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Wie viele Nachhilfestunden brauche ich, um Englisch sprechen zu lernen?

Von Christiane, veröffentlicht am 12/10/2017 Superprof Blog DE > Sprachen > Englisch > Wie lange dauert es, mit einem Privatlehrer Englisch zu Lernen?

Privatunterricht bildet mitunter die wirksamste Methode, um Englisch zu lernen.

Die häufigste Form ist dabei der Einzelunterricht, bei dem sich Dein Englischlehrer voll und ganz auf Dich und Deine individuellen Bedürfnisse und Ziele einstellen kann.

Doch wie viele Englisch-Nachhilfestunden muss man nehmen, um hinterher gut Englisch zu sprechen?

Auf was muss ich bei der Wahl meiner Englisch Privatlehrers achten?

Vorteile von Englisch-Privatunterricht

Es gibt verschiedene Englisch-Lernmethoden, von denen Englisch-Nachhilfe eine der rentabelsten ist.

Wenn Du einmal einen guten Nachhilfelehrer gefunden hast, wirst Du schnelle Fortschritte im Englischen machen.

Privatunterricht nach Maß, was gibt es effektiveres? Im Nachhilfeunterricht passt sich der Lehrer an Deine Bedürfnisse an und nicht umgekehrt. | Quelle: unsplash

Vorteile des Englisch-Nachhilfeunterrichts:

1) Du arbeitest mit Deinem Lehrer allein, der sich nur auf Dich konzentriert. Die Nachhilfestunde entspricht also Deinem Niveau, Deinem Rhythmus und Deiner Arbeitsweise, und der Lehrer beantwortet Dir alle Fragen.

Privatunterricht ist Unterricht nach Maß, Du wirst hier nicht überfordert sein. Ideal also, wenn Du ein präzises Ziel vor Augen hast (eine Klassenarbeit, eine Klausur, eine andere Prüfung oder das nächste Sprachniveau).

Die Preise für Englisch-Nachhilfe unterscheiden sich je nach Ort und Erfahrung des Lehrers.

2) Ihr könnt Euch auf Deine Schwächen und Wissenslücken konzentrieren. So machst Du schnelle Fortschritte, was im Gruppenunterricht hingegen nicht immer der Fall ist.

3) Dein Lehrer kann seinen Unterricht Deinen Vorlieben anpassen. Wenn Du z.B. gern englische Musik hörst, kann er mit Dir englische Liedtexte durchnehmen, um Dein Englisch zu verbessern.

So erhöht sich Deine Motivation und Du lernst noch schneller.

4) Der Nachhilfelehrer korrigiert Deine Fehler mit Erklärungen, damit Du sie verstehst und die gleichen Fehler nicht noch einmal machst.

5) Der Privatlehrer motiviert zudem seinen Schüler und gibt ihm neuen Antrieb, falls nötig.

Der Schüler weiß, dass er hinterher korrigiert wird, wodurch er sich natürlich mehr Mühe gibt.

Mit einem Nachhilfelehrer trainierst Du außerdem gezielt den mündlichen Ausdruck und die englische Aussprache.

Lernt man allein, vernachlässigt man diese Aspekte gern. Man kann im Schriftlichen gute Leistungen vollbringen, aber unfähig sein (oder sich nicht trauen), Englisch im „richtigen Leben“ anzuwenden.

Die Praxis der englischen Sprache ist ein wichtiger Faktor im Erlernen der Sprache und wird sich auch im Berufsleben als hilfreich erweisen.

Die Qualität der Englisch-Nachhilfe hängt natürlich auch von der Wahl des Englischlehrers ab.

Wie man sich einen guten Englisch-Privatlehrer sucht

Ein guter Nachhilfelehrer zahlt sich aus. Mit einem guten Privatlehrer wirst Du zum Englisch-Überflieger! | Quelle: unsplash

Damit die Englisch-Nachhilfe effektiv ist und man die Anzahl der Stunden reduzieren kann, solltest Du Dir einen „guten“ Englisch-Nachhilfelehrer suchen.

Doch was heißt „gut“?

Das ist rein subjektiv: Frage Dich, was für Ziele zu hast und was Dir bei einem Nachhilfelehrer wichtig ist.

Du solltest den Lehrer finden, der Deinen Ansprüchen am meisten entspricht, der sich an Deine Zielsetzungen und Arbeitsweise anpasst.

Hier einige Ratschläge, wie man den richtigen Englisch-Nachhilfelehrer findet:

  • Wähle einen Lehrer, der sich an Deine Bedürfnisse anpassen kann. Wenn Du z.B. Business English lernen möchtest, solltest Du Dir jemanden aussuchen, der sich mit der Thematik ein wenig auskennt.
  • Wähle einen Lehrer, der sich an Deine Arbeitsweise anpassen kann. Englisch-Lehrer haben nicht immer dieselbe Arbeitsweise und wenden nicht immer dieselben Methoden an. Frage ihn also schon vor der ersten Stunde, wie er mit seinen Schülern normalerweise verfährt. Wenn Du als Elternteil z.B. einen Englisch Nachhilfelehrer für Dein Kind suchst, wähle jemanden, der es gewohnt ist, Kinder zu unterrichten.
  • Wähle einen Nachhilfelehrer, der in der Unterrichtsstunde Englisch spricht. So machst Du nämlich größere Fortschritte, auch wenn Du am Anfang vielleicht einige Schwierigkeiten haben wirst.
  • Wähle einen Nachhilfelehrer, der zuhören kann, Deine Anmerkungen und Bitten zu Herzen nimmt, also jemanden, der anpassungsfähig ist.
  • Wähle einen Nachhilfelehrer, der keine Disziplin des Englischlernens vernachlässigt. Er muss also mit Dir den mündlichen und schriftlichen Ausdruck, die Grammatik, den Wortschatz, die Konjugation usw. durchnehmen. Es sei denn, Du suchst Dir einen Nachhilfelehrer, weil Du nur Deine englischen Grammatikkenntnisse vertiefen möchtest. Da darfst Du ihm natürlich auch nicht vorwerfen, kein Wortschatztraining mit Dir zu machen. 🙂
  • Wähle einen Nachhilfelehrer, der Hausaufgaben gibt. Denn um Fortschritte zu erzielen, musst Du auch außerhalb der Nachhilfestunde üben.
  • Wähle einen Nachhilfelehrer, der einen guten englischen Akzent hat. Denn der lässt darauf schließen, dass er sich gut mit der Sprache auskennt und evtl. schon einmal im englischsprachigen Ausland gelebt hat.

Um Deinen „Traum-Nachhilfelehrer“ zu finden, sind Plattformen wie Superprof.de sehr empfehlenswert. Unter den unzähligen Privatlehrern findest Du bestimmt einen, der Deinen Anforderungen entspricht.

Zu Hause Englisch üben ist unerlässlich

Befasse Dich mit der englischen Sprache auch außerhalb des Unterrichts. Nutze zu Hause jeden Augenblick, um Englisch zu lesen oder zu hören. Ein paar Minuten am Tag sind schon viel wert! | Quelle: visualhunt

Auch mit einem guten Lehrer wirst Du keine schnellen Fortschritte im Englischen machen, wenn Du keine Eigenarbeit leistest.

Was Du außerhalb des Unterrichts tun solltest:

  • Den Lerninhalt der Nachhilfestunden wiederholen (indem Du Dir selbstverständlich Notizen machst).
  • Die Hausaufgaben machen, die Dein Lehrer Dir aufgibt.
  • Auch außerhalb des Unterrichts das Englische anwenden (siehe unten).
  • Dich 20 Minuten am Tag der englischen Sprache widmen.

Damit Deine Arbeit auf fruchtbaren Boden fällt, wird Dir Dein Lehrer Ratschläge geben, was Du zu Hause wiederholen und wie Du arbeiten solltest.

Kleiner Tipp: Wähle keinen Nachhilfelehrer, der niemals Hausaufgaben gibt (auch wenn das verlockend sein kann…).

Wie man aus seinem Englisch Nachhilfeunterricht den besten Nutzen zieht

Je qualitativer Deine Arbeitsweise ist, desto weniger Nachhilfestunden benötigst Du.

Wie viele Englisch-Privatstunden Du also brauchst, hängt ganz von Deiner Lernmethode und Deinem Englisch-Nachhilfelehrer ab. Je höher die Qualität also, desto geringer die Quantität.

Hier einige Ratschläge, damit Du weniger Zeit und Geld verlierst:

  • Die beiden ersten Ratschläge haben wir Dir schon gegeben: Du solltest einen Lehrer finden, der Deinen Anforderungen entspricht, und auch zu Hause arbeiten.
  • Übe den mündlichen Ausdruck auch außerhalb des Unterrichts, indem Du mit Freunden und Familie auf Englisch sprichst.
  • Gehe für längere Zeit ins englischsprachige Ausland. Es gibt nichts effektiveres, als in die Sprache einzutauchen.
  • Nehme während des Unterrichts Notizen, um nichts Wichtiges zu vergessen.
  • Stelle Deinem Lehrer während des Unterrichts Fragen (oder auch außerhalb, per E-Mail z.B.). Dafür wird er bezahlt.
  • Schaue Dir Serien oder Filme in Originalversion an. Ein Ratschlag: Beginne mit Originalversionen mit deutschen Untertiteln, bevor Du Dir Originalversionen mit englischen Untertiteln anschaust.

Wie wäre es mit einem englischen Filmabend? Schaue neben dem Unterricht doch einfach englische Filme: Das ist eine effiziente und unterhaltsame Englisch-Lernmethode. | Quelle: unsplash

  • Höre englische Musik und drucke Dir den Text aus, um ihn vor den Augen zu haben und alles zu verstehen.
  • Lies englische Bücher. Beginne evtl. mit Büchern für jüngere Leser, in denen keine komplexen Wörter und Satzstrukturen verwendet werden (z.B. Harry Potter).
  • Lies regelmäßig englische Zeitungen und Zeitschriften.

Wie viele Nachhilfestunden braucht man also, um gut Englisch zu sprechen?

Darauf gibt es leider keine eindeutige Antwort, denn dies hängt von mehreren Kriterien ab:

  • Zunächst einmal von Deinem Englischniveau: Wenn Du gar keine Englischkenntnisse hast und bei null beginnst, brauchst Du natürlich mehr Stunden als jemand, der schon gute Grundlagen hat. Dein Ausgangsniveau ist also entscheidend.
  • Von Deiner Zielsetzung: Wenn Du blutiger Anfänger bist und zweisprachig werden willst, brauchst Du mehr Nachhilfestunden als jemand, der bereits Englisch spricht und nur Nachhilfe nimmt, um seine Kenntnisse zu vertiefen oder Business English zu lernen. Das erklärt sich von selbst.

Wir können Dir also keine konkrete „Mengenangabe“ von Nachhilfestunden nennen, nach denen Du garantiert Englisch sprechen wirst.

Doch eine Sache ist sicher (und das wollten wir Dir in diesem Artikel vor Augen führen): Je besser und effektiver Du arbeitest, desto weniger Englisch-Privatstunden benötigst Du.

Wenn Du außerhalb des Unterrichts nichts tust und Dir gar keine Mühe gibst, wirst Du auch nach zehn Jahren Englisch-Nachhilfe keine Fortschritte vorweisen.

Nicht das Wieviel zählt, sondern das Warum (Deine Ziele) und vor allem das Wie (Deine Arbeitsweise).

Finde hier weitere Tipps für möglichst effizientes Englisch Lernen!

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