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10 Künstler prägende Tanzkünstler: Eine Übersicht!

Von Florence, veröffentlicht am 31/05/2019 Blog > Sport > Tanzen > 10 Künstler, welche die Geschichte des Tanzes geprägt haben!

Der Moon Walk, die Macarena… hast Du auch schon einmal davon geträumt, der/die Erfinder/in der nächsten weltberühmten Choreographie zu sein?

Ballett oder Hip Hop, die besten Choreographien der Tanzgeschichte vermischen meist mehrere Tanzstile und sind von unterschiedlichen Kulturen inspiriert. Außerdem drücken diese Choreographien auch die ganz eigenen Sensibilitäten der Künstler aus, die sie erschaffen haben.

Wir stellen Dir die talentiertesten Choreographen/innen der Tanzgeschichte vor.

Aurélien Bory: ein internationaler Choreograph

Aurélien Bory kommt aus Colmar in Frankreich und war zu Beginn seiner Karriere Raumakustiker. Ab 1995 arbeitet er für das „Lido“, das Studio der Zirkuskünste in Toulouse.

Am Theater Garonne ist er anschließend dem Regisseur Mladen Materic begegnet. Er fängt mit einer Schauspielausbildung an und schließt sich von 1998 bis 2000 der Theatertruppe des Theaters Tattoo an.

Er gründet die Companie 111 in Toulouse und verbindet Tanz, Zirkus, Musik und die visuellen Künste. In seinen Werken legt er sein Augenmerk ganz besonders auf die Inszenierung und das Raumerfahren.

Die Companie tritt inzwischen auf den Bühnen der ganzen Welt auf und schafft mehr als 150 Vorstellungen pro Saison.

Aurélien Bory ist einer der Großen des zeitgenössischen französischen Tanzes.

Pierre Rigal, der Choreographen-Cineast

Pierre Rigal und Aurélien Bory waren schon lange bevor sie den Erfolg gefunden haben gute Freunde.

Pierre Rigal ist 1973 in Moissac geboren und hat Wirtschaftsmathematik und Film in Toulouse studiert.

Der Choreograph ist erst recht spät zum Tanz gekommen. 2002 ist er der Gilles Robin Kompanie beigetreten. Ein Jahr später gründet er seine eigene Kompanie: Dernière Minute.

Genauso wie Aurélien Bory, kennt Pierre Rigal mit seiner Kompanie heute einen überwältigenden Erfolg. Er und seine Kompanie machen mehr als hundert Aufführungen pro Jahr!

Sein letztes Werk heißt „Merveilles“. In dem Stück wird die Musik durch eine intelligente Opern-Maschine generiert, die auf die Emotionen des Publikums reagiert. Ein hochoriginelles Konzept, das die Musik und den Tanz der Zukunft etwas realer werden lässt.

Maurice Béjart, der Revolutionär

Kennst Du Maurice Béjart? Maurice Béjart gilt als Erneuerer des neoklassizistischen Balletts. | Quelle: Wikimedia Commons

Maurice-Jean Berger (1927-2007), Maurice Béjart genannt, war einer der größten Tänzer und Choreographen des 20. Jhdts.

Er gründet 1960 in Belgien seine Tanzkompanie „Ballet du XXe siècle„, mit der er durch die ganze Welt tourt. Von 1994 bis zu seinem Tode gehörte Maurice Béjart der französischen Académie des Beaux-Arts an.

Er wurde sein Leben lang von anderen zeitgenössischen Choreographen und Kritikern dafür kritisiert zu „klassisch“ zu sein.

Die wichtigsten Inspirationsquellen für Maurice Béjart waren tatsächlich das klassische und neoklassizistische Ballett. In seinen Choreographien verbinden sich Musik, Lyrik, Theater und Tanz.

Er gehört zu den Choreographen, die den Grundstein für den modernen Tanz in Frankreich und Belgien gelegt haben.

Er ist auch heute noch einer der meistzitierten Choreographen im Tanzmilieu.

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Benjamin Millepied, ein Choreograph in Hollywood

Wenn Du Ballett liebst, hast Du sicherlich den Tanzfilm „Black Swan“ gesehen. In diesem Film tauchst Du in das intensive Training einer Ballerina ein, die sich auf die Hauptrolle im Ballett „Schwanensee“ vorbereitet.

Benjamin Millepied ist genau der richtige Mann, wenn es um einen Tanzfilm geht. Er war Mitglied des Ensembles des New York City Ballet und war dort seit 1998 Solotänzer und seit 2002 erster Solist.

Nach der Arbeit am Film „Black Swan“ wurde er 2014 zum Direktor des Balletts der Pariser Oper ernannt, wo er bis 2016 geblieben ist. Seit 2012 ist er übrigens mit der Schauspielerin Natalie Portman verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu „Black Swan“ näher kennen gelernt hat.

Er arbeitet nicht nur in Hollywood, sondern erlebt also auch Liebesgeschichten, die eines Hollywood Films würdig sind!

Benjamin Millepied wird heute weltweit als großer zeitgenössischer Choreograph anerkannt.

Carolyn Carlson, eine Legende der Choreographie

Carolyn Carlson wurde 1943 in Kalifornien geboren und ist eine vollkommene Künstlerin: Sie tanzt, choreographiert, dichtet und malt. Viele Tänzer/innen träumen von solch einer Karriere.

Sie hat die Tanzgeschichte mit mehr als hundert äußert erfolgreichen Stücken geprägt. Die Tänzerin und Choreographin hat unsere Epoche verändert und ist eine der großen Figuren des Neuen französischen Tanzes geworden.

Sie entwickelt regelmäßig Projekte für zeitgenössischen Tanz an der Pariser Oper sowie in Italien im Teatrodanza a La Fenice.

1999 gründet Carolyn Carlson das Atelier de Paris-Carolyn Carlson und wird Direktorin des Centre choréographique national in Roubaix. Anschließend gründet sie ihre eigene Tanzkompanie: die Carolyn Carlson Company.

Von 2014 bis 2016 arbeitet das große Théâtre National de Chaillot in Paris mit ihrer Company zusammen.

Carlson ist eine wahre Poetin des Tanzes. Deswegen zieht sie auch vor, ihre Choreographien „visuelle Poesien“ zu nennen.

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Marie-Claude Pietragalla, ein Stern am Choreographenhimmel

Marie-Claude Pietragalla ist in ganz Frankreich berühmt geworden, als sie in der Jury der Sendung „Danse avec les stars“ (ähnlich wie „Let’s Dance“ oder „Dancing Stars“) saß. Die Tänzerin und Choreographin ist aber auch in ihrem Milieu sehr anerkannt.

Sie wurde 1963 in Paris geboren und hat schon sehr früh mit dem Tanzen angefangen, um ihre Hyperaktivität zu beruhigen. Sie schafft die Aufnahmeprüfung an die Ballettschule der Opéra National de Paris mit 9 Jahren.

Mit 16 wird sie Teil sie Teil des Ballett-Ensembles der Oper und mit 22 Jahren, kurz nachdem sie Don Quichotte getanzt hat, zur Primaballerina ernannt.

Kennst Du Marie-Claude Pietragalla? Marie-Claude Pietragalla sucht Inspiration in unterschiedlichen Tanzstilen. | Quelle: Visualhunt

Die Tänzerin entpuppt sich selbst als Choreographin und gründet im Jahr 2004 mit Julien Derouault ihre eigene Kompanie: Le Théâtre du Corps Pietragalla – Derouault. Die Choreographien sind vom klassischen, zeitgenössischen und Hip-hop Stil inspiriert.

Marie-Claude Pietragalle wird von Künstlern und dem breiten Publikum gleichermaßen bewundert. Ihr Allround-Genie kennt keine Grenzen, da sie inzwischen auch mehrere Bücher herausgebracht hat. Was die Zukunft wohl für sie bereit hält?

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Kamel Ouali, der Choreographen-König des Musicals

Kamel Ouali ist bei seinem Publikum sehr beliebt. Er ist 1971 in Paris geboren, fängt sehr früh mit dem Tanzen an und ist ein absoluter Michael Jackson Fan. Seine Karriere ging immer nur steil bergaufwärts.

Er ist Professor an der Académie de danse de Paris und beim Conservatoire La Courneuve und Saint-Denis. Der Tänzer und Choreograph nimmt regelmäßig an künstlerischen Projekten wie Musikvideos und Tanzshows teil. Er gehört zu den berühmtesten Tänzern Frankreichs!

Er hat unter anderem mit mit Künstlern wie der Sängerin Sylvie Vartan kollaboriert.

Wirklich berühmt wird er mit seinen Choreographien für die Musicals „Les Dix Commandements“ (Die zehn Gebote) und „Autant en emporte le vent“ (Vom Winde verweht).

Zwischen 2001 und 2008 war er sogar der Tanzlehrer der beliebten Fernsehshow Star Academy.

In der Zwischenzeit hat er sein eigenes Musical auf die Beine gestellt: Le Roi Soleil (der Sonnenkönig).

Einige Jahre später bringt er sein viertes Musical heraus: Cléopâtre.

Du fragst Dich jetzt sicherlich wie man nur so viel Energie haben kann? Das muss vom vielen Tanzen kommen!

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Kennst Du die Musicals von Kamel Ouali? Kamel Ouali hat bei vielen Musicals mitgewirkt. | Quelle: Wikimedia Commons

Mia Frye: Hey Macarena!

Wer hat noch nie die Macarena getanzt?

Was die meisten nicht wissen: Hinter diesen weltweit bekannten Tanzschritten steckt die Choreographin und Tänzerin Mia Frye.

Sie wurde 1965 in den Vereinigten-Staaten geboren und ist schon in jungen Jahren nach Frankreich gekommen. Sie hat im Centre du Marais das Tanzen gelernt und hat einige Jahre später dort sogar selbst unterrichtet.

Mit 17 Jahren begegnet sie dem Regisseur Luc Besson und denkt sich die Choreographie des Serge Gainsbourg Clips „Mon légionnaire“ aus.

Im Sommer 1996 wird sie jedoch wirklich berühmt. Sie denkt sich die Macarena aus, die noch heute ein Tanzklassiker auf jeder Party ist.

Sie denkt sich nicht nur die Choreographie aus, sondern nimmt auch am Musikvideo der Band Los del Rio teil. Der Erfolg ist phänomenal!

Mia Frye kollaboriert in der Folge mit vielen Künstlern und nimmt an TV-Shows wie Popstars teil.

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Wade Robson: ein echter Star

Wade Robson hatte schon in den jüngsten Jahren enormes Talent.

Mit 7 Jahren wurde er vom mythischen Michael Jackson entdeckt. Michael Jackson hat ihn für mehrere Musikvideos engagiert: Black or White, Heal the World und Jam.

Dieser hochbegabte Tänzer hat bis 2002 übrigens auch mit Britney Spears zusammen gearbeitet. 2002 hat er eine berühmte Pepsi Werbung choreographiert. In diesem Video haben sich viele Stars als antike Krieger/innen unter seiner Tanzregie führen lassen.

Er arbeitet noch mit mit vielen anderen Künstler/innen zusammen: Mya, Mandy Moore…Eine internationale Karriere, von der viele Tänzer/innen nur träumen können.

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Kennst Du Wade Robson's "Zombie Tanz"? Wade Robson hat mit dem „Zombie Tanz“ seinen ersten Emmy gewonnen. | Quelle: Wikimedia Commons

Blanca Li, das Powerhouse

Blanca Li gehört zu diesen Künstlerinnen, die alles können. Sie ist Choreographin, Tänzerin, Bühnen- und Filmregisseurin.

Sie wurde 1964 in Spanien geboren und interessiert sich leidenschaftlich für alle Tanzstile: Flamenco, Hip-Hop, Ballett…

Mit 12 Jahren gehörte sie schon zur nationalen Turnmannschaft und mit 17 Jahren ist sie zur Martha Graham Dance School nach New York gegangen.

In Spanien hat sie wiederum ihre erste Tanzkompanie gegründet. Die Tanzkompanie erhält einen Auftritt bei der Weltausstellung in Sevilla in 1992.

Die Tänzerin stellt in Frankreich ihre Tanzvorstellung „Nana et Lila“ beim Avignon Festival vor. Die Choreographin wird Erfolg an Erfolg reihen.

Im Anschluss bietet ihr die Opéra de Nancy die Inszenierung der Opern „La Vie Brève“ und „L’Amour Sorcier“ an.

1998 wird Blanca Li sich wirklich in Frankreich niederlassen, indem sie das Centre Chorégraphique Blanca Li in Paris gründet. Das Opéra de Paris bietet ihr im darauffolgenden Jahr die Choreographie des Opernballets „Indes Galantes“ an.

Um ihre Kompanie zu finanzieren, choreographiert Blanca Li Clips für Daft Punk und Rita Mitsouko.

Das hat ihren Ruhm natürlich nur noch größer gemacht!

Du bist jetzt voll im Thema drin, und träumst nur noch vom Tanzen. Wie wäre es dann mit dem Besuch einer Tanzvorstellung? Wir können Dir die Ballett-Klassiker ans Herz legen.

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