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Die besten Ballettaufführungen aller Zeiten!

Von Florence, veröffentlicht am 31/05/2019 Blog > Sport > Tanzen > Die besten Ballettaufführungen aller Zeiten!

Die Geschichte des Balletts hat viele grandiose Künstler/innen und Ballett-Kreationen gesehen.

Im Jahre 2016/2017 sind in Deutschland etwas mehr als 1,5 Millionen Menschen ins Ballett gegangen. Das sind allerdings nicht einmal 2% der Gesamtbevölkerung!

Wie wäre es, Du treibst diese Zahlen ein wenig in die Höhe und reservierst Deine Tickets für eines der Ballett Klassiker?

Damit Dir Deine Entscheidung leichter fällt, haben wir eine Liste der schönsten Ballette der Tanzgeschichte zusammengestellt. Entdecke mit uns die schillernde Welt des Balletts!

Ein Ballett: Was ist das überhaupt?

Fast jede/r weiß, was eine Oper ist.

Du hast sicherlich schon einmal in einer Oper gesessen. Oder eine Opernübertragung im Fernsehen gesehen.

Du fragst Dich nun aber immer noch, was der genaue Unterschied zwischen Oper und Ballett ist?

Im Internet findest Du viele kurze und klare Definitionen, z.B. bei Wikipedia:

„Traditionellerweise versteht man unter einem klassischen Ballett ein Handlungsballett. Auf Grundlage eines Librettos werden eine Musikkomposition und eine Choreografie erschaffen. Hinzu kommen Bühnenbild, Requisiten und Kostüme.“

Der größte Unterschied zur Oper ist, dass beim Ballett komplette Tanz-Choreographien in das Musikwerk integriert werden. Der Tanz ist ebenso wichtig wie der Text oder die Musik.

Das Wort „Ballet“ wurde vom italienischen „balletto“ abgeleitet. „Balletto“ stammt selbst von „ballo“, was so viel wie „Tanz“ heißt.

Das Ballett ist im 15. Jhdt. in Italien entstanden. Das Ballett, bisher ein eher gemeiner, populärer Zeitvertreib, wird königlich. Die Tänzer/innen werden am Hof empfangen und unterhalten den König.

Im 16. Jhdt. ist das Ballett nach Frankreich gekommen, wo es eine neue Blütezeit gekannt hat. Das älteste Ballett, dessen Partitur wir heute noch haben, ist das Ballet comique de la reine für Katharina von Medici aus dem Jahr 1581. Ludwig XIV war selbst ein leidenschaftlicher Tänzer und hat später die Académie Royale de danse (heute: Pariser Oper) in Paris gegründet.

Jean-Baptiste Lully, Molière und Pierre Beauchamp haben als Tanzmeister des königlichen Hofes die Ballettkomödie „Der Bürger als Edelmann“ geschrieben. Der Ballettmeister Pierre Beauchamp hat in dieser Zeit die wichtigsten Positionen, sowie eine Notationssystem entwickelt.

Das Ballett hat sich seitdem im Laufe der Jahrhunderte immer weiter entwickelt. Im 20. Jhdt. haben die russischen Ballette eine maßgebliche Veränderung herbeigeführt. Auch heute noch ist das Ballett ständigen Wandlungen unterworfen.

Das Ballett kann ein „Ballet à Entrées“ sein, das heißt mit sukzessiven Szenen, die die vom Thema vorgegebenen Ereignisse mit karnevalesker Maskerade darstellen. Das ist die ältere Darstellungsform. Es kann jedoch auch eine kontinuierliche Vorstellung sein, die eine Geschichte getreu nacherzählt.

Schwanensee

Kompositionsjahr: 1877
Komponist: Pjotr Iljitsch Tschaikowski

Du liebst den Film Black Swan mit Natalie Portman?

Dann wird Dir dieses Ballett schon ein Begriff sein. Vielleicht hat Du es ja sogar schon einmal in live sehen dürfen?

Schwanensee ist eines der bekanntesten Ballette aller Zeiten. Manche behaupten sogar, dass es das schönste Ballett der Welt ist. In jedem Fall ist dieses Ballett ein ganz großer Klassiker, den Du mindestens einmal in Deinem Leben in einer echten Vorstellung erlebt haben solltest.

Kennst Du die Geschichte des Balletts Schwanensee? Jede Balletttänzerin träumt davon, eines Tages in die Rolle des Schwanenmädchens Odette zu schlüpfen. | Quelle: Visualhunt

Komponiert hat es der große Komponist Tschaikowski. Er hat sich bei der Geschichte von deutschen Märchenmotiven wie das Schwanenmädchen oder auch die Schwanenjungfrau inspirieren lassen: Ein Prinz muss seine zukünftige Braut wählen und verliebt sich in eine Prinzessin, die von einem bösen Zauber befallen wurde. Tagsüber ist sie ein Schwan und nachts wird sie wieder zur Frau.

Das Schwanensee Ballett wird auf allen Bühnen der Welt gespielt und ist für leidenschaftliche Ballett Fans wie auch für Neulinge in dem Bereich ein wunderschönes Erlebnis.

Und wenn auch Du wie ein Schwan über den See gleiten möchtest… Warum probierst Du es nicht einmal mit einem Ballett Kurs in Berlin?

Die Frühlingsweihe (Le sacre du printemps)

Kompositionsjahr: 1913
Komponist: Igor Stravinsky

Am Anfang des 20. Jhdt. hat das klassische Ballett eine tiefe Veränderung erlebt. Motor der künstlerischen Avantgarde waren vor allem Djagilew und seine „Ballets Russes“.

Die Choreographien verändern sich, die Musik ebenso.

Kennst Du die Geschichte des Balletts Le sacre du printemps? Le Sacre du Printemps ist ein besonders intensives und grandioses Ballettwerk. | Quelle: Visualhunt

Le sacre du printemps gehört zu dieser neuen russischen Kunst. Zu Beginn hat es einen regelrechten Skandal in Paris ausgelöst. Die vielen Dissonanzen und mehrfacher schneidend-scharfe Einwürfe haben bei Publikum und Kritikern nur Unverständnis ausgelöst.

Stravinsky beschreibt im Sacre ein Frühlingsopfer im heidnischen Russland, es gibt keinen spezifischen Spannungsbogen.

Die Zuschauer wurden so mit heidnischen Ritualen und dem Thema der Auferstehung der Natur konfrontiert. Viele berühmte Choreographen haben den Sacre du Printemps interpretiert, darunter Legenden wie Maurice Béjart, Pina Bausch, oder Martha Graham.

Die Zauberflöte

Kompositionsjahr: 1791
Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart

Die Zauberflöte ist ursprünglich eine Oper gewesen, die 1791 komponiert und zum ersten Mal aufgeführt wurde.

Mozart hat diese Oper kurz vor seinem Tod vollendet.

Das Meisterwerk erzählt die Geschichte eines Mannes, der auf die Bitten einer Mutter hin sich aufmacht dessen Tochter zu retten. Der Held wird von einer Zauberin begleitet.

Die Zauberflöte ist Anfang der 2000er von Maurice Béjart zu einem Ballett adaptiert worden. Er hat 1987 das Béjart Ballet Lausanne gegründet und seitdem ist diese Ballettkompanie zu einer festen Größe der Ballettlandschaft geworden. Sie macht das Ballett einer breiten Öffentlichkeit zugänglich und hat somit einen Demokratisierungsprozess in Gang gesetzt.

Die Zauberflöte ist ein perfektes Beispiel dafür. Der Ausdruck der Körper ist gleichzeitig schön und bodenständig:

Ein Ballett, das Du Dir anschauen solltest!

Und um Dich in der Zwischenzeit weiter auszutoben, kannst Du Zumba Kurse Online finden.

Der Nussknacker

Kompositionsjahr: 1892
Komponist: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Fast zwanzig Jahre nach „Schwanensee“ hat Tschaikowsky dieses neue Kunstwerk der Tanzgeschichte geschaffen. Schwungvolle Melodien lassen uns in das Universum dieses legendäre Komponisten eintauchen.

Die Geschichte des Balletts könnte ein Vorläufer zu Pixar’s Toys Stories sein: Ein Spielzeug verwandelt sich nachts in einen charmanten Prinzen. Dieses Ballett passt ganz besonders gut zur Weihnachtszeit!

Weißt Du, wer Clara aus dem Ballett "Der Nussknacker" ist? Clara tanzt mit dem Nussknacker. | Quelle: Visualhunt

Tschaikowsky wird von seinem Ballett sagen:

“ Ich habe selbst nicht an den Erfolg dieses Balletts geglaubt.“

Das Gegenteil ist passiert. „Der Nussknacker“ war ein weltweiter Erfolg und gehört heute zu den Klassikern.

Das Nussknacker Ballett wurde schon von vielen Choreographen interpretiert und zieht immer noch ein großes Publikum an. Das magische Universum und die wunderschönen Walzer und Dekors haben uns in den Bann geschlagen. Das ist ein Ballett für groß und klein!

Und wie wäre es mit einem Tanzzitat?

Dornröschen

Kompositionsjahr: 1890
Komponist: Pjotr Iljitsch Tschaikowsky

Jede/r kennt die Geschichte von Dornröschen.

Dieses klassische Märchen vom französischen Schriftsteller Charles Perrault wurde unter anderem von den Disney Studios wieder aufgenommen und ist somit zu einem Zeichentrick-Klassiker geworden!

Kennst Du die Geschichte von Dornröschen? Dornröschen geht auf „La belle au bois dormant“ aus dem Jahre 1696 von Charles Perrault zurück. | Quelle: Visualhunt

Tschaikowsky hat sich dieser Geschichte aber schon lange vor Disney angenommen.

Die böse Fee Carabosse und die schöne Aurora wurden von den besten Tänzern/innen und Musikern/innen ihrer Epoche personifiziert. Das Dekor zaubert Dich an den königlichen Hof und die Musik gibt auch Dir Lust zu Tanzen.

Reise mit Dornröschen in eine Welt der Wunder!

Du suchst Tanzkurse?

Don Quichotte

Kompositionsjahr: 1869
Komponist: Leon Minkus

Don Quichotte ist ein Ballett des Choreografen Marius Petipa zur Musik von Léon Minkus. Es wurde am 26. Dezember 1869 im Bolschoi-Theater in Moskau uraufgeführt und ist an den Roman Don Quijote von Miguel de Cervantes angelehnt.

Das Ballett handelt hauptsächlich von der Liebe zwischen der schönen Wirtstochter Kitri und dem jungen Barbier Basil. Don Quichotte und sein Begleiter Sancho Panza sind eher Randfiguren.

Wer kennt nicht die berührende Geschichte von Don Quichotte?! Eine Aufführung des Balletts im Teatro Teresa Carreño, Caracas, Venezuela. | Quelle: Wikimedia Commons

1900 hat der Ballettmeister Alexander Gorski eine eigene Version im Bolschoi Theater präsentiert. Bis heute noch basieren die meisten aufgeführten Version auf dieser Choreographie von 1900.

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Carmen

Kompositionsjahr: 1949
Komponist: Georges Bizet

Die Musik ist weltweit berühmt, es geht um die universale Liebe, die Inszenierung ist dynamisch und die Farben sind intensiv. Außerdem gibt es mehrere Tanzstile! Das Carmen Ballett hat alles, um zu einem der größten Ballette der Musikgeschichte zu hören.

Es wurde von Roland Petit geschrieben und von seiner Kompanie Les Ballets de Paris am 21. Februar 1949 im Prince’s Theater von London uraufgeführt. Petit hat die Grundzüge der von Bizet komponierten Oper übernommen. Auf YouTube findest Du sogar eine vollständige Aufführung an der Pariser Oper:

Bizet selbst hatte sich wiederum von der von Mérimée geschriebenen Geschichte zwischen Carmen und Don José inspiriert. Was Dich erwartet? Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte in den spanischen Mauern der Stadt Sevilla.

Dieses Ballett ist anders als die klassischen Ballette von Tschaikowsky: Es führt uns in eine andere Kultur ein.

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Romeo und Julia

Kompositionsjahr: 1935
Komponist: Serguei Prokofiev

Das Ballett ist aufgrund seiner hohen melodischen und rhythmischen Komplexität fast nicht zu Ende geschrieben worden. Heute wird es als Sergei Prokofjews bedeutendster Beitrag zur Gattung des Balletts angesehen.

Kennst Du die Geschichte von Romeo und Julia? Romeo und Julia: das berühmteste tragische Liebespaar der Welt. | Quelle: Visualhunt

Dieses Werk wird immer wieder an allen großen nationalen Opernhäusern aufgeführt. Das Ballett beeindruckt auch heute noch durch seinen Detailreichtum, sowie eine Melodie und einen Rhythmus, die die Komplexität von Shakespeare’s literarischem Werk widerspiegeln.

Lass Dich ein weiteres Mal in den Bann ziehen: Die dramatische Geschichte der zwei Liebenden aus Verona ist zeitlos.

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Die Kameliendame

Kompositionsjahr: 1957
Komponist: Frédéric Chopin

Die Kameliendame ist zu aller erst ein berühmter Roman des französischen Schriftstellers Alexandre Dumas, der 1848 zum ersten Mal veröffentlicht wurde. Der Schriftsteller hat aus seinem wahren Leben geschöpft: Er war in die an Tuberkulose erkrankte Kurtisane Marie Duplessis verliebt.

Kennst Du das Ballettstück "Die Kameliendame"? „Die Kameliendame“ ist eine Geschichte, die sehr traurig, aber auch voller Liebe ist. | Quelle: Wikimedia Commons

Er wird von seinem Werk sagen:

„Ich habe noch nicht das nötige Alter zum Ausdenken, deswegen begnüge ich mich damit zu erzählen.“

Sein Roman hat ebenfalls Verdi’s Oper La Traviata beeinflusst.

Das Ballett von John Neumeier verwendet ausschließlich Klavierkompositionen von Frédéric Chopin und wurde seit seiner Uraufführung im Jahre 1978 auf den Bühnen aller Welt gezeigt.

Schwanenkönigin oder doch lieber Romeo? Du entscheidest selbst!

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