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Wie mache ich mit einer digitalen Spiegelreflexkamera schöne Bilder?

Von Anna, veröffentlicht am 13/02/2019 Blog > Kunst & Freizeit > Fotografie > Spiegelreflexfotografie : Wie geht das?

Digitale Spiegelreflexkameras sind und bleiben die beliebteste Form der Fotokamera unter jungen Fotografiebegeisterten. (Jetzt mal von Schnappschüssen mit dem Smartphone abgesehen.)

Spiegelreflexkameras sind schnell, effizient und praktisch und sehen dazu auch noch super cool aus. Heutzutage wiegen sie auch nicht mehr so viel, können also leicht transportiert werden. Und dank der hohen Qualität und leichten Bedienung können auch Anfänger tolle Fotos schießen. Allerdings kennt kaum mehr einer wirklich all die vielfältigen Funktionen seiner DSLR – der AUTO-Modus lässt grüßen.

So gibt sich manch ein junger Fotograf mit mittelmäßigen Fotos zufrieden, denn die Grundlagen, wie man das Potential einer Spiegelreflex richtig ausschöpft, fehlen …

Hier findest Du Tipps, wie du das Beste aus Deiner digitalen Spiegelreflexkamera rausholen kannst!

Spiegelreflexkamera gekauft – und jetzt?

Du hast gerade Deine erste Spiegelreflexkamera gekauft und weißt nicht genau, was Du jetzt damit anfangen sollst? Die Bedienungsanleitung ist mega umfangreich und Du fühlst Dich ein wenig überwältigt? Keine Angst: Es gibt genug Internetseiten, die da Abhilfe schaffen und Dich über Themen wie die Folgenden aufklären:

  • Schärfentiefe bzw. Tiefenschärfe
  • Bildbearbeitung
  • Schärfe/Fokus
  • Weichzeichnung
  • Weißabgleich usw.

Es gibt zahlreiche Seiten, auf denen man verschiedene Tipps und Tricks abgreifen kann, wie man noch besser mit seiner Spiegelreflexkamera umgeht.

Du liebst Die Natur? Landschaftsfotografie ist extrem beliebt und bringt Dich der Natur näher. | Quelle: Pexels

Davor empfehlen wir Dir aber trotz allem, einen gründlichen Blick in die Bedienungsanleitung deiner Fotokamera zu werfen. Klar, solche Handbücher sind oft trocken und keine spannende Lektüre, aber für Deine Fotografiekenntnisse können sie trotzdem hilfreich sein – vor allem als Anfänger!

Außerdem hilft sie dir dabei, Deine bestimmte Kamera besser kennenzulernen und vielleicht so Deine Vorliebe für eine bestimmte Kameramarke zu prägen (Canon, Nikon, Pentax, Sony usw.).

Wenn Du Dich damit auseinandergesetzt und die Grundfunktionen herausgefunden hast, kannst Du Dir dezidierte Fotoseiten ansehen:

Auf diesen Seiten findest Du viele ausführliche Erklärungen und wertvolle Tipps & Tricks rund ums Thema Fotografie. Die Verfasser der Beiträge sind oft selbst professionelle Fotografen, sie wissen also genau, wovon sie sprechen!

Nach diesen allgemeinen Ratschlägen ist es natürlich noch hilfreich, nach Seiten zu suchen, auf denen genau Dein Kameratyp behandelt wird. Vielleicht hat Deine SLR eine besondere Funktion? Oder es gibt eine bestimmte Sache, die standardmäßig Probleme bereitet und die Foto-Community kann Dir sagen, welche Lösung in der Regel hilft. Canon, Nikon, Kodak, Sony – jede Marke hat so ihre Eigenheiten sowie Vor- und Nachteile …

Fotografie: Theorie und Praxis verknüpfen

Du interessierst Dich richtig für Fotografie und willst Dich noch mehr damit auseinandersetzen oder sie sogar zu Deinem Beruf machen? Dann kannst Du auch „offiziell“ fotografieren lernen.

Abgesehen von kürzeren Workshops bei bekannten Fotografen kannst Du auch einen von vielen fotografischen Berufen erlernen. Dies geht an Universitäten, privaten Hochschulen, aber auch als klassische Ausbildung.

Fotojournalist, Modefotograf, Porträt- und Hochzeitsfotograf oder doch Kameramann? Die Möglichkeiten sind vielfältig!

Dabei eine offizielle Ausbildung (Berufsausbildung oder an einer Hochschule) zu verfolgen, bleibt unserer Meinung nach die beste Alternative. Denn auch wenn in künstlerischen Berufen eher Dein Portfolio zählt, ist es in Deutschland doch nicht schlecht, einen offiziellen Abschluss in der Tasche zu haben.

Hier einige (aber natürlich nicht alle) Möglichkeiten, Dein Hobby zum Beruf zu machen:

  • Ausbildung als Fotograf/-in; 3-jährige Berufsausbildung; Voraussetzungen: Mittlere Reife
  • Bachelor-Studium (B.A.) in „Fotografie“ bzw. „Gestaltung – Fotografie und Medien“; Studium in 6-7 Semestern an einer Fachhochschule; Voraussetzungen: Vollabitur oder relevantes (künstlerisches) Fachabitur, je nach Hochschule eine Bewerbungsmappe mit Werken von Dir
  • Bachelor-Studium (B.A.) in „Fotojournalismus und Dokumentarfotografie„; Studium in 8 Semestern an einer Hochschule; Voraussetzungen: Abitur mit NC, künstlerische Eignungsprüfung, Einreichen einer Mappe mit ca. 20 Arbeitsproben
  • Master-Studium (M.A.) in „Fotografie“ bzw. „Photography Studies“; Studium in 3-4 Semestern an einer Fachhochschule; Voraussetzungen: relevanter Bachelor-Abschluss
  • Alternativ gibt es natürlich zahlreiche andere Studienfächer zu den Themen „Film & Sound“, „Mediengestaltung“ usw.

In einem tiefer gehenden Studium (oder auch in der Ausbildung) lernt man aber natürlich auch mehr über die Theorie der Fotografie. Wie hat sich die Kunst der Fotografie entwickelt? Wie funktioniert die Mechanik einer Kamera? Worauf muss ich bei der Bildkomposition achten? Wie fotografiere ich mit analogen Kameras? Wie bearbeite ich digitale Bilder sinnvoll? Welche Belichtungszeit ist für welche Situation geeignet und wie funktioniert das Entwickeln von Fotografien in einer Dunkelkammer?

Kannst Du Fotos in einer Dunkelkammer entwickeln? In der Fotografieausbildung lernt man das Handwerk noch von Grund auf. | Quelle: Pixabay

Diese Ausbildungs- und Studiengänge sind natürlich aber eher etwas für Personen, die die Fotografie zu ihrem Beruf machen wollen. Wenn Du Dich „nur“ als Hobbyfotograf weiter verbessern willst, sind vielleicht kürzere Kurse oder spezifische Workshops eher was für Dich.

Das Gute ist: Fotografie ist nicht nur eine Jahrzehnte alte Kunst, sondern auch voll im Trend! Das heißt: Egal, was Deine Ziele und Ambitionen sind, der passende Kurs oder die passende Aus- oder Weiterbildung ist sicher für Dich dabei!

Fotokurs mit einem Privatlehrer

Du hast etwas Kleingeld übrig und willst einen personalisierten, auf Dich zugeschnittenen Fotografiekurs? Dann kannst Du Dir natürlich auch eine(n) private(n) Fotolehrer(in) suchen!

Nachtaufnahmen, Landschaftsfotografie, Nahaufnahmen, Porträtfotografie, Tierfotografie – was auch immer Deine Spezialität werden soll, Du findest sicher eine(n) erfahrene(n) Fotografen/-in, der/die Dir dabei helfen kann, Deinen Traum zu verwirklichen. Theorie zu Hause und dann gemeinsam auf Streifzug gehen – was gibt es Schöneres?

So kannst Du private Fotolehrer finden:

  • Kleinanzeigen zum Thema Fotokurs in lokalen Zeitungen (z. B. Fotokurs Köln oder Fotokurs München)
  • Kleinanzeigen zum Thema Fotokurs in Fachzeitschriften zum Thema Fotografie
  • Kleinanzeigen zum Thema Fotokurs im Internet
  • Aushänge zum Thema Fotokurs in Geschäften und Einrichtungen in Deiner Umgebung
  • Mund-zu-Mund-Propaganda durch andere Fotokursschüler
  • Aushänge zum Thema Fotokurs in Fotoschulen bzw. in Fotostudios
  • Fotolehrer suchen auf Superprof.de 

So lernst Du im Handumdrehen, wie Du am besten einen Bildausschnitt festlegst, ein Stativ aufstellst oder die Belichtungszeit und Tiefenschärfe anpasst!

Natürlich legen wir Dir unsere Plattform Superprof ans Herz, vor allem, wenn Du nicht zufällig selbst privat einen Fotolehrer kennst. Auf superprof.de kannst Du einfach „Fotografie“ und Deinen Wohnort eingeben und Dir werden alle verfügbaren Fotolehrer (inkl. Preis pro Stunde) in Deiner Umgebung angezeigt.

Auf dem Profil der entsprechenden Lehrkraft kannst Du vielleicht auch schon rauslesen, welche Fotografierichtung die Spezialität ist. Viele unserer Lehrer bieten auch eine kostenlose Schnupperstunde an – probier es doch einfach mal aus!

Du wohnst auf dem Land in Bayern und der perfekte Lehrer für Deine Bedürfnisse sitzt in Hamburg? Kein Problem! Viele Lehrer(innen) bieten auch einen Fotokurs online an. Ihr kommuniziert über Skype, vielleicht werden bestimmte Aufgaben gestellt und das nächste Mal könnt ihr Deine Fotos gemeinsam ansehen und besprechen. Dank der neuen Technologien alles kein Problem mehr!

Fotografie lernen mithilfe von Büchern

Du willst ganz old school ein Fotografiebuch? Es gibt zahlreiche Bücher zum Thema Fotografie. | Quelle: Pexels

Beim Thema Fotografie muss man zwar kreativ sein, doch was das Handwerk an sich angeht, muss das Rad nicht neu erfunden werden. Es gibt schon zahlreiche gute Bücher zum Thema Fotografie und oft stehen große Namen dahinter …

In der Regel besitzt jeder große Fotograf mindestens ein Fotografiebuch, das er als seine „Fotobibel“ ansieht. Als Anfänger ist es besonders hilfreich, sich an einem solchen Handbuch zu orientieren und dann nach und nach seinen eigenen Weg zu finden und sich vielleicht auch mal bewusst zu lösen. Und wer weiß, vielleicht stammt die nächste große Fotobibel aus Deiner Feder?

Bei der Wahl Deines ersten Fotobuchs solltest Du gut auf den Inhalt und Schwerpunkt achten. Interessierst Du Dich eher für Fotografieren für Anfänger oder technische Fotografie oder Modefotografie oder …?

Hier eine unvollständige Liste der beliebtesten Bücher zum Thema Fotografie:

Wenn Du speziellere Fotobücher suchst, kannst Du Dich natürlich auch von einem Fotografen beraten lassen oder erstmal mit Fotofachzeitschriften einsteigen. Dort gibt es auch oft Hinweise auf die neusten und besten Bücher.

Fotografieren lernen von zu Hause aus: Fotografie Online

Fotografieren 2.0? Heute geht natürlich nichts mehr ohne moderne Technologien. | Quelle: Visualhunt

Wäre es nicht cool, auch an einem regnerischen Tag etwas über Lichtfarben (Kelvin), den Automatikmodus Deiner Spiegelreflexkamera und das Fokussieren zu lernen? Also nicht unbedingt aus dem Haus zu müssen?

Kein Problem, denn natürlich gibt es zahlreiche Online-Workshops, Videos und Tutorials rund ums Thema Fotografie im Internet zu finden!

  • Blaue Stunde: Die goldene Tageszeit fotografieren
  • Farbspuren im Wasser mit Makro-Fotografie
  • Objektiv-Beratung für DSLR & DSLM
  • Tiere im Park fotografieren
  • Motorrad-Action fotografieren
  • Mountain-Bike-Action fotografieren
  • Photoscape Anleitung – Bilder kostenlos bearbeiten
  • Diashow kostenlos erstellen
  • Aktfotografie und Dessous-Fotografie
  • Babybauch ästhetisch fotografieren
  • David LaChapelle nachahmen
  • Familienporträt mit kleinen Kindern
  • Feuerwerk fotografieren
  • Freelensing: Spielerischer Tilt-Shift-Miniatureffekt
  • HDR mit Belichtungsreihe
  • Jugendliche im Fotoshooting
  • Kinder fotografieren
  • Konzert- und Festival-Fotografie
  • Landschafts-Fotografie: Motivgestaltung

Aber selbst wenn Du mit der Kamera draußen unterwegs bist, sind solche Tutorials natürlich hilfreich, denn Du musst nicht auf die nächste Stunde mit Deinem Fotolehrer warten, sondern kannst Dir das Video oder die Anleitung gleich auf Deinem Smartphone anschauen!

So kannst Du verschiedene Motive vielleicht direkt nachstellen und vergleichen, ob Dein Ergebnis genauso zufriedenstellend ist oder Du vielleicht noch an ein paar Stellschrauben drehen musst.

Natürlich ist das kein Ersatz für einen echten Fotokurs, aber es kann eine nette und vor allem kostenlose Ergänzung sein oder neue Inspiration bringen, wenn Du gerade mal etwas einfallslos bist.

Und wo wir schon beim Thema neue Technologien und Smartphone sind – hier einige der besten Apps für Fotografen:

Motivplanung:

  • SkyView Lite
  • Long Exposure Calculator
  • PhotoBuddy

Beim Fotografieren:

  • Kamera- und DSLR-Apps von Canon, Nikon, Sony & Co.

Nachbearbeitung von Bildern:

  • Pixlr
  • Photodirector
  • Snapseed
  • AirBrush

Worauf wartest Du noch? Schnapp Dir Deine Spiegelreflexkamera und los geht’s! – Klick

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