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Die wohltuende Wirkung von Yoga nach der Geburt!

Von Melanie, veröffentlicht am 19/07/2018 Blog > Sport > Yoga > Yoga mit Baby: Was bringt es Mutter und Kind?

Die Ankunft eines Babys stellt den gesamten Alltag auf den Kopf… Nichts ist mehr, wie es einmal war!

Hast Du bereits Pränatalyoga während der Schwangerschaft praktiziert?

Dann solltest Du jetzt, wo das Baby da ist, auf keinen Fall damit aufhören.

Und wenn Du noch nicht die Gelegenheit hattest, Yoga zu praktizieren, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um damit anzufangen!

Vinyasa, Hatha oder Ashtanga Yoga sind für junge Mütter jetzt nicht unbedingt geeignet…

Aber Postnatal-Yoga ist genau das Richtige!

Seit einigen Jahren schon werden immer mehr Mutter-Kind-Yogakurse bzw. Eltern-Kind-Yogakurse angeboten.

Sowohl für die jungen Mütter als auch für die Neugeborenen ist dies eine sehr wohltuende Beschäftigung.

  • Aus welchen Gründen sollte man Yoga mit Baby praktizieren?
  • Wie läuft ein solcher Kurs ab?

70 % der jungen Mütter sind von dem sogenannten Baby-Blues und 10 bis 15 % von postnatalen Depressionen betroffen.

Yoga hilft, nach der Geburt das Wohlbefinden der Mütter zu verbessern, und es trägt dazu bei, dass frischgebackene Mütter ihr neues Leben mit Baby in vollen Zügen genießen können.

Die wohltuende Wirkung von Yoga für junge Mütter

Schwangerschaft, Geburt, der neue Lebensrhythmus mit Baby, Angstgefühle, Müdigkeit …

Junge Mütter brauchen Momente für sich, in denen sie wieder auftanken können.

Der Yogakurs kann ein solcher Moment sein.

Außerdem kann der Yogakurs sogar zusammen mit Baby besucht werden. Das sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen!

Postnatal-Yoga hat positive Auswirkungen auf Körper und Geist.

Yoga direkt nach der Schwangerschaft ist ideal, um wieder fit zu werden und sich in seinem Körper wieder wohl zu fühlen. | Quelle: Pixabay

Die Vorteile von Postnatal-Yoga sind wirklich zahlreich.

Es ermöglicht den jungen Müttern,

  • auf sanfte Art wieder Sport zu treiben,
  • Yogastellungen zu trainieren, die vor allem nach Schwangerschaft und Geburt geeignet sind,
  • ihre Emotionen zu kontrollieren, wieder inneren Frieden zu finden,
  • dem Baby-Blues vorzubeugen bzw. Stress zu bekämpfen,
  • sich mit anderen Müttern auszutauschen,
  • weniger alleine zu sein,
  • sich wieder im eigenen Körper wohl zu fühlen,
  • schwangerschaftsbedingte Beschwerden oder Schmerzen beim Stillen zu lindern,

Nach der Schwangerschaft haben frisch gebackene Mütter das Bedürfnis, verwöhnt und unterstützt zu werden.

Sie brauchen Zeit für sich, um den Stress zu verarbeiten, der ein so winziges Wesen verursachen kann…

Angesichts dieser großen Verantwortung ist der Postnatal-Yogakurs wie eine kleine Blase, in der sie wieder Energie tanken und sich einfach nur wohlfühlen können.

Die positiven Effekte von Yoga für Babys

Es ist nicht immer einfach, eine Stunde Zeit für sich selbst zu finden, wenn man gerade Mama geworden ist!

Der Vorteil von Postnatal-Yoga ist, dass es zusammen mit dem Baby praktiziert werden kann.

Es muss kein Babysitter organisiert werden und außerdem kann der Yogakurs genutzt werden, um die Bindung zum Neugeborenen zu stärken.

Von diesem besonderen Moment kann nicht nur die Mutter, sondern auch das Baby profitieren.

Zusammen mit dem Baby Yoga praktizieren …

  • weckt dessen Neugier und fördert die Entwicklung,
  • den Gleichgewichtssinn und die Motorik,
  • hilft dem Baby, in einer ruhigen und angenehmen Atmosphäre zu entspannen,
  • verbessert seine Verdauung, Atmung und den Schlaf,
  • sorgt dafür, dass es mit anderen Babys in Kontakt kommt,
  • dass es sich in einer stimulierenden Umgebung befindet,
  • stärkt sein Selbstvertrauen.

Die Yogaübungen tragen dazu bei, dass die Kleinsten besser schlafen! | Quelle: Pixabay

Wie läuft ein Mutter-Kind-Yogakurs ab?

Mit dem Yogakurs kann man schon sehr schnell, nämlich bereits einige Tage nach der Geburt beginnen.

Yoga kann sogar schon vor der Schwangerschaftsrückbildung praktiziert werden.

Die Bedürfnisse der jungen Mütter stehen im Mittelpunkt dieser Yogastunden, die praktizierten Yogastellungen ermöglichen ihnen, mit dem Baby in Kontakt zu bleiben.

Jede Bewegung soll verschiedene Körperteile ansprechen, die während der Schwangerschaft beansprucht wurden:

  1. Die Atemübungen fördern die Rückbildung des Uterus.
  2. Die leicht und sanft ausgeführten Bauchmuskelübungen schützen den Beckenboden und stärken gleichzeitig die Bauchmuskeln, die während der Schwangerschaft besonders stark beansprucht wurden.
  3. Es werden Lockerungsübungen für Beine, Rücken und Nacken angeboten,
  4. die Muskeln werden gedehnt,
  5. Entspannungsübungen, um zur Ruhe zu kommen und zu relaxen, durchgeführt.

Dank Postnatal-Yoga können die jungen Mütter wieder in Einklang mit ihrem Körper kommen, Energie tanken – ein Harmoniegefühl stellt sich ein.

Sobald man die grundlegenden Stellungen beherrscht, kann man Yoga sogar alleine zu Hause praktizieren.

Und das, was der Yogalehrer einem beigebracht hat, im Alltag anwenden.

Postnatal-Yoga berücksichtigt ebenfalls die Bedürfnisse des Babys, insbesondere dank der Massagen.

Die Verbindung zwischen Mutter und Kind wird gestärkt und die Babys kommen leichter zur Ruhe.

Entspannung, verbesserte Verdauung… Yoga wirkt sich sowohl auf das körperliche als auch das seelische Wohlbefinden positiv aus.

Dank Yoga kann die Beziehung oder die Bindung zwischen Mutter und Baby enger werden. | Quelle: Pixabay

Die Yogastunden entwickeln sich zusammen mit Baby weiter.

Sobald die junge Mutter sich erst einmal körperlich erholt hat und das Baby etwas größer geworden ist, werden die Übungen für die Mütter nicht nur dynamischer, sondern auch zu einer regelrechten Spielstunde für die kleinen Yogis.

Flugzeug, Schaukel, Rutsche …

Diese Yoga Stellungen helfen, die Bauch- und Beinmuskeln oder auch Rückenmuskeln der Mutter zu stärken, wenn diese das Baby trägt.

Und wenn das Baby erstmal ein Kleinkind ist, kannst Du es sogar in einen Yogakurs für Kinder einschreiben!

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