Altern an.".

Dieses Sprichwort erinnert uns daran, dass wir wir ein Leben lang weiterlernen. Ob es ein neues Musikinstrument ist oder eine Fremdsprache, Gelegenheiten zum Lernen gibt es viele!

Wenn Du ein Instrument oder eine neue Sprache lernst, wirst Du inspiriert und öffnest Dich neuen Welten. Du verlässt Deinen Alltag und Deine Komfortzone und wirst selbst ein wenig zu einem neuen Menschen.

Warum dann nicht gleich eine Sprache lernen, die dem Deutschen sehr fern ist... Wie z.B. Japanisch oder Chinesisch? So wird Dein Horizont erweitert und Du lernst auch wirklich viel Neues.

Schauen wir uns z.B. einmal die japanische Sprache an.

Ob Du nun vor einer Reise nach Japan noch ein wenig die Sprache lernen willst, oder gleich einen Intensiv Japanisch Kurs machen willst, in jedem Fall werden einige Basics zum Lernprogramm dazu gehören.

Zu diesen Basics gehört z.B. auch das Vorstellen. Wenn Du einer Person zum ersten Mal begegnest oder wenn Du im Allgemeinen eine Unterhaltung beginnst, sind einige Details zu beachten.

In der japanischen Kultur haben die Höflichkeit und die Umgangsformen nämlich ein hohen Stellenwert.

Wenn Du lernst, wie Du Dich vorstellst, kann das einen sehr positiven Effekt haben. Dein Gegenüber sieht Deine Motivation und schreibt Dir ein gewisses Interesse an der japanischen Sprache und Kultur zu.

Damit Du Dich ausdrücken kannst, egal ob im Mündlichen oder Schriftlichen, ist es also Wichtig, dass Du Dich auch korrekt vorstellen kannst.

Um das zu lernen, wirst Du sicherlich einen Japanisch Kurs machen müssen, vor allem wenn Du Japanisch nicht von kleinauf schon gesprochen und gehört hast.

Um Dich wirklich formvollendet vorstellen zu können, wirst Du außerdem auch noch einige japanische Kanjis lernen müssen, Hiragana Katakana und etwas japanischen Wortschatz.

Superprof hat hier für Dich einen kleinen Guide geschrieben, damit Du die wichtigsten Gruß- und Vorstellungsformeln kennenlernst.

Wie Du in den ersten Wochen möglichst effektiv die Basics im Japanischen erlernst und möglichst schnell mit Aussprache und der Transkription voranschreitest, erklären wir Dir in unserem Guide!

Die japanische Gesellschaft: Das solltest Du wissen

Bevor Du lernst, wie Du Dich auf Japanisch vorstellst, solltest Du einige Fakten über Japan kennen.

Menschen aus dem Westen wissen das nicht unbedingt: Japan ist zwar eine hochmoderne Gesellschaft, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg seinen dritten Platz der stärksten Wirtschaftsnationen erarbeitet hat, Japan hat sich aber auch schon immer seiner Vergangenheit, seiner Kultur und seinen Sitten stark verbunden gefühlt.

Die japanische Geschichte und Kultur wurde stark von der Shintō Religion und traditionellen Elementen geprägt. Deswegen ist der Umgang zwischen den Menschen und sozialen Gruppen auch heute noch in 2019 sehr stark kodifiziert.

Hast Du schon einmal einen japanischen Tempel gesehen?
Die japanische Kultur ist noch sehr der Tradition verhaftet. | Quelle: Pexels

Die japanischen Höflichkeitsregeln können für eine/n Deutsche/n auf den ersten Blick sehr strikt und kompliziert erscheinen.

Zur Beruhigung:  Ein/e Deutsche, der/die zum ersten Mal nach Japan geht oder dort gerade einen neuen Job anfängt, kann nicht alles auf Anhieb richtig machen. Die Japaner/innen verstehen das, denn sie wissen, dass ihre Kultur sehr komplex ist.

Fangen wir also an. Wenn Du Dich in Japan vorstellen willst, solltest Du bei einer ersten Begegnung einige Punkte unbedingt beachten:

  • Jeglicher physischer Kontakt mit der Person sollte vermieden werden: Kein Händeschütteln, kein Küsschen, keine Umarmung,
  • Nicke mit dem Kopf, um Dein Gegenüber zu grüßen,
  • Sag "hajimemashite" ("entzückt") jedes Mal wenn Du eine neue Unterhaltung beginnst,
  • Antworte mit "yoroshiku onegaishimasu", hinter dieser Schlussformel steht die Erwartung des/r Sprechers/in, dass sein/ihr Gegenüber ihn/sie in Zukunft wohlwollend behandelt,
  • Beuge den Kopf leicht nach vorne, um Dich zu entschuldigen (sag "sumimasen" , "Entschuldigung").

So, nun beherrschst Du die Grundlagen. Deshalb können wir jetzt zum wichtigsten Part übergehen: die Standardsätze der Vorstellung!

Wusstest Du, dass in der japanischen Sprache die Zahlen ganz anders gruppiert sind als im Deutschen. Hier einige Tipps, für das Zählen Lernen bei Deinem Japanisch Kurs.

So stellst Du Dich bei einer ersten Begegnung vor

Wenn Du jemandem begegnest und Dein Gegenüber grüßt, ist es gängig, dass Du Dich dabei etwas verbeugst. Desto tiefer die Verbeugung geht, desto mehr Respekt zeigst Du.

In allen Ländern der Welt, ist es gleich: Wenn Du jemandem begegnest, vor allem zum ersten Mal, wirst Du, als soziales Wesen, diese Person grüßen.

Wusstest Du, dass man sich in Japan nicht die Hände schüttelt?
Nur ein kurzer Händedruck? Keine gute Idee in Japan! | Quelle: Pexels

Die Unterhaltung fängt erst danach an. Zu allererst werden die dem Land konformen Begrüßungsformeln benutzt.

In Japan gibt es einen Begriff für all diese Begrüßungsformeln: es sind die "jikoshokai" , 自己紹介.

Bevor Du dich auf dem Weg nach Japan machst, solltest Du dich auf jeden Fall mit den Basic der japanischen Sprache beschäftigen. Die Datumsangaben und die Uhrzeit gehören definitiv dazu. Mit unserem Guide lernst Du im Nullkommanix, wie man auf Japanisch das Datum angibt.

Eine Unterhaltung anfangen

In Japan ist es nicht gängig einer Person zur Begrüßung die Hand zu geben. Und erst recht nicht, sie zu umarmen oder ihr ein Küsschen auf die Wange zu drücken!

Als Deutsche/r in Japan solltest Du unbedingt wissen, wie jede Vorstellung anfängt. Nämlich mit der gleichen Formel: "はじめまして", "hajimemashite".

Du könntest diesen Ausdruck sinngemäß in etwa mit "Nice to meet you" im Englischen und "Entzückt" im Deutschen übersetzen. Die phonetische Aussprache ist: hadjimemashite.

Beim Aussprechen dieses Wortes, beugst Du Deinen Kopf leicht nach vorne. Das ist eine der wichtigsten japanischen Höflichkeitsregeln, die Du unbedingt beachten solltest.

Eine wortwörtliche Übersetzung von hajimemashite wäre wohl eher "Beginn".

Dieses Wort kommt nämlich vom Verb "hajimeru" was "beginnen" bedeutet.

Wenn Du schon mal Kampfsport gemacht hast, oder Dich dafür interessiert hast, wird Dir nicht entgangen sein, dass zu Beginn eines Kampfes immer "hajime" gesagt wird. So beginnt jeder Kampf im Judo oder Karate.

Warst Du schon einmal in Japan?
Sind die Koffer schon gepackt? Vergiss nciht Dein japanisches Wörterbuch! | Quelle: Pexel

Es gibt also eine typische Art um sich Vorzustellen und eine erste Unterhaltung zu beginnen. Genauso gibt es auch eine Standart-Art, um die Unterhaltung wieder zu beenden.

Wenn Du nach Japan gehst, wirst Du oft folgenden Ausdruck hören: "dozo yoroshiku". Es gibt dazu keine genaue Entsprechung im Deutschen, könnte aber mit "Ich bitte um Ihre Freundlichkeit" übersetzt werden.

Eine Unterhaltung fortführen

Hier geht es vor allem darum, Deinem Gegenüber für diesen neuen Kontakt zu danken und für zukünftige Unterhaltungen, um seine Freundlichkeit zu bitten.

Die komplette Formel heißt "dozo yoroshiku onegaishimasu" (よろしくお願(ねが)いします), und wie schon gesagt, das ist eine Eigenheit der japanischen Sprache, eine direkte Entsprechung im Deutschen gibt es nicht.

Du kannst mit diesem Satz Deine Beziehungen pflegen oder um einen Gefallen bitten: Selbst als Deutsche/r in Japan wirst Du so von den Einwohnern verstanden werden!

Wenn jemand zu Dir "yoroshiku onegaishimasu" sagt, solltest Du in der Regel "kochira koso yoroshiku onegaishimasu" (こちらこそよろしくお願いします) antworten. Das zeigt, dass euer Verhältnis auf Gegenseitigkeit beruht.

Wenn Du einen Japanisch Kurs Online machst, wirst Du sicherlich diesen Ausdruck in einer Deiner ersten Lektionen lernen.

Weißt Du wie man eine Unterhaltung auf Japanisch beginnt?
Mit den richtigen japanischen Grußformeln kommst Du schneller ins Gespräch. | Quelle: Visualhunt

Du drückst also mit diesem Satz Deine Freude über die neue Begegnung aus und zeigst, dass Du auf weitere Treffen hoffst.

Der Ausdruck "yoroshiku onegaishimasu" ist eine Höflichkeitsformel, die Du aber auch in vielen weiteren Situationen benutzen kannst.

Du kannst diesen Satz z.B. vor dem Beginn einer Versammlung in einem Unternehmen benutzen, um Dich bei den Anwesenden für ihre Aufmerksamkeit zu bedanken oder motivierende Worte für die zukünftigen Projekte auszusprechen.

Wenn Du eine Email oder einen Brief schreibst, kann dieser Satz ebenfalls als abschließende Grußformel stehen.

Im Werbebereich wird der Ausdruck auch genutzt, um Konsumenten um den Kauf des Produktes zu bitten.

Du benutzt "yoroshiku onegaishimasu" um Deine Dankbarkeit auszudrücken, Dich zu entschuldigen oder etwas zu erklären, so wie wir "danke" oder "Entschuldigung" sagen.

Bei einem Vorstellungsgespräch solltest Du diesen Ausdruck jedoch nicht benutzten. Hier sind sehr viel höflichere und komplexere Formulierungen gefragt.

So gibst Du Deinen Namen und Vornamen an

Wer mit dem Japanisch Lernen anfängt, lernt auch wie man seinen Namen und Vornamen auf Japanisch sagt. Das ist einer Grundsteine der Kommunikation, nur so kommst Du in Japan ins Gespräch.

Aber auch hier gibt es gewisse Regeln.

Warst Du in Japan schon einmal auf einem Date?
Wie Du in Japan Deinen Namen sagst, hängt ganz vom Kontext ab! | Quelle: Pixabay

Für eine/n Japaner/in ist das Nennen beim Vornamen ein Zeichen von Intimität. Deshalb wird er auch nur im Familien- und engen Freundeskreis benutzt. Wenn Du Dich in Japan vorstellst, solltest Du also vorerst nur Deinen Familiennamen sagen.

Um Respekt zu zeigen und die gebührende Distanz einzuhalten, gibst Du nicht Deinen Vornamen, sondern nur Deinen Namen an.

In einem familiären Rahmen kannst Du aber problemlos auch Deinen Vornamen sagen.

Es gibt unterschiedliche Formulierungen, um sich vorzustellen. Wie im Deutschen kannst Du sagen, "ich heiße", "mein Name ist", oder noch einfacher "ich bin".

Im Japanischen heißt das Personalpronomen "ich" "watashi".

Die Japaner/innen haben fünf verschiedene Ansprachen. Diese werden allerdings immer auf das Gegenüber bezogen, nicht auf sich selbst!

Hier sind sie:

  • San,
  • Sama, im formalen Umfeld (Briefe, Email an eine wichtige Person),
  • Kun, im Arbeitgeber/Arbeitnehmer Verhältnis, für Personen, die sich schon kennen,
  • Chan, für junge Mädchen und Kinder,
  • Sensei, für besonders respektierte Berufe wie Lehrer/innen, Anwälte/innen, Ärzte/innen.

Nachdem Du den Familiennamen der Person ausgesprochen hast, sagst Du z.B.  "san". Für die Japaner/innen ist es nicht höflich jemanden nur mit seinem Familiennamen anzusprechen. Das ist auch für Deutsche einleuchtend!

Was dem im Deutschen vielleicht am nächsten kommt ist "Herr" oder "Frau".

Im familiären Umfeld

Ob und wie Du Deinen Namen oder Vornamen sagst...hängt in Japan stark von der Familiarität der Situation ab.

Entweder Du sagst nur Deinen Familiennamen, Deinen Vornamen oder beide. Die Frage, die Du Dir stellen musst, ist: Mit wem hast Du es zu tun?

So sagt man z.B. "ich bin Peter" in einem familiären Umfeld:

  • です,
  • Peter desu (auszusprechen: « dessu »),
  • In bin Peter.

Im formellen Umfeld

Wenn Du jemanden zum ersten Mal triffst, solltest Du eine höflichere Variante wählen. Im Regelfall diese:

  • と言(い)います,
  • Peter to iimasu (in Romaji),
  • Ich heiße Peter.
Wie wäre es mit einem Kurs für japanische Umgangsformen?
Gute Umgangsformen sorgen für Zufriedenheit! | Quelle: Pexel

Die besonders höfliche Selbstvorstellung

Dieser Ausdruck ist sehr nobel. Mit ihm hinterlässt Du bei der Selbstvorstellung einen ganz besonders guten Eindruck:

  • ____ と申(もう)します,
  • Peter to moshimasu,
  • Ich heiße Peter.

Wie Du siehst, hängt bei der Selbstvorstellung viel davon ab, in welchem Kontext Du Dich befindest.

Bei einer Feier mit der Familie und Vertrauten kannst Du die nicht-formelle Selbstvorstellung und Begrüßung wählen.

Im Zweifelsfall solltest Du jedoch immer lieber etwas zu höflich sein, als umgekehrt. Und die besonders höfliche Selbstvorstellung ist ganz besonderen Gelegenheiten vorenthalten.

Die letzte Regel, die Du unbedingt beachten solltest: Füge nie einen formellen Titel (San さん, Kun 君, Chan ちゃん, Sama 様, Dono 殿) Deinem eigenen Namen hinzu. Das wirkt nämlich egoistisch und arrogant.

In Japan stellt man sich selbst nicht ins Rampenlicht.

Deinen eigenen Handlungen solltest Du nicht zu viel Bedeutung zumessen, und Komplimente solltest Du dankend ablehnen.

Noch mehr Sätze für die Selbstvorstellung

Du hast jetzt schon viel gelernt. Du weißt, wie man eine Unterhaltung anfängt ("Hajimemashite "), wie man die Unterhaltung wieder beendet, indem man sich indirekt beim Gegenüber bedankt (" yoroshiku onegaishimasu ") und wie man seinen Vornamen und Familiennamen angibt. Jetzt wollen wir etwas weiter gehen und noch einige andere Themen anschneiden (Wohnort, Nationalität, Beruf, Alter, Hobbys...).

So gibst Du Deine Nationalität an

  • 私はフランス人です (Watashi wa furansujin desu),
  • Übersetzung: Ich bin Franzose.

Andere Nationalitäten:

  • Deutsch > ドイツ人 Doitsujin,
  • Amerikanisch > アメリカ人 Amerikajin,
  • Englisch > イギリス人 Igirisujin,
  • Chinesisch > 中国人 Chūgokujin,
  • Spanisch > スペイン人 Supeinjin,
  • Italienisch > イタリア人 Itariajin.
Wie stellt sich ein/e Astronaut/in vor?
Auch ein/e Astronaut/in muss sich vorstellen. | Quelle: Pexel

Wie wäre es mit einem kleinen Überraschungstest? Wie sagt man: "Ich bin Spanierin"?

Was heißt " Watashiwa igirisujin desu "? Oben nachschauen nicht erlaubt ;-)

Klar, wenn Du in Japan bald einen neuen Job anfangen willst, reichen diese wenigen Formeln noch nicht aus. Für eine erste Reise ist das jedoch schon ein solides Fundament!

Wenn Du Dein Alter angeben willst, musst Du vorher die Zahlen auf Japanisch lernen.

So erzählst Du von Deinem Beruf

Bei einem Gespräch folgt auf die Vorstellung meist die Frage nach dem Beruf.

Warum? Weil so Interesse am/an der Gesprächspartner/in vermittelt wird. Das ist ein guter Gesprächseinstieg.

  • 私は新聞記者です。Watashi wa shibunksha desu.
  • Übersetzung: Ich bin Journalist.

Andere Berufe:

KanjiKanaRōmaji
Anwalt弁護士べんごしbengoshi
Fahrer運転手うんてんしゅuntenshu
Koch調理師ちょうりしchōrishi
Zahnarzt歯医者はいしゃhaisha
Doktor医者いしゃisha
Büroangestellte会社員 かいしゃいんkaishain
Friseur美容師びようしbiyōshi
Student学生がくせいgakusei
Hausfrau主婦しゅふshufu
Beamter公務員こうむいんkōmuin
Unabhängiger自営業じえいぎょうjieigyō
Krankenschwester看護師かんごしkangoshi
Ingenieurエンジニアenjinia
Apotheker薬剤師やくざいしyakuzaishi

Sprich von Deinen Hobbies

  • は ____ です,
  • Shumi ha ____ desu,
  • Mein Hobby ist ____.

Du kannst auch die Formulierung « Suki desu » + das Hobby benutzen. Das heißt "ich mag" + (Fußball oder Tanz z.B.).

Einige Hobbys auf Japanisch:

  • Film, えいが , Eiga,
  • Tanz, だんす, Dansu,
  • Musik, おんがく, Ongaku,
  • Lied, うた, Uta,
  • Lesen, どくしょ, Dokusho,
  • Spaziergang, さんぽ, Sanpo,
  • Sport, すぽうつ, Supôtsu,
  • Fußball, さっかあ, Sakkâ,
  • Ski,スキー, Sukî,
  • Schwimmen, すいえい, Suiei,
  • Gärtnern, えんげい, Engei.

Mit dieser kleinen Wortauswahl kommst Du im Alltag schon sehr weit. Du kannst erzählen, was Du gerne machst und vielleicht andere Menschen treffen, die Dein Interesse teilen.

Folgenden Satz kannst Du ebenfalls benutzen: "ni kyômi ga alimass", das heißt "meine Interessenzentren sind".

Wenn Deine Hobbys nicht in dieser Liste stehen oder Du noch weiter gehen willst, kannst Du natürlich immer in einem Deutsch-Japanisch Wörterbuch nachschlagen.

So stellst Du Dich vor: Ein Beispiel

Weißt Du jetzt wie Du eine Unterhaltung auf Japanisch beginnst?
Bei echten Unterhaltungen kann alles manchmal sehr schnell gehen. Übung hilft! | Quelle: Visualhunt

Hajimemashite. (Schön Sie zu treffen)
Watashi no namae wa Pierre desu. (Mein Name ist Peter)
Watashi wa ni-juu go sai desu. (Ich bin 25 Jahre alt)
Paris ni sunde imasu. (Ich wohne in Paris)
Gakusei desu. (Ich bin Student)
Suki desu suiei. (Ich mag Schwimmen)
Yoroshiku onegaishimasu. (Sei bitte nett zu mir).

Am Anfang der Selbstvorstellung kannst Du noch " Konichiwa " hinzufügen. Das heißt "Guten Tag".

Wie in den meisten europäischen oder asiatischen Sprachen, verändert sich der Gruß mit der Tageszeit.

"Konichiwa" ist ein klassischer japanischer Gruß und lässt sich am besten mit "Guten Tag" oder dem informellen "Hallo" übersetzen.

Am Morgen nutzt Du besser das höflichere "ohayô", das entspricht dem englischen "good morning". Am Abend sagst Du "konbawa", das entspricht dem englischen "Good evening".

Das gehört aber alles noch zur Selbstvorstellung und ist noch keine wirkliche Unterhaltung.

Wenn Du etwas weiter gehen und Deinen Gegenüber besser kennen lernen willst, kannst Du auch noch nach weiteren Informationen fragen:

  • Anata no namae wa nan desuka ? (Wie heißt Du?),
  • Anata no shoukugyou wa nani desuka ? (Was machst Du im Leben?),
  • Nansai deska ? (Wie alt bist Du?),
  • Ogenkideska ? (Wie geht's?),
  • Kimi no shumi ha nan desu ka ? (Was sind Deine Hobbies? Was machst Du in Deiner Freizeit?).

Lerne auch, wie man auf Japanisch die Zeit angibt, das kann in einer Unterhaltung immer praktisch sein.

Zusammenfassend:

  • Eine neue Sprache zu lernen, ist gar nicht so einfach. Vor allem dann, wenn das Alphabet und Schreibsystem nicht die gleichen sind, wie die mit denen wir aufgewachsen sind. Das gilt für das arabische Alphabet, die chinesischen Schriftzeichen, das russische kyrillische Alphabet und natürlich auch für die japanischen Ideogramme (Kanjis, Hiragana Katakana).
Warst Du schon einmal auf einer Geburtstagsparty in Japan?
Saï desu ka? Hatachi! (Wie alt bist Du? 20 Jahre!) | Quelle: Pixabay
  • Das Leben in Japan wird von vielen Verhaltensregeln und Höflichkeitsnormen bestimmt. Wenn Du länger in Japan bleiben möchtest, solltest Du unbedingt versuchen Dich mit ihnen vertraut zu machen. Die Selbstvorstellung ist ein erster wichtiger Schritt, der gar nicht so schwer zu erlernen ist. Wenn Du wirklich Japanisch lernen willst, musst Du natürlich noch viel mehr lernen und Zeit mitbringen. Für einen schnellen Start reichen jedoch erst einmal diese Grundlagen.
  • Wenn Du diese Grundlagen des Japanischen lernen willst, kannst Du einen Online Japanisch Kurs für Anfänger belegen und dich z.B. besonders auf die Lektion konzentrieren, in der es um die Vorstellung geht. Und sei nicht allzu hart mit Dir selbst, die japanische Sprache und Kultur ist komplex, selbst für Muttersprachler/innen.
  • Damit Dein Lernprogramm so komplett wie möglich ist, kannst Du Dir auch ein Japanisch Lehrbuch ausleihen oder kaufen. Und wie wäre es mit einem Heft, indem Du all das neu Gelernte aufschreibst? Dort kannst Du auch die Ideogramme und die Phonetik der neuen Wörter festhalten.

Kennst Du schon die berühmte Japanisch Lernmethode Minna No Nihongo? Wenn nicht, solltest Du sie unbedingt einmal ausprobieren.

Die 10 wichtigsten Sätze für die japanische Selbstvorstellung

Hier noch einmal ein Best-of der wichtigsten Wörter und Sätze, um Dich auf Japanisch vorzustellen:

Mit diesen einfachen Satzelementen kannst Du natürlich noch nicht fließend Japanisch sprechen. Allerdings hilft es für den Einstieg!

So kannst Du Dich auf Deine nächste Japan Reise vorbereiten.

Hast Du schon einmal den Fuji Vulkan besucht?
In Japan warten viele Abenteuer auf Dich. | Quelle: Visualhunt

In Japan werden die Japaner/innen sich sehr darüber freuen und beeindruckt sein, dass ein gaijin – ein Tourist – sich auf Japanisch vorstellen kann, und außerdem auch noch die Höflichkeitsregeln einzuhalten weiß.

Wenn Du jetzt einen Schritt weitergehen willst und unbedingt die japanische Sprache von Grund auf lernen willst, gibt es auch noch folgende Lösung: Kontaktiere eine/n Lehrer/in auf der Superprof Plattform!

Unsere Kurse gibt es für jedes Niveau, vom Anfänger zum Fortgeschrittenen, alle können hier Japanisch sprechen, schreiben und lesen lernen.

Also: Nichts wie auf zur Superprof Plattform, um Japanisch Unterricht in Berlin oder zuhause zu nehmen. In einigen Monaten bist Du dann schon bereit für Deine Reise nach Tokyo, Kyoto, Osaka und den Fuji Vulkan!

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!