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Von der Notwendigkeit der Englischen Sprache in der Schule

Von Christiane, veröffentlicht am 07/11/2017 Blog > Sprachen > Englisch > Englisch – erste Wahl beim Fremdsprachenunterricht an Deutschen Schulen

Die englische Sprache nimmt in den Schulprogrammen einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Es ist also von zentraler Bedeutung, sie gut zu beherrschen!

Unzählige Studenten wollen heutzutage Englischlehrer werden.

1,29 Milliarden Menschen sprechen die Sprache Shakespeares tagtäglich. 360 Millionen unter ihnen haben Englisch als Muttersprache, und für die übrigen 950 Millionen Menschen ist Englisch ihre Zweitsprache.

Hinzu kommen all die Schüler, die Englisch in der Schule lernen und die Sprache mehr oder weniger gut beherrschen. Der Englisch-Trend geht nach oben, und das dürfte sich in Zukunft auch nicht verändern.

Untersuchen wir die verschiedenen Aspekte des vorrangigen Status der englischen Sprache und dessen Konsequenzen für den Wunsch, Englischlehrer zu werden und an deutschen Schulen (oder privat) Englisch zu unterrichten.

Englisch an Schulen

Während bis Mitte des 19. Jahrhunderts vorrangig Latein und Altgriechisch und als dritte Fremdsprache Französisch unterrichtet wurde, erhielt das Englische erst Ende des 19. Jahrhunderts Eintritt in das deutsche Lehrprogramm, und das nur als zweite Fremdsprache hinter Latein.

Damals besaßen andere Sprachen einen höheren Stellenwert als das Englische. Der Status der englischen Sprache hat sich in den letzten Jahrhunderten verändert. | Quelle: visualhunt

Im Zuge des Hamburger Abkommens wurde Englisch ab 1964 ab der 5. Klasse unterrichtet, vorrangig als erste Fremdsprache. Ende der 1990er-Jahre wurde sogar Englisch ab der 3. Klasse eingeführt.

Inzwischen wird Englisch auch schon in der 1. Klasse unterrichtet, je nach Bundesland.

Laut des EF English Proficiency Index, der die Englischkenntnisse von 80 Ländern und Regionen vergleicht, liegt Deutschland auf Platz 9. Ein Grund, stolz zu sein!

Das ist aber kein Grund, sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen. Immerhin hat Englisch auf Wirtschafts- und Handelsebene und zu Zeiten der Globalisierung einen bedeutenden Stellenwert, so dass die Anforderungen an die Sprachkompetenzen immer mehr ansteigen.

Der Englischunterricht ist demnach notwendiger denn je!

Englischunterricht in der Sekundarstufe I

Bereits in der Grundschule, also vor der Sekundarstufe I, lernen Kinder an deutschen Schulen heutzutage englisches Grundvokabular wie die Farben, die Monate, Begrüßungsformeln etc., zunächst auf spielerische Weise.

Unterhaltsame Aktivitäten und Lieder eignen sich in diesem Alter gut zum Lernen.

Englisch lernen mit unterhaltsamen Aktivitäten. Erste englische Wörter lernen Kinder heute schon sehr früh. | Quelle: visualhunt

In der Sekundarstufe I, sprich ab der 5. Klasse, wird der Englischunterricht dann „seriöser“, d.h. die Vokabeln werden komplexer (es werden Themen wie „Familie“, „Freizeit“, „englischsprachige Kulturen“ usw. durchgenommen), und die Schüler lernen die englischen Wortarten, komplexe Satzstrukturen und die Zeitformen kennen. Es wird also die englische Grammatik eingeführt.

Ein guter Englischlehrer sollte sich bemühen, von Anfang an in der Fremdsprache zu sprechen, da sich die Kinder in diesem Alter fremdsprachliche Strukturen leichter aneignen als später als Jugendliche oder Erwachsene. Je authentischer der Englischunterricht also, desto mehr bleibt in den Köpfen der Schüler hängen und desto natürlicher wird für sie der englische Sprachgebrauch.

Ein Eintauchen in die englische Sprache ist im Grundschulalter sehr effektiv!

Dabei stützt sich der Englischlehrer nicht nur auf das Lehrwerk sondern geht auch auf die Interessen der Schüler ein, damit das Englischlernen auf fruchtbaren Boden fällt.

Englischunterricht in der Sekundarstufe II

In der Sekundarstufe II ab der 10./11. Klasse (gymnasiale Oberstufe, Berufsschulen, duale Berufsausbildungen) werden die Lerninhalte im Englischunterricht anspruchsvoller, denn die Schüler werden auf die Bildungsstandards der Allgemeinen Hochschulreife vorbereitet.

Im Abitur weisen die Schüler im Idealfall Englischkenntnisse auf, die gemäß des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen dem Niveau C1 entsprechen. Doch natürlich gibt es auch Abiturienten, die schlechter oder besser sind!

In der Oberstufe erwerben die Schüler nicht nur die englische Sprachkompetenz (Hören, Sprechen, Lesen, Schreiben…), sprich sich im Englischen auszudrücken und komplexe Sachverhalte auf Englisch zu verstehen (mündlich und schriftlich), sondern auch interkulturell zu handeln.

Dafür erwerben sie landeskundliches Wissen der englischsprachigen Länder (historische Ereignisse, Alltag, Werte…), entwickeln neue Perspektiven zu den englischsprachigen Kulturen und überwinden Stereotype.

Ziel dabei ist es, dass die Schüler sich in Menschen anderer Kulturen hineinversetzen können und ihre eigene Kultur mit anderen Augen betrachten.

Kontakt zu englischsprachigen Kindern unterstützt das Englischlernen. Brieffreundschaften mit englischsprachigen Schulkindern fördern den Fremdsprachenerwerb und die Weltoffenheit. | Quelle: unsplash

So setzen sich viele Englischlehrer für Schüleraustausche, Brieffreundschaften, Lerntandems usw. ein.

Das Englischlernen und der Fremdsprachenerwerb allgemein sind also nicht nur aus linguistischen Gründen sinnvoll. Sie erweitern auch den Horizont der Lernenden, was in unserer Welt mehr als wichtig ist.

Einstellungschancen mit englischer Sprachkompetenz

Englischkenntnisse zahlen sich nicht nur im Privatleben auf Reisen aus. Nein, auch im Berufsleben geben sie Dir bessere Chancen, Arbeit zu finden. Die englische Sprache ist ein dicker Pluspunkt im Lebenslauf, wenn nicht sogar die Voraussetzung für eine Anstellung.

Inzwischen muss man in fast allen Gebieten des Englischen mächtig sein. Selbst im abgelegensten Dorf muss der Händler oder Handwerker Englisch sprechen können, wenn er mit englischsprachigen Kunden kommunizieren muss.

Ganz zu schweigen von der Unternehmenswelt, in der nur allzu häufig auf Englisch kommuniziert wird, ob schriftlich oder mündlich. Englisch ist im Internet die meist gesprochene Sprache. Die Wichtigkeit von Sprachzertifikaten wie dem TOEIC und dem TOEFL ist also nicht zu leugnen.

Aus diesem Grund investieren Arbeitgeber mehr und mehr in Englischkurse für ihre Angestellten, um sie für die internationale Arbeitswelt zu rüsten.

Im Ausland unterrichten & Englisch lernen

Dir reichen der Schulunterricht oder die Englischkurse an der Universität nicht und Du fragst Dich, wie Du zweisprachig werden kannst?

Sprachreisen in englischsprachige Länder können Dir hier Abhilfe leisten (GLS, EF etc.), doch dies ist ein ziemlich kostspieliges Unternehmen.

Deutsch unterrichten im Ausland: Englisch lernen und dabei Geld verdienen. DaF-Unterricht geben in New York oder anderswo – ideal fürs Englischlernen! | Quelle: vidualhunt

Wie wäre es also mit Deutschunterricht im englischsprachigen Ausland?

Ob in Europa, Amerika, Asien, Ozeanien oder Afrika, mit DaF-Unterricht verdienst Du Geld und kannst Deinen Lebenslauf mit einer Berufserfahrung im Ausland schmücken. Und Englisch lernen tust Du ganz nebenbei!

Englisch-Nachhilfe geben

Nun bist Du zweisprachig und möchtest Deine Englischkenntnisse sinnvoll nutzen?

Ob Du nun einen Studentenjob suchst, einen Nebenerwerb oder einen Vollzeitjob, Englisch-Privatunterricht eignet sich in jedem Fall gut, denn die Nachfrage nach Englisch wächst immer mehr.

Mit einer Unterrichtserfahrung im Ausland vermittelst Du zudem einen glaubwürdigen und kompetenten Eindruck, ob bei Sprach- und Nachhilfeschulen (Schülerhilfe, Lernstudio Barbarossa & Co) oder direkt beim Kunden in internationalen Unternehmen.

Auf der Plattform von Superprof kannst Du Dir kostenlos ein Profil erstellen und Englisch-Nachhilfe anbieten, nicht nur beim Schüler zu Hause, sondern auch fürs Englisch Online Lernen.

Superprof-Nachhilfelehrer nehmen für Englischunterricht im Durchschnitt 18€, ein beträchtlicher Stundenlohn! Je nach Erfahrung und Ausbildung kannst Du natürlich auch mehr verlangen.

Englischkenntnisse bilden in der heutigen Zeit, in der die Welt zusammenwächst, nicht nur eine entscheidende Voraussetzung im Berufsleben. Auch im Privatleben leisten sie ihren Dienst, ermöglichen sie doch Menschen verschiedener Kulturen, sich miteinander zu verständigen.

Begib Dich also in die aufregende Welt der Englischlehrer und trage zur Kommunikationsfähigkeit der Menschen bei!

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