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Wie macht mein Kind im Englischen Fortschritte?

Von Christiane, veröffentlicht am 10/10/2017 Blog > Sprachen > Englisch > Tipps für Eltern, die selbst kein Englisch sprechen

Nicht alle Eltern beherrschen die englische Sprache einwandfrei, auch wenn sie sie etliche Jahre in der Schule gelernt haben.

Manche haben sie einfach nie angewandt und deswegen alles vergessen.

Das kann problematisch werden, wenn sie mit ihren Kindern für Englischarbeiten und Englisch Klausuren üben müssen.

Wie kann man in solchen Fällen also seine Kinder unterstützen?

Heute lernen Kinder schon in den ersten Schuljahren, wenn nicht sogar im Kindergarten, einfache englische Wörter wie die Farben, Tiere, die Wochentage und Kinderlieder.

Und voller Stolz möchten sie Dir als Elternteil das Gelernte vorführen. Auch wenn Du dabei nicht alles verstehst, solltest Du kein Desinteresse zeigen, da es sich sonst auf Dein Kind überträgt.

Lerne stattdessen mit ihm zusammen Englisch und macht gemeinsam Fortschritte!

Zusätzliche Englisch-Nachhilfe wird Dir dabei sehr nützlich sein.

Lerne mit Deinem Kind zusammen

Wenn der Wille da ist, kannst Du gemeinsam mit ihm die Englisch-Lektionen lernen und es auch bei den Hausaufgaben unterstützen, auch wenn Du nicht im Unterricht dabei bist.

Du lernst im selben Rhythmus wie Dein Kind und verwandelst so Deinen Schwachpunkt in eine Stärke!

Auch wenn sich die fehlenden Englischkenntnisse nicht in allen Berufen bemerkbar machen, so können sie in anderen Bereichen Blockaden hervorrufen, so z.B. in der Informatik.

Der Englischunterricht Deines Kindes bietet Dir also die ideale Gelegenheit, um selbst Privatunterricht in Englisch zu nehmen.

In der Schule bekommen die Kinder Listen mit Vokabeln und den unregelmäßigen Verben zum Auswendiglernen. Wie wäre es, wenn Du Dir auch solche anlegst?

Lerne mit Deinem Kind gemeinsam Englisch! Sobald Dein Kind in der Schule Englisch lernt, ist der ideale Zeitpunkt da, Deine eigenen Sprachkenntnisse zu verbessern. | Quelle: stocksnap

Bringe Dein Kind dazu, mit Dir Englisch zu sprechen

Wenn ein Elternteil kein Englisch spricht, tendiert es dazu, mit seinem Kind nur die schriftliche Sprache zu üben, was natürlich sinnvoll ist, doch manche Kinder würden ihre Sprachkenntnisse auch gern mündlich anwenden.

Wenn Dein Kind eher schüchtern ist, traut es sich nicht immer, im Unterricht aktiv teilzunehmen.

Und da Du kein Englisch sprichst, wird es Dir zu Hause die auswendig gelernten Vokabeln nicht aufsagen – ein Teufelskreis. Je weniger das Kind sprechen übt, desto größer wird der Leistungsunterschied zwischen ihm und seinen Mitschülern.

Außerdem übt das Kind beim Sprechen auch seinen englischen Akzent.

Passt z.B. darauf auf, nicht in eine Art „Denglisch“ zu verfallen, um den englischen Akzent nicht zu vernachlässigen. Achtet z.B. beim Artikel „the“ darauf, die Zunge zwischen bzw. hinter die Schneidezähne zu schieben und nicht „se“ zu sagen.

Das Schriftliche sollte nur dazu dienen, die Sprachkenntnisse zu überprüfen. Ansonsten gilt: sprechen, sprechen und nochmals sprechen.

Achte daher auch bei der Wahl Eures Englischlehrers darauf, dass die Person eine klare Aussprache im Englischen hat.

Rollentausch beim Englisch Lernen

Auch Dein Kind kann Dir Englisch beibringen. Lass Dein Kind doch einmal den Lehrer spielen! | Quelle: visualhunt

Wie wäre es, wenn Dein Kind den Lehrer spielt und Du den Schüler?

Anstatt seine Lektion aufzusagen, kann es Dir seine neuen Grammatikkenntnisse wie ein Lehrer beibringen.

Eine gute Möglichkeit für Dein Kind, sein Wissen zu prüfen und unter Beweis zu stellen!

Das Erklären eines Sachverhalts erfordert, dass dieser einem selbst klar ist.

Wenn Dein Kind also Schwierigkeiten hat, Dir eine Grammatikregel oder ähnliches zu erklären, heißt es, dass es sie noch nicht ganz verstanden hat.

So weißt Du, ob es sich noch einmal an den Schreibtisch setzen muss oder nicht.

Vorsicht vor wortwörtlicher Englisch Deutsch Übersetzung

Die Reihenfolge der Wörter in einem englischen Satz ist nicht immer dieselbe wie im Deutschen.

Wenn man also einen Satz wortwörtlich übersetzt, macht er wenig Sinn. Man sagt z.B. nicht „He comes here“ sondern „Here he comes“ für „Hier kommt er“.

Und wie jede Sprache besitzt das Englische seine eigenen Ausdrücke, die man nicht wortwörtlich übersetzen darf, auch wenn man etwas im Englischen auf ähnliche Weise ausdrückt.

Im Deutschen sagt man z.B. „Du machst wohl Witze!“, während man im Englischen das Hilfsverb „must“ („müssen“) hinzufügt. Das ergibt dann: „You must be joking!“.

Eltern tendieren oft dazu, alles zu übersetzen, während die Lehrer eher erreichen wollen, dass ihre Schüler auf Englisch denken, damit sie sich spontaner ausdrücken.

Bleibe also nicht an Deinem Wörterbuch hängen und schlage nur Wörter nach, die zum Verständnis wichtig sind und Dir wirklich unbekannt sind!

Englischsprachige Musik hören

Wie wäre es, wenn Ihr zur Übung den Text eines englischen Lieds lest? Mit Musik lernt es sich leichter. Schaue Dir doch mal mit Deinem Kind den Text eines englischen Songs an. | Quelle: stocksnap

Das Radio wird von der englischsprachigen Popkultur dominiert.

So ist bestimmt auch einer der Lieblingssongs Deines Sohnes bzw. Deiner Tochter ein englischsprachiges Lied.

Frage ihn oder sie doch einmal, worum es in dem Lied geht (ohne jedes einzelne Wort zu übersetzen). Dein Kind hat bestimmt einige Wörter und Ausdrücke im Refrain oder in den Strophen verstanden.

Mit englischsprachiger Musik entwickelt sich sein Gehör weiter.

Wenn das Lied einen zügellosen Rhythmus hat und nur schwer zu verstehen ist, ist es empfehlenswert, den Text auszudrucken. Frage Dein Kind, welche Wörter es schon kennt und ob sie für das Verständnis ausreichen.

Termin mit dem Englischlehrer

Ein Termin mit dem Lehrer Deines Kindes ist immer sinnvoll. Hier kannst Du ihm Eure Situation schildern und ihn um Ratschläge bitten, wie Ihr zu Hause effizient mit Englisch Übungen arbeiten könnt.

Häufig können die Schüler im Gymnasium auch eine dritte Fremdsprache wählen, z.B. Chinesisch oder Italienisch, die von den Eltern in den wenigsten Fällen beherrscht werden.

Doch im Teenageralter sind Kinder schon reifer und fähig, eine Fremdsprache allein zu lernen. Sie müssen sich nur von ihren Eltern und Lehrern unterstützt fühlen.

Es ist auch möglich, Dein Kind für den Förderunterricht anzumelden. Nach dem Unterricht kann er dort unter Anleitung Englisch in einer Kleingruppe üben.

Der Lehrer arbeitet im Schulunterricht mit einem Lehrbuch und Hördateien, die den englischen Akzent der Schüler verbessern sollen.

Die meisten Lehrer teilen Ihren Englischunterricht in schriftlichen Spracherwerb (Grammatik, Syntax, Rechtschreibung) und mündlichen Spracherwerb (Hörverstehen, mündlicher Ausdruck) ein.

Der Englischlehrer kann den Eltern auch durchaus Lernmaterial wie CDs, DVDs oder MP3-Dateien mitgeben oder empfehlen, denn das tägliche Hören der englischen Sprache begünstigt die Entwicklung eines guten Akzents.

Englisch-Lernbücher

Bringe Dein Kind auch zu Hause dazu, Englischübungen zu machen. Mit zusätzlichem Lernmaterial kann Dein Kind sein Englisch auch außerhalb des Unterrichts vertiefen. | Quelle: visualhunt

Das Englische ist eine lebende Sprache, die man regelmäßig üben muss, um sie am Ende perfekt zu beherrschen.

Wenn Dein Kind im Schriftlichen Schwierigkeiten hat und seine Noten unterdurchschnittlich sind, empfehlen wir Dir den Kauf von Englisch-Lernbüchern, die seinem Sprachniveau entsprechen und mit denen es parallel zum Unterricht Englisch lernen kann.

Diese Englisch Lehrwerke kosten in der Regel unter 20€ und beinhalten eine Menge Erklärungen mit dazugehörigen Übungen und Lösungsschlüsseln.

Abonniere eine englischsprachige Zeitschrift

Hier sei die Zeitschrift Vocable genannt. Deren Artikel richten sich an Jugendliche und sind alle in englischer Sprache verfasst und mit Vokabelerklärungen versehen.

Auch wenn die angelsächsische Kinder- und Jugendliteratur viel zu bieten hat, so ist es nicht jedermanns Sache, gleich einen ganzen Wälzer auf Englisch zu lesen.

Englische Zeitschriften mit kurzen Artikeln über das Zeitgeschehen tun es in diesem Fall auch.

Solche Zeitschriften widmen stets einen Teil ihrer Ausgabe der angelsächsischen Kultur, sprich einer Stadt, einem Land, einer Tradition, einem Event…

Und manchmal enthalten sie auch Spiele oder Comics, um dem Leser auf unterhaltsame Weise die englische Sprache näherzubringen.

Daneben gibt es natürlich auch zahlreiche Internetseiten, mit denen man Englisch lernen kann.

So kann man spielend leicht schnelle Fortschritte beim Englischlernen machen!

Abend- oder Onlinekurse für Eltern

Der Erfolg eines Schülers basiert auf Teamwork, denn er hängt nicht nur vom Schüler selber ab, sondern auch von den Eltern und dem Lehrer.

Um Dein Kind also beim Englischlernen zu unterstützen, macht es Sinn, wenn Du vor seiner Zeit am Gymnasium Englisch-Abendkurse besuchst.

Hier eignest Du Dir solide Kenntnisse im Schriftlichen an und wirst mit der mündlichen Sprache und dem Akzent vertraut gemacht.

Viele Englischkurse sind auch für dünne Portemonnaies erschwinglich.

Und dann gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, die endlosen Weiten des Internets zu nutzen, um Englisch Online Lernen zu können…

Außerdem ist man nie zu alt zum Englischlernen!

Zusätzliche Fremdsprachenkenntnisse sind immer sinnvoll und erweitern den kulturellen Horizont.

Das wäre doch die Gelegenheit für einen Familienurlaub in die USA, nach England, Australien, Kanada oder Südafrika!?

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