Maurice Béjart, Benjamin Millepied, Serguei Polunin ... Diese Namen sagen Dir vielleicht nicht gleich auf Anhieb etwas. Sie haben aber dennoch die Geschichte des Tanzes geprägt!

Was bringt es Dich weiter, die besten Tänzer/innen aller Zeiten zu kennen? Du wirst dadurch ja nicht selbst zu einem/r besseren Tänzer/in!

Wenn Du jedoch etwas Motivation brauchst und weiter auf Deinen Tanzkurs Berlin konzentriert bleiben willst, kannst Du in diesen faszinierenden Werdegängen die nötige Kraft und Inspiration finden.

Wir stellen Dir hier die 10 größten Tänzer/innen aller Zeiten vor.

Große Tänzer: Maurice Béjart

Maurice-Jean Berger (1927-2007), Maurice Béjart genannt, ist einer der größten Tänzer und Choreographen des 20. Jhdts.

Er hat 1960 seine eigene Tanzkompanie gegründet: "Le Ballet du XXème siècle" und ist durch die ganze Welt getourt. Dieser Choreograph war von 1994 bis zu seinem Tode Mitglied der französischen Académie des Beaux-Arts.

Sein Werk wurde sein Leben lang von seinen Zeitgenossen kritisiert, weil es als zu "klassisch" befunden wurde. Die wichtigsten Inspirationsquellen für Maurice Béjart waren tatsächlich das klassische und das neoklassizistische Ballett.

Seine Tanzkreationen verbinden musische, lyrische, theatralische und choreographische Elemente.

Er gehört zu den Choreographen, die den Grundstein für den modernen Tanz in Frankreich und Belgien gelegt haben.

Heute gehört er zu den meistzitierten Choreographen des Tanzmilieus.

Um selbst Tänzer/in zu werden, solltest Du Dich nach Tanzkursen in München umschauen.

Katinka
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Stergios
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Irina
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Matthias
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Bami
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Lucas
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Caro
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Peter
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Lehrer für DaF Deutsch als Fremdsprache
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Julia
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Raphaël
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Moritz
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Alexandra
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Lehrer für Spanisch - Hörverständnis
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Fernando
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Lehrer für Mathematik
4.97 4.97 (32) 17€/h
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Vaslav Nijinsky

Vaslav Nijinsky wurde am 12 März 1889 in der Ukraine geboren und ist am 8. April 1950 in London gestorben.
Der russische Tänzer und Choreograph hat die Tanzlandschaft seiner Zeit mit seiner außerordentlichen Sprungkraft und Virtuosität tief beeindruckt.

Vaslav Nijinsky wurde sehr jung Mitglied der Kaiserlichen Tanzakademie in Sankt Petersburg. Die Begegnung mit dem Impresario Sergei Djagilew, dessen Liebhaber er wurde, hat sein Leben verändert.

Nachdem ihm die Tanzakademie von Sankt Petersburg wegen eines Skandals gekündigt hat, wurde Nijinsky das Zugpferd der Tanzakademie von Djagilew: die "Balletts Russes", eines der bedeutendsten Ballettensembles des 20. Jahrhunderts.

Die bürgerliche Elite Russlands hat Nijinsky als einen der größten Künstler seiner Zeit zelebriert.

Mit dem Ensemble "Ballets Russes" hat er viele Vorstellungen zum Strahlen gebracht: Cléopâtre, Le Spectre de la Rose, Daphnis et Chloé, Till Eulenspiegel, uvm.

Vaslav Nijinsky ist ebenfalls für sein Notationssystem bekannt, dass er für sich selbst entwickelt hat. Dank dieses Systems konnten einige seiner Choreographien (den Sacre du Printemps z.B.) rekonstruiert werden.

Manuel Legris

Kennst Du den Balletttänzer Manuel Legris?
2009 gab Manuel Legris seine Abschiedsvorstellung als Danseur Etoile der Pariser Oper. | Quelle: Wikimedia Commons

1986 wurde Manuel Legris vom damaligen Ballettdirektor der Pariser Oper, Rudolf Nurejew, zum Danseur Etoile ernannt. 2009 hat er seinen Abschied als Danseur Etoile der Pariser Oper bekannt gegeben und tritt seitdem nur noch als Gastsolist auf. Er gilt als einer des besten französischen Tänzer.

Manuel Legris hat mit 11 Jahren schon beim Palais Garnier mit dem Tanzen angefangen. Und zwar im Kinderensemble!

Nicht jeder kann sich damit brüsten, schon so jung beim besten Ballettausbildungsinstitut Frankreichs begonnen zu haben.

Legris hat übrigens auch sein eigenes Ensemble gegründet: Manuel Legris et ses Etoiles.

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Eine berühmte Tänzerin: Marie-Claude Pietragalla

Marie-Claude Pietragalla ist in ganz Frankreich berühmt geworden, als sie in der Jury der Sendung "Danse avec les stars" (ähnlich wie "Let's Dance" oder "Dancing Stars") saß. Die Tänzerin und Choreographin ist aber auch in ihrem Milieu sehr anerkannt.

Sie wurde 1963 in Paris geboren und hat schon sehr früh mit dem Tanzen angefangen, um ihre Hyperaktivität zu beruhigen. Sie schafft die Aufnahmeprüfung der Ballettschule der Pariser Oper mit 9 Jahren.

Mit 16 wird sie Mitglied des Ballett-Ensembles der Pariser Oper und am 22. Dezember 1990, kurz nachdem sie Don Quichotte getanzt hat, wird sie mit 22 Jahren zur Primaballerina ernannt.

Die Tänzerin entpuppt sich selbst als Choreographin und gründet im Jahr 2004 mit Julien Derouault ihre eigene Kompanie: Le Théâtre du Corps Pietragalla – Derouault. Die Choreographien sind vom klassischen, zeitgenössischen und Hip-hop Stil inspiriert.

Marie-Claude Pietragalla wird von Künstlern und dem breiten Publikum gleichermaßen bewundert.

Rudolf Nurejew

Hättest Du gerne bei Nurejew Unterricht gehabt?
Nurejew mit einem Schüler beim Ballettunterricht. | Quelle: Wikimedia Commons

Rudolf Nurejew wurde oft "Gott des Tanzes" oder – wegen der Reinheit seiner Bewegung – "Luther des Balletts" genannt. Er wird gemeinhin als der beste Balletttänzer seiner Generation gesehen, war außerdem auch Choreograph und Ballettdirektor.

Er wurde 1938 in der Sowjetunion geboren und ist 1993 in Levallois-Perret in Frankreich gestorben. Seine klassische Tanztechnik war Inbegriff der Perfektion. Er war von 1983 bis 1989 Direktor des Pariser Opernballetts, wo er Ausnahmetalente wie Sylvie Guillem gefördert hat.

Er gilt als einer der besten männlichen Ballett-Tänzer des 20. Jahrhunderts und war der größte Star im klassischen Ballett in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Er konnte klassisches, zeitgenössisches und barockes Repertoire meisterhaft miteinander verbinden.

Er wurde auf der ganzen Welt als Tänzer und Choreograph bewundert und hat unter anderem die männlichen Tänzer mehr in den Vordergrund gestellt.

Trotz seiner fortschreitenden AIDS-Erkrankung hat er unermüdlich als Tänzer und Choreograph weitergearbeitet.

Pavel Dmitrichenko

Dieser russische Tänzer ist 1984 in Moskau geboren und war dazu prädestiniert ein großer Künstler zu werden. Er ist in die Kunst hereingeboren worden: Seine Familienmitglieder waren alle Teil des sowjetischen Volkstanzensembles von Igor Moissejew.

Er ist selbst zur Moskauer Staatlichen Akademie für Choreographie gegangen und hat dort seinen Abschluss gemacht. Er wurde schnell Mitglied des berühmten Bolschoi Theaters und hat außerdem Tanzunterricht bei der Russischen Akademie für Theaterkunst genommen.

Dmitrichenko ist international anerkannt und hat bei vielen Balletten wie z.B. Schwanensee, Romeo und Julia oder Spartakus mitgewirkt.

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Kennst Du den Balletttänzer Pavel Dmitrichenko?
Pavel Dmitrichenko hat bei vielen Ballettinszenierungen mitgetanzt. | Quelle: Wikimedia Commons

Berühmte Tänzer: Benjamin Millepied

Millepied ist ebenso Tänzer wie Choreograph. Er ist sehr schnell zu einem echten Star im Tanzmilieu geworden.

Wenn Du Ballett liebst, hast Du sicherlich den Tanzfilm „Black Swan“ gesehen. In diesem Film tauchst Du in das intensive Training einer Ballerina ein, die sich auf die Hauptrolle im Ballett „Schwanensee“ vorbereitet.

Wenn Choreographen für einen Filmdreh benötigt werden, wird in der Regal Benjamin Millepied kontaktiert.

Er wurde 1977 in Bordeaux geboren und war Mitglied des Ensembles des New York City Ballet, seit 2002 sogar als erster Solist. Seine Karriere hat noch weitere Höhen erreicht, als er von der Filmcrew von Black Swan ausgesucht wurde, um an der Choreographie mitzuarbeiten.

Nach der Arbeit am Film „Black Swan“ wurde er 2014 zum Direktor des Balletts der Pariser Oper ernannt, wo er bis 2016 geblieben ist. Seit 2012 ist er übrigens mit der Schauspielerin Natalie Portman verheiratet, die er bei den Dreharbeiten zu „Black Swan“ näher kennen gelernt hat.

Er arbeitet nicht nur in Hollywood, sondern erlebt also auch Liebesgeschichten, die eines Hollywood Films würdig sind!

Benjamin Millepied wird heute weltweit als großer zeitgenössischer Choreograph anerkannt.

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Michael Jackson

Wir sagen nur eins: Moonwalk. Wer kennt ihn nicht, den Erfinder eines der berühmtesten Tanzmoves aller Zeiten?

Michael Jackson war ein internationaler Star, Sänger, Tänzer, Choreograph und Regisseur. Er ist auch für seine inspirierenden Tanzzitate bekannt.

Michael Jackson wurde 1958 geboren und ist 2009 mit 50 Jahren gestorben. Der Rock and Roll Hall of Fame hat ihn zum erfolgreichsten Künstler überhaupt ernannt und laut dem Guinness-Buch der Rekorde ist er der erfolgreichste Entertainer aller Zeiten.

Michael Jackson hat seine Karriere nicht alleine angefangen.

Michael und seine vier Brüder Jackie, Tito, Jermaine und Marlon Jackson waren die Jackson Five. Im Alter von 13 Jahren startete Michael Jackson seine Solokarriere. Er hat phänomenale Hits wie Thriller, Smooth Criminal, Beat it oder The Way You Make Me Feel herausgebracht.

Er ist weltweit berühmt und seine Kunst wird überall verehrt, auch wenn er als Mensch oft der Kritik ausgesetzt wurde.

Seine Konzerte waren grandiose Shows in denen Tanz, Gesang und Videokunst gekonnt miteinander verwoben wurden. Seine Performancekünste sind unvergleichlich.

Michael Jackson war ein großartiger Tänzer und Choreograph.

Er hat Tanzschritte wie den Moonwalk, den Sidewalk oder den Lean bis zur Perfektion gemeistert. Beim Lean lehnt sich der Körper in einem 45° Winkel zum Boden nach vorne hin und klappt mit Leichtigkeit wieder in die senkrechte Position zurück. Jede/r seiner Fans träumt davon einmal einen Lean zu schaffen.

Jackson hat ebenfalls viele großartige Tanzsongs geschrieben, zu denen auch heute noch weltweit getanzt wird.

Weißt Du wen man auch "King of Pop" nennt?

Patrick Dupond

Patrick Dupond wurde am 14. März 1959 in Paris geboren. Als er den Internationalen Ballettwettbewerb von Varna in Bulgarien gewinnt, wird die internationale Tanzszene auf ihn aufmerksam.

Er wird 1980 zum Solotänzer der Pariser Oper ernannt.

Dupond ist ein großer klassischer Ballettänzer und hat international Karriere gemacht. Er hat mit anderen Tanzstars wie Maurice Béjart oder Rudolf Nurejew kollaboriert und hat diesen als Ballettdirektor der Pariser Oper abgelöst.

Nach sieben Jahren wird ihm an der Pariser Oper gekündigt, seinen eigenen Worten zufolge, wegen "seiner Aufsässigkeit und seiner Disziplinlosigkeit".

Patrick Dupond hat 2017 mit seiner Frau Leïla Da Rocha eine eigene Tanzschule in Bordeaux eröffnet.

Top Tänzer: Serguei Polunin

Dieser Tänzer heißt mit ganzem Namen Sergei Wladimirowitsch Polunin und ist 1989 in bescheidenen Verhältnissen in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik geboren. Auch er verdient seinen Platz in der Liste der größten Tänzer der Geschichte.

Er fängt schon sehr früh mit dem Tanzen an. Mit 13 bekommt er ein Stipendium für eine Ausbildung an der Royal Ballet School und wird mit 17 Jahren vom Royal Ballet engagiert. Mit 20 Jahren wird er der jünste Solotänzer in der Geschichte des Royal Ballets. Eine Karriere außerhalb der Normen, die ihm im Tanzmilieu zu Ruhm verholfen hat.

2015 dreht Polunin Dancer – Bad Boy of Ballet eine Dokumentation über sein Leben. Der Film zeigt seine ganze Lebensgeschichte.

Er arbeitet außerdem mit dem Fotografen David LaChapelle zusammen. Sie drehen in Hollywood zusammen einen 40-minütigen Tanzfilm, in dem ein prominentes Schauspieler-Ensemble auftritt.

In einem Interview für das ELLE Magazin sagt er:

"Ich will nicht, dass die Menschen denken, dass ich ein Tänzer bin. Ich bin viel mehr. Ich bin ein Mensch." 

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Florence

Meine Städte sind Berlin und Paris, aber mein Herz gehört der Welt, den Menschen und unterschiedlichen Kulturen: Ich reise und übersetze leidenschaftlich gerne. Meine Neugier und mein Wissensdurst kennen keine Grenzen!