"Man mag Menschen, die der Seele Nahrung zukommen lassen." – Elfriede Hablé

Yoga und Ernährung sind zwei der beliebtesten Aktivitäten der Deutschen, die außerdem untrennbar miteinander verbunden sind. Praktizierst Du regelmäßig Yoga, solltest Du auch auf Deine Ernährung achten und sie ein Stück weit der Yoga Philosophie annähern. Laut einer Studie sind rund 12% aller Yogis Vegetarier.

Für Yogis ist es eine moralische Entscheidung, beim Essen überwiegend auf Obst, Gemüse und pflanzliche Proteine zurückzugreifen, statt große Mengen ungesunder tierischer Fette und Milchprodukte zu konsumieren. Denn zur Yoga Philosophie gehören Gewaltfreiheit und das Vermeiden unnötigen Leids. Dieser Ansatz lässt sich auch auf die Yoga Ernährungslehre übertragen.

Yoga ist eine körperliche Betätigung wie jeder andere Sport auch. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Du Dich auf jede Yoga Sitzung vorbereitest, indem Du das Richtige isst – sowohl vor als auch nach der Yoga Stunde. Du bist was Du isst. Die richtige Yoga Ernährung erleichtert das Yoga Training, macht es effektiver und ergiebiger.

Was essen Yogis also? Was soll ich vor und nach der Yoga Stunde essen?

In diesem Artikel erklären wir Dir, warum die Ernährung im Yoga eine so große Rolle spielt, welche Lebensmittel im Yoga Ernährungsplan auf keinen Fall fehlen dürfen und was Du vor bzw. nach dem Yoga Unterricht beachten solltest .

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Yogi Ernährung: Wozu das Ganze?

Du fragst Dich, warum Deine Ernährung überhaupt so wichtig für Dein Yoga Training ist? Hast Du schon einmal die Begriffe Glykämischer Index, Muskelmasse und ausgewogene Ernährung gehört?

Das solltest Du, wenn Du regelmäßig Yoga praktizierst, denn Deine Ernährung macht einen wichtigen Teil dieser alten indischen Lehre aus. Beim Yoga erlernst Du verschiedene Asana (Körperhaltungen) und Pranayama (Atemtechniken). Diese Übungen erfordern einiges an körperlicher Anstrengung, Balance und Körperkontrolle. Das wird Dir mit der richtigen Yogi Ernährung deutlich leichter fallen.

Darüber hinaus isst Du nicht nur für Deinen Körper, denn beim Yoga geht es schließlich vor allem darum Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Yoga food is soul food! Du solltest also wissen, welche Lebensmittel Deinem Körper, Deinem Geist und Deiner Seele gut tun.

Um Deinen Yoga Kurs möglichst effektiv zu gestalten, ist es deshalb hilfreich zu wissen, welche Lebensmittel es gibt und welche Dein Training am besten fördern. Das bedeutet zum Beispiel auch, ausreichend Kalorien zu Dir zu nehmen, denn die benötigst Du für die physische Anstrengung während der verschiedenen Yoga Posen.

Mit der Yoga Ernährung energiegeladen durch die Yoga Sitzung.
Wie bei jeder anderen körperlichen Betätigung, sorgt auch beim Yoga die richtige Ernährung für die nötige Energie. | Quelle: Pexels

Tatsächlich geht es bei der Yogi Ernährung zu einem sehr großen Teil darum, über die Nahrung die nötige Energie aufzunehmen. Dafür benötigt Dein Körper ja gerade Nährstoffe. Du solltest also überwiegend Lebensmittel essen, die Dich mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgen. Nur so kannst Du Dein Energielevel halten, nur so wird Dein Körper während der anstrengenden Yoga Stellungen auch wirklich volle Leistung erbringen können.

Versuche den ungesunden Verlockungen zu widerstehen und konzentriere Dich auf gesunde Nahrungsmittel. Die geben Dir reichlich Energie, halten Deinen Blutzuckerlevel konstant, verhindern Müdigkeit und verbessern sogar Deine Verdauung. Zusätzlich kannst Du mit der richtigen Yoga Ernährung abnehmen und Dein optimales Gewicht halten. Du wirst sehen, das passiert quasi ganz von selbst!

Isst Du außerdem viel Stärke, Haferflocken, Reis und grünes Gemüse und trinkst dazu noch fruchtig leckere Smoothies und viel Wasser, baust Du Muskeln auf und gleichzeitig Fett ab. Dein Körper wird definierter mit Yoga und der richtigen Ernährung.

Die eine Yoga Ernährungslehre existiert nicht. Überspitzt gesagt gibt es ebenso viele Yoga-Ernährungsweisen wie es verschiedene Lebensmittel gibt. Das Wichtigste jedoch, und das gilt für alle Yoga-Ernährungsweisen, ist eine ausgewogene Ernährung. Das bedeutet, Deine Ernährung sollte ebenso balanciert sein wie Dein Körper während der verschiedenen Yoga Posen wie beispielsweise dem Herabschauenden Hund.

Was bedeutet nun „das Richtige essen“?

Keine Panik, darum geht es in den nächsten Absätzen.

Vor der Yoga Stunde: Was soll ich essen?

Yoga ist so tiefen entspannend, da kann man schnell mal vergessen, dass es sich dabei auch um ein echtes Workout handelt. Yoga bedeutet zwar Meditation, Entspannung, Morgengruß und fließende Bewegungen, allerdings auch Cardio und Muskeltraining. Es gibt keine bessere Möglichkeit abzunehmen und den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Vergiss dabei aber nicht, auch reichlich Wasser zu trinken!

Deshalb solltest Du auch schon vor dem Yoga Kurs ausreichend essen. Du kannst also vor der Yoga Stunde ruhig ausgiebig frühstücken, solltest das sogar. Wichtig dabei ist es, auf frische gesunde Produkte wie Obst, Joghurt und Nüsse zu achten. Für die Kohlenhydrate solltest Du Vollkornprodukte vorziehen.

Auf Superprof findest Du einen Artikel mit tollen Inspirationen für Dein Yoga Frühstück.

Mittags gilt grundsätzlich das Gleiche. Iss ein bisschen Fisch, Hülsenfrüchte oder Nüsse, um Deinen Körper vor der Yoga Sitzung mit wertvollen Proteinen zu versorgen. Hülsenfrüchte sind eine tolle Proteinquelle, vor allem für die Vegetarier und Veganer unter den Yogis. Sie regen Deinen Stoffwechsel an, machen satt und schmecken auch noch lecker.

Yogi Ernährung: Achte darauf, was Du vor und nach dem Yoga Unterricht isst.
Schon vor dem Yoga Kurs solltest Du ausreichen essen. Nüsse sind tolle Proteinlieferanten und zu jeder Tageszeit ein gesunder Snack. | Quelle: Pexels

Gehst Du in der Regel erst abends ins Yoga Studio, solltest Du unbedingt darauf achten, davor lediglich eine leichte Mahlzeit zu Dir zu nehmen. Dabei sollte die Mahlzeit dennoch alle wichtigen Nährstoffe abdecken. Manchmal ist es gar nicht so leicht, die richtige Balance zu finden. Saisonales Gemüse und Vollkornprodukte sind immer eine gute Wahl, denn sie liefern ausreichend Energie für Deine Yoga Sitzung. Gehst Du erst abends ins Yoga, versuche außerdem so früh wie möglich zu Abend zu essen, damit Du die Mahlzeit noch verdauen kannst bevor Du ins Yoga und danach ins Bett gehst.

Über den Tag verteilst, kannst Du bedenkenlos Snacks essen, vorausgesetzt Du wählst gesunde Snacks wie Obst und Nüsse. Denk immer daran, Du isst nicht, um einen Marathon zu laufen, Gewicht zu verlieren oder Kalorien zu zählen. Du isst, damit Du nicht hungrig bist und während dem Yoga genug Energie hast ohne Dich dabei zu voll oder aufgebäht zu fühlen. Kleine Sünden sind also erlaubt!

Das solltest Du nach dem Yoga essen

Nützliche Tipps

Nach dem Yoga Unterricht bist Du wahrscheinlich etwas müde und hast hier und da ein wenig Muskelkater, vor allem, wenn es eine besonders anstrengende Sitzung war. Das lässt sich vermeiden, indem Du genug Wasser trinkst. Sorge dafür, dass Dein Körper ausreichend mit Flüssigkeit versorgt ist, damit sich Deine Zellen nach dem Yoga wieder erholen können.

Natürlich sollte Dein Körper zu jeder Tageszeit ausreichend mit Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Proteinen versorgt sein. Bist Du Dir nicht sicher, was Du genau essen solltest, um  alle nötigen Nährstoffe abzudecken, hole den Rat von Ernährungsberater*innen ein.

Du kannst mit der richtigen Yoga Ernährung abnehmen, wenn Du darauf achtest, was Du isst und wann Du es isst.
Nach dem Yoga Kurs bist Du wahrscheinlich müde. Deshalb solltest Du vor allem essen, was die Regeneration Deines Körpers unterstützt. | Quelle: Unsplash

Zur Yoga Ernährungslehre gehört es auch, dass Deine Essgewohnheiten zu Deiner Lebensweise passen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Abendessen, schnelle Snacks für zwischendurch oder Frühstück handelt. Es geht nicht ums Kalorienzählen, sondern darum, Deinem Körper die Ressourcen zu geben, die er benötigt, um die täglichen körperlichen und geistigen Aktivitäten zu meistern.

Meistens sehnt sich der Körper nach der Anstrengung nach Kohlenhydraten, um die verbrannten Kalorien wieder reinzuholen. Reich an Kohlenhydraten ist zum Beispiel Vollkornbrot. Wie wäre es mit einer leckeren Avocado auf Vollkornbrot?

Was sollte ich nach dem Yoga essen und trinken?

Es kann nicht genug betont werden, Dein Körper muss hydriert bleiben. Obst ist deshalb ein besonders beliebtes yogisches Lebensmittel, denn Obst enthält natürlichen Zucker und Wasser. Aber auch Proteine sind wichtig, da sie beim Muskelaufbau benötigt werden. Obst und Proteine lassen sich problemlos miteinander kombinieren: Smoothies!

Wie wäre es damit:

  • Eine Banane
  • Ein Stück Apfel
  • Eine Handvoll Spinatblätter
  • 200ml Wasser
  • 50g Naturjoghurt

Das Rezept ist wirklich nicht kompliziert. Hier findest Du noch mehr leckere Yoga Rezept-Ideen!

Ein Smoothie eignet sich super vor und nach dem Yoga Kurs, denn er ist reich an Nährstoffen und zugleich leicht.

Smoothies eigenen sich sowohl vor als auch nach dem Yoga Unterricht, denn sie enthalten wertvolle Nährstoffe und sind dennoch leicht. Die optimale Mahlzeit für die richtige Yogi Ernährung.
Mit einem Smoothie versorgst Du Deinen Körper nach der Yoga Stunde mit wertvollen Nährstoffen und zusätzlich reichlich Flüssigkeit. Beides benötigt Dein Körper zur Regeneration. | Quelle: Unsplash

Na, bist Du bereit für die Herausforderung?

Du siehst also, Yoga und Ernährung ergänzen sich ganz wunderbar und sollten deshalb beide sorgfältig ausbalanciert sein. Je nachdem um welche Tageszeit es sich handelt, versuche ausreichend Kohlenhydrate zu essen, um Deinen Körper mit Energie zu versorgen bevor Du in den Yoga Unterricht gehst. Nach der Sitzung unbedingt Proteine essen, damit sich Dein Körper besser von der Anstrengung erholen kann. Und immer genug Wasser trinken!

Hast Du Lust auf Snacks, denke bei der Auswahl daran, die besten Lebensmittel geben Deinem Körper genau das, was er benötigt, nicht mehr und nicht weniger. Esse zwischendurch vor allem Obst und Nüsse.

Bist Du Dir immer noch nicht so ganz sicher, was Du essen solltest und was lieber nicht, kannst Du immer Deine Yogalehrer*innen um Rat bitten. Sicher werden sie Dir ihre Lieblingsrezepte verraten! Auf Superprof findest Du außerdem noch weitere Artikel rund um Yoga und Ernährung.

Darüber hinaus ist es immer hilfreich Dir professionellen Rat einzuholen, bevor Du mit einem neuen Fitness-Programm beginnst oder Deine Ernährung umstellst, um negative Auswirkungen zu vermeiden. Das gilt vor allem, wenn Du eine Krankheit oder gesundheitliche Beschwerden hast. Suche zuvor einen Ernährungsberater auf.

Sobald Du weißt, mit welchen Lebensmitteln Du Deinem Körper gibst was er benötigt, steht Dir nichts mehr im Weg. Fang einfach an.

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Jana