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So kannst Du Zeichnen lernen

Von Stefanie, veröffentlicht am 13/10/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Malerei > Die verschiedenen Zeichenstile: Ein Guide!

Zeichnen ist eine Tätigkeit, der jeder nachgeht…

Von klein auf malt man, bevor man überhaupt sprechen kann. Als Mittel, um sich auszudrücken und mitzuteilen verfolgt das Zeichnen unterschiedliche Ziele.

Es kann auf unterschiedliche Art und Weise gezeichnet werden, aber die Grundlage bleibt die gleiche: Beherrschung der Formen, Grundtechniken, Farben, ihr Zusammenspiel… Zeichnen ist kein angeborenes Talent, das man hat oder nicht. Jeder kann Zeichnen lernen. Und das ist vielleicht das Wichtigste. Zeichnen ist universell und jeder kann malen.

Wie Auguste Rodin sagte:

“Es gibt wirklich keinen schönen Stil, keine schöne Zeichnung, keine schönen Farben: es gibt nur eine Schönheit, die Schönheit der Wahrheit, die offenbart wird.” 

Was sind die verschiedenen Arten von Zeichnungen? Was sind ihre Besonderheiten?

Zeichnen zum Spaß, um Leute zum Lachen zu bringen, als Arbeit… Die Möglichkeiten sind vielfältig, wenn man mit dem Zeichnen beginnt!

Was genau ist illustratives Zeichnen?

Beginnen wir zunächst mit dem illustrativen Zeichnen.

Warum?

Weil es zu den unverzichtbaren Grundlagen des Zeichnens gehört! Nimm also dein Skizzenbuch in die Hand und probiere es gleich aus!

Dein Zeichen Lehrer wird sicherlich damit beginnen, dir Grundzeichnungen durch einfache Übungen und Modelle beizubringen.

In Zeichenkursen lernt man zum Beispiel, wie man Hände zeichnet. Gar nicht so einfach, eine realistische Hand zu zeichnen… | Quelle: VisualHunt

Warum sollte man mit illustrativem Zeichnen beginnen?

  • Um zu lernen, ordentliche Linien zu ziehen,
  • die Beobachtungsgabe schulen,
  • das, was man sieht, detailgetreu wiedergeben,
  • Mehr über die Techniken erfahren: Perspektive, Proportionen, Schatten und Licht, Online-Zeichen Unterricht…

Illustratives Zeichnen erfordert viel Übung. Das Ziel besteht letztendlich darin, das Modell so genau wie möglich zu reproduzieren. Dazu muss man sein Gehirn “abschalten” können, um sich auf das reine Beobachten zu konzentrieren. Nicht nachdenken, nicht interpretieren.

Lediglich die Hand als eine Verlängerung des Auges ansehen.

Einen Körper zeichnen, ein Gesicht, ein Stillleben… Diese zunächst schwierigen Übungen sind grundlegend, um ein vielseitiger Maler zu werden.

Beherrscht man diese Fähigkeit erst einmal und kann Strich für Strich das zeichnen, was man sieht, dann öffnet sich die Tür zur großen Welt der Malerei.

Es ist klar, dass die Fähigkeit, ein Porträt, eine Landschaft oder ein Objekt perfekt wiederzugeben, es einfacher macht, sich durch das Zeichnen auszudrücken. Man kann sich dann von der Realität lösen, um Raum für Kreativität und Vorstellungskraft zu schaffen.

Es ist eine Sache, sich etwas vorzustellen und es ist eine komplett andere Sache, diese Vorstellung dann auf ein weißes Papier zu bringen. Dank dem illustrativen Zeichnen wirst Du die wesentlichen Techniken erlernen.

Was ist eine Karikatur?

Wenn Du ein Porträt perfekt zeichnen kannst, dann kannst Du dir einen Spaß daraus machen und Karikaturen anfertigen. Übertreibe die Striche und die körperlichen Eigenschaften, um Leute zum Lachen zu bringen… Eine unterhaltsame Übung, die vielen Spaß macht!

Die Karikatur hat eine jahrhundertelange Geschichte…

Schon seit der Antike wurden Spuren davon z.B. auf griechischen Vasen gefunden. Die Praxis ist zunächst nicht weit verbreitet, entwickelt sich aber im Laufe der Jahrhunderte weiter.

Während Karikaturen zunächst in Form von Drucken und Gravuren entstanden sind, sollte die Entwicklung des Drucks die Verbreitung von parodistischen Zeichnungen ab der Renaissance erleichtern. Die wahre Geburtsstunde der satirischen Zeichnung ist mit einem wichtigen Ereignis in der französischen Geschichte verbunden: der Revolution.

Zeichnungen werden zu einer Möglichkeit, die Gesellschaft zu kritisieren und politische Missstände anzuprangern. Satirische Zeitungen entwickeln sich weiter und die Karikatur wurde zu einem universellen Ausdrucksmittel. Das Ziel besteht darin, dass jeder die Zeichnung verstehen kann. Ein Schockbild, das eine Persönlichkeit verspottet, hat mehr Wirkung als Worte, um das Image von jemandem zu schädigen!

Gefällt dir die Idee, humorvolle Portraits anzufertigen?

Um dies zu tun, brauchst du eine gute Grundlage im Zeichnen. Die Zeichnung eines karikierten Porträts erfordert ein gutes Beobachtungsvermögen, um Besonderheiten zu erkennen, die in der Zeichnung übertrieben dargestellt werden können.

Wie bei jedem Porträt beginnt man damit, die Hauptmerkmale des Gesichts zu zeichnen und achtet darauf, die offensichtliche Ähnlichkeit mit dem Motiv zu bewahren. Dann arbeite an den Details, die im Mittelpunkt deines Cartoons stehen werden.

  • Hängende Augenlider?
  • Ein großer Mund?
  • Eine überdimensionale Stirn?…

Alles hängt von deinem Modell ab.

Das ist der Moment, um Spaß zu haben, die Details zu übertreiben und gleichzeitig ein harmonisches Gesamtbild zu erhalten. Karikieren bedeutet nicht, irgendetwas zu tun. Die Person auf dem Bild muss auf dem ersten Blick erkennbar sein.

Um zu üben kannst Du versuchen, Entwürfe von Fotos berühmter Persönlichkeiten zu erstellen. Auf diese Weise kannst Du Automatismen entwickeln und an deiner Stiftführung arbeiten.

Karikaturisten übertreiben in ihren Bildern wesentliche Merkmale. | Quelle: Pixabay

Bist Du auf der Suche nach einem Acryl Kurs?

Was ist ein Zeitungscartoon?

Von der Karikatur zum Zeitungscartoon ist es nur ein Katzensprung.

  • Du verpasst keine Ausgabe von Charlie Hebdo oder dem Postillon?
  • Du magst die sarkastische und provokative Seite?

Zeichner von Zeitungscartoons sind Experten für Karikaturen.

Worin besteht ihre Arbeit? Sie lassen sich von aktuellen Ereignissen inspirieren und veranschaulichen diese durch Cartoons. Im Allgemeinen geht es darum, gesellschaftliche Fakten, die Religion oder politische Lage zu kritisieren. Sie betrachten die Welt durch ihre Zeichnungen.

Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo im Jahr 2015 brachte Karikaturisten in den Mittelpunkt der Nachrichten. Sie üben einen riskanten Job in einem angespannten Umfeld aus.

Der Zweck der Zeitungskarikatur besteht darin, Menschen zum Handeln zu bewegen und die Dinge zu hinterfragen. Daher zögert der Künstler nicht, auf Provokation, schwarzen Humor, Vorurteile und Ironie zu setzen.

Die Zeitungskarikatur hat in erster Linie nicht zum Ziel, analysiert zu werden. Was die Leser schockieren soll ist nicht die Zeichnung, sondern eher die Nachricht, die sie inspiriert hat. Die Künstler erfinden das Grauen nicht, sondern sie greifen es direkt aus unserer Gesellschaft. Der Künstler reagiert nur auf das, was er um sich herum sieht.

Man darf nicht vergessen, dass ein Karikaturist vor allem ein Journalist ist, der analytische Arbeit leistet. Anstatt einen Artikel zu schreiben, muss er seine Botschaft in einer kurzen Zeichnung vermitteln. Um einen Effekt zu bewirken, muss sie wirkungsvoll sein und gleichzeitig zum Lachen bringen!

So viele Dinge, die man im Zeichen Kurs lernen muss…

Was ist technisches Zeichnen?

Bist Du eher der kartesische Typ?

Deine Seele brennt für die Wissenschaft?

Das technische Zeichnen, auch Industriedesign genannt, ist das Gegenteil des kreativen Zeichnens. Diese im Ingenieurwesen unverzichtbare Disziplin besteht darin, Produkte, Prototypen und Projekte aller Art durch Zeichnungen zu repräsentieren.

Welche Zeichenberufe kann ich als Ausbildung machen? Das technische Zeichnen ist ein Bereich, in dem Präzision und Genauigkeit entscheidend sind. | Quelle: Pixabay

Es ist besonders wichtig, weil es ein Mittel zur Kommunikation und Übermittlung wesentlicher Informationen für die Ausarbeitung und Entwicklung neuer Konzepte und Produkte ist.

Ein paar Beispiele gefällig?

  • Montagepläne deiner neuen Möbel,
  • architektonische Projekte,
  • Industrieprodukte (Automobil, Luftfahrt …),
  • Elektronik und ihre Schaltpläne,

Das Schlüsselwort im technischen Zeichnen? Präzision.

Vor Beginn der Produktion eines bestimmten Teils ist es notwendig, eine konkrete Darstellung aus allen Blickwinkeln zu haben. Hier kommt der technische Zeichner ins Spiel. Seine Zeichnungen, mit ihren verschiedenen Ansichten, Schnittplänen, Abmessungen…. Stellen das Produkt auf umfassende Weise dar. Sie beinhalten alle wichtigen Informationen.

Die technische Zeichnung muss von allen Fachleuten verstanden werden, die an einem Projekt arbeiten. Aus diesem Grund ist es ein sehr standardisiertes Feld.

Jeder Zeichner erfüllt die vielen geltenden Vorschriften, z.B.:

  • Das Format der Zeichnungen,
  • die verwendeten Materialien,
  • die auf der Zeichnung zu erwähnenden Elemente,
  • die Ansichtslayouts,

Man hat das Bild eines technischen Zeichners vor Augen, wie er vor seinem Zeichenbrett steht und mit seinem Zirkel und Winkel arbeitet. Heute hat sich der Beruf jedoch stark verändert und Industriedesigner arbeiten mit Hilfe von Zeichenprogrammen an Computern. Es ist ein Beruf, bei dem Sorgfalt von wesentlicher Bedeutung ist, der es dir aber ermöglicht, in verschiedenen Tätigkeitsbereichen zu arbeiten.

Brauchst Du noch einen Zeichen Kurs?

Was sind die verschiedenen Zeichentechniken?

Wir haben die wichtigsten Arten von Zeichnungen im Großen und Ganzen behandelt. Bevor Du deinen eigenen Stil findest, musst du noch verschiedene Techniken lernen…

Während des Zeichenunterrichts wird dir der Lehrer die verschiedenen Utensilien der Zeichner vorstellen. Abhängig von der Art des Bildes, das Du malen möchtest, hast Du mehrere Möglichkeiten, die mehr oder weniger geeignet sind.

Wahrscheinlich hast Du deine ersten Skizzen mit Bleistift oder Buntstift angefertigt. Zögere nicht, die Techniken zu variieren, um neue Möglichkeiten zu entdecken und einen anderen Stil zu erhalten.

Lernt ganz klassisch Zeichnen im Atelier! Bleistifte, Pastell, Kohle, Rötel- und Conté-Stift… so viele Utensilien, mit denen man erst lernen muss, zu arbeiten. | Quelle: Albrecht Fietz from Pixabay

Beim Zeichnen findet man häufig:

  • Kohle: das Must-Have des Malers. Dabei handelt es sich um den Zweig eines Strauches, der durch Verbrennen verändert wird. Genau wie bei der Herstellung von Holzkohle. Die Holzkohle eignet sich besonders für Porträts.
  • Rötel: Rötel (auch „roter Ocker“) gehört zu den Mineralfarben und besteht aus einer weichen Mischung von Ton, Kreide und Hämatit, einem Eisenoxidmineral. Der Hämatit verursacht dabei die tiefrote Farbe. Rötel wurde seit der Renaissance als Stift zum Zeichnen, vor allem für Skizzen und Entwürfe, verwendet, aber auch schon in der Höhle von Altamira bei Höhlenmalereien verarbeitet.
  • Der Graphit: Mit anderen Worten, der Bleistift! Dies ist wahrscheinlich dein erstes Zeichenutensilien. Es ist sehr nützlich für die Kontrastbildung und ist je nach Bedarf in verschiedenen Versionen mit mehr oder weniger Fettanteil erhältlich.
  • Der Conté-Stift: Er besteht aus stark gepresster Kreide in Form eines kleinen rechteckigen Stäbchens. Die Farbpalette beschränkt sich hauptsächlich auf Sepia und Rötel sowie Schwarz, Weiß und diverse Grautöne. Conté-Stifte eignen sich ähnlich wie Zeichenkohle für kontrastreiche Zeichnungen und sind leicht mit dem Finger verwischbar. Daher werden solche Zeichnungen für gewöhnlich nach der Fertigstellung fixiert.

Für deine Zeichnungen kannst du auch ganz einfach deinen Stil ändern, indem du die Zeichentechnik änderst. Kugelschreiber, Tusche, Pastellkreide…. Alles ist möglich, um sich auszudrücken!

An die Stifte, fertig, los!

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