Ein Künstler mit Herz und Blut ist, wer alle Arten von Techniken anwenden kann. Aber um das zu erreichen, erfordert es häufig viele Stunden Arbeit vor der Staffelei oder einem weißen Blatt Papier.

Kohle, Rötel, Graphit, Buntstifte, Conté-Stift, Kugelschreiber, Ölmalerei, usw. Die Maler haben die Qual der Wahl und es liegt an ihnen zu entscheiden, was das passende Material oder die passende Art zu zeichnen ist.

Während manche es bevorzugen, ein Porträt mit Kohle zu zeichnen, greifen andere lieber zu den Buntstiften.

Das hängt ganz von dir ab.

Also, bevorzugst Du den Kugelschreiber oder den Graphit?

Kohle für Skizzen

Hast Du gerade damit begonnen, Online Zeichenkurse zu belegen?

Dein Lehrer wird sicherlich damit beginnen, dir die vielzähligen Techniken vorzustellen, auf die ein Maler zurückgreifen kann, um sein Gemälde zu beginnen.

Schatten- und Lichtspiele sind integraler Bestandteil eines Bildes. | Quelle: Kaizen Nguyễn via Unsplash

Zu diesen Techniken gehört auch die Kohlezeichnung. Dabei handelt es sich um einen Holzkohlestab, der dem gleichnamigen Strauch entstammt.

Er ist eines der ersten vom Menschen genutzten Werkzeuge, um die Realität auf einer ebenen Oberfläche zu reproduzieren und wird seit langem als eigenständiger Stift genutzt, um die Konturen eines Gemäldes zu zeichnen oder um es gar auszumalen.

Mit der Kohle kannst Du versuchen, schmale oder breite Striche zu ziehen, je nachdem, wie schräg Du das Werkzeug ansetzt. Das macht aus der Kohle ein tolles Zeichenutensil! Man benötigt überhaupt keine ganze Bandbreite an Stiften: eine einzige Zeichenkohle kann ausreichen, um ein Bild anzufertigen.

Es können jedoch nur einige Varianten der Kohle verwendet werden, um sich zeichnerisch auszutoben. Sie werden dazu beitragen, dass Du deinen eigenen Stil entwickelst, während Du Zeichnen lernst.

Die Kohle kann demnach weich und daher auch brüchiger sein oder trockener und damit auch härter.

Solange die Kohle trocken ist, ist es einfacher sie zu verwenden, um schmalere Linien zu ziehen, beispielsweise um eine Skizze anzufertigen.

Während meines ersten Malkurses haben einige der Kursteilnehmer diese Art von Kohle verwendet, um ihre ersten Zeichenstriche auf der Leinwand zu ziehen. Das ist eine gute Möglichkeit, erste Linien zu zeichnen, ohne dass diese endgültig sind.

Denn Kohle ist leicht zu verwischen und kann somit auch einfach wegradiert werden!

Aber verwende dazu nicht einen gebräuchlichen Radierer. Benutze lieber Knetgummi, um Kohle wegzuradieren. Diese Knetmasse ermöglicht es dir zu radieren, indem du auf das Gemälde tupfst, um ein Verschmieren zu vermeiden.

Die weiche Kohle ist bröckeliger und wird oftmals verwendet, um die Zeichnung zu kontrastieren oder abzudunkeln. Sie ermöglicht dir, ein wenig zu variieren und Lichter sowie Schatten ins Bild zu bringen.

Mit der Kohle ist es einfacher schöne Übergänge zu erzielen, als mit einem Graphitstift. Letzterer wird verwischt, um dem Bild unscharfe Bereiche hinzuzufügen. Er ermöglicht es aber auch harte und feine Linien zu ziehen, wenn man es möchte.

Sei jedoch vorsichtig, er bricht schnell und lässt sich nur schwer dauerhaft fixieren. Denke also daran, dein Bild unter Glas zu schützen, damit es nicht verblasst.

Zeichenkohle färbt wiederum schnell ab: es handelt sich schließlich um Kohle! Achte beim Malen auf deine Kleidung, aber vor allem auf deine Finger und Hände, damit Du keine Flecken auf deinem Bild hinterlässt.

Es ist nicht unbedingt das einfachste Utensil, um Zeichnen zu lernen, aber nach einigen Stunden kannst Du einfach zur Kohle übergehen, die es dir ermöglichen wird, ein Gesicht, Menschen, den menschlichen Körper zu zeichnen und dabei Tiefe zu erzeugen, um das Bild noch realistischer wirken zu lassen.

Es handelt sich also um ein Werkzeug, das ein Maler unbedingt zur Hand haben sollte!

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Der Conté-Stift für Landschaften

Der Conté-Stift ist ein Werkzeug, das man nicht unbedingt von Anfang an auf dem Schirm hat.

Er verleiht deinen Zeichnungen jedoch eine neue Dimension, da weiße Zeichnungen auf farbigem Papier erstellt werden können.

Der Conté-Stift besteht aus Kohle und Ton.  Er ist weich, unauslöschlich und matt. Die schwarze Farbe ist ölig, intensiv und samtig. Aber du fragst dich, wie es letztendlich aussehen könnte?

In den Abteilungen der Kunsthandlungen findet man den Conté-Stift in Form eines Holzstiftes oder rechteckiger Kreide. Der Vorteil ist, dass dieser in Weiß, Schwarz oder anderen Farben erhältlich ist. U findest die Stifte in den Härten H, HB, B, 2B oder 3B.

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Neue Techniken zu lernen ermöglicht es dir, dich zu verbessern! | Quelle: JJ Ying via Unsplash

Es ist durchaus möglich, den Conté-Stift als einziges Material für deine Zeichnung zu verwenden.

Mein kleiner Tipp am Rande ist, ein farbiges Blatt in Sepia oder sogar in Schwarz zu verwenden.  Weiße Conté-Stifte verleihen deinen Porträts ein gewisses Etwas.

Du wirst auch bemerken, dass es in den Läden neben den Conté-Stiften oftmals auch andere Stifte ganz in Weiß gibt. Dabei handelt es sich um sogenannte Estompen. Diese sind dazu da, um die Linien des Conté-Stiftes zu verwischen.

Somit ähnelt der Conté-Stift dem Kohlestift. Er kann auf jeglichem Medium verwendet werden, verschmiert aber nicht so schnell wie die Zeichenkohle. Außerdem ist er präziser als die Kohle (aber nicht so präzise wie der Bleistift).

Die Materie haftet besser auf Papier als die Kohle und hält damit länger. Das Schwarz bleibt auch bei Verwendung der Estompen intensiv, aber es ist auch leicht, damit Schattierungen zu zeichnen. Andererseits muss man den Conté-Stift oft spitzen.

Diese Zeichentechnik erfordert ein wenig Übung, ist aber für jeden, der Zeichnen lernt, möglich. Die Hauptschwierigkeit besteht darin, dass es einfacher ist, Fehler in hellen Tönen zu korrigieren als in dunklen Tönen. Somit ist es möglich, mit einem herkömmlichen Radiergummi und einem Knetgummi zu "radieren", aber das Papier wird nicht wieder seine ursprüngliche weiße Farbe annehmen.

Man kann verschiedene Schritte befolgen, um zu lernen, besser mit einem Conté-Stift umzugehen:

  • Zeichnen: die schnellste und einfachste Technik ist natürlich der der Leuchttisch. Solltest Du dieses Tool nicht zur Verfügung haben, keine Panik! Es ist möglich, ein Raster auf deinem Blatt zu erstellen. Dann werden die Konturen der Zeichnung leicht mit Bleistift gezeichnet.
  • Die Schattierungen setzen: die tatsächliche Arbeit beginnt jetzt. Man malt das tiefe Schwarz.
  • Verwischen: darin besteht der Hauptteil der Arbeit. Nun müssen die Übergänge geschaffen werden. Es ist somit möglich, die Farbverläufe mit dem Papierwischer zu erschaffen.
  • Die hellen Töne hervorheben: mit dem Knetgummi kann man mehr Helligkeit ins Bild bringen und kleinere Fehler korrigieren.

Dieses Material ist ideal für Aktmalerei, Skizzen, Landschaften, Porträts...

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Rötel für Porträts

Vom beobachtenden Zeichnen bis zu Zeichnungen für Kinder können Zeichentechniken eine wichtige Rolle für das Endergebnis spielen.

Obwohl alle Techniken für jede Art von Zeichnung verwendet werden können, wird es einfacher sein, sich einem Porträt mit bestimmten Materialien wie Kohle, einem Conté-Stift und Rötel zu nähern.

Du fragst dich immer noch, was Rötel ist?

Rötel ist seit der Antike bekannt. Künstler haben im 15. Jahrhundert in Florenz begonnen, Rötel als einziges Material zu verwenden, um ihre Zeichnungen anzufertigen. Rötel besteht aus eisenhaltigem Ton, der von hellrot bis violett reicht.

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Nimm an Zeichen Kursen teil, um zu lernen, wie man originelle Zeichnungen erstellt! | Quelle: Lavi Perchik via Unsplash

Es ermöglicht sowohl die Grenzen der Zeichnung zu bestimmen, als auch das Bild mit Licht und Schatten zu füllen, wodurch Tiefe geschaffen wird.

Die schönsten Beispiele sind natürlich die Zeichnungen von Leonardo da Vinci. Es sind echte Meisterwerke, bei denen der Maler die menschliche Anatomie studierte, während er die Körper auf sein Papier zeichnete. Noch heute findet man überall Spuren seiner Zeichnungen.

Sie sind unwiderruflich Teil der Kunstgeschichte.

Rötel war im 16., 17. und 18. Jahrhundert sehr erfolgreich, bevor es allmählich wieder in Vergessenheit geriet.

Die größten Zeichner und Maler zogen die Ölmalerei vor!

Heutzutage ist diese Technik in die Zeichen Kursen der Kunstateliers zurückgekehrt. Sie erlaubt dir, deine Fähigkeiten in deinem eigenen Tempo zu verbessern und einen Stil zu entwickeln, der etwas ausgefallener ist als eine Bleistiftzeichnung.

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Bleistifte, um Kontraste zu schaffen

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Wie kann man Kontraste und das Zusammenspiel von Licht und Schatten auf einem Blatt Papier hervorheben? | Quelle: Lavi Perchik via Unsplash

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Aber welches Zeichenmaterial soll verwendet werden?

Das erste Werkzeug, an das man beim Zeichnen eines Bildes denkt, ist zweifellos der graue Holzstift, oder auch Graphitstift. Es handelt sich dabei um natürlich oder künstlich kristallisierten Kohlenstoff, der grauschwarz, weich und bröckelig ist.

Erinnere dich daran, dass Erzieher dir bereits im Kindergarten Bleistifte in die Hand gedrückt haben, damit du dich ausdrücken kannst. Schritt für Schritt hast du gelernt, schönere Zeichnungen zu machen.

Wir waren schon immer an diesen Stift, auch Bleistift genannt, gewöhnt. Einige Liebhaber der bildenden Kunst und der Malerei verwenden nur dieses Material für ihre Zeichnungen.  Das kann manchmal zu unglaublichen Ergebnissen führen.

Ihr solltet wissen, dass dieses Material bereits von unseren prähistorischen Vorfahren genutzt wurde!

Letztere verwendeten Pigmente und verkohltes Holz, um Spuren an den Wänden der Höhlen zu hinterlassen.

Bleistifte lassen sich heute in mehrere Kategorien einteilen. Diese Kategorien reichen von:

  • 9H bis 9B,
  • der Buchstabe H kennzeichnet eher harte Stifte,
  • der Buchstabe B zeigt an, dass die Stifte ziemlich fetthaltig sind,
  • HB ist die goldene Mitte zwischen einem trockenen und fetten Stift.

Das Beste ist, sich eine ganze Palette dieser Stifte zuzulegen, um die Effekte von Kontrast, Schatten und Licht zu variieren.

Du kannst so deine ganz eigenen künstlerischen Fähigkeiten entwickeln und vom geometrischen Design (Architekturzeichnung...) bis hin zu Porträts alles zeichnen.

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Farbstifte für Farbverläufe

Ah, die berühmten Buntstifte!

Die habt ihr wahrscheinlich schon mit fünf Jahren in der Hand gehalten!

Auch wenn es zunächst kindisch klingen mag, erfüllen Buntstifte bei bei der bildenden Kunst durchaus ihren Zweck. Also hol dein Mäppchen mit den Buntstiften hervor und mach dich an die Arbeit!

Das hat natürlich nichts mehr mit der Verwendung zu tun, die wir von ihnen als Kinder oder in Geographiekursen zur Darstellung von Karten im Abitur gemacht haben!

Aber um mit Buntstiften zu zeichnen, muss man sich von der Vorstellung lösen, die man von diesen Utensilien hat. Schau dir nur im Internet die Anzahl der Porträts an, die mit diesen Stiften realisiert wurden.  Du wirst merken, dass sie dir viele verschiedene Möglichkeiten eröffnen und wie Du Buntstifte nutzen kannst, um Fortschritte zu machen.

Mit Buntstiften zu malen bedeutet nicht, einfach nur auszumalen.  Du kannst sie verwenden, um Farbverläufe zu kreieren.  Während Du in deiner Kindheit oftmals nur Primärfarben verwendet hast, kannst du heute mehrere Blau- oder Rottöne nutzen, um ein Relief zu erzeugen.

Besorge dir zunächst mindestens ein Dutzend Buntstifte, ruhig auch günstige. Vermeide nur die aus Plastik, denn deren Mine ist nicht sehr hochwertig. Da Buntstifte zerbrechlich sind, solltest Du sie in einer Metallbox aufbewahren. Wenn die Mine beim Spitzen schnell bricht, dann ist sie innen gebrochen und somit unbrauchbar geworden.

Investiere mit der Zeit je nach Bedarf und je nachdem wie deine Technik sich entwickelt, in teurere Buntstifte.

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Ein wahres Trompe-l'oeil! | Quelle: CHAN Y via Unsplash

In der Kunstwelt tobt eine Debatte: Handelt es sich beim Buntstift um Zeichnen oder um Malerei?

Die Technik, die man beim Malen mit dem Buntstift verwendet, ähnelt der der Malerei. Es gibt natürlich verschiedene Arten und es ist absolut möglich zu malen und dabei das Papier durchscheinen zu lassen. Die Kreuzschraffur-Technik zeigt die Körnung des Papiers und das abgegebene Pigment ist schwach. Der Zeichnung fehlt es ein wenig an Helligkeit.

Meiner Meinung nach sind die schönsten Buntstiftzeichnungen diejenigen, die die Farbe wirklich hervorheben, bis das Medium vollständig verschwindet. Es gibt eine echte Fusion von Pigmenten und auf dieser Ebene ist die Farbmischung fast wie bei der Ölmalerei, mit dem Unterschied, dass die Mischung direkt auf dem Medium und nicht auf einer Palette erfolgt.

Du kannst selbst entscheiden, welche Technik du bevorzugst und ob du lieber von einer Bleistift Zeichnung oder einer Bleistift Malerei sprichst.

Sicher ist, dass keine Striche des Stiftes auftreten dürfen:

  • Man beginnt damit, eine Skizze seiner Zeichnung anzufertigen. Das kann man mit einem Bleistift oder direkt mit einem schwarzen Filzstift tun, vorausgesetzt, man macht kleine Sprünge, um eine zu starre Linie zu vermeiden,
  • Anschließend wird ein Hauch Farbe hinzugefügt. Der Stift muss richtig über das Blatt gleiten. Das Papier kann schnell reißen und hält nur wenige Schichten Farbe aus. Übe also nicht zu viel Druck aus!
  • Die Farben vermischen sich: Nehmen wir das Beispiel einer Landschaft mit Bäumen. Man beginnt zunächst mit roten, dann grünen, aber auch blauen, rosafarbenen und violetten Farbtupfern. Allmählich vermischen sich die Farben, sodass sie nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind.
  • Schließlich kannst du deinem Bild mit einem schwarzen Filzstift mehr Intensität verleihen, um bestimmte Konturen nachzuzeichnen und die wichtigen Elemente besser hervorzuheben.

Bei Buntstift Zeichnungen ist es natürlich besser, mit einfachen Modellen wie einem Apfel zu beginnen, der verschiedene Farbnuancen abdeckt. Alles, was zu im Malkurs lernst!

Hier ist ein interessantes Beispiel einer Zeichnung von Rosen, die man zuhause zu Übungszwecken nachmalen oder seinem eigenen Stil anpassen kann.

Regelmäßiges Üben ist der Schlüssel zum Erfolg! | Quelle: Luis Quintero via Unsplash

Du wirst erstaunt sein, was Du bereits mit diesen kleinen Wundern erschaffen kannst.

Der Kuli für Originalität

Wer hat noch nicht aus Langeweile oder aus Leidenschaft zum Zeichnen auf dem Rand seines Unterrichtsblatts herum gekritzelt?

Wenn das bei dir der Fall ist (und davon bin ich überzeugt...) dann ist es vielleicht Zeit, dein Talent für eine Karriere als Künstler zu nutzen? Grafikdesigner, Illustrator, Zeichner, Kunstlehrer, Architekt.... Viele Berufe erfordern gute künstlerische Fähigkeiten.

Und wenn alles mit deinem Stift in der Schule angefangen hätte?

Obwohl es eine Tendenz gibt, den Stift als Schreibgerät zu verwenden, kann er auch sehr gut zum Zeichnen genutzt werden. Einige Zeichnungen werden komplett mit Kugelschreibern angefertigt.

Diese Zeichnungen werden mit Schleifen erstellt.

Je kleiner und dichter die Schleifen sind, desto dunkler erscheint die Zeichnung. Je mehr Abstand Du zwischen den Schleifen lässt, desto heller wird das Bild.

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Zum Zeichnen können verschiedene Utensilien verwendet werden. | Quelle: Kelly Sikkema via Unsplash

Zeichnen können bedeutet nicht immer automatisch, sich an die Regeln der Kunst zu halten. Manchmal muss man sie umgehen, um seinen eigenen Stil zu erfinden und kreativ zu sein.

Es liegt an dir, deiner Fantasie freien Lauf zu lassen!

Auf diese Weise kannst Du dich von der Masse abheben und Zugang zu den Kunstschulen erhalten.

Pastellmalerei, um Gesten zu zeichnen

Pastellkreide ist nicht nur Kindern vorbehalten!

Dabei handelt es sich um eine Mischung aus weißer Erde, Farbstoffen und Gummi Arabicum. Es gibt Ölpastellkreide (Pigmentpulver verdünnt mit Ton und Öl) und trockene Pastellkreide (Pigmentpulver verdünnt mit Bindemittel).

Ölpastellkreiden verschmieren somit leichter als trockene Pastellkreiden. Zum Zeichnen mit Pastellkreiden können verschiedene Techniken verwendet werden:

  • Die Schraffur: Abfolge mehr oder weniger enger Strichen, wie bei Buntstiften. Werden sie mit zwei verschiedenen Farben angefertigt, so erzeugen sie optische Mischungen. Durch Kurven wird Volumen kreiert. Werden sie verwischt, so verblassen sie, behalten aber ihre Textur bei.
  • Um eine Zeichnung mit trockener Pastellkreide zu erstellen, kannst du sanft über das Blatt streifen. Diese Technik wird verwendet, um dezente Details anzudeuten (z.B. die Schatten in einem Gesicht).
  • Die Lasur: So kann eine Farbe mit einer anderen überdeckt werden. Dazu muss mit leicht schrägen, kreisförmigen oder ebenen Flächen gearbeitet werden. Ton über Ton, um der Farbe Leben zu verleihen. Helle Farben über dunkle, um die Helligkeit hervorzuheben. Dunkle Farben über helle, um Tiefe zu erzeugen.
  • Fragmentierung und Punktierung: mit Ölpastellkreide. Das Bild entsteht aus der Anhäufung von Punkten und Strichen, ganz ohne Verwischen oder Vermischen. Am Anfang ist das nicht unbedingt einfach. Es ist besser, sich auf zwei oder drei Farbtöne zu beschränken und regelmäßig einen Schritt zurückzutreten, um das Ergebnis zu betrachten.

Um Pastellzeichnungen anzufertigen, übe beispielsweise mit Motiven wie Tieren in Bewegung oder Gras, das sich im Wind wiegt. Skizziere die Umrisse, erzeuge ein Relief und stelle die Bewegung durch mehrere sukzessive Striche, seien sie schräg oder gerade, dar. Die Bewegung geht beim Zeichnen vom Ellenbogen aus, um deiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

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Manchmal ähnelt das Zeichnen den Maltechniken! | Quelle: Johnson Wang via Unsplash

Im Laufe der Zeit können deine Zeichnungen zu echten Gemälden werden. Degas ist ein gutes Beispiel dafür.  Er hat viele Gemälde mit Pastellfarben gemalt und es kommt nicht in Frage, sie in die Kategorie der Zeichnung einzuordnen. Die Technik ist ähnlich wie bei der Ölmalerei mit einer echten Farbmischung direkt auf der Leinwand.

Maltechniken zum Ausmalen

Maltechniken umfassen alle Techniken, die in Zusammenhang mit der Malerei stehen.

Bei diesen Techniken handelt es sich nicht unbedingt um Zeichentechniken, sondern mehr um "Ausmal-Techniken".

Einige Künstler beginnen jedoch direkt mit den Pinselstrichen.  Dies kann z.B. beim Aquarell der Fall sein.

Reisetagebücher werden oft mit dieser Art von Malerei angefertigt. Es geht darum, die Zeit nicht mit einer Kuli- oder Bleistiftzeichnung zu verschwenden. Manchmal ist es besser, sofort mit dem Pinsel zu arbeiten.

Dies kann auch für Ölmalerei, Acryl, Gouache, Tusche…. gelten.

Alles hängt davon ab, was Du tun willst und wie leicht es dir fällt, mit Pinseln oder Bleistiften umzugehen. Als Anfänger fällt es dir vielleicht leichter mit dem Bleistift zu zeichnen, während ein selbstbewusster Fortgeschrittener direkt zum Pinsel greift.

Jeder muss seinen Rhythmus und seinen Stil finden. Und vielleicht wirst Du der größte Künstler Deutschlands.

Lerne abschließend noch, was Industriedesign ist...

Einige Tipps zur Verbesserung deiner Zeichentechnik

  • Übe: Ganz egal für welches Werkzeug du dich entscheidest, du musst es immer zur Hand haben. Habe immer ein bisschen Papier im Haus, in der Handtasche, im Auto... Versuche lieber regelmäßig eine Zeichnung anzufertigen, anstatt einmal pro Woche eine ausgefeilte Zeichnung zu erstellen. So erzielst du die besten Fortschritte.
  • Beobachte: Versuche, das Thema deiner Skizze zu erfassen. Das ist der wichtigste Teil des Zeichnens.  Konzentriere dich auf das Wesentliche und halte dich nicht mit den unschönen Elementen auf. Behalte nur das bei, was dich interessiert.
  • Nimm Abstand: Klebe nicht direkt vor deiner Zeichnung. Halte inne, trete einen Schritt zurück und schau dir das Gesamtbild an, um sicherzugehen, dass Du dich auf dem richtigen Weg befindest.
  • Mische die Techniken: Um deine Vorlieben beim Zeichnen richtig kennenzulernen, ist es wichtig, mehrere Techniken auszuprobieren und miteinander zu vermischen, um verschiedene und originelle Resultate zu erzielen.
  • Analysiere: Versuche zu verstehen, was Du verbessern könntest. Zögere nicht, deine Skizzen einem Fachmann zu zeigen, um eine neue Perspektive kennenzulernen und zu verstehen, was verbessert werden kann.

Zusammenfassend lässt sich festhalten:

  • Beginne mit einem Bleistift, dem bekanntesten und auch einfachsten Zeichenutensil. Schaue anschließend, ob Du eher zu Holzkohle oder einem Conté-Stift tendierst. Diese drei Utensilien werden für Porträts sowie Schatten- und Lichtspiele empfohlen.
  • Wenn Du Farbe bevorzugst, dann halte dich an Rötel für Originalität und an Buntstifte oder Pastellkreide, um einem Gemälde näher zu kommen.
  • Letztendlich kann der Kuli ein Mittel sein, um sich von anderen Künstlern abzuheben.
  • Gib nicht auf, bleib am Ball und Du wirst sehen, dass deine Technik und dein Stil mit der Zeit immer feiner werden, ganz gleich, welches Zeichenutensil Du wählst.

 

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Stefanie

Sprachen sind meine große Leidenschaft! Da ich zweisprachig aufgewachsen bin, habe ich mich schon früh für Sprachen und Kulturen interessiert. Ich liebe Reisen und entdecke gerne neue Länder.