„Ein fitter, gesunder Körper – das ist das beste Modestatement.“ – Jess C. Scott

Yoga ist eine Disziplin, von der so ziemlich jeder schon mal gehört hat. Atemtechniken, Dehnübungen, Meditation und Muskeltraining sind Bereiche, mit denen Du beim Yoga Praktizieren in Berührung kommst. Diese Übungen helfen Dir, in Form zu kommen und zu bleiben. Das hat Yoga in Deutschland so beliebt gemacht.

Über 3 Mio. Menschen in Deutschland praktizieren regelmäßig Yoga. Am 21. Juni ist Internationaler Tag des Yoga, inoffiziell auch als Yoga Tag bekannt. An diesem Tag kommen Yogis weltweit zusammen und feiern ihre Lebensweise. Yoga spielt im Leben vieler Menschen also eine wichtige Rolle und damit auch die Ernährung.

Beim Yoga erlernst Du verschiedene Asana (Körperhaltungen) und Pranayama (Atemtechniken), die Dir dabei helfen, Deine Flexibilität zu verbessern. Zur Yoga Philosophie gehören aber auch Meditation und die Lehrer der Achtsamkeit, Achtsamkeit gegenüber Dir selbst und Deiner Umgebung. Beides fördert einen inneren Heilungsprozess und führt letztendlich zu Glück und Entspannung.

Aber was ist Yoga Ernährung? Was essen Yogis? Kann ich durch Yoga Ernährung abnehmen? In diesem Artikel erfährst Du, was eine Yogi Ernährung ausmacht und worauf Du bei der Ernährung im Yoga achten solltest.

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Yoga und Ernährung

Was muss ich essen, um abzunehmen? Wie kann ich weniger Kalorien essen, ohne zu hungern? Wie kann ich gesünder essen? Wie kann ich Milchprodukte, Fett oder Gluten meiden? Hui, die Entscheidung, was man essen sollte und was nicht, kann ganz schön kompliziert sein! Eine ausgewogene Ernährung zu finden, die gleichzeitig auch noch schmeckt, ist wirklich schwierig. Oder?

Eigentlich nicht. Alles was Du tun musst, ist umdenken! In der Regel essen wir drei Mahlzeiten am Tag. Essen ist eine nahezu universelle Tätigkeit. Genießt Dein Körper das Essen, geht es auch Deinem Geist und Deiner Seele so und Du wirst dem Akt des Essens deutlich mehr abgewinnen.

Die Yogi Ernährung sorgt nicht nur für einen gesunden Körper, auch Geist und Seele profitieren von der Kombination aus Yoga und Ernährung.
Ernährst Du Dich gesund, geht es auch Deinem Geist und Deiner Seele gut, denn "Yoga food is soul food!" | Quelle: Unsplash

Yoga ist eine Disziplin, die es Dir ermöglicht, Dich dem Thema Ernährung zu nähern und besser zu verstehen, wie Du vom Essen profitierst. Ich will nicht alles vorwegnehmen, aber wenn Du Spiritualität, Meditation und körperliche Betätigung miteinander kombinierst, musst Du auch Deine Essgewohnheiten mit einbeziehen, denn Yoga und Ernährung gehören eben einfach zusammen.

Manche Menschen essen, um zu leben, andere leben, um zu essen. Die Yoga Philosophie kann Dich dabei unterstützen, Fette, Stärke und Kohlenhydrate nicht als ungesunde Fettmacher, sondern nährstoffreiche Voraussetzungen für ein gesundes Leben zu verstehen.

Inwiefern beeinflusst Yoga meine Ernährung? Lass uns einen Blick darauf werfen...

Die Yogi Ernährung: Achtsamkeit trifft Teller

Ein wichtiger Aspekt der Yoga Ernährungslehre ist es, zu sehen, was Du auf Deinem Teller hast. Ob Gemüse, Getreide, pflanzliche Proteine oder Snacks, alles, was Du isst, spielt eine wichtige Rolle und wird Dir dabei helfen, alle Aspekte des Lebens spiritueller wahrzunehmen. Das trifft vor allem zu, wenn es ums Essen geht.

Zur Yogi Ernährung gehört Achtsamkeit, das bedeutet, Dir bewusst zu machen, was Du isst, bewusst zu kauen, die Konsistenz und die Aromen Deiner Zutaten als wesentlichen Bestandteil Deiner Mahlzeit zu genießen. Kurz gesagt, den gesamten Akt des Essens mit all seinen Bestandteilen wertzuschätzen und bewusst zu erleben.

Sportliche Aktivitäten gehen immer einher mit einer ausgewogenen Ernährung. So auch Yoga! Erfahre alles Wichtige zur Yoga Ernährung.
Yoga ist eine körperliche Betätigung, deshalb solltest Du besonders darauf achten, was auf Deinen Teller kommt. | Quelle: Pexels

Hörst Du ausgewogene Ernährung, denkst Du natürlich als erstes an Abnehmen und nicht an eine ausgewogene Ernährung auf einem spirituellen Level. Die Yogi Ernährung soll aber nicht nur Deinem Körper dienen, sie hat auch auf Geist und Seele heilende Wirkung. Yogi Food is Soul Food!

Das sind die wesentlichen Grundsätze der Yoga Ernährungslehre. Sei reflektiert, was Du da täglich in Dich reinschaufelst, denn Du bist, was Du isst.

Auf Superprof findest Du auch ein paar tolle Rezept-Inspirationen, egal ob Yoga Frühstück oder leckere Zwischenmahlzeit!

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Vegetarismus: Die Yoga Philosophie auf die Ernährung anwenden

Tatsächlich gibt es nicht den einen Yoga Ernährungsplan. Die verschiedenen Yogis, haben auch verschiedene Ernährungsgewohnheiten. Vegetarisch, vegan, Rohkost etc. Es gibt ebenso viele verschiedene Ernährungsweisen wie es Yogis gibt. Dennoch gibt es sehr viele Schnittpunkte, beispielsweise zwischen den Denkansätzen des Vegetarismus und der yogischen Philosophie. Ich muss nicht erst erklären, dass der Verzehr von Gemüse und natürlichen Lebensmitteln sehr viele Vorteile mit sich bringt.

Vegetarismus ist ein Ansatz, bei dem es vor allem darum geht, beim Essen Gewalt gegen und Leiden von Tieren zu vermeiden. Diese Aspekte finden sich auch in der Yoga Philosophie wieder. Deshalb ersetzen viele Yogis Fleisch mit Hülsenfrüchten und anderen vegetarischen Proteinen wie Nüssen.

Im Yoga nennt sich dieser Ansatz „Ahimsa“, was soviel wie, Respekt für alles Leben und die Vermeidung von Gewalt gegen das Leben bedeutet. Fällt es Dir schwer, gänzlich auf Fleisch und Fisch in Deiner Ernährung zu verzichten, kannst Du Deinen Fleisch- und Fischkonsum alternativ auch einfach reduzieren. Genießt Du nur noch ab und zu ein Steak, reduzierst Du Deinen Beitrag zum Leiden anderer Lebewesen bereits deutlich. Das ist auf jeden Fall besser als gar nichts dagegen zu unternehmen.

Die Yoga Philosophie umfasst auch wichtige Aspekte rund um Yoga und Ernährung. Esse bewusst und gesund!
Achtsamkeit beim Essen ist ein wichtiger Bestandteil der Yoga Philosophie. | Quelle: Pexels

Ziel der Yoga Ernährung ist es nicht, Dich zu frustrieren, sondern Dir ein gutes Gefühl zu geben. Es muss also eine gesunde Balance herrschen, vergleichbar der Balance, die Du bei der Ausübung der verschiedenen Yoga Posen benötigst.

Rohkost-Ernährung und Yoga

Denkst Du an Rohkost-Ernährung, denkst Du wahrscheinlich gleichzeitig an Begriffe wie „langweilig“ oder „geschmacklos“. Die Kombination aus Yoga und Rohkost-Ernährung kann aber tatsächlich tolle Mahlzeiten kreieren, die voller Aromen und Farben sind. Gleichzeitig bleiben die wichtigen Nährstoffe in den jeweiligen Zutaten vollständig enthalten. Das verbessert auch die Verdauung.

Hier gilt das gleiche wie beim Vegetarismus, Du musst nicht von heute auf morgen komplett auf Rohkost-Ernährung umsteigen. Du solltest aber wissen, auch als Rohkost-Esser kannst Du weiterhin Fleisch und Fisch essen, zum Beispiel in der Form von Tartar und Carpaccio. Hältst Du Dich an eine Rohkost-Ernährung, isst Du darüber hinaus automatisch saisonaler.

Yoga beinhaltet, auf Körper, Geist und Seele zu hören, aber auch auf den Planeten. Beim Yoga geht es sehr viel darum, Verbindungen herzustellen und zwar auch zur Welt, in der wir leben, sowie den Lebensmitteln, die wir verzehren.

Yoga und die Paleo-Ernährung

Auch die Paleo-Ernährung verträgt sich gut mit der Yoga Lehre.

Was ist eigentlich die Paleo-Ernährung?

Bei dieser Ernährungsweise werden ausschließlich Lebensmittel gegessen, die auch schon von den Menschen in der Altsteinzeit (engl. the palaeolithic age) gegessen wurden.

Und wie soll das funktionieren?

Die Idee dahinter ist, dass Du nur das isst, was Du brauchst, um Deinen Körper mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Das bedeutet, Du meidest jegliche industriell verarbeiteten Lebensmittel, dazu gehören auch die meisten Frühstücks-Zerealien und Milchprodukte.

Sowohl die Paleo-Ernährung als auch die Yoga Lehre sind auf die Wurzeln der Menschheit zurückzuführen und haben das Ziel, so gut zu leben, wie nur möglich. Yoga ist insofern mit der Paleo-Ernährung kompatibel, als es darum geht, das Leben einfacher und erfüllender zu gestalten.

Du siehst, Yoga ist mit vielen verschiedenen Ernährungsweisen vereinbar, obwohl es eben nicht den einen Yoga Ernährungsplan gibt. Die richtige Yogi Ernährung hängt stark von der Person, der eigenen Persönlichkeit, den Bedürfnissen, der Religion, der Laune usw. ab.

Laut Yoga Ernährungslehre solltest Du auch beim Essen nach dem Prinzip der Achtsamkeit leben. Yoga und Ernährung können Dein Leben positiv beeinflussen.
Yoga beeinflusst viele Aspekte Deines Lebens, auch Deine Ernährung. | Quelle: Pexels

Ob Du Dich nun dafür entscheidest, keinen Fisch mehr zu essen, Dich nur noch von Rohkost und organischen Nahrungsmitteln zu ernähren, oder wie die Menschen in der Steinzeit, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Körper, Geist und Seele über die Ernährung in friedlichen Einklang miteinander zu bringen.

Schließlich zielt Yoga auf einen Zustand harmonischer Koexistenz zwischen Körper, Geist und Seele. Vergiss nicht, dass Deine Ernährung ein treibender Faktor ist, wenn es um Dein körperliches und mentales Wohlergehen geht.

Bist Du bereit Dein Leben zu verändern?

Egal ob Du Vinyasa Yoga, Hatha Yoga, Asthanga Yoga oder Kundalini Yoga praktizierst, eine gute Körperhaltung ist nur ein Weg, die Vorteile der verschiedenen Yoga Stile zu genießen.

Frag das nächste Mal im Yoga Studio Deinen Yoga Lehrer oder Deine Yoga Lehrerin nach ihrem liebsten Yoga Frühstück oder anderen Rezepten. Auch wenn die verschiedenen Yoga Trainer*innen wahrscheinlich verschiedene Lieblingsspeisen haben, können sie Dir dabei helfen, besser zu verstehen, wie Deine Ernährung sich auf Körper, Geist und Seele auswirkt.

Und denk dran, Du solltest nicht unbedingt in den Yoga Unterricht gehen nachdem Du gerade einen Haufen Junk Food gegessen hast. Plane sorgfältig, was Du vor und nach der Yoga Klasse isst.

Es ist wirklich schwer Yoga Stellungen und Atemübungen zu machen, während Du Dich voll und aufgebläht fühlst. Statt nur Yoga und Meditation zusammen zu denken, solltest Du anfangen auch Yoga und Ernährung sowie Meditation und Ernährung zusammen zu denken.

Fokussiere Dich auf die Vorbereitung Deiner Zutaten und auf das Kochen, nimm Dir die Zeit, Dich auf den Akt des Essens zu konzentrieren. Sogar ein Yoga Anfänger kann beim Essen entspannen und dabei die ruhige und friedvolle Umgebung genießen. Du musst beim Essen auch nicht auf Deiner Yoga Matte sitzen! Achte einfach auf Deine Atmung, genieße die Kraft, die Dir das Essen verleiht und erlebe jeden Aspekt Deines Essens!

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Jana