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Finde Die perfekte Fotoausrüstung: Die bekanntesten Kameramarken im Überblick

Von Nadine, veröffentlicht am 26/02/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Basis-Fotoausrüstung: Welche Kameras sind die besten?

Fotografieren ist viel mehr als nur ein Knopfdruck und ein verruckeltes Smartphone-Selfie.

Dahinter verbirgt sich eine wahrhaftige Kunst, die sowohl Kreativität, als auch technisches Verständnis erfordert.

Bevor Du Dich auf Motivjagd begeben kannst, solltest Du Dich zumindest mit den Grundlagen der Fotografie vertraut machen. Dabei kannst Du Dir zwar so einiges an Wissen durch Experimentieren selbst aneignen, aber früher oder später kann es ratsam sein, sich in einem Fotokurs Tipps und Tricks von einem erfahrenen Fotografie Lehrer abzulauschen.

Damit Du trotz fleißiger Beteiligung an Kursen keine misslungenen Bilder produzierst, solltest Du nicht mit irgendeiner beliebigen Kamera loslegen, die Dir gerade in die Hände fällt, sondern Dir – entgegen dem aktuellen Trend – einen hochwertigen Fotoapparat anschaffen.

Laut einer Studie der CIPA (Camera & Imaging Products Association) werden heute nämlich fünfmal weniger Fotokameras als im Jahr 2010 gekauft, wähend sich der Absatz für Smartphones gleichzeitig verfünffacht hat!

Vielleicht fragst Du Dich, ob es überhaupt noch Sinn macht, in einen teuren Fotoapparat zu investieren, obwohl doch jeder ein fototaugliches Handy in der Tasche hat? Worauf kommt es beim Kauf einer Fotokamera wirklich an?

Es gibt Dutzende Kamerahersteller – und alle rühmen ihre Produkte! Kein Wunder, dass es mitunter Kopfzerbrechen bereitet, die passende Kamera für Einsteiger ausfindig zu machen.

Damit es Dir leichter fällt, die richtige Wahl zu treffen, haben wir in diesem Artikel die bedeutendsten Kamerahersteller zusammengetragen.

Welche Kriterien sollten beim Kamerakauf beachtet werden?

Bevor Du Dich auf Schnäppchensuche begibst und dich im Dschungel der Produktbeschreibungen verirrst, solltest Du Dir zumindest im Klaren darüber sein, welche Art von Kamera am geeignetsten für dein Fotoprojekt ist.

Im Grunde genommen, lautet die erste Frage, die sich ein jeder Foto-Neuling stellt: Analog oder digital?

Aufgrund der Vorliebe der meisten Fotografen für moderne Technik haben wir uns in diesem Artikel hauptsächlich mit Digitalkameras beschäftigt aber sind im letzten Abschnitt der Vollständigkeit halber auf deren analoge Vorgänger mit Fotofilm eingegangen.

Je nach Aufbau unterscheidet man bei Digitalkameras zwischen diesen Arten, die wir im Folgenden näher erläutern:

Kompaktkameras:

  • digitale Kompaktkameras
  • digitale Bridgekameras

Systemkameras:

  • Spiegelreflexkameras: mit optischem Sucher
  • Hybridkameras: ein spiegelloses System mit elektronischem Sucher

Welche Vorzüge bietet die digitale Fotografie gegenüber Analogkameras? Seit ihrer Entstehung hat die Fotografie einen starken Wandel erfahren. Heutzutage setzen Fotografen auf modernste Technik! | Quelle: pixabay

Die digitale Kompaktkamera

Diese Kameras sind, wie der Name bereits sagt, klein, handlich und ideal als ständige Wegbegleiter für unterwegs.

Mit der Kompaktkamera ist das Fotografieren kinderleicht. Das Objektiv ist fester Bestandteil der Kamera, daher ist kein mühevolles Wechseln nötig. Es müssen auch nur wenige Einstellungen vorgenommen werden, da Vieles ganz vollautomatisch geschieht.

Das macht die Kompaktkamera besonders als Urlaubskamera, für Einsteiger und für Gelegenheitsschnappschüsse so beliebt – auch wenn sie immer öfter durch die Smartphonekamera abgelöst wird.

Die Preisspanne reicht von 70€ für die günstigsten Modelle bis zu über 900€ für hochwertige Profi-Kompaktkameras von Marken wie beispielsweise Sony. Etwa mittendrin liegt der Panasonic Lumix – ein absoluter Verkaufsschlager unter den Digitalkameras.

Diese Kameras eignen sich besonders gut für Fotos im Freien wie etwa Landschaften. Die beste Bildqualität erreichen sie mit natürlichem Licht.

Allerdings solltest Du bedenken, dass Kompaktkameras aufgrund ihres kleinen Sensors bei schwachem Licht recht schnell an ihre Grenzen stoßen. Zwar kann man diesem Problem durch längeres Belichten und Stabilisieren der Kamera entgegenwirken – was jedoch unschönes Bildrauschen zur Folge haben kann.

Noch extremer macht sich dies bei Smartphone-Kameras bemerkbar, die zwar tagsüber durch Ihre Leistungsfähigkeit verblüffen, Dich aber bereits im Dämmerlicht sprichwörtlich im Dunkeln stehen lassen.

Wo lernen, bessere Fotos mit dem Handy zu machen? Eine kleine Variante der digitalen Kompaktkamera tragen wir heutzutage tagtäglich mit uns herum: das Smartphone. | Quelle: pixabay

Die digitale Bridgekamera

Ähnlich wie bei der Kompaktkamera ist das Objektiv auch hier fest montiert und kann nicht ausgetauscht werden.

Der Unterschied zwischen diesen beiden Kamera-Arten liegt in der Größe: im Gegensatz zur winzigen Kompaktkamera mag die Bridgekamera recht sperrig erscheinen, bietet dafür aber einen wesentlich stärkeren Zoom. Die meisten Modelle sind mit optischem Sucher ausgestattet.

Bridgekameras eignen sich perfekt für Anfänger. Sein sind ein hervorragender Kompromiss zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera.

Da man für manche Bridge-Modelle allerdings recht tief in die Tasche greifen muss, macht es Sinn, auf eine preiswerte Spiegelreflexkamera auszuweichen, was ein präziseres Einstellen von Weißabgleich und Blende und damit eine bessere Bildqualität ermöglicht.

Bridgekameras sind bereits zwischen 250 und 350€ zu haben.

Die digitale Spiegelreflexkamera

Als sogenannte Systemkamera setzt sich diese Art von Fotoapparat aus einem Gehäuse und einem damit kompatiblen, abnehmbaren Objektiv zusammen.

Um ein problemloses Austauschen der einzelnen Komponenten zu ermöglichen, haben alle bekannten Kameramarken sogenannte Kamerasysteme wie beispielsweise Nikon F oder Canon EOS M mit voll kompatiblen Bestandteilen geschaffen. Achte beim Kauf Deiner Ausrüstung daher unbedingt darauf, Zubehör wie beispielsweise Objektive nur innerhalb desselben Kamerasystems zu wählen.

Der Reiz einer Spiegelreflexkamera liegt darin, für jede Gelegenheit das passende Objektiv verwenden zu können.

Außerdem zeichnen sich diese Kameras durch einen großen APS Sensor aus, der für eine hohe Bildqualität unerlässlich ist.

Wenn Du Dir ein solches Schmuckstück zulegst, wirst Du Dich über gestochen scharfe Aufnahmen freuen können, vorausgesetzt Du belegst einen Fotokurs, um die Grundlagen zu beherrschen. Beispielsweise solltest Du darauf achten, dass das Schwenken des Spiegels Dein Foto leicht verwackeln kann. Abhilfe schafft hier eine sogenannte Spiegelvorauslösung.

Während die preiswerteren Spiegelreflex-Gehäuse um die 400 € kosten, muss man so manche Profi-Modelle mit Beträgen im vierstelligen Bereich rechnen.

Um bittere Enttäuschungn zu vermeiden, solltest Du auf keinen Fall Dein ganzes Geld in das Gehäuse stecken aber nur das billigste Objektiv dazu verwenden. Im Gegenteil: Ein Objektiv von guter Qualität ist sogar wichtiger als die Kamera selbst.

Aber keine Panik: Ein Blick in die Kleinanzeigen kann sich lohnen, um eine Kamera für Einsteiger zu einem viel niedrigeren Preis zu ergattern!

 

Die Hybridkamera

Um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: diese Kamera funktioniert nicht mit Benzin oder Elektroantrieb  🙂

Hinter dem Begriff „Hybrid“ verbirgt sich eine Kompaktkamera mit Wechselobjektiv. Auch hierbei handelt es sich um eine weiter oben beschriebene Systemkamera. Sie verbindet die Vorteile der Spiegelreflexkamera mit denen der Kompaktkamera:

  • großer Bildsensor
  • gute Bildqualität
  • Wechselobjektiv
  • klein und leicht

Preislich gesehen solltest Du für das Gehäuse mit mindestens 400€ rechnen. Bedenke aber, dass Du für Deine Hybridkamera das passende Objektiv finden und dafür ein zusetzliches Budget einplanen musst.

Besondere Fotos erfordern manchmal einen außergewöhnlichen Blickwinkel. Ein klappbares Display kann sich als praktisch erweisen, um aus der Froschperspektive zu fotografieren. | Quelle: pixabay

Digitalkameras: Welche Marke ist die Richtige für Dich?

Fotokameras sind so verschieden wie die Menschen, die sie bedienen. Die Frage, welche Kamera die beste ist, lässt sich daher nicht pauschal beantworten.

Die beste Kamera wofür?

Die Suche nach der perfekten Kamera für Deinen Fotoworkshop wirft tausend Fragen auf:

Träumst Du von dem perfekten Urlaubsfotos als Andenken? Möchtest Du Selfies machen oder lieber Deine Mitmenschen verewigen? Posiert Dein Modell für ein professionelles Porträt oder wagst Du Dich andie Sportfotografie heran, bei der Du die Bewegung auf die Zehntelsekunde genau abfangen willst. Oder handelt es sich bei deinem flotten Motiv gar nicht um einen Menschen, den Du darum bitten kannst, noch einmal von vorn zu beginnen, wenn der Schnappschuss nicht gelungen ist, sondern um ein scheues Wildtier? Womöglich bei Dämmerlicht oder in weiter Entfernung?

Es gibt unzählige Fotomotive, die nur darauf warten, von Dir in Szene gesetzt zu werden. Bei idealen Lichtverhältnissen mag das noch relativ einfach sein.

Aber wenn Du keine Lust auf „langweilig schöne“ Postkartenfotos hast, kannst Du Dich an neue Herausforderungen heranwagen, die Dir umso mehr technisches Verständnis abverlangen.

Ausschlaggebend für Deinen Kamerakauf ist die Wahl des Objektivs. Je nachdem, ob Du aus der Nähe oder aus der Entfernung fotografierst, benötigst Du eine andere Kameralinse. Mit einem speziellen Makro-Objektiv kannst Du nicht nur Marienkäfer beängstigend groß abbilden sondern auch instagramreife Foodfotografie kreieren. Für Landschaften hingegen bieten sich eher Weitwinkelobjektive an. Und für die perfekten Nachtfotos brauchst Du nicht nur ein Objektiv, das eine besonders große Lichtmenge aufnimmt sondern auch einen Sensor in entsprechendem Format.

Wenn Du eine recht vielseitige Kamera für einfache Zwecke suchst, bist Du mit einer Kompaktkamera wie zum Beispiel der Lumix von Panasonic gut bedient. Es können viele Einstellungen vorgenommen werden, wodurch sich die Kamera sowohl für Landschaftsfotos als auch Makroaufnahmen eignet. Auch ein längeres Belichten für Aufnahmen ber schwachen Lichtverhältnissen ist möglich – vorausgesetzt Du benutzt ein Stativ.

Sobald Du Dich allerdings auf ein oder mehrere Gebiete spezialisieren und eine besonders hohe Bildqualität erzielen möchtest, raten wir Dir in jedem Fall zu einer Systemkamera und den entsprechenden Objektiven.

Um eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, wozu die einzelnen Fotokameras und Marken im Stande sind, lohnt sich ein Blick ins Internet. Beispielsweise kannst Du Dir in der Online Foto-Community Flickr nicht nur Ideen für tolle Motive holen sondern auch in unzähligen, nach Kameramodell geordneten Schnappschüssen stöbern.

Warum No-Name-Modelle nicht mit Markenkameras mithalten können

Mit welcher Kamera gelingen Urlaubsfotos am besten? Vertraue nicht auf Billigkameras, um persönliche Momente festzuhalten. Deine Urlaubsfotos sind viel mehr Wert! | Quelle: pixabay

Zugegeben: Fotografieren ist nicht das billigste Hobby. Während die hohen Preise der Kameras so manch einen Anfänger entmutigen, lassen sich andere wiederum zum Kauf einer Billigkamera verlocken, nach dem Motto „Es muss ja auch nicht gleich Nikon drauf stehen, um für Schnappschüsse zu taugen.“

Aber Vorsicht! Sparen am falschen Ende lohnt sich nicht!

Gerade wer sich näher fürs Fotografieren interessiert, wird schnell von den begrenzten Fähigkeiten einer No-Name Kamera enttäuscht sein.

Denn so richtig Spaß macht das Knipsen bekanntlich erst, wenn man sich nach Herzenslust an den Einstellungen ausprobieren kann, um in jeder Situation den gewünschten Effekt zu erzielen. Ein „intelligenter“ vollautmatischer Modus kann längst nicht mit einer hochwertigen Kamera mithalten, bei der man einen stärkeren Zoom nutzen, je nach Lichtmenge die Blende und den ISO-Wert manuell einstellen und gezielt mit der Tiefenschärfe spielen kann.

Die Anzahl der Megapixel, mit der selbst Hersteller von Kameras der unteren Preisklasse gezielt werben, sollte nicht das einzige Kaufkriterium sein. Gerade hier wird in den meisten Fällen an Sensorgröße gespart, wobei die Bildqualität an der zu hohen Dichte der Pixel leidet. Eine Kamera mit großem, qualitativ hochwertigen Sensor hat hingegen ihren Preis.

Auch die Zuverlässigkeit der Billigkameras lässt oft zu Wünschen übrig! Herstellergarantie? Fehlanzeige! Kompatibles Zubehör wirst Du vergeblich suchen…

Daher unser Fazit: Um richtig fotografieren zu lernen, solltest Du lieber Du auf eine bekannte Marke vertrauen. Denn wer zu billig kauft, kauft zweimal!

Was zeichnet eine gute Kameramarke aus?

Vielleicht hast Du schon von professionellen Fotografen gehört, die nur auf Canon oder Nikon schwören.

Beide Hersteller haben bereits Generationen von Fotografen mit hochwertigen Kameras und Objektiven ausgestattet. Ein Blick auf ihre Verkaufszahlen belegt das Vertrauen der Käufer. Doch es gibt es noch viele weitere bedeutende Kameramarken, die ebenfalls atemberaubend schöne Fotos versprechen.

Was all diese Hersteller auszeichnet? Eine lange Tradition, technische Neuerungen und kontinuierliche Verbesserung. Dank ihrer jahrelange Erfahrung sind sie in der Lage, Kameras anzubieten, die genau auf die Bedürfnisse der Profis und Hobbyfotografen abgestimmt sind.

Sie garantieren, dass alle Artikel eines Kamerasystems untereinander kompatibel und beliebig kombinierbar sind.

Außerdem zeichnet sich ein guter Kamerahersteller durch sein weitgefächertes Angebot an passendem Zubehör (z.B. Objektive, Kamerataschen- und rucksäcke, externe Blitzgeräte, Stative, Ersatzakkus, Fernbedienungen) aus.

Wir empfehlen Dir, Dich durch einen Verkäufer fachkundig beraten zu lassen.  Und im Problemfall kannst Du auf den Kundendienst und die Herstellergarantie vertrauen. So bist Du immer auf der sicheren Seite.

Sony: der Gigant unter den Kameraherstellern

Diese multinationale Elektronikhersteller aus Tokyo hat sich – wie uns allen bekannt ist – im Bereich Unterhaltungselektronik einen Namen gemacht. Zu seinen wichtigsten Produkten zählen neben Spielkonsolen, Fernsehgeräten, Handys, Laptops und Musikabspielgeräten unter anderem Digitalkameras.

Die beliebtesten Kameraserien aus dem Hause Sony sind:

  • die Mavica Fotokamera aus den 80er Jahren, die die Bilder magnetisch auf einer Diskette speicherte
  • Kompaktkamera: Cyber-shot und RX
  • Alpha Spiegelreflex- und Hybridkameras

Dabei hat sich das Unternehmen besonders mit seinen Sensoren einen Namen gemacht, auf deren Qualität auch anderer führender Hersteller vertrauen. Beispielsweise sind auch in zahlreichen Kameramodellen von Canon, Nikon, Fujifilm, Olympus und Konica Minolta die begehrten Sony Sensoren verarbeitet.

Was macht die Marke Sony so beliebt? 2015 produzierte Sony schätzungsweise 40% aller Kamerasensoren weltweit! | Quelle: unsplash

Fujifilm: der Spezialist für Fotografie

Das 1934 gegründete Unternehmen, das nach denem Standort am Fuße des höchsten Bergs Japans benannt ist, ist im Gegensatz zu Sony wesentlich vielseitiger, da es beispielsweise auch Röntgenanlagen und andere Geräte für die Medizintechnik herstellt.

Um seinen Platz an der Spitze der Technik zu sichern und eine hohes Qualitätsniveau zu garantieren, investiert Fujifilm jährlich 7% seines Weltumsatzes für Forschung und Entwicklung.

Dem japanischen Technologiekonzern, der zu Zeiten der analogen Fotografie führender Anbieter für Fotofilme war, ist die Rettung und Wiedergeburt der Sofortbildkamera zu verdanken, die in den 2000er Jahren völlig von der Bildfläche verschwunden war aber durch die Sofortbildfilme und -drucker von Fujifilm ihr Comeback feierten.

Seitdem hat der Hersteller bewiesen, wie wichtig der Spaßfaktor ist. Die «FinePix» Kameraserie Dank Fujifilm wird Fotografieren zum wahren Vergnügen.

Mit der seit 2009 verkauften Finepix REAL 3D W1 hat das Unternehmen die erste digitale 3D-Kamera geschaffen, die durch ihr doppeltes Objektiv Fotos mit einem besonderen Tiefeneffekt erzeugt und über ein besonderes Display anzeigen kann.

Ebenfalls zu dieser Serie gehört die quietschbunte XP130 Outdoor-Kamera, die selbst unter Wasser Fotos schießen kann und weltweit über 5 Millionen mal verkauft wurde.

Die Fujifilm Produktpalette reicht von Kompaktkameras mit festem Objektiv bis hin zu Fotokameras mit Wechselobjektiv:

•X 100 F: erweiterter Hybrid-Sucher, schnelle Auswahl von Fokusbereichen (manueller Fokus)
• XF 10: 280 Gramm leichtes Kompaktgehäuse mit 24M APS-C Sucher und Touchscreen-Display
•FinePix XP 120: 5-facher optischer Zoom mit 28 mm-Weitwinkel, BSI-CMOS Sensor mit 16,4 Megapixel Auflösung, 3 Zoll LCD Display mit 920 000 Bildpunkten
•GFX 50 S: CMOS-Sensor im Mittelformat, abnehmbarer externer Sucher mit 3,69 Millionen Bildpunkten, LCD Touchscreen-Display mit 2,36 Megapixel Auflösung
•X T 100: elektronischer Sucher, LCD-Display, 24M APS-C Sensor, Serienbildfunktion im 4K-Modus

Was zeichnet die Fotokameras von Fujifilm aus? Kameras von Fujifilm stehen schon seit jeher für Verlässlichkeit und Qualität. | Quelle: pixabay

Für qualitativ hochwertige Reise- und Erinnerungsfotos sind die Kompaktkamerasfür Fotografie Anfänger zweifellos eine der besten Lösungen.

Canon: Fotografie in ihrer ganzen Vielseitigkeit

Wie Du siehst, kommen so gut wie alle bekannten Kamerahersteller aus Japan. Auch Canon ist da keine Ausnahme.

Aber die Marke klang nicht immer so international: die ersten Prototypen, die in den dreißiger Jahren das Licht der Welt erblickten, und große Ähnlichkeit mit der weiter unten beschriebenen Leica Kleinbildkamera aufwiesen, wurden unter dem Namen Kwanon vermarktet.

Die Umbenennung in Canon war zweifellos von Erfolg gekrönt. Mittlerweile ist Canon nicht nur die Lieblingsmarke zahlreicher Fotokünstlern und Profis sondern überzeugt auch immer mehr Hobbyfotografen. Die Canon Spiegelreflexkameras, Hybridkameras und Kameras für Anfänger gehören zu den besten, die der Markt zu bieten hat.

Wie alle anderen Marken steht Canon dabei vor der ständigen Herausforderung, sich sowohl an neue Technologien als auch an die Bedürfnisse und Wünsche der Käufer anpassen zu müssen. Daher versucht der Hersteller, sein Angebot immer weiter auszubauen.

Auch in Sachen Innovation ist Canon anderen Marken gern einen Schritt voraus. Beispielsweise brachte das Unternehmen 1984 mit der Canon ION die erste Digitalkamera auf den Markt. Statt auf einer Speicherkarte landeten die Bilder damals noch auf einer Diskette.

Zu Beginn der neunziger Jahre tüftelte Canon am sogenanntem ferroelektrischen Flüssigkeitskristall (kurz: FLC) Display, um die Benutzerfreundlichkeit der Kameras zu erhöhen.

Kurz gesagt ist Canon eine Marke, auf die man zählen kann und die weder Kosten noch Mühe scheut, um ihre Produkte noch fortschrittlicher, leistungsfähiger und verlässlicher zu machen.

Nikon: hochwertige Fotoausrüstung für Profis

Nikon ist nicht nur DER japanische Fotogigant schlechthin sondern hat sich auch als Hersteller optischer Präzisionsgeräte (Mikroskope, Ferngläser und Halbleiterbauelemente) einen Namen gemacht.

Das in Tokyo gegründete Unternehmen, das 2017 sein hundertjähriges Bestehen feierte, sieht sich „At the heart of the image“,  zu Deutsch „Im Herzen des Bildes“.

Das durch den Zusammenschluss von drei Herstellern optischer Systeme entstandene Unternehmen, das heute Teil des Mitsubishi Konzern ist, produzierte zunächst für die japanische Armee und spezialisierte sich nach und nach auf hochmoderne optische Technologie.

Die zu Beginn der dreißiger Jahre begonnene Herstellung von Fotoapparaten entwickelte sich anfangs zwar recht langsam, aber erfuhr nach dem zweiten Weltkrieg einen raschen Aufschwung. Leider ist dies nicht sehr fröhlichen Umständen zu verdanken, da insbesondere durch Fotojournalisten, die den Koreakrieg und den Vietnamkrieg dokumentierten, die Aufnahmen der Nikon Messsuchkameras um die Welt gingen. Im Handumdrehen wurde die Marke zum Garant für hervorragende Bildqualität und ein Muss für alle professionellen Fotografen und Reporter.

Als historischer Partner der NASA schickte Nikon in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts genau wie Hasselblad seine Kameras ins All. Nach und nach gelang es dem Unternehmen, sich als einer der führenden Anbieter auf diesem Gebiet zu etablieren. Neben Kameras und den dazugehörigen Linsen produziert Nikon auch Zubehör wie beispielsweise Speicherkarten. Heute erzielt Nikon sage und schreibe 78% seines Umsatzes mit Fotografie Ausrüstung.

Wer also Angst vor einem Fehlkauf hat und sich nicht sicher ist, ob diese Kameramarke die passende ist, kann ruhigen Gewissens auf die bemerkenswerte Qualität dieser Fotoapparate vertrauen. Denn was aus dem Hause Nikon kommt, kann einfach nicht verkehrt sein!

Olympus: die Marke, die mit ständigen Neuerungen überrascht

A besten gelingen Deine Fotos, wenn Du auf hochwertige Ausrüstung vertraust. Olympus, eine Kameramarke, die gelungene Fotos verspricht. | Quelle: pixabay

Unnötig zu sagen, dass auch diese Marke aus Japan kommt!

Fotokameras und Objektiven sind nur ein Teilbereich des Unternehmens, mit denen Olympus etwa 15% seines Umsatzes erzielt. Des Weiteren hat die Firma sich als Hersteller von Kamerasystemen für medizinische und industrielle Anwendungen wie etwa Mikroskope und Endoskope einen Namen gemacht hat.

Um sich trotz wachsender Konkurrenz auf dem Markt der Fotografie zu positionieren, glänzt Olympus seit eh und je mit Kreativität und Erfindergeist.

Beispielsweise bietet Olympus seit 2008 das Micro-Four-Thirds Sensorformat (kurz MFT) an, das dazu beigetragen hat, die Fotografie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieser Sensortyp, der zum neuen Standard geworden ist, wurde speziell für spiegellose Systemkameras entwickelt. Da durch den fehlenden Schwingspiegel enorm viel Platz eingespart werden kann, ermöglicht der MFT den Einsatz von noch kleineren Kameragehäusen – mit gleichbleibend hoher Bildqualität.

Dies ist die Geburtsstunde der Bridge- und Hybridkameras. Wer also die Vorteile einer Spiegelreflexkamera genießen möchte, ohne einen sperrigen Apparat mit sich herumzutragen, ist hier an der richtigen Stelle.

Pentax: einer der führenden Kamerahersteller

Was unterscheidet die bekannten Kameramarken voneinander? Seit Jahrzehnten schwören viele Fotografen auf die hochwertigen Kameras von Pentax. | Quelle: pixabay

Wieder einmal eine japanische Marke (nicht erstaunlich, oder?), die sich ganz der Herstellung von Fotokameras und Linsen verschrieben hat. Das Unternehmen, das 2007 mit Hoya, einem der führenden Hersteller von Objektiven, Brillengläsern und Polarisationsfiltern, fusionierte, ist heute Teil des Ricoh Konzerns.

Wie alle anderen historschen Kamerahersteller produzierte Pentax zunächst analoge Fotoapparate, bevor der Übergang zur modernen diditalen Technik glückte.

Dabei setzt Pentax besonders auf Innovation und hochwertige Ausstattung. Zwar mag es erschwinglichere Digitalkameras für Anfänger geben, doch wer in eine der hochwertigen Pentax Spiegelreflexkameras investiert, wird die hohe Bildqualität lieben und die schönsten Momente des Lebens nie mehr mit einer anderen Kamera festhalten wollen.

Nur das beste vom Besten hat packt Pentax in seine modernen Kameras: Bildstabilisatoren, Vollformatsensoren, WLAN, GPS, sowie das sogenannte Pixel-Shift-System, eine hauseigene Erfindung. Dabei werden mit dem beweglich gelagerten Sensor gleich mehrere Aufnahmen auf einmal genommen und überlagert. Das Ergebis: perfekte, gestochen scharfe und rauscharme Fotos, die sich sehen lassen!

Panasonic: High-Tech Geräte für jedermann

Dieser japanische Konzern ist darauf bedacht, mit seinen Geräten ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Das 1918 von Konosuke Matushita gegründete und in Osaka ansässige Unternehmen  stellt unter anderem Fernseher, Camcorder, Fotoapparate, Handys aber auch Fernsehkameras, Laptops, Faxgeräte, Kopierer u.v.m. her.

Hundert Jahre nach der seiner Entstehung zählt Panasonic zu den High-Tech-Giganten schlechthin: die vielseitigen und preiswerten Geräte haben längst unsere Haushalte erobert, darunter auch die beliebte Lumix-Kamera.

Dabei reicht das weitgefächerte Sortiment von Kompaktkameras im Taschenformat bis hin zur digitalen Spiegelreflexkamera. Hier ein kleiner Überblick:

  • DMC-G: die Standardserie der Hybridkameras
  • DMC-GF: entspricht der DMC-G Produktserie, nur ohne den elektronischen Sucher
  • DMC-GH: hochwertige Systemkameras
  • DMC-GM: die kleinste Fotokamera mit Wechselobjektiv
  • DMC-GX: mit 16 Megapixel-Sensor
  • Die FZ-Serie: mit bis zu 60-fachem Zoom
  • Preiswerte Kompaktkameras (beispielsweise das Modell DMC-XS1 für unter 100 €).

Was spricht dafür, eine Panasonic Kamera zu kaufen?

Das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis und das handliche Format machen die Lumix-Kompaktkamera zum idealen Einstiegsmodell für all diejenigen, die ohne hohen Kostenaufwand richtig fotografieren lernen möchten.

Samsung: der Alleskönner unter den High-Tech-Marken

Auch der koreanische Technikgigant, der sich mit seinen Handys, Fernsehern und Bildschirmen sowie Speicherkarten einen Namen gemacht hat, hat sich entschieden, in der Welt der Fotografie mitzumischen.

Kann ein Smartphone wirklich eine Digitaklamera ersetzen? Samsung stellt nicht nur Smartphones sondern auch gute Fotokameras her. | Quelle: pixabay

Wer hätte gedacht dass die Nummer eins der Smartphones im Jahr 1938 als kleiner Lebensmittelhandel mit 40 Angestellten angefangen hat?! Statt Technik-Leckerbissen gab es bei Samsung damals nur koreanische Nudeln!

Durch zahlreiche Zielwechsel und Umstrukturierungen entwickelt sich Samsung Stück für Stück zum führenden Hich-Tech-Hersteller. Mittlerweile kann der Konzern, der weltweit über 400 000 Mitarbeiter beschäftigt, bedeutenden Kameramarken wie Sony und Nikon durchaus das Wasser reichen. Dabei zeichnen sich die Kameras von Samsung besoders durch ihre ausgefeilte integrierte Bildbearbeitung aus.

Zu den beliebtesten Samsung Fotokameras gehören:

  • Samsung Galaxy Camera (Kompakt): eine Android-Fotokamera mit rückwärtig belichtetem CMOS Sensor mit 16 Megapixel Bildauflösung, 21-fachem optischen Zoom, optischer Bildstabilisierung, 8 Gigabyte großem internen Speicher, Mikro-SD-Speicherkarte, 1,4 GHz Exynos Quad-Core-Prozessor und Touchscreen mit 1280×720 pixel Hochauflösung
  • Samsung EX2F (Kompakt): CMOS-Sensor, 3,3-facher optischer Zoom, HDMI und USB Anschluss, WLAN, 24 mm Ultra-Weitwinkel-Objektiv
  • Samsung WB 750 (Kompakt): CCD-Sensor, 18-facher optischer Zoom, hohe ISO-Empfindlichkeit (bis zu 3200), USB-Anschluss
  • Samsung WB 1100 F (Bridge): CCD-Sensor, hohe ISO-Empfindlichkeit (bis zu 3200), HDMI-Anschluss, WLAN, 35-facher optischer Zoom, Bildstabilisierung, 16,5 Megapixel Bildauflösung

Leica: die Kamera, die die Fotowelt revolutioniert hat

Hinter dem Markennamen Leica verbirgt sich die in Wetzlar ansässige „Leitz Camera AG“. Als Nachfolgeunternehmen des 1849 von Carl Kellner gegründeten Optischen Instituts war das unter Leitung des Feinmechanikers Ernst Leitz stehende Unternehmen mehre Jahrzehnte lang auf die Fertigung von Mikroskopen und Ferngläsern spezialisiert.

Die Erfindung der leicht transportierbaren Kleinbildkamera, die wir heute kannen, ist dem Entwicklungschef des Unternehmens, Oskar Barnack zu verdanken. Da er in seiner Freizeit gern Naturfotos machte, aber aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage war, die bis dahin verwendeten schweren Fotoplatten und Großformatkameras zu tragen, tüftelte er an einem handlicheren Kameramodell. Seine Grundidee, kleine Kinofilmabschnitten zu belichten und die Aufnahmen erst später bei der Entwicklung zu vergrößern, ist bis heute geblieben.

Seit wann gibt es Fotoapparate? Neben zahlreichen japanischen Herstellern gibt es auch eine deutsche Kameramarke, die die Fotografie maßgeblich geprägt hat: Leica. | Quelle: Wikipedia

Auf der Grundlage des von ihm als harmonisch empfundenen Seitenverhältnisses von 2:3, aus dem sich ein Bildformat von 24 x 36 mm ergab, erfand Barnack einen Belichtungsapparat mit Filmrolle und Auslöser, der als „Ur-Leica“ bekannt wurde. Aufgrund des Ersten Weltkriegs ging die Entwicklung der Kleinbildkamera anfangs nur zögerlich voran. Erst 1924 beschloss das Unternehmen trotz schlechter Wirtschaftslage, die Fotokamera in Serie zu fertigen und ein Jahr später auf der Frühjahrsmesse in Leipzig vorzustellen – mit unvorhergesehenem Erfolg.

Die Wirkung der Erfindung war bahnbrechend: Endlich konnte man den Fotoapparat spontan für einen Schnappschuss aus der Tasche zaubern, ohne sich über die Logistik der sperrigen Ausrüstung Gedanken machen zu müssen. Die Kamera wurde zum ständigen Begleiter der Journalisten und rief eine wahre Fotokunstbewegung ins Leben. Das Urlaubsfoto war geboren. Generell wurde nicht mehr auf die selbe Art fotografiert. Während für Fotos früher fast ausnahmslos posiert wurde, wirkten die Aufnahmen der Kleinbildkamera plötzlich viel lebendiger, zeigten sie doch Menschen in Alltagssituationen. Als Betrachter hatte man das Gefühl, mittendrin im Geschehen zu stecken.

Heutzutage genießt die legendäre Leica längst Weltruhm. Bereits im Jahr 1932 gingen um die 90.000 Leica Kameras über die Ladentheke, wobei der Wert der Fotokamera im Laufe der Jahrzehnte stark gestiegen ist. Heutzutage gelten die alten Leica Kameras als absolute Liebhaberstücke unter Sammlern. Auch für neue Modelle muss man tief in die Tasche greifen: Beispielsweise kostet die Leica M 10 sagenhafte 6900€!

Die besten Kameramarken für analoge Fotografie

Warum liegt die analoge Fotografie wieder im Trend? Lust auf Dunkelkammer statt Photoshop? Die Trickkiste der analogen Fotografie steht der modernen Technik in nichts nach! | Quelle: pixabay

Für all die, die es Vintage mögen, dürfen wir die analoge Fotografie in diesem Artikel natürlich nicht vergessen.

Zwischen analoger und digitaler Fotografie liegen nicht nur ein paar Jahrzehnte Geschichte sondern Welten!

Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung lassen sich mit einer analogen Kamera faszinierend gute Aufnahmen erzielen. Auch Bildbearbeitung, Tricks und künstlerische Effekte sind für diejenigen möglich, die ihr Handwerk verstehen.

Man geht die Sache etwas langsamer an, überlegt vielleicht etwas mehr, bevor man auf den Auslöser drückt. Statt Speicherkarten füllt man Kartons. Und wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich selbst an das Entwickeln der Filme heranwagen und sich zu Hause im Keller ein Fotolabor mit Dunkelkammer einrichten!

Kodak: die Marke für Kameras und Fotofilme

Dies ist mit Abstand die bekannteste Marke für analoge Fotografie. Wer kennt sie nicht, die berühmten Kodak Filmrollen?

Diese amerikanische Firma, die 1888 auf der Bildfläche erschien, landete im Jahr 1900 mit dem Modell Brownie ihren ersten Verkaufsschlager. Dank der heiß begehrten Schachtel, die ursprüngliche aus Pappe und später aus Bakelit gefertigt wurde, wurde Fotografieren preiswert und zum Kinderspiel.

Der Aufbau der Kamera mit praktischen Transportgriff hätte einfacher nicht sein können. Da es noch keinen Sucher gab, zielte man einfach grob in die Richtung, die man fotografieren wollte. Nachdem man abgedrückt hatte, wurde die Filmrolle mit einer Handkurbel aufgerollt. Das Warten auf das Endergebnis erwies sich allerdings als wahre Geduldsprobe, da die komplette Kamera an den Hersteller eingesandt werden musste, der die Filmrolle wechselte und die Bilder entwickelte. Die allerersten Brownie Fotos waren übrigens rund wie das Objektiv, da die gesamte eingefangene Lichtmenge den Film belichtete anstatt – wie heutzutage üblich –  durch kleinere rechteckige Filme oder Sensoren begrenzt zu werden.

Mehr als ein halbes Jahrhundert lang war die Brownie Kamera treuer Begleiter im Alltag, bis sie trotz ihrem Kultstatus durch praktischere, funktionellere Modelle abgelöst wurde.

1975 gelang es Kodak, die weltweit erste funktionstüchtige Digitalkamera herzustellen. Allerdings entschied sich das Unternehmen gegen eine Vermarktung dieser recht sperrigen Erfindung, die die Foros auf einer Audio-Kassette aufzeichnete. Begründet war dies mit der Befürchtung, der Markt für Filme und analoge Kameras könnte dadurch zusammenbrechen.

Erst als andere Marken den Übergang zur digitalen Fotografie wagten, stellte das mittlerweile stark verschuldete Unternehmen Kodak die Produktion seiner Fotokameras ein.

Wer trotzdem gern einen  Kodak Fotoapparat in seinen Händen halten möchte, wird mit etwas Glück auf dem Flohmarkt oder im Gebrauchtwarenladen fündig. Der Vorteil ist, dass es die Kodak-Filme auch heute noch zu kaufen gibt.

Polaroid: Die „Kamera mit eingebautem Labor“

Obwohl dieser Markenname heutzutage im weitläufigen Sinne für alle Sofortbildkameras verwendet wird, wurde diese Technik 1942 von der amerikanischen Firma Polaroid erfunden, genauer gesagt von Edwin Land. Als seine ungeduldige Tochter es nicht erwarten konnte, endlich die fertig entwickelten Urlaubsschnappschüsse ansehen zu können, kam ihm schließlich eine geniale Idee, um Fotos sofort sichtbar zu machen.

Während sich die Kamera nicht wesentlich von herkömmlichen Fotoapparaten unterschied, lag die eigentliche Neuerung in den Filmen.

Nachdem 1947 das ersta Polaroid-Modell auf den Markt kam, gingen mehr als eine Million Exemplare über die Ladentheke. Spätestens ab dem wesentlich preiswerteren  Nachfolgemodell war ein jeder von den praktischen Sofortbildkameras überzeugt.

Nachdem die Polaroid-Kamera Ende der 2000er Jahre von der Bildfläche verschwunden war, feiert sie heute ihre Rückkehr. Um mit der Zeit zu gehen, bietet Polaroid neuerdings eine digitale Kamera mit dazugehörgem Minidrucker an.

Inzwischen stellt auch Fujufilm Sofortbildkameras sowie die passenden Filme her.

Seit wann gibt es Sofortbildkameras? Polaroid, die Kamera für Ungeduldige, genießt längst Kultstatus. | Quelle: pixabay

Hasselblad: die Kamera der Astronauten

Wenn man jemanden am liebsten auf den Mond schießen möchte, ist man von ihm bekanntlich nicht sehr angetan. Mit der jahrzehntelangen Parterschaft zwischen der Nasa und der Firma Hasselblad erhält die Redewendung allerdings eine völlig neue Bedeutung.

Hinter dem bekannten schwedischen Unternehmen verbirgt sich eine von Arvid Viktor Hasselblad 1841 gegründete Import-Export-Firma, die sich erst mit dem Wirken dessen fotobegeisterter Nachfolger auf Fotokameras spezialisiert hat.

Wie viele Hasselblad Kameras liegen auf dem Mond? Die legendäre schwedische Kamera ist heute ein geschätztes Sammlerstück. | Quelle: pixabay

Den Weltruhm, den die Mittelformatkameras aus Göteborg innerhalb kürzester Zeit erlangten, haben sie nicht nur der hohen Bildqualität zu verdanken. Sie galten zur damaligen Zeit außerdem als zuverlässigste und robusteste Fotoapparate.

Kein Wunder also, dass die Nasa für die Apollo-11 im Juli 1969 sowie viele weitere Missionen ausgerechnet auf die praktische Hasselblad zurückgriff, die sich mit ihrem handlichen Gehäuse und ihrem typischen Lichtschachtsucher perfekt dafür eignete, die Mondlandung im Bild festzuhalten. Um Gewicht einzusparen, wurde allerdings selten eine Kamera wieder zur Erde zurückgebracht. Die meisten Hasselblad Kameras blieben irgendwo auf der Mondoberfläche liegen, um Platz für Gesteinsproben zu schaffen.

Von allen Kameras der Marke ist die Hasselblad 500 mit Abstand das Modell, um das sich die meisten Sammler reißen. Die Preise hierfür befinden sich im viestelligen Bereich.

Aber auch andere der oben genannten Hersteller wie zum Beispiel Pentax, Olympus, Nikon und Leica haben vor dem Zeitalter der Digitalkameras analoge Fotoapparate hervorgebracht, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Man denke nur an Modelle wie Nikon FM2, Pentax K1000, Olympus Pen, Olympus OM10 oder Leica M7.

Solche Fotoapparate sind per Kleinanzeige, Online-Auktion oder auf dem Flohmarkt mitunter recht preiswert zu haben. Vor dem Kauf einer gebrauchten analogen oder digitalen Kamera sollte man das gute Stück unbedingt auf Herz und Nieren prüfen. Besonders ein Apparat, der bereits viele Jahre auf dem Buckel hat, kann Dir durch Kratzer auf der Linse oder Staub auf dem Sensor die Freude am Fotografieren verderben.

In diesem Sinne wünschen wir Dir viel Spaß beim Experimentieren und „Gut Licht!“

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