Tipps & Tricks, um als Sport Coach bekannter zu werden
Es ist bei Weitem nicht notwendig, Werbefachmann zu werden. Bereits mit diesen Tricks, die im Folgenden näher erläutert werden, könnt Ihr Euch als Sport Coach auf dem Markt behaupten:- Erklimmt die Spitze der Google-Suchergebnisse!
- Findet Partnerunternehmen, die Eure Werte teilen
- Richtet ein „Kunden werben Kunden“-Programm ein
- Bietet Pauschalpreise an, um Kunden möglichst langfristig an Euch zu binden
- Setzt alles daran, bereits bestehende Kunden zu halten
- Findet Werbepartner und Botschafter
Jedem Personal Trainer sein "Personal Branding"
Nicht nur große Konzerne und Superstars haben das Zeug zur starken Marke. Beim sogenannten „Personal Branding“ geht es darum, sich durch das Präsentieren der „Marke Ich“ von der breiten Masse abzuheben. So legt Ihr den Grundstein für mehr Erfolg:- Lernt Euch selbst zunächst besser kennen: Überlegt Euch, welche Disziplinen Ihr anbietet und was Euch besonders macht. Was sind Eure Stärken und Schwächen?
- Baut Euer Netzwerk auf: Positioniert Euch als Experten für Euer Gebiet. In der heutigen vernetzten Welt, wo unsere Aufmerksamkeit durch die Medien hart umkämpft wird, ist das Kontakte knüpfen das A und O. Baut einen Blog auf und teilt Eure Artikel in sozialen Netzwerken, teilt und kommentiert Artikel aus thematisch passenden Webseiten. Beteiligt Euch an Diskussionen. Kurz: sorgt dafür, dass Ihr in aller Munde seid!
- Wenn dies erst einmal geschafft ist, geht es darum, Eure Marke zu pflegen. Denn der frisch erlangte Ruhm droht schnell zu verfliegen. Bleibt daher unbedingt am Ball, seid in sozialen Netzwerken aktiv, reagiert auf Kommentare, beantwortet Nachrichten und bedankt Euch für Likes. Vergesst nicht, regelmäßig zu überprüfen, was andere über Euch veröffentlichen.

- Werft einen Blick auf die Konkurrenz. Wie viele Fitnesstrainer gibt es bereits in der Gegend und worauf haben sie sich spezialisiert? (z.B. Personal Trainer Berlin, Personal Trainer Hamburg, Personal Trainer Köln, ...)
- An welche Zielgruppe richtet Ihr Euch? Welche Bedürfnisse haben diese Menschen? Wann und wo möchten bzw. können sie trainieren?
- Welcher Beliebtheit erfreut sich Personal Training in Eurem Umfeld? Wie steht es um bestimmte Modeerscheinungen unter den Sportdisziplinen? Vielleicht gibt in größeren Städten sogar neu aufkommende Fitnesstrends, die es sich zu verbreiten lohnt.
- Wie könnt Ihr den Bewohnern in Eurem Ort oder Eurem Stadtviertel helfen, gesünder zu leben?
- Wie viele Leute sind bereit, einen persönlichen Trainer zu engagieren und was lassen sie sich dieses Hobby kosten?
- In welcher Preisspanne wollt Ihr Euch befinden?
- Welches Startkapital steht Euch zur Verfügung?
- Welchen Umsatz wollt Ihr erzielen?
- Wie wäre es, den eigenen Namen wie ein Markenprodukt zu vermarkten? Lasst Euch optisch ansprechende Flyer und Visitenkarten drucken - am besten gleich 500 oder 1000 Exemplare – und verteilt diese im näheren Umkreis.
- Achtet auf qualitativ hochwertige Bilder für Eure Werbung und den Internetauftritt (Stichwort: Online Fitness), um nicht nur ins Auge zu fallen, sondern auch im Gedächtnis zu bleiben. Statt potenzielle Kunden mit Smartphone-Selfies und langweiligen Schriftzügen abzuschrecken, lohnt es sich, für professionelle Fotos und ein persönliches, originelles Logo ein wenig Startkapital einzuplanen.
- Im digitalen Zeitalter ist das Vermarkten ohne eigene Webseite als virtuelles Schaufenster so gut wie undenkbar. Wer gern über sich selbst, seine gesammelten Erfahrungen und das Thema Sport schreibt, kann durch das regelmäßige Veröffentlichten von interessanten und suchmaschinenoptimierten Blogartikeln noch mehr Besucher auf seine Seite locken.
- Dank Sozialer Netzwerke könnt Ihr Euch einer breiteren Öffentlichkeit zuwenden und bei potenziellen Klienten Vertrauen erwecken. Egal ob Ihr Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Google+, Xing, Foursquare oder andere Anbieter bevorzugt, kommt es immer auf ein gutes Ansehen an.
Der Weg an die Spitze der Google-Suchergebnisse
Ein Eintrag in lokale Branchen- und Firmenverzeichnisse lohnt sich. Neben Google Maps sind besonders die Gelben Seiten, Das Örtliche und Yelp empfehlenswert. Um Eure Internetseite in den Ergebnissen der Suchmaschinen höher zu platzieren, solltet Ihr Euch außerdem mit den Grundlagen der SEO vertraut machen. Aber keine Angst: Wenn Euch dazu die nötigen Kenntnisse fehlen, haben wir von Superprof mit Sicherheit den passenden Programmierlehrer für Euch ;-)
Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen
Je bekannter das Unternehmen, desto besser! Aber Achtung: damit die Zusammenarbeit Euch die gewünschte Anerkennung und Glaubwürdigkeit verschafft, solltet Ihr Unternehmen wählen, die Eure Werte teilen. Gerade in großen Firmen mit Betriebsrat sind Mitarbeiterrabatte bei ausgewählten Händlern und Anbietern üblich. Nehmt Euch Zeit, in einem persönlichen Gespräch abzuklären, welche Kurse und Leistungen das Unternehmen weiterempfehlen möchte und inwiefern diese in Euer Marketingkonzept passen. Immer mehr Firmen legen großen Wert auf Qualitätsmanagement und das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter. Manche übernehmen für ihre Büroangestellten sogar die Kosten für das monatliche Fitness-Abo. Aber auch Tagungen, Veranstaltungen, Firmenjubiläen, Weihnachtsfeiern oder Incentive-Aktionen sind gute Anlässe, um durch Sport den Zusammenhalt unter Kollegen zu fördern.Schnupperkurse und „Kunden werben Kunden“-Programme
Werbung steht nicht nur für kostenpflichtige Google-Annoncen. Zufriedene Kunden sind Eure beste Werbung. Das Geheimnis: Mundpropaganda. Bringt Eure Klienten durch Rabatte und andere Vorteile dazu, Euch weiterzuempfehlen. Da viele Menschen gern Sport machen würden, aber allein keine Lust dazu haben, ist es höchste Zeit, über Gruppenrabatt nachzudenken. Dabei kostet das Training pro Person zwar weniger, aber Euch bleibt mehr Freizeit und Eure Einnahmen fallen insgesamt höher aus. Um trotzdem jeden Teilnehmer möglichst individuell zu betreuen, dürfen die Gruppen allerdings nicht zu groß sein. Eine interessante Lösung ist es, die Übungen in der Gruppe als eine Art Schnupperkurs zu gestalten, um Interesse zu wecken, und die Personen hinterher einzeln zu betreuen. Außerdem wäre da noch die Idee mit den Gutscheinkarte. An Gelegenheiten, einem lieben Menschen eine Freude zu machen, mangelt es natürlich nie, aber woher sollen bloß jedes Jahr die vielen Geschenkideen kommen? Also helft Euren Mitmenschen aus der Patsche: Lasst Euch verschenken!Aus Neukunden werden Stammkunden dank Pauschalpreisen und Bonuspunkten
Der Kunde ist bekanntlich König. Paradoxerweise geben Unternehmen für Neukundenwerbung wesentlich mehr Geld aus, erzielen aber durch Stammkunden einen viel höheren Gewinn. Auch machen viele Firmen den Fehler, Neukunden durch Rabattaktionen anzulocken, während sie ihren Bestandskunden keine oder kaum Vorteile gewähren. Egal wie lange ein Kundenbeziehung bereits besteht: Treue muss belohnt werden. Denn Eure Kunden sind weit mehr als nur eine Einnahmequelle - seht sie als Eure Werbebotschafter.
Als Personal Trainer Kunden finden: Vom Einsteiger zum Stammkunden
Nun ist es soweit: nachdem Ihr viel Zeit und Mühe in eure Ausbildung, einen eigenen Fitnessraum und Werbung gesteckt habt, steht endlich der erste Trainingstermin bevor. „Learning by Doing“ ist die eine Sache, allerdings solltet Ihr Eure Kurse auf keinen Fall improvisieren. Es ist ganz normal, anfangs noch etwas nervös und unentschlossen zu sein. Um zu verhindern, dass Euer erster Kunde sich gar wie ein Versuchskaninchen vorkommt, könnt Ihr mit einem guten Freund eine Generalprobe machen. Denn bereits der erste Kurs muss perfekt sein, damit sich die positiven Erfahrungen schnell herumsprechen! Aber wie begeistert ein Coach seine Klienten? Nur wer sich beim Training wohl fühlt, geht regelmäßig zum Sportkurs und empfiehlt Euch an Freunde. Wie es bekanntlich heißt, kann ein Lächeln Türen öffnen. Aufgeschlossenheit und ein freundliches Erscheinungsbild sind deshalb ausschlaggebend für Euren Erfolg - im ersten Augenblick mindestens genauso wichtig wie ein Diplom oder Zertifikat als Personal Trainer. Weiterhin benötigt ein guter Fitness Trainer genug Einfühlungsvermögen, um die Belange seiner Kunden zu verstehen. Personal Trainer bedeutet schließlich persönlich. Wer einen individuellen Coach engagiert, möchte sich verstanden fühlen, braucht kompetente Beratung und eine Problemlösung für eine spezifische Situation – keine Massenabfertigung. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl sorgt Ihr bereits ab dem ersten Coaching für Begeisterung:- Jeder Mensch ist anders. Fragt euren Kunden nach Verletzungen und Gesundheitsproblemen, um ein individuelles Übungsprogramm zu erstellen.
- Aber wer spricht schon gern mit einer wildfremden Person über seine kleinen Wehwehchen?! Um das Eis zu brechen, ist es wichtig, umsorgend und rücksichtsvoll zu sein, ein offenes Ohr für die Belange Eurer Klienten zu haben und Verständnis zu zeigen.
- Schafft eine lockere, entspannte, stressfreie Atmosphäre durch sanfte Musik und eine ruhige Stimme. Seid mit Eurem Klienten per Du.
- Helft Euren Kursteilnehmern, realistische Ziele zu setzen und motiviert sie zum Durchhalten
- Macht die Übungen vor oder mit, anstatt darüber zu sprechen, korrigiert euren Klienten, wenn er eine Bewegung falsch durchführt, und lobt ihn für seinen Fortschritt
- Seid nicht zu streng und trainiert auf keinen Fall bis zur Schmerzgrenze – immerhin darf der Spaßfaktor nicht zu kurz kommen!
- Treuekarten zum Abstempeln sind nicht nur für Pizzabäcker. Auch Ihr könntet auf diese Art erfolgreich Kunden an Euch binden. Damit es ein faires Geschäft bleibt, ist natürlich jedem selbst überlassen, nach wie vielen Kursen er/sie einen Rabatt gewährt.
- Auf Feedback kommt es an: Führt ein Gästebuch und bittet nach dem Training um eine Facebook-Bewertung und Verbesserungsvorschläge.
- Ein Newsletter – sofern nicht als lästig empfunden – kann Euch helfen, Eure Blog-Besucher zu Kunden zu machen und Bestandskunden über aktuelle Angebote zu informieren.
Erfolg als Fitnesstrainer: Immer in Topform und auf dem neuesten Stand dank Weiterbildung
Mit einer Ausbildung als Fitnesstrainer allein ist es nicht getan. Ein guter Coach zeichnet sich dadurch aus, dass er sich fachlich auf dem Laufenden hält. Die neuesten Erkenntnisse bezüglich Gesundheit und Ernährung, aktuelle Fitnesstrends, innovative Geräte – nur durch stetige Weiterbildung könnt Ihr informiert bleiben. Aber auch die theoretischen Kenntnisse im Bereich Anatomie und Sportmedizin sollten regelmäßig aufgefrischt werden, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Die meisten Weiterbildungen sind ohnehin als Fernkurse ausgelegt, damit Eure Tätigkeit als Trainer währenddessen nicht zu kurz kommt. Wer bereits im Besitz einer B-Lizenz ist, kann durch das Absolvieren der A-Lizenz die nächsthöhere Stufe erreichen. Vielleicht habt Ihr auch bereits eine TÜV-Auszeichnung in Erwägung gezogen, um noch mehr Glaubwürdigkeit auszustrahlen. Nachdem Ihr Eure ersten Erfahrungen als Personal Trainer (z.B. Personal Trainer Lüneburg) gesammelt habt, solltet Ihr regelmäßig eine Zwischenbilanz ziehen. Lässt Euer Erfolg trotz aller Bemühungen bisher noch zu wünschen übrig?Besteht Nachfrage an einem vielseitigeren Angebot? Mit Leistungen wie Gymnastik, Schlankheitsprogrammen, Fitness- und Ausdauertraining, Kreislaufstärkung, Muskelaufbau, Calisthenics und Dehnübungen könnt Ihr zusätzlich punkten. Was die Spezialisierungsmöglichkeiten betrifft, habt Ihr die Qual der Wahl:- Funktionelles Training
- Gesundheitstraining
- Ernährungsberatung
- Pilates
- Wellness-Training
- Yoga
- Tanzunterricht
- Konditionstraining für Leistungssportler
- Schwangerengymnastik
- Babygymnastik
- Krankengymnastik und Reha-Training

Findet die passenden Werbebotschafter für Euer Fitness Coaching!
Wer kommt dafür in Frage? Ganz einfach: alle Menschen aus Eurer näheren Umgebung, die über weitläufige Kontakte verfügen und positiv über Euch sprechen. Wenn es sich dabei sogar um Personen Eurer Zielgruppe handelt, umso besser! Eurer Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt! Idealerweise sollte es jemand sein, dem man sich gern anvertraut und für dessen Ratschläge man dankbar ist. Jemand, der sich obendrein mit Gesundheit und Medizin auskennt. Na, fällt der Groschen? Wie wäre es beispielsweise, von einem Arzt, Apotheker oder häuslichen Krankenpfleger weiterempfohlen zu werden? Aber Euer Werbebotschafter muss nicht unbedingt im Gesundheitsbereich tätig sein. Sei es durch die freundliche Verkäuferin von nebenan, den Rikscha-Fahrer, der den ganzen Tag unter Leuten ist, den Fahrlehrer, der sogar Zeit hat, seine Schüler persönlich kennenzulernen, oder die plauderfreudige Friseurin - Empfehlungen und positive Bewertungen sind in jedem Fall Gold wert! Wenn Ihr diese beiden Dinge beachtet, kann nichts schief gehen:- Macht Eure Fitnesskurse zu einem besonderen Erlebnis! Helft Euren Klienten, ihr Leben zu verändern!
- Nicht nur die virtuelle Welt zählt! Wer als kompetenter Trainer punktet, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an Freunde weiterempfohlen und steigert seinen Bekanntheitsgrad, und das auch ohne 30.000 Abonnenten auf YouTube!
Mit KI zusammenfassen:



















Die meisten Personal Trainer stehen wahrscheinlich vor der größten Herausforderung, solche Vorschläge (die ich wirklich gut finde) auch wirklich in ein Konzept umzuwandeln.
Ich denke, viele Personal Trainer machen zu Beginn (oder für immer) den Fehler, sich nur auf den Coaching Teil zu konzentrieren. Dort sind alle mit Leidenschaft und Struktur dabei. Doch ebenso, wie ein Personal Trainer einen guten Trainingsplan für seine Kunden aufstellt, der strukturiert ist, sollten PTs auch einen Business Plan für sich selbst aufstellen, in dem solche Vorschläge wie oben geplant eingebaut sein müssen.
Wenn man als Personal Trainer wirklich leben und nicht nur überleben möchte von seinem Tun, muss einfach auch realisiert werden, dass ein gewisser unternehmerischer Part und Marketing einfach dazu gehört. Und eben auch durchdacht und mit Struktur.