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Ratschläge, um Leicht & Schnell Englisch zu Lernen

Von Franziska, veröffentlicht am 05/11/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Englisch > Wie kann ich fließend Englisch Sprechen Lernen?

Zweisprachig zu sein ist das Ziel aller, die entschieden haben, sich ins Sprachabenteuer zu stürzen und mit dem Lernen einer zweiten Sprache zu beginnen. Meist ist das Englisch.

Wenn Ihr gerade erst begonnen habt, könntet Ihr denken, dass es schwer ist, vom von Englisch für Anfänger zum Expertenniveau überzugehen.

Und wenn man Euch sagen würde, dass es mit der richtigen Methode tatsächlich möglich ist, in ein paar Monaten mit Deutsch und Englisch zweisprachig zu werden?

Und wie soll man diese Großtat vollbringen?

Unser Artikel wird Dir helfen, mit ein paar einfachen Regeln schnell fließend Englisch zu lernen.

Sich im Englischen schnell wohlfühlen

Um eine Sprache leicht zu lernen, ist es laut Experten nötig, Spaß daran zu haben.

Für Einige ist das schon der Fall. Für andere (jene, die in der Schule schlechte Noten hatten, zum Beispiel) ist es weitaus schwieriger, Online Englisch Lernen zu können.

Und dennoch nicht wirklich. Es reicht, Themen zu finden, für die Ihr eine Leidenschaft habt.

So könnt Ihr jederzeit und vor allem schnell fließend Englisch sprechen lernen.

Das kann eine englischsprachige Lektüre sein. Es ist auch möglich, einen englischen Film zu schauen oder Eure Lieblingsband zu hören, die auf Englisch singt.

Ob Ihr es glaubt oder nicht: Das Fernsehen kann tatsächlich sehr hilfreich sein, um eine Sprache zu lernen. Um Englisch so schnell wie möglich zu lernen, nutzt Ihr am besten alle Medien. | Quelle: decade_null via visualhunt

In allen Fällen ist es ebenso eine Chance, Euch im Mündlichen zu üben und Euer Vokabular, Eure Grammatik und Rechtschreibung zu verbessern.

In Wirklichkeit ist die Basis von Allem das Konzept des „Massive Input”, im Deutschen auch manchmal „Immersion“ genannt.

In anderen Worten: ein komplettes Eintauchen in die englische Sprache. Das dient Eurem Gehirn dazu, einige Automatismen zu erreichen.

Versucht, Euch in einen pädagogischen Kontext hineinzuversetzen, der sich auf die Fremdsprache, die Ihr lernt, fokussiert. Tatsächlich werdet Ihr dann immer fähiger, ohne Probleme vom Englischen ins Deutsche zu wechseln und umgekehrt.

Magie? Überhaupt nicht!

Die menschliche Spezies hat sich durch Anpassung weiterentwickelt. Seit der Geburt nimmt unser Gehirn zahlreiche Daten unserer äußeren Umgebung auf und speichert sie.

Wenn Ihr ihm den Hinweis gebt, dass Ihr nach einer bestimmten Zeit in den „Englischmodus“ übergehen wollt, wird es Euch immer leichter fallen, zu verstehen und Euch in der Sprache auszudrücken.

Natürlich muss sich dies auf theoretische Englischkurse und tägliche Praxisübungen stützen.

Aber wenn Ihr das Konzept des „Massive Input” täglich anwenden wollt, gehen wir gern eine Wette ein: Wir glauben nämlich, dass Ihr dann soweit seid, schon in einigen Monaten ohne Probleme Konversationen zu halten.

Zweisprachig zu sein bedeutet nicht, alle Wörter im englischen Wörterbuch zu kennen. Bilingualität heißt, einfach vom Deutschen ins Englische wechseln zu können.

Zu Hause bleiben und Englisch reden

Überall hören wir, dass man zwingend einige Zeit im anglofonen Ausland verbringen muss, um zweisprachig zu werden.

Und natürlich ist das eine exzellente Lösung.

Es haben jedoch nicht alle die finanziellen oder zeitlichen Ressourcen, um einige Monate in Großbritannien oder in den USA zu verbringen.

Trifft das auf Euch zu, wollt Ihr Euch aber gleichzeitig trotzdem in beiden Sprachen sicher fühlen, gibt es auch hierfür Lösungen.

Die erste davon besteht ganz einfach darin, einen Sprachpartner zu finden.

Das kann ein englischer Muttersprachler sein, jemand, der bilingual ist, oder auch jemand, der selbst gerade Deutsch lernt (sog. Tandem). Dann hängt es an Euch, das Richtige bzw. den Richtigen für Euch zu finden – je nach Angebot und Euren eigenen Sprachkenntnissen.

Wie Ihr Euch auch immer entscheidet: Dialoge mit einem englischen Austauschpartner sind ideal.

Sei es per Mail, Chat oder Skype: Ihr habt die Möglichkeit, einfach zwischen verschiedenen Themen hin- und herzuwechseln.

Dies ist perfekt, um neue Ausdrücke zu lernen und mehr über kulturelle Aspekte der englischen Sprache zu erfahren.

Es ist nie falsch, sich auch während Alltagskonversationen Wörter und Ausdrücke zu notieren. Wenn sich Euch die Möglichkeit dazu bietet, ist natürlich ein persönliches Gespräch immer einem via Internet oder Telefon vorzuziehen. | Quelle: CollegeDegrees360 via visualhunt

Eine weitere Möglichkeit (oder sogar Notwendigkeit): eine radikale Herangehensweise an die Sprache annehmen.

Tatsächlich  ist es praktisch, sich eine Weile in einem englischsprachigen Land aufzuhalten, da Ihr dort komplett eintauchen könnt. Die Idee ist also, die gleiche Methode in kleinerem Rahmen in Eurem gewohnten Umfeld zu imitieren.

Um dies zu tun, stellt zunächst alle Eure Geräte auf Englisch um. Fangt mit Eurem Smartphone an, denn das nutzt Ihr wahrscheinlich am intensivsten.

Vergesst auch nicht Euren Computer, Euren Fernseher, Eure Haushaltsgeräte oder Euer GPS. Das Ziel ist also, so wenig Deutsch wie möglich zu lesen.

Habt Ihr erstmal die Sprache all Eurer Geräte umgestellt, mit denen Ihr umgeben seid, schafft Euch Bücher, Filme, Serien, Musik oder Videospiele in der englischsprachigen Originalversion an. Hierbei gilt natürlich auch: Es kommt auf Eure Vorlieben an.

Bei Literatur ist interessant, dass Ihr beim Lesen Euer Vokabular, Eure Rechtschreibung und Grammatik verbessern könnt.

Ergänzen lässt sich das mit dem Anschauen von Filmen und Serien (zuerst in der Originalversion mit Untertiteln, dann ohne). Zusätzlich könnt Ihr dabei mündliche Übungen machen, indem Ihr den Akzent und die Aussprache der britischen oder amerikanischen Schauspieler nachmacht.

Eure englischen Lieblingssänger oder -bands bieten Euch auch die Möglichkeit, Eure Ohren mit der englischen Sprache vertraut zu machen.

Musik ist übrigens eine hervorragende Unterstützung zum Lernen, weil Ihr sie so oft hören könnt wie Ihr wollt, ohne, dass sie Euch nervt.

Die Sache ist nämlich, dass Ihr das gleiche Musikstück bzw. den gleichen Film wieder und wieder hören/ sehen müsst – bis zum dem Punkt, an dem Ihr alles ohne Hilfe verstehen könnt.

Um ohne zu verreisen in Englisch zweisprachig zu werden, muss Euer Lernen auf mehreren Dingen beruhen:

  • Ihr solltet immer aufmerksam sein, wenn Ihr Englisch hört (zögert nicht, Euch mit einem Notizbuch auszustatten, um Beobachtungen oder Bemerkungen aufzuschreiben oder neue Wörter zu notieren).
  • Wiederholung
  • Eine Veränderung Eures Umfelds von Deutsch auf Englisch
  • Und besonders: Spaß an Euren Fähigkeiten zu haben

Wenn Ihr es schafft, all diese Voraussetzungen zu erfüllen, könnt Ihr von zu Hause aus Englisch sprechen lernen.

Wie lernt man, auf Englisch zu denken?

Um Englisch besser meistern zu können und sich leicht in der Sprache verständlich zu machen, muss man auf Englisch denken.

In diesem Text lernst du tatsächlich, wie du ein paar Tricks anwenden kannst, umbald fließend Englisch zu sprechen. Um das Englische perfekt zu meistern, muss man tatsächlich das Denken umstellen. Was unmöglich klingt, gelingt mit ein paar einfachen Tricks. | Quelle: Pixabay

Das Ziel lautet also: auf Englisch Denken Lernen.

Um das zu schaffen, braucht Ihr natürlich schon ein gewisses Sprachniveau. Und auch dann ist es nötig, fleißig zu sein, um zweisprachig zu werden – also auch, um in der Sprache von Shakespeare „fließend denken zu lernen“.

Wir haben Euch schon vom „Massive Input” erzählt, der eine notwendige Stufe darstellt, wenn man sein Englisch verbessern möchte.

Ob Ihr in Eurer gewohnten Umgebung oder auf einem Sprachaufenthalt in einer englischsprachigen Stadt seid: Ihr müsst die zweite Sprache zu einem Maximum nutzen, um es zu schaffen, auf der Sprache zu denken und zu reflektieren.

Um Eure Umgebung für Eure zukünftige Zweisprachigkeit zu präparieren, müsst Ihr einige Konditionen vereinen:

  • Vermeidet es, dauernd auf ein deutsch-englisches Wörterbuch oder ein anderes Übersetzungswerkzeug zurückzugreifen.
  • Lernt Vokabeln eher in einem spezifischen Kontext als Wort für Wort.
  • Übt Englisch so oft wie möglich und fangt so früh wie möglich damit an.
  • Reist in englischsprachige Länder.
  • Findet einen Sprachaustauschpartner.

Wenn Ihr diese Faktoren berücksichtigt, habt Ihr die Schlüssel in der Hand, und könnt schnell Englisch Lernen und Fortschritte zu machen.

Eins der Ziele sollte dabei auch sein, Euch zu zwingen, über die Bedeutung jedes einzelnen Wortes nachzudenken und nicht, sie einfach nur auswendig zu lernen.

Dies ist der Grund, dass wir Euch dazu bewegen wollen, Euer Wörterbuch zur Seite zu legen. Das soll Eure grauen Zellen zum Arbeiten zwingen und es Eurem Gehirn so leichter machen, sich die Bedeutung der Wörter zu merken.

Nach Expertenmeinungen ist diese Methode diejenige, die auf lange Sicht am ehesten zum Erfolg führt.

Deswegen bringt es auch mehr, englische Vokabeln und unregelmäßige Verben im Rahmen von Sätzen zu lernen (in idiomatischen Ausdrücken, zum Beispiel) und nicht einfach innerhalb von Listen.

Neben dem Effekt, Euch besser an die Wörter zu erinnern, könnt Ihr so auch mehr über die englische Grammatik lernen.

Indem Ihr Euch so früh wie möglich um die zweite Sprache kümmert (am besten ab der Kindheit natürlich) und täglich übt, könnt Ihr in Eurem Tempo voranschreiten.

So wird es leichter, alle Facetten des englischen Ausdrucks zu integrieren oder, Euch auf ein linguistisches Konzept im Detail zu konzentrieren.

Einen Englischen Lebensstil pflegen

Zum Schluss sei noch gesagt, dass eine exzellente Art und Weise, zweisprachig zu werden (und, um sich wieder dem Konzept des „Massive Input“ zuzuwenden), natürlich ist, sich in gewisser Weise einen englischen Lifestyle anzueignen.

Wenn man aufsteht, kann man sich doch gleich mal ein „English Breakfast” gönnen, um gut in den Tag zu starten, oder?

Ein Glas Orangensaft, ein paar Scheiben Speck, Rührei, einen Toast mit Marmelade und/oder Butter: eine wahre Gaumenfreude (und Ihr braucht dann eventuell kein Mittagessen).

Diese süß-salzige Frühstücksmischung bedeutet für viele Briten einen wahren Genuss.

Vergesst im Laufe des Tages zudem nicht das Ritual, für das Briten weltweit bekannt sind: den „Afternoon Tea”.

Allgemein findet er um 17 Uhr statt und man setzt sich alleine, mit Familie oder Freunden hin, schlürft ein Tässchen Earl Grey und isst zum Beispiel leckere Scones mit der sahneähnlichen Clotted Cream und Erdbeermarmelade dazu.

Hast du Scones schon einmal probiert? Wenn nicht, solltest du da alsbald nachholen. So lecker! Englische Küche ist reichhaltig und der Nachmittagssnack, Scones mit Clotted Cream und Marmelade, macht da keine Ausnahme. | Quelle: Pixabay

Uns ist natürlich klar, dass das nicht jeder Brite regelmäßig tut. Trotzdem ist es eine Tradition. Dabei ist übrigens zu sagen, dass Briten im Wesentlichen den Tee gegenüber dem Kaffee vorziehen. Vielleicht hast du ja Lust, dich anzupassen?

Und wenn Euch der Tee für abends genug Energie gibt, dann schaut doch mal in einem Pub vorbei. Das ist eine typisch englische Bar, in der sich Freunde oder Kollegen nach der Arbeit treffen und meist mit einem Pint (das entspricht einem guten halben Liter) Bier anstoßen.

Wenn Ihr schon mal da seid, könnt Ihr die Gelegenheit beim Schopfe packen und Eure (mündlichen) Englischkenntnisse unter Beweis stellen.

Tatsächlich ist das Pub ein hervorragender Ort, um Leute kennenzulernen (und zwar aller Altersklassen und Berufe) und Smalltalk zu betreiben. Weil Ihr sicher auf einige Muttersprachler treffen werdet, ist es auch praktisch, um kostenlos Konversation zu betreiben und die Aussprache auf Englisch zu verbessern.

Aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten: Warum informiert Ihr Euch nicht über die Geschichte des Landes oder über das Regierungssystem (genannt Westminster-System)?

Ihr wisst sicher, dass es sich um eine Monarchie handelt? Derzeit ist Königin Elizabeth II das Staatsoberhaupt.

Der Premierminister ist Regierungschef. Im Moment ist das Theresa May.

Die Exekutive wird durch die Ministerien gestellt. Was die Legislative anbetrifft: Sie wird durch die Queen, das Unterhaus (mit gewählten Abgeordneten) sowie das Oberhaus (mit nicht gewählten Abgeordneten) und dem Parlament vertreten.

Sobald man das weiß, kann man die Funktionsweise des Landes und englische Gewohnheiten besser einordnen.

Eine Fremdsprache lernen heißt nämlich auch, sich für die ältere und neuere Geschichte des Landes zu interessieren.

Wenn Ihr mit einem Lehrer oder Austauschpartner, der sich ein wenig auskennt, auch solche Themen anschneidet, wird Eure Lernerfahrung sehr viel reichhaltiger und weitreichendner und Ihr meistert danach die Sprache umso besser.

Wenn Ihr Online Englisch lernen wollt oder Euch Englisch mit einem Experten aneignen möchtet, helfen wir Euch, den Spezialisten zu finden, der das Lernen zu einer einfachen Angelegenheit macht.

Schaut doch einfach mal auf Superprof vorbei!

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